verliert i4i den Streit und muss den Ausfall bezahlen.
Wen diese Aussage aufregt, der reagiere sich bitte im stillen Kämmerlein ab, ich möchte keine Stammtischparolen der Microsoftnei... äääh -hasser provoziert haben.
Darf ich fragen was du persönlich davon hast wenn Microsoft Word in USA online verkauft?
Ausser einen Grund hie rrumzutrollen, jetzt da es nicht der Fall ist.
Was meinst du wie lange es dauert bis es bei uns auch eingestellt wird?
Mal ganz ehrlich, Word ist schon eine feine Sache und ich hab eben keine Lust auf ein anderes Produkt wegen solch einer Misere umzusteigen.
Warum sollte i4i für die Entscheidung des Gerichtes zahlen? Microsoft konnte doch nicht widerlegen, dass das Patent nichtig ist. Vom Sinn der Patente abgesehen ist es ein rechtskräftiges Urteil, dafür kann niemals der Kläger haften.
Es geht mir dabei nicht um die USA. Aber das Prinzip, dass irgendwelche kleinen Wurschtbuden jetzt die großen Konzerne abzocken wollen, ist einfach lästig und kann überall passieren. Als nächstes kommt irgendso ein Kellerkind und macht es sich zur Aufgabe, mit irgendwelchen Unterstellungen den Verkauf von Windows zu verbieten. Und dann? Stehste da. Statt dass da gleich mal einer auf den Tisch haut. So schaut's mal aus. Aber da wird sich drüber aufgeregt, dass das pöhse Monopol-Kommerz-Sklavenfolter-Microsoft Ideen klaut. Wer versorgt denn Computer weltweit mit erstklassigen Office-lösungen? i4i? Ich glaub's ja wohl! Selbst WENN es wie dargestellt abgelaufen wäre, wären die mit ihrer Idee im Loch verschwunden, weil kein Schwein die kennt. Die machen groß Welle, weil sie hoffen, darauf an Land schwimmen zu können aber ich hoffe, die gehen damit unter.
> ich hab eben keine Lust auf ein anderes Produkt wegen solch
> einer Misere umzusteigen.
Danach wirst Du als Kunde aber gar nicht gefragt. Solange das Patentrecht in der gegenwärtigen Form besteht, mußt Du dich eben damit abfinden, daß der geistige Eigentümer jederzeit nach Gutdünken darüber befinden kann, ob Du umsteigst oder nicht.
Ganz einfach indem er keine Lizenz zu akzeptablen Konditionen erteilt.
> erstklassigen Office-lösungen?
Ich arbeite seit bald 20 Jahren mit den verschiedensten Versionen davon, weil der Arbeitgeber mit Microsoft verheiratet ist. "Erstklassig" entspricht nicht ganz der Wahrheit. In der Software sind derartig viele Fehler und Umständlichkeiten enthalten, daß die Arbeit regelmäßig in eine Fehlerumschiffungssitzung ausartet. Eine elende Frickelei, das. Die ganzen Umständlichkeiten in den Abläufen dieser Office-"lösung" mal ganz außen vor.
Sollten die Patentrolle sich gegenseitig bis aufs letzte Hemd verklagen.
Hat nicht mal ein weiser Indianer gesagt:
Wenn keine Inovationen mehr zustande kommen
Wenn die letzte gute Software vom Mark verschwunden ist
Wenn der letzte Programmierer zur Sanitär-Reinigungs-Fachkraft umgeschult wurde
Dann werdet ihr merken, dass man Softwarepatente nicht esse kann.
Diese Weisheit ist nebenbei von mir international patentiert worden.
...die hat schon bei den Bäumen nicht geholfen.
Was hier irgendwie gar nicht raus kommt: i4i ist kein klassischer Patenttroll. Die haben nicht nur ein Patent und verklagen alles, sondern haben ein richtiges Produkt welches sie schon einige Zeit vertreiben. Damit verdienen die ihr Geld - nicht mit Patentklagen.
MS ist einfach über das Patentsystem gestolpert, das ihnen schon häufig geholfen hat. Pech gehabt.
Wenn die Software so sch*** ist, wie du sagst, wo siehst du dann die Gründe für den anhaltenden Erfolg. Sicherlich liegen hier und da Stolpersteine, die aus dem Weg geschafft gehören. Aber solche Probleme haben alle Softwareanbieter. Nur ist meiner Erfahrung nach der Support bei solchen Fehlern gut.
> Stolpersteine, die aus dem Weg geschafft gehören.
> Nur ist meiner Erfahrung nach der Support bei solchen
> Fehlern gut.
Meine Erfahrung damit sieht leider anders aus. Das "aus dem Weg schaffen" sieht oft genug so aus, daß vom Support nach vielem hin und her die Empfehlung kommt, die betroffenen Funktionen bis auf weiteres nicht zu verwenden.
> wo siehst du dann die Gründe für den anhaltenden Erfolg
Das kann ich Dir gerne erklären, falls Du es nicht selbst längst weißt. Mit einer überragenden Produktqualität hat es jedenfalls nichts zu tun. Microsoft hält jeden Anwender seit Jahrzehnten in Abhängigkeit von seinen Produkten, indem mit Inkompatibilitäten zu Standards eine Zusammenarbeit mit Produkten, die nichts von den künstlich eingebauten Microsoft'schen Abweichungen wissen können (diese sind ja unter Verschluß), erschwert bis unmöglich gemacht wird. Da die Mehrzahl der Businesspartner in Unternehmen "schon immer" Microsoft verwendet haben, ...
sry, muß hier abbrechen, keine Zeit mehr. Die Erklärung für das Phänomen Microsoft ist damit aber noch längst nicht komplett
Patent ist Patent. Microsoft selbst mag auch Patente. Also sollen sie nicht rum heulen wenn sie selbst eines verletzen, sondern einfach kein Patent verletzen. Glaubst du mir trauert irgendwer nach, wenn ich ein Patent von Microsoft verletze? Da werd ich verklagt und gut ist. So wie dieses mal anders herum geschehen.
> Es geht mir dabei nicht um die USA. Aber das Prinzip, dass irgendwelche
> kleinen Wurschtbuden jetzt die großen Konzerne abzocken wollen, ist einfach
> lästig und kann überall passieren.
Nö, wie denn? Im vorliegenden Fall hat doch Microsoft die Rechte der Firma verletzt und wurde gerichtlich dazu verdonnert, das einzustellen. Wenn Microsoft niemandes Rechte verletzt, passiert ihnen auch nichts.
> Als nächstes kommt irgendso ein
> Kellerkind und macht es sich zur Aufgabe, mit irgendwelchen Unterstellungen
> den Verkauf von Windows zu verbieten.
Ja, und? Wenn er das zuständige Gericht nicht davon überzeugen kann, hat er nichts weiter als eine Riesen-Anwaltsrechnung. Außerdem wurde Microsoft ja nicht grundsätzlich der Verkauf der Software Word untersagt, es wurde ihnen untersagt, ein Patente verletzendes Word zu verbreiten. Microsoft selbst arbeitet ja an Patches, damit das nicht mehr passiert, danach können sie ihre Software wie gewohnt verkaufen. Wo also siehst du das Problem?
> Und dann? Stehste da.
Wieso? Selbst wenn das geschehen würde, könnte man ein bereits installiertes Windows zunächst weiter nutzen. Neuanschaffungen warten dann eben bis zum gepatchten Windows, welches wieder vertrieben werden darf.
> Statt dass da
> gleich mal einer auf den Tisch haut. So schaut's mal aus. Aber da wird sich
> drüber aufgeregt, dass das pöhse Monopol-Kommerz-Sklavenfolter-Microsoft
> Ideen klaut. Wer versorgt denn Computer weltweit mit erstklassigen
> Office-lösungen? i4i? Ich glaub's ja wohl! Selbst WENN es wie dargestellt
> abgelaufen wäre, wären die mit ihrer Idee im Loch verschwunden, weil kein
> Schwein die kennt. Die machen groß Welle, weil sie hoffen, darauf an Land
> schwimmen zu können aber ich hoffe, die gehen damit unter.
i4i verkauft Software, unter anderem offenbar eine Art Plugin oder Erweiterung für Microsoft Word (x4o) und einiges anderes, was man wohl als „Irgendwas mit XML“ bezeichnen kann. Ein Patent-Troll sind sie also offenbar nicht. Aber selbst wenn sie das wären, müsste man bei einer Firma wie Microsoft, die sich ausdrücklich für Softwarepatente ausspricht, wohl kaum Mitleid haben.
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
Auch wenn das nicht 100% aus dem Bericht hervor geht: Hat i4i nicht schon gewonnen und MS sogar das Berufungsverfahren verloren? Oder gibt es noch weitere nicht genannte Instanzen?
Naja im Artikel steht "Streit". Es wäre kein Streit mehr, wenn das letzte Wort schon gesprochen wäre.
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Es geht mir dabei nicht um die USA. Aber das Prinzip, dass irgendwelche
> kleinen Wurschtbuden jetzt die großen Konzerne abzocken wollen, ist einfach
> lästig und kann überall passieren. Als nächstes kommt irgendso ein
> Kellerkind und macht es sich zur Aufgabe, mit irgendwelchen Unterstellungen
> den Verkauf von Windows zu verbieten. Und dann? Stehste da.
Da ich Windows nur benutzte wenn es gar nicht anders geht werde ich es verschmerzen können. Ich habe aber auch kein Mitleid mit MS, schließlich waren es Firmen wie MS die am lautesten geschrien haben als es um die Einführung und Verschärfung des Patentrechts ging. Die Intention der Firmen war zwar eine andere (mit Hilfe der Patente die Marktmacht ausbauen), aber rechnen das sich das anders entwickelt als geplant muss man immer. Insofern, selbst schuld und viel Spaß bei der Lösung von Problemen die selbst generiert wurden.
> [...]
> Ideen klaut. Wer versorgt denn Computer weltweit mit erstklassigen
> Office-lösungen?
Keine Ahnung, wer denn? Mir ist noch keine erstklassige Office Lösung in die Finger gekommen, bestenfalls einige gute Ansätze.
> Selbst WENN es wie dargestellt
> abgelaufen wäre, wären die mit ihrer Idee im Loch verschwunden, weil kein
> Schwein die kennt. Die machen groß Welle, weil sie hoffen, darauf an Land
> schwimmen zu können aber ich hoffe, die gehen damit unter.
Ohne die Lobbyarbeit von MS zum Thema Patente wäre die Firma gar nicht in der Lage MS zu verklagen. So ist das mit den Geistern die ich rief ...
MfG =HAL-9000=
Also was hier manche überlesen.. soweit ich hier bei golem mitgelesen habe, betrifft dieses Patent nicht nur Microsoft sondern auch OpenOffice, StarOffice etc... Warum Microsoft? Na weil i4i dieses XML geraffel zu dem propritären geraffel von MS angeboten haben.. nun da Word selber in einem XML Format daher kommt (was alle gefordert haben).. haben se natürlich diesem Unternehmen ans Fenster gepinkelt.
Mal gucken wie es weiter geht... Geschichte schreibt dieser Fall zumindest jetzt schon.
Himmerlarschundzwirn schrieb:
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> Es geht mir dabei nicht um die USA. Aber das Prinzip, dass irgendwelche
> kleinen Wurschtbuden jetzt die großen Konzerne abzocken wollen, ist einfach
> lästig und kann überall passieren. Als nächstes kommt irgendso ein
> Kellerkind und macht es sich zur Aufgabe, mit irgendwelchen Unterstellungen
> den Verkauf von Windows zu verbieten. Und dann? Stehste da. Statt dass da
> gleich mal einer auf den Tisch haut. So schaut's mal aus. Aber da wird sich
> drüber aufgeregt, dass das pöhse Monopol-Kommerz-Sklavenfolter-Microsoft
> Ideen klaut. Wer versorgt denn Computer weltweit mit erstklassigen
> Office-lösungen? i4i? Ich glaub's ja wohl! Selbst WENN es wie dargestellt
> abgelaufen wäre, wären die mit ihrer Idee im Loch verschwunden, weil kein
> Schwein die kennt. Die machen groß Welle, weil sie hoffen, darauf an Land
> schwimmen zu können aber ich hoffe, die gehen damit unter.
Passt schon, die größten Verfechter für Softwarepatente sind die großen Konzerne. So bekommen sie ihre eigene Gier zu schmecken :-)
> Warum sollte i4i für die Entscheidung des Gerichtes zahlen?
> Microsoft konnte doch nicht widerlegen, dass das Patent nichtig
> ist. Vom Sinn der Patente abgesehen ist es ein rechtskräftiges
> Urteil, dafür kann niemals der Kläger haften.
Das mit dem "nicht widerlegen" ist reine Ansichtssache des betreffenden Richters! Anderer Richter == andere Entscheidung!
Aktuell muss Microsoft nur bis zur endgültigen Entscheidung (was noch lange dauern kann - siehe SCO versus Linux), danach muss im schlimmsten Fall für i4i, diese Firma die gesamten Kosten für die Änderung zahlen!
Auch könnte entschieden werden, dass andere Offices ebenfalls anzupassen sind - selbst wenn i4i keine Klagen anstrengt!
In den USA entscheidet eben der Richter....
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