Jailbreaks verhindern nur die weiter Entwicklung von iOS. Viele Kunden würden sich ohne die JB-Möglichkeit kein iPhone kaufen. Die Käufe wurden zurück gehen. Apple müsste seine Strategie überdenken und ggf. das iPhone mehr öffnen. Resultat: Man hätte ein iPhone mit mehr Zugriff auch ohne JB.
Im Grunde ist der JB seine eigene Quelle. Ohne den JB wäre Apple irgendwann gezwungen seine Hardware zu öffnen aufgrund von fallenden Umsatz. Die meisten würden sich ohne JB 10x überlegen ob sie ein iPhone (mit Einschränkungen) haben wollen.
Durch diesen Druck würde der Markt wieder die Kontrolle über das Produkt haben. Im Grunde beweist der JB doch, Apple fertigt am Mark vorbei. Marktwirtschaft sagt, finde ich ein Produkt schlecht darf ich es nicht kaufen. So wird das Unternehmen dazu gezwungen das Produkt nach meinen Ansprüchen zu verändern.
Dadie schrieb:
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> Jailbreaks verhindern nur die weiter Entwicklung von iOS. Viele Kunden
> würden sich ohne die JB-Möglichkeit kein iPhone kaufen.
Gibt es dazu Statistiken? Wenn ja, wo?
> Die Käufe wurden
> zurück gehen. Apple müsste seine Strategie überdenken und ggf. das iPhone
> mehr öffnen. Resultat: Man hätte ein iPhone mit mehr Zugriff auch ohne JB.
>
Wenn ein signifikanter Anteil der Nutzer einen JB machen würde, stimmte das.
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> Im Grunde ist der JB seine eigene Quelle. Ohne den JB wäre Apple irgendwann
> gezwungen seine Hardware zu öffnen aufgrund von fallenden Umsatz. Die
> meisten würden sich ohne JB 10x überlegen ob sie ein iPhone (mit
> Einschränkungen) haben wollen.
>
"Die meisten" müsstest du erst mal belegen. Lt. meiner Erfahrungen nutzen es "die meisten" eher so, wie sie es out of the box bekommen. Die Einschränkungen sind für viele auch keine, sondern eher ein Komfortgewinn. Bestes Beispiel iTunes: Keine Ordner mehr umherschieben, alles immer schön synchronisiert, und Hörstatistiken werden selbst unterwegs auf iPod/iPhone weitergeführt und beim nächsten Sync wieder abgeglichen. (Natürlich ist das nichts für ausschließlich-gezielt-Album-Hörer)
> Durch diesen Druck würde der Markt wieder die Kontrolle über das Produkt
> haben. Im Grunde beweist der JB doch, Apple fertigt am Mark vorbei.
Er beweist, dass (geschätzt) 1-2% mit den derzeitigen Bedingungen unzufrieden sind. Würden mehr als 50% einen JB draufhaben, dann wäre dein Satz wahr.
> Marktwirtschaft sagt, finde ich ein Produkt schlecht darf ich es nicht
> kaufen. So wird das Unternehmen dazu gezwungen das Produkt nach meinen
> Ansprüchen zu verändern.
Richtig. Und da die iDevices wie blöde gekauft werden, zeigt es, dass Apple es für viele richtig macht.
Nicht für alle, aber man kann und muss es nicht allen Recht machen.
Dadie schrieb:
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> Jailbreaks verhindern nur die weiter Entwicklung von iOS. Viele Kunden
> würden sich ohne die JB-Möglichkeit kein iPhone kaufen. Die Käufe wurden
> zurück gehen. Apple müsste seine Strategie überdenken und ggf. das iPhone
> mehr öffnen. Resultat: Man hätte ein iPhone mit mehr Zugriff auch ohne JB.
>
> Im Grunde ist der JB seine eigene Quelle. Ohne den JB wäre Apple irgendwann
> gezwungen seine Hardware zu öffnen aufgrund von fallenden Umsatz. Die
> meisten würden sich ohne JB 10x überlegen ob sie ein iPhone (mit
> Einschränkungen) haben wollen.
>
> Durch diesen Druck würde der Markt wieder die Kontrolle über das Produkt
> haben. Im Grunde beweist der JB doch, Apple fertigt am Mark vorbei.
> Marktwirtschaft sagt, finde ich ein Produkt schlecht darf ich es nicht
> kaufen. So wird das Unternehmen dazu gezwungen das Produkt nach meinen
> Ansprüchen zu verändern.
Hast absolut recht. Das Gleiche gilt ja auch für Microsoft, Sony etc. ... aber den Drang, die Regeln zu brechen, statt sie einzuhalten, wird immer größer sein! ;)
Quelly schrieb:
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> Dadie schrieb:
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> > Jailbreaks verhindern nur die weiter Entwicklung von iOS. Viele Kunden
> > würden sich ohne die JB-Möglichkeit kein iPhone kaufen.
>
> Gibt es dazu Statistiken? Wenn ja, wo?
Ich kann hier nur von meiner Umgebung reden. Also Schule/Uni. Und dort hat jeder iPhone besitzer JB. Aber nicht aus "weil es geht" (wie es bei vielen root-Androids so ist) sondern wegen Funktionen. Vom Tethering bis hin zu Apps außerhalb des App-Stores variierten die Gründe. Ohne die JB-Möglichkeit hätte sich jedoch keiner von ihnen ein iPhone geholt. Habe daher einfach mal meine eigene Erfahrung hoch gerechnet. Ich gebe aber zu, genaue Zahlen wären wirklich etwas tolles.
> > Marktwirtschaft sagt, finde ich ein Produkt schlecht darf ich es nicht
> > kaufen. So wird das Unternehmen dazu gezwungen das Produkt nach meinen
> > Ansprüchen zu verändern.
>
> Richtig. Und da die iDevices wie blöde gekauft werden, zeigt es, dass Apple
> es für viele richtig macht.
>
> Nicht für alle, aber man kann und muss es nicht allen Recht machen.
Begründen tut mir das Ganze aber eine Sache nicht. Wieso kauft man sich
ein Gerät welches man widerrechtlich verändert damit es zu einem passt.
Wenn ich einen Wasserkocher will baue ich auch keine Kaffeemaschine um, sondern
kaufe einen Wasserkocher.
Dadie schrieb:
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> Quelly schrieb:
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> > Dadie schrieb:
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> > > Jailbreaks verhindern nur die weiter Entwicklung von iOS. Viele Kunden
> > > würden sich ohne die JB-Möglichkeit kein iPhone kaufen.
> >
> > Gibt es dazu Statistiken? Wenn ja, wo?
>
> Ich kann hier nur von meiner Umgebung reden.
Dann kommuniziere das bitte auch so :)
> Also Schule/Uni. Und dort hat
> jeder iPhone besitzer JB. Aber nicht aus "weil es geht" (wie es bei vielen
> root-Androids so ist) sondern wegen Funktionen. Vom Tethering bis hin zu
> Apps außerhalb des App-Stores variierten die Gründe.
Tethering ist IMHO eine Notlösung - viele Notebooks haben UMTS-Modems an Bord, ansonsten gibt es die Sticks mittlerweile schon für 39,90. Dazu ein billiges Simyo etc., besser als jedes Tethering.
Tethering über USB saugt den Laptopakku zu schnell leer, weil das Telefon aufgeladen wird, und über Bluetooth kann man den vollen Speed oft nicht nutzen und der Handyakku ist schneller leer. Und ich schleppe bestimmt nicht einen Sack Ersatzakkus mit, um dem Handy nach 3-4 Stunden UMTS wieder zu Strom zu verhelfen.
Apps außerhalb des Appstores, gibt es da irgendwelche absolut unverzichtbaren, von "Raub"kopien mal abgesehen? Könntest du da welche aufzählen?
> Ohne die
> JB-Möglichkeit hätte sich jedoch keiner von ihnen ein iPhone geholt.
Und da es nicht nur das iPhone gibt, ist das auch kein Problem.
> Habe
> daher einfach mal meine eigene Erfahrung hoch gerechnet. Ich gebe aber zu,
> genaue Zahlen wären wirklich etwas tolles.
>
Ja, aber ich glaube, sie würden ganz anders als deine Erfahrungen ausfallen. Machen wir aus meinen postulierten 1-2% halt 5%, meinetwegen 10. Dann stehen auf der anderen Seite immer noch 90%.
Einen Transporter wird sich auch kaum die Mehrheit der Autokäufer kaufen, weil er nicht so schnell ist und nicht in typische Innenstadtparklücken passt. Trotzdem baut Mercedes weiterhin welche und fängt jetzt nicht an, den Sprinter kleiner und schneller zu machen und ich habe auch noch keinen Sprinterfahrer erlebt, der ihn irgendwie getunt hätte.
>
> > > Marktwirtschaft sagt, finde ich ein Produkt schlecht darf ich es nicht
> > > kaufen. So wird das Unternehmen dazu gezwungen das Produkt nach meinen
> > > Ansprüchen zu verändern.
> >
> > Richtig. Und da die iDevices wie blöde gekauft werden, zeigt es, dass
> Apple
> > es für viele richtig macht.
> >
> > Nicht für alle, aber man kann und muss es nicht allen Recht machen.
>
> Begründen tut mir das Ganze aber eine Sache nicht. Wieso kauft man sich
> ein Gerät welches man widerrechtlich verändert damit es zu einem passt.
> Wenn ich einen Wasserkocher will baue ich auch keine Kaffeemaschine um,
> sondern
> kaufe einen Wasserkocher.
Eben. Das verstehe ich ja auch nicht, warum ein Wasserkocher zur Kaffeemaschine umgebaut (=JB) und nicht gleich eine Kaffeemaschine gekauft wird, die auch Wasser heiß macht. Und warum dann Wasserkocherkäufer als Wasserkocherjünger bezeichnet werden, weil der Wasserkocher eben nur Wasser kocht.
Gründe für einen Jailbreak gibt es viele. Mit dem Backgrounder hat man ein echtes Multitasking wie in Linux(Apple OS4 hat immer noch ein kastriertes Multitasking). Mit SBSettings hat man ein omnipräsentes Einstellungspanel sowie eine Möglichkeit zur einer Ordnersruktur (unlimitiert nicht wie bei OS4). Dann offenen Zugriff auf das Filesystem über USB, WLAN, WLAN-'Tethering, Flash,ssh,alternative Browser usw. einach alles was Apple nicht in den Kram passt aber für den professionellen User unabdingbar ist.
Jailbreaker schrieb:
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> Gründe für einen Jailbreak gibt es viele. Mit dem Backgrounder hat man ein
> echtes Multitasking wie in Linux(Apple OS4 hat immer noch ein kastriertes
> Multitasking).
Wo versagt die Apple-Lösung? Bitte einzeln aufzählen und begründen.
> Mit SBSettings hat man ein omnipräsentes Einstellungspanel
Änderst du so oft irgendwelche Einstellungen, dass dir die Zeitersparnis ins Gewicht fällt?
> sowie eine Möglichkeit zur einer Ordnersruktur (unlimitiert nicht wie bei
> OS4).
Wozu? Die Programme sind in eigenen Packages "self-contained" und wenn du da drin rumpfuschst, machst du das u.U. inkonsistent. Dass ein Programm auf den Speicherbereich eines anderen zugreift, will ich auf einem Telefon nicht. Zu gefährlich.
> Dann offenen Zugriff auf das Filesystem über USB, WLAN,
s.o.
> WLAN-'Tethering,
Und immer schön eine Steckdose bzw. bei anderen Telefonen einen Sack Ersatzakkus mithaben, wie?
> Flash,
Diese sehr limitierte Alphaversion von Cydia, die nicht viel mehr kann als "gar kein Flash"? Oder handelt es sich hier eher um "Hat Apple nicht, also muss es rein"?
> ssh,
Gibt genug SSH-Apps im Appstore. Für den umgekehrten Weg siehe oben
> alternative Browser usw.
Könnte man gelten lassen, ich mag aber die Webkit-Engine.
> einach alles was Apple
> nicht in den Kram passt aber für den professionellen User unabdingbar ist.
Was bedeutet für dich professionell? "Muss alles machen, weil es geht"?
Jailbreaker schrieb:
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> OS4). Dann offenen Zugriff auf das Filesystem über USB, WLAN,
> WLAN-'Tethering, Flash,ssh,alternative Browser usw. einach alles was Apple
> nicht in den Kram passt aber für den professionellen User unabdingbar ist.
Ach ja, die professionellen iphone user. Was ist das denn für'n Quatsch.
Das trifft doch auf einen minimalen Anteil derjenigen, die von ihrem Arbeitgeber mit einem iphone ausgestattet werden, zu.
Und die meisten It-Abteilungen stehen auch nicht auf jail-breaks.
Ich würde mich totlachen, wenn mein Arbeitgeber mich auf ein gejailbreaktes Telefon verweisen würde.
In der Regel beruflich verwendete Funktionen sind ja wohl Telefon und Email, ggf. Internetzugang, Anzeigen von Office-Dokumenten. Geht auch ohne jailbreak, oder?
Quelly schrieb:
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> Was bedeutet für dich professionell? "Muss alles machen, weil es geht"?
Viele wollen nicht einsehen, dass ein iPhone eben nicht für sie gemacht ist. Es zielt auf andere Kunden ab.
Wer mit seinem Handy austesten will, was alles so geht, der ist mit einem Android-Telefon besser bedient. Das ist ein fast komplett offenes System und Java ermöglicht relativ einfach das Schreiben eigener Programme.
Was wollt Ihr da noch mit einem iPhone?
Das ist so, als wolltet Ihr als VW-Mechatroniker der 80er Jahre einen Ferrari aufmotzen wollen.
Quelly schrieb:
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> Dadie schrieb:
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> > Jailbreaks verhindern nur die weiter Entwicklung von iOS. Viele Kunden
> > würden sich ohne die JB-Möglichkeit kein iPhone kaufen.
>
> Gibt es dazu Statistiken? Wenn ja, wo?
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