"...die Verunsicherung der Kunden, wenn jeder Angriff - auch wirkungslose - gemeldet werden müsste, wäre enorm groß."
Das kann ich bestätigen. Da müsste erstmal definiert werden, was ein Angriff überhaupt ist. Reicht da schon ein Portscan? Davon hab ich jeden Tag Hunderte.
Für eine Informationspflicht, bei Verlust von Kundendaten bin ich allerdings schon. Wenn feststeht, dass Ditte Zugriff auf Kundendaten hatten sollte die Information der Betroffenen Kunden zur gesetzlichen Pflicht werden.
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Zu den täglichen Portscans kommen ja auch noch:
- FTP Server: Fast täglich primitive Bruteforce Angriffe (mit den Standards wie Admin:Passwort)
- Webseite: Scans nach MyAdmin usw.
- Forensoftware usw.: Spambots, die auch gerne mal versuchen diverse eventuell vorhandene Rechtelücken auszunutzen (und damit eigentlich immer nur gegen die Server hämmern)
- Webseite / Communities: Wirkungslose DDoS Angriffe, von angepissten Script Kiddies (die meist dann noch nicht mal ihre Tools richtig einstellen können ...)
- Server: Auch hier wird sehr oft automatisiert "angegriffen", in der Hoffnung das man schon seit Jahren keine Upgrades mehr gemacht hat. Erstaunlich fand ich hier sogar, wie oft "Hacks" gegen meine Windows Server gefahren wurden, die für Linux gedacht waren (die machen sich noch nicht mal die Arbeit das OS zu testen).
Und das ganze schon bei einem kleineren internationalem Gaming Clan (also in meinem Fall). Da gab es mehr als genug Tage, wo diese möchtegern Hacker mehr Traffic verursacht haben, als die Communitie selber lol.
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Falls ein Portscan zählt mache ich den ganzen Tag nix anderes als diese Dinge zu melden. Die rauschen bei dem von mir betreuten Netzwerk eigentlich im Minutentakt mehmals drüber. Blockt halt unsere Firewall alles ab, aber trotzdem evtl. schon ein Angriff, oder?
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Es ist doch klar, dass es darum geht erfolgreiche Angriffe, die zum Verlust von Kundendaten führten meldepflichtig zu machen.
Die gespielte Verunsicherung der Unternehmen ist doch nur der fruchtlose Versuch sich vor soetwas zu drücken.
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