Nirgendwo im Artikel steht, dass eine Sicherheitslücke in iTunes vorhanden ist.
Sehr wahrscheinlich ist es, dass die Passwörter ausgespäht wurden (siehe: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Unregelmaessigkeiten-in-Apples-App-Store-1032870.html).
Insofern sollte Ihr mal Euren Hass und Eure zu unrecht überschäumende Schadenfreude im Zaum halten. Besonders peinlich wird es übrigens für Euch dann, wenn das Ausspähen über eine Lücke in Windows stattgefunden haben sollte.
Also Leute: Mal beruhigen, nachdenken und erst dann das Maul aufreißen wenn bei Apple wirklich Mist gebaut hat. Alles andere ist mal wieder unreflektiertes Ablassen geistiger Flatulenzen.
Es ist ja nicht so als ob es bei Apple keine Fehler gibt gelle?
Wie kann man ein 1000€ Handy bauen und die rundimentärste Funktion eines Handys, das Telefonieren, nicht hinbekommen?
Sorry aber Apple macht für die 3 Produkte die sie im Portfolio haben überproportional viel falsch. Zieht man ncoh den Preis hinzu ist es eigentlich höchst erstaunlich dass die Firma nicht pleite ist.
So isses. Es würde mich sehr wundern, wenn Apples Soft- und/oder Hardware ohne Fehler wäre. So wie mich dass bei jedem Stück Programmiercode ab einer bestimmten Länge wundern würde.
Aber die momentanen Vorkommnisse hören sich doch sehr nach abgephischten Zugangsdaten an.
Apple könnte man momentan höchstens dafür kritisieren, dass die Kreditkarteninformationen hinterlegt sind, aber dass ist bei vielen Online-Shops Standard und Bequemlichkeit siegt halt meistens.
Ein paar Tipps um auf der sicheren Seite zu bleiben:
- Sichere Passwörter verwenden (Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern, Sonderzeichen, je länger desto besser, Minimum 8 Zeichen), für jeden Anbieter ein anderes, regelmäßig wechseln. Hilfreich ist ein Passwort-Manager wie Keepass (Rechner) oder mSecure (iPhone, iPad).
- Virenschutz aktuell halten, keine Software aus dubiosen Quellen laden.
- Zugangsdaten nicht auf Webseiten eingeben, die man durch einen Klick auf einen Link in einer E-Mail geöffnet hat. Firefox-Plugins, verwenden um vor Phishing-Seiten gewarnt zu werden (z.B. "Web of Trust (WOT)") und um schädliche Skripte zu blocken (z.B. NoScript).
- Keine Kreditkarteninformationen in iTunes hinterlegen. Entweder auf iTunes-Gutscheine ausweichen oder Click&Buy benutzen und dort ein monatliches Limit festlegen.
Fröhliches Surfen.
CM
Das ist Quatsch, was du schreibst. Wenn du einen Musiktitel bei iTunes kaufst, dann wird der Betrag von dem Konto abgebucht, das du angeben hast. Das "muss" aber keine Kreditkarte sein. Der Kauf geht nur über die Kontoseite deines Accounts.
Das gleiche geschieht doch auch bei Amazon und anderen Internetanbietern.
Wenn es ausgeschlossen sein soll, dass Bankverbindungen gespeichert werden, bleibt nur die Nachnahme übrig.
> Das ist Quatsch, was du schreibst. Wenn du einen Musiktitel bei iTunes
> kaufst, dann wird der Betrag von dem Konto abgebucht, das du angeben hast.
> Das "muss" aber keine Kreditkarte sein. Der Kauf geht nur über die
> Kontoseite deines Accounts.
Stimmt, muss nicht. Deshalb habe ich geschrieben: "Bequemlichkeit siegt halt meistens." Viele (die meisten?) werden sicherlich als Zahlungsabwicklung ihre Kreditkartendaten hinterlegt haben und dann reicht zum Musik- oder App-Kauf die einmalige Eingabe des Passworts als Bestätigung. Wurde dieses abgephischt, kann der Betrüger in diesem Fall erstmal munter einkaufen.
>
> Das gleiche geschieht doch auch bei Amazon und anderen Internetanbietern.
Stimmt. Deshalb habe ich geschrieben: "...aber dass ist bei vielen Online-Shops Standard"
>
> Wenn es ausgeschlossen sein soll, dass Bankverbindungen gespeichert werden,
> bleibt nur die Nachnahme übrig.
Stimmt nicht, wie ich geschrieben habe:
"Entweder auf iTunes-Gutscheine ausweichen oder Click&Buy benutzen und dort ein monatliches Limit festlegen."
So, und was genau war jetzt der Quatsch, den ich geschrieben habe?
CM
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