Wenn der Besucher sich auf einer Seite aufhält wird er erfasst. Punkt Aus Ende Basta. Sich gegen Analytics wehren (was eh nur ein paar Spinner machen) führt eh nur dazu, dass man auf lokale Lösungen umstellt und schon hat sich die ganze Sache wieder. Zumal Google und vergleichbare Dienste transparent darlegen was erfasst wird. Das hilft Seitenbetreibern und nutzt so auch dem Kunden. Kein Missbrauch - Kein Schaden - Kein Problem
Man kann es mit seiner Paranoia auch übertreiben.
Sehe ich ebenso! Full ACK!
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"Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"
- Autor unbekannt -
> Kein Missbrauch - Kein Schaden - Kein Problem
Keine Info, dass Daten gesammelt werden, keine Möglichkeit, dem zu widersprechen oder es abzuschalten (ohne extra Plugins zu installieren), mein Held der überzeugenden Argumente!
Es hat schlichtweg niemanden zu interessieren was ich wann und wo im Netz mache, wenn ich dem nicht zustimme!
ohmanni schrieb:
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> Keine Info, dass Daten gesammelt werden, keine Möglichkeit, dem zu
> widersprechen oder es abzuschalten (ohne extra Plugins zu installieren)
Du wirst am Bahnhof gefilmt, du wirst in Geschäften gefilmt, du wirst von Marktforschern real erfasst (Bewegungsprofile).
Und was kannst du dagegen machen? Analytics stellt nur ein System dar, die Daten hat der Seitenbetreiber der sie so oder so haben kann.
> mein Held der überzeugenden Argumente!
Wenn du mal Argumente hättest.
> Es hat schlichtweg niemanden zu interessieren was ich wann und wo im Netz
> mache, wenn ich dem nicht zustimme!
Doch, den Seitenbetreiber. Und nur der hat Zugriff auf die Daten in seinem Analytics Konto. Und Analytics zeichnet anonymisiert auf. Der Seitenbetreiber kann dagegen vollwertige Bewegungsprofile erstellen. Sowas habe ich selber schon programmiert, das ist Kleinkram.
Also für die Kleingeister:
Google stellt Analytics zur Verfügung.
Daten gehen an den Seitenbetreiber der eh Daten sammelt.
Bitte einfach mal informieren als dem langweiligen Trend zu folgen einfach auf alles drauf zu kloppen.
ohmanni schrieb:
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> Keine Info, dass Daten gesammelt werden, keine Möglichkeit, dem zu
> widersprechen oder es abzuschalten (ohne extra Plugins zu installieren),
> mein Held der überzeugenden Argumente!
der website betreiber ist verpflichtet seine nutzer auf google analytics hinzuweisen! (übersehen viele in den bedingungen von google) und als nutzer hast du danach die möglichkeit die entsprechende seite nicht mehr zu benutzen.
> Es hat schlichtweg niemanden zu interessieren was ich wann und wo im Netz
> mache, wenn ich dem nicht zustimme!
dann zieh das kabel aus der dose! verlasse nie deine wohnung, bezahle immer nur mit bargeld, dein gehalt wird dir einmal im monat in einem briefumschlag überreicht usw.
die zeiten sind vorbei, das ohne technologie auf dieser welt noch irgendetwas funktioniert und man sich anonym bewegen kann. einzige chance dieses abzustellen wäre ein atomkrieg, der auch gleich die vernichtung der menschheit erledigt. verdient hätte der mensch es...
ich hoffe da ja noch auf die mithilfe von cern und ihrer schwarzen löcher...
Sehe es doch einmal anders herum.
Die (fiktive!!!!111einself) IT-Onlinezeitschrift "www.molem.deu" erfreut den Fachbesucher täglich mit - mehr oder minder - qualifizierten News rund um die IT (das Forum ist auch Klasse ..sehr unterhaltsam!)
Von jedem Besucher werden IP-Adresse, verwendeter Browser und Addons des Browsers geloggt. Anhand der IP-Adresse wird - per GeoIP - der ungefähre Standort festgestellt und es werden grobe Statistiken erstellt.
Warum macht www.molem.deu das?
Damit man den Werbepartnern (diese neuen "GreenIT" Webserver sind teuer!) genau melden kann wofür sie ihr Geld raushauen.
Ich könnte mir vorstellen das "20% der User sind aus NRW - und zwar mit Opera unter LINUX unterwegs" deutlich mehr (und speziellere) Werbekunden anregen würde als "1000 PIP/Tag" (bei dem oberen Beispiel kann man ja vielleicht bekehren oder missionieren).
google-analytics nimmt dir ja quasi nur die Arbeit ab - die Auswertungen (incl. "Welche Usergruppe klickt auf welche Links" oder "Welche Betriebssystembenutzer kauft die meisten Pay-on-Demand-Artikel")könnte jeder Betreiber sich aus seinen Logs selbst zusammenbasteln (vielleicht nicht so schön - und vielleicht nicht direkt mit AdSense oder ähnlichem verquickt - aber ohne weiteres machbar).
Wo ist das problem?
Müsste mal jemand testen - einfach mal eine Webseite mit "mehr als nur eine Handvoll Klicks pro Tag" aufteilen.
Erste Gruppe - Adblock und NoScriptuser - Sehen nur die News die es überall auch sonst gibt - ohne Extras
Zweite Gruppe - ungefilterter Leser - sehen auch erweiterte Kommentare und komplexere Ausführungen
Der Meinung bin ich auch!
Google Analytics ist sehr leicht zu handhaben und bereitet die Statistiken sehr schön auf.
Mir erschließt sich auch nicht, wieso sich nun manche wegen Analytics, auf gut Deutsch, "in die Hose machen".
Ich habe gerade nochmal in der Google Analytics-Hilfe wegen der IP-Sache gesucht und folgendes gefunden:
"Gibt es einen Bericht, der mir IP-Adressen anzeigt?
In Google Analytics werden keine Informationen erfasst, die mit einer Person in Verbindung gebracht werden können, einschließlich der IP-Adressen der Besucher. Vielmehr werden die Daten in Google Analytics so zusammengestellt, dass Sie auf deren Grundlage fundierte Geschäftsentscheidungen treffen können. Sie können den Bericht "Besucher > Landkarten-Overlay" anzeigen, um zusammengestellte geografische Daten zu Ihren Besuchern zu erhalten. Alternativ können Sie den Bericht "Netzwerkeigenschaften > Netzseite" anzeigen, um den ISP-Standort der Nutzer festzustellen."
Quelle: http://www.google.com/support/googleanalytics/bin/answer.py?hl=de&answer=72299
Was war nun genau der Grund für die Aufregung der Datenschützer? *g*
mfg
Christian
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Verbraucherschutz, das ich nicht lache.
Bei Google-Anlalytics sich aufregen wie ein Sack Scheißhausfliegen, während unsere Konto- und Kreditkartennummern, Adressen usw für sehr viel Geld gerade wieder die Besitzer wechseln. Setzt da mal an, Freunde!
ChinaFan schrieb:
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> Was war nun genau der Grund für die Aufregung der Datenschützer?
Das ändert nichts an der Tatsache, dass man ohne Zustimmung persönliche Informationen in ein fremdes Land überträgt, wo die hiesigen Datenschutzgesetze nicht anwendbar sind.
Was Google mit den Daten macht, wie sie verwertet werden oder ob/wie sie dir angezeigt werden, hat damit gar nichts zu tun.
Die Angst der Leute vor Analytics rührt nicht daher, dass der Seitenbetreiber Infos zu seiner Seite sehen kann und das auch noch anonymisiert.
Der wahre Grund ist, dass zwar der Seitenbetreiber die gefährlichen Infos nicht hat, aber dafür Google. Selbst wenn du keinen Google-Account hast oder dort eingeloggt bist, auch wenn du keine Googlesuche benutzt - Google weiß, auf welchen Seiten du warst, solange diese Seiten Analytics einsetzen. Und Google hat das mit IP und ohne Anonymisierung, um Zweifel.
Es geht im Grunde nur ums Potential. Solange ich Google vertraue, greift die Argumentation "Nur Seitenbetreiber lesen die (anonymisierten) Daten". Wenn ich aber skeptisch gegenüber Google und der internen Verwendung der gesammelten Daten bin, dann mag ich es eventuell nicht, dass mich Google überall sieht.
Daher geht die Argumentation hier im Thread m.E. an der Hauptangst der Gegner vorbei.
j.devlin schrieb:
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> Das ändert nichts an der Tatsache, dass man ohne Zustimmung persönliche
> Informationen in ein fremdes Land überträgt
Es sind aber keine persönlichen Daten da kein personenbezogener Zusammenhang möglich ist. Übernehmen Seitenbetreiber diese Auswertung selber haben sie diese Daten. Die Datenschützer sollten froh sein, wenn Seitenbetreiber Analytics verwenden.
Das sind doch alles lahme Lügen und Unterstellungen.
Beweise her, dass Google die Analytics Kundendaten zu eigenen Auswertungen missbraucht.
Jaaaddd schrieb:
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> > Das ändert nichts an der Tatsache, dass man ohne Zustimmung persönliche
> > Informationen in ein fremdes Land überträgt
>
> Es sind aber keine persönlichen Daten da kein personenbezogener
> Zusammenhang möglich ist. Übernehmen Seitenbetreiber diese Auswertung
> selber haben sie diese Daten. Die Datenschützer sollten froh sein, wenn
> Seitenbetreiber Analytics verwenden.
Und da würde ich sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, dass selbst IPs keine wirklich personenbezogenen Daten sind, denn sie lassen sich nur in absoluten Ausnahmefällen einer Person zuordnen (die meisten privatanwender haben ja eine dynamische IP und hinter einer fixen IP dürften für gewöhnlich mehr als eine Person sitzen).
Du wirst am Bahnhof gefilmt, du wirst in Geschäften gefilmt, du wirst von Marktforschern real erfasst (Bewegungsprofile).
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Tolles Argument. Da der verfassungswidrige Stasi-Apparat uns sowieso überall überwacht, können wir ja gleich jedem unser Daten geben.
Poste bitte mal Deine Bankverbindung, dann brauche ich die nicht erst Googeln.
(Zwei Dinge sind undendlich. Die Dummheit der Menschen und das Universum. Bei Dir bin ich mir aber schon mal sicher.) frei nach A.Einstein
ohmanni schrieb:
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>
> keine Möglichkeit, dem zu widersprechen oder es abzuschalten
> (ohne extra Plugins zu installieren),
Dann sagt doch mal, wie man das sonst technisch regeln könnte!
> Es hat schlichtweg niemanden zu interessieren was ich wann und wo im Netz
> mache, wenn ich dem nicht zustimme!
Es interessiert auch niemanden, was du wann und wo im Netz machst. Es interessiert nur, was eine anonyme Gruppe von Leuten wann, wo und wie auf einer bestimmten Webseite machen.
BEWEISE DAS GEGENTEIL!
Genau umgekehrt. Ein Plugin für diejenigen, die sich analysieren lassen wollen
Unschuldig bis die Schuld bewiesen ist.
1. Die meisten übersehen meiner Meinung nach eines: Google ist und bleibt eine Firma. Wer von euch geht durch ein Lebensmittelgeschäft und sagt bei der Kasse: bitte nicht in die Statistik mit den heutigen Kundenbesuchen mit aufnehmen! Immerhin wissen die nicht nur wer, sondern auch wann und was gekauft wurde. Aufgrund von Marktanalysen lebt die Wirtschaftswelt.
2. soll doch von mir aus jeder wissen wo ich unterwegs bin. Ich hab nichts zu verbergen. Im Gegenteil: würde es eine Überwachung im Internet nicht geben, hätten die kriminellen (vorallem Kinderpornografie) freie Hand alles zu tun. und vorallem dadurch dass dieses verabscheuungswürdige Verbrechen in letzter Zeit immer häufiger in den Nachrichten zu lesen ist, bin ich erst recht dafür das alles nachverfolgt werden kann!
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