> Das wir ehrlichen Konsumenten unter so etwas leiden müssen, haben wir einzig und alleine den Idioten zu verdanken, die meinen sie müssten sich etwas kopieren,
> was sie sich finanziell nicht leisten können oder wollen, [kopieren sie], weil es ja nicht angeht auf Dinge verzichten zu müssen für die einfach das Geld fehlt.
Warum nicht jedem Menschen das zur Verfügung stellen was möglich ist?
> Bei virtuellen Gütern ist eine Vervielfältigung eben leider möglich, wenn auch nicht erlaubt.
> Bei physischen Gütern ist sie auch nicht erlaubt! Das interessiert aber niemanden, da sie hier auch nicht so ohne weiteres möglich ist.
Die arbeiten am Replikator sind im vollem Gange.
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
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S-Talker schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Sicaine schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Weist du wann es deutlich weniger echte Raubkopier geben wuerde? Wenn es
> in
> > Deutschland ein gutes zeitgemaesses Angebot geben wuerde.
>
> Warum glaubst du, musst du bei Anno noch einen Account anlegen?
> -> weil es genug Kunden gibt, denen das egal ist, und die damit leben
> können.
>
leider...
> Warum gibt es keine Flaträte für Filme und alles?
> -> Weil die Nachfrage nicht da ist, denn entweder das Angebot ist
> beschränkt, oder der Preis ist hoch. 30¤ pro Monat für alles? Niemals!
> Zumal selbst das für die Masse zu viel ist. Und ohne einen Großen
> Kundenkreis lohnt sich das nicht.
>
Das es die Nachfrage gibt, zeigt kino.to....
> Warum gibt es die Raubkopierer Spots noch auf den DVDs?
> -> Weil die Kunden es trotzdem kaufen. Ich gehöre auch dazu. Die paar
> Sekunden sind nur ärgerlich, wenn man es drauf anlegt. Ich leg die Disc ein
> und gehe derweil Popcorn holen. Das leben ist manchmal schon nervig genug,
> warum soll ich mir die Stimmung von solchem Pille-Palle-Kram verderben
> lassen.
>
ich nenn es nur eine Frechheit...
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Sicaine schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Raubkopierer die sich etwas illegal herunterladen was sie sich sonst nie
> kaufen wuerden, [...]
Genau hier wird dein ganzer Post bereits Unsinn, weswegen ich mir die Mühe spare auch nur eine weitere Zeile zu lesen. Das sie es nie kaufen würden, ist eine reine Schutzbehauptung, die niemand beweisen kann, außer man sorgt endlich dafür, dass Kopieren unmöglich wird und schaut was dann passiert. Sicherlich würden sie nicht *alles* kaufen, was sie sich derzeit illegal herunterladen können, das habe ich auch nie behauptet, aber wenn sie auch nur ein einziges dieser Werke kaufen würden, wenn sie keine Chance hätten es herunter zu laden, dann geht deine ganze Argumentation zum Teufel und um nur diesen einen Kauf zu erzwingen, der auf Mrd von Menschen weltweit gerechnet schnell tausende bis Mio von Käufen pro Produzent ergibt, lohnt es sich für Firmen aufwendige DRM Methoden zu erfinden, es lohnt sich für Produzenten diese zu kaufen/lizenzieren und zu verwenden, und das auch dann, wenn sie sich den Hass aller ehrlichen Käufer auf sich ziehen. Die Raubkopierer haben diesen ganz Schlamassel angezettelt, und jetzt, wo sich die Industrie mit allen Mitteln dagegen wert, ist die Industrie in euren Augen der Böse und die Raubkopierer die Guten? Wie absurd kann eine Argumentation noch werden? Der, der den Krieg anzettelt ist auch schuld am Krieg und damit an allen Opfern und ohne Raubkopierer hätte die Industrie gar keinen Grund irgend einen Krieg anzufangen.
/Mecki
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s1ou schrieb:
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> Also ist Kopierschutzt schon wichtig. Aber wenn man ihn so einsetzt das
> der ehrliche Käufer der Dumme ist und der Raubkopierer am Ende der einzige
> ist der seine Medien ordentlich konsumieren kann macht man halt etwas
> falsch.
Das sehe ich anders in zweifacher Hinsicht:
Erstens ist derjenige am Krieg schuld, der den Krieg angezettelt hat, nicht derjenige, der sich verteidigt; egal wer auf welcher Seite wie viele Menschen ermordet. Wäre der Krieg nämlich nie angezettelt worden, wäre auch kein Mensch auf irgend einer Seite jemals gestorben. Die Raubkopierer haben zuerst zugeschlagen, die Produzenten haben sich verteidigt. Warum sollen jetzt die Produzenten die Bösen sein? Weil sie mit härteren Bandagen kämpfen oder es auf der Seite der Nutzer mehr Opfer gibt als auf der Seite der Produzenten? Lege ein Feuer im Wald, aber wenn es sich ausbreitet, nicht unter Kontrolle zu bekommen ist, und am Ende dein 5 km entferntes Haus abfackelt, rechne nicht mit meinem Mitgefühl.
Zweitens halte ich jeglichen Kopierschutz, der die Freiheit der Nutzer einschränkt, für falsch. Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser. Produzenten sollten darauf vertrauen können, dass die meisten Nutzer ehrlich sind und nicht kopieren und es sich somit nicht bezahlt macht, die Nutzer unnötig zu gängeln. Ich habe nicht Kopierschutzmechanismen verteidigt, ich habe nur gesagt, die Raubkopierer sind überhaupt daran schuld, dass wir uns mit so etwas herumschlagen müssen.
/Mecki
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ttpytec schrieb:
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> Die Contentindustrie hat schon eine erhebliche Mitschuld an dem
> Vorhandensein von Raubkopierern.
Als das Problem mit dem Raubkopien anfing, gab es den Begriff Contentindustrie noch gar nicht. Raubkopie fing an zu Zeiten der Disketten und Musikkassetten; bereits hier wurden die ersten Kopierschutzmechanismen entwickelt, was ja wohl kaum nötig gewesen wäre, wenn niemand kopiert hätte. Als dann MP3 das Licht der Welt erblickte (vorher gab es gar kein geeignetes Format für den Onlinemusikhandel, denn Bandbreiten waren zu gering für unkomprimierte Daten) und zeitgleich das Internet es ermöglichtet dass jeder mit jeden Daten austauschen konnte, lief das Problem so schnell aus dem Ruder, so schnell hätte niemand darauf reagieren können und selbst wenn, wäre es sinnlos gewesen. Was wäre denn passiert, wenn du im Jahre 2000 online jedes Musikstück der Welt hättest online kaufen können? Einer hätte es gekauft, bei Napster online gestellt und Mio von Nutzern hätten es kopiert. Also das gleiche was auch so passiert ist, nur dass es gleich als MP3 gekauft worden wäre und nicht erst von einer CD geripped. Im Prinzip waren alle Tauschbörsen zwischen 2001 und 2010 nur immer wieder eine neue Reinkarnation von Napster.
/Mecki
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Der Kaiser! schrieb:
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> Warum nicht jedem Menschen das zur Verfügung stellen was möglich ist?
Weil man nur dann eine Kopie machen kann, wenn es ein Original gibt. Und Originale stehen nicht in unbegrenzter Zahl zur Verfügung und bei weiten nicht jeder kann sie erstellen... oder wie viele Drehbücher/Romane hast du bereits geschrieben, wie viele Lieder hast du komponiert und wie viele Computer Programme oder Spiele hast du programmiert? Ja, du kannst kopieren machen und allen Menschen zur Verfügung stellen, aber nur wenn jemand anderes für dich ein Original geschaffen hat. Solange Originale ein stark begrenztes gut sind, sind sie im Sinne von Angebot und Nachfrage unbezahlbar. D.h. das Werk, was du dir für 99 Cent legal als Kopie herunterladen kannst, hat einem "Gesamtwert" von vielleicht 10'000 bis hin zu 10 Mio Euro, dafür sind 99 Cent ein Spottpreis. Und wenn die Macher dieser Werke nicht mehr an ihren Werken verdienen, dann werden viele auch keine Werke mehr schaffen können und ohne Originale gibt es auch keine Kopien mehr; für niemanden.
Und wer jetzt sagt, Musiker z.B. verdienen doch mehr als genug, der hat ein verzerrtes Weltwild. Der schaut nur auf die 0,01% der Musiker, die international bekannt, reich, berühmt und exzentrisch sind; aber sie sehen nicht die restlichen 99,99%, die teilweise ohne Hilfsjobs gar nicht von ihrer Musik leben könnten und denen jede 100 Raubkopien wirklich im Monatsende auf dem Konto ein Loch reißen.
/Mecki
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