Das "zumindest beteiligt" ist das Problem.
Wenn sich Apple SICHER wäre, dann gäbe es eine Strafanzeige und alles wäre in Ordnung. Auch im Heimatland Nguyen Thuats ist Computerbetrug eine Straftat und Apple hat dort einen Firmensitz bzw. Handelsvertretung, die vor Ort Strafanzeige erstatten kann! So aber kann es durchaus einen Unschuldigen treffen, der jetzt verleumdet und dessen Geschäft geschädigt wird.
Und Apple geht wohl auch davon aus, dass Nguyen Thuat, der übrigens in Vietnam lebt, natürlich nicht in die USA kommt, sich dort einen teuren Anwalt nimmt und die Firma kurz mal auf ein paar Millionen Dollar Schadensersatz wegen Verleumdung verklagt.
Wow, das wäre ja eine wahnsinnig abschreckende Maßnahme, wenn man so etwas dem kompetenten Staat überläßt. Mit so viel Blauäugigkeit geht man mit jeder Pommesbude baden.
Und wenn Du selber davon betroffen wärst...
dann müssten wir uns hier seitenweise Gejaule anhören.
Jurastudent schrieb:
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> dann müssten wir uns hier seitenweise Gejaule anhören.
So müssen wir uns Seitenweise ein anderes Gejaule anhören, zum Beispiel von dir.
Aber ich gebe dir recht, bei so etwas übertritt man schnell seine Kompetenzen. Eine derartige Angelegenheit erfordert mehr Fingerspitzengefühl.
Allerdings habe ich den Eindruck und sehr viele äußern die selben Gedanken, dass sich Apple zu Gunsten ihrer PR absichtlich wie der Elefant im Porzellanladen verhält. Und solange die Fanboys jubeln und nur Kritik an Apple-Kritik üben und damit auch jede Diskussion im Keim ersticken, wird sich da auch nichts ändern. Weil es ist ja gut so wie es ist, es läuft ja.
Das hat doch nichts mit demokratische Gewaltenteilung zu tun. Ich kann auch jeden aus meinem Haus herausschmeißen. Der Betroffene kann sich ja einen neuen Freund mit Haus suchen. ;)
Frage mich allerdings ob Dir Begriffe wie einer AGB geläufig sind?
Besonders wichtig ist hierbei die Betonung: "unter Vorbehalt".
Sicherlich haste schon einmal davon gehört. Dazu bedraf es keinerlei juristischen Schritte, da diesen "Vorbehalt" der Anbieter für sich selbst regeln/entscheiden kann.
Ob dieser sich mit solchen Schritten/Maßnahmen nun beliebt macht oder nicht steht auf einem anderen Blatt Papier.
Jurastudent schrieb:
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> Das "zumindest beteiligt" ist das Problem.
>
> Wenn sich Apple SICHER wäre, dann gäbe es eine Strafanzeige und alles wäre
> in Ordnung. Auch im Heimatland Nguyen Thuats ist Computerbetrug eine
> Straftat und Apple hat dort einen Firmensitz bzw. Handelsvertretung, die
> vor Ort Strafanzeige erstatten kann! So aber kann es durchaus einen
> Unschuldigen treffen, der jetzt verleumdet und dessen Geschäft geschädigt
> wird.
>
> Und Apple geht wohl auch davon aus, dass Nguyen Thuat, der übrigens in
> Vietnam lebt, natürlich nicht in die USA kommt, sich dort einen teuren
> Anwalt nimmt und die Firma kurz mal auf ein paar Millionen Dollar
> Schadensersatz wegen Verleumdung verklagt.
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