Das Ding führt also stundenlang blind Bereinigungen durch, lässt den User Dinge reparieren die er nicht versteht und geht davon aus, dass es keine individuellen Fälle gibt, obwohl so ziemlich jeder Fall individuell sein dürfte. Das Ganze mit dem Risiko, noch mehr kaputt zu machen, als bereits kaputt ist?
Das größte Problem ist doch die Analyse und Erkennung der Ursache. Ich glaube kaum, dass ein Programm das machen kann.
...noch weniger glaube ich, dass meine Nachbarin mich auch nur einmal weniger anruft "weil das Internet kaputt ist", oder Programm x nicht funktioniert, oder Funktion y in Programm x nicht gefunden wird, der Drucker "spinnt",...etc etc etc...ich befürchte in Zukunft kommt noch ein "mein Jumpshot hat da einen Fehler und jetzt geht gar nichts mehr" dazu. -_-

2 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.12 12:56 durch elgooG.
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elgooG schrieb:
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> ...noch weniger glaube ich, dass meine Nachbarin mich auch nur einmal
> weniger anruft "weil das Internet kaputt ist", oder Programm x nicht
> funktioniert, oder Funktion y in Programm x nicht gefunden wird, der
> Drucker "spinnt",...etc etc etc...ich befürchte in Zukunft kommt noch ein
> "mein Jumpshot hat da einen Fehler und jetzt geht gar nichts mehr" dazu.
> -_-
HILFEEEE ich hab das Internet gelöscht ! (Aussage deiner Nachbarin)
muhaaaa......
(ACHTUNG IRONIE !!!)
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So wie ich den Artikel verstanden habe, soll damit u.A. Schadcode entfernt werden. Linux startet, lädt aus dem Inet aktuelle Schadsignaturen und löscht, bzw. tauscht betroffene Dateien aus.
Wenn Windows ein Bluescreen hat, kann das log ausgewertet werden und damit eine Lösung gefunden werden.
Aber du hast auch recht, eine Fehldiagnose kann Windows noch mehr kaputt machen.
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Vollstrecker schrieb:
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> So wie ich den Artikel verstanden habe, soll damit u.A. Schadcode entfernt
> werden. Linux startet, lädt aus dem Inet aktuelle Schadsignaturen und
> löscht, bzw. tauscht betroffene Dateien aus.
>
> Wenn Windows ein Bluescreen hat, kann das log ausgewertet werden und damit
> eine Lösung gefunden werden.
>
> Aber du hast auch recht, eine Fehldiagnose kann Windows noch mehr kaputt
> machen.
Tja, ein Heimanwender kann eben nicht unterscheiden zwischen "Windows startet aufgrund eines Fehlers nicht mehr" und "mein Windows hat sich einen Virus eingefangen".
Der USB-Stick müsste schon blind rein auf Verdacht scannen. Dann dauert das eben ewig und die wenigsten Anwender können die Geduld dazu aufbringen.
Außerdem: Was machen, wenn eine Systemdatei infiziert ist und nicht bereinigt werden kann? Mitliefern geht aus Lizenzgründen nicht, Anwender haben kein OEM-DVDs zur Hand, Löschen geht nicht und ein Anwender kann keine Systemdatei von einer "Explorer2.exe" unterscheiden.
Nächstes Problem: Was wenn 100 Dateien infiziert sind und nicht bereinigt werden können? Den Anwender jede abnicken lassen und hoffen, dass er weiß was er tut obwohl er einen solchen USB-Stick braucht? Einfach löschen und risikieren Benutzerdokumente oder Systemdateien zu löschen?
...oder wie soll das Programm wissen, das der letzte Bluescreen durch einen falschen Treiber ausgelöst wurde? ...oder das Word nicht "verschwunden" ist, sondern nur die Verknüpfung gelöscht oder mit der Maus aus Versehen irgendwo hin verschoben wurde?
...nein, nein..das Programm kann (leider) keinen hilfsbereiten Menschen ersetzen. ;-)

1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.12 14:40 durch elgooG.
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Ampel schrieb:
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> elgooG schrieb:
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> > ...noch weniger glaube ich, dass meine Nachbarin mich auch nur einmal
> > weniger anruft "weil das Internet kaputt ist", oder Programm x nicht
> > funktioniert, oder Funktion y in Programm x nicht gefunden wird, der
> > Drucker "spinnt",...etc etc etc...ich befürchte in Zukunft kommt noch
> ein
> > "mein Jumpshot hat da einen Fehler und jetzt geht gar nichts mehr" dazu.
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> HILFEEEE ich hab das Internet gelöscht ! (Aussage deiner Nachbarin)
>
> muhaaaa......
>
> (ACHTUNG IRONIE !!!)
Noch nie "das Internet ist kaputt" oder "mein Internet geht nicht mehr" gehört? Noch nie mit "du machst ja was mit Computern und so, kannst du nicht ${Unsinn}?" angesprochen worden? Auf die Idee das eine Softwareentwicklerin keine DSL-Anschlüsse repariert kommt da niemand. ;-)
Nicht-Techniker erfinden eben die abenteuerlichsten Dinge zu dieser magischen Zauberkiste. ^^

1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.07.12 14:46 durch elgooG.
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Die Experten, die dieses Projekt auf Kickstarter finanzieren wollen sind wohl nicht so hilfsbereit, eher wollen die noch aus der Misere anderer Geld schöffeln.
Grüße vom Planeten Deviluke!
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Sie springen einfach auf den Zug mit auf. Ist gerade Hipp und gibt genug dumme die dafür zahlen. Weiss ohnehin nicht wie die Leute verfolgen wollen was mit dem Geld passiert.
--
Always look on the bright side of life!
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