Wenn es kein Kunde/Bürger hat, werden es die Firmen nicht wollen.
Hat es aber keine Firma gibts für die Bürger/Kunden auch keinen Grund sich sowas zuzulegen. Noch dazu kostenpflichtig.
Und die 2-3 Behördengänge die der Durchschnittsbürger im Jahr tätigen muss rechtfertigen keine DE-Mail.
Der Preis pro DE-Mail soll sich ja "unter Post Niveau" bewegen. Wird dann sicher 53 Cent sein.
Das eigentliche Totkriterium ist die rechtsverbindliche Zustellung: Jede DE-Mail, die beim Provider abholbereit in die Inbox gelangt, ist rechtsverbindlich zugestellt, z.B. fangen Einspruchsfristen an zu laufen. Toll, wenn man z.B. 4 Wochen im Ausland ist oder im Krankenhaus liegt --> Never Ever.
Bei diesem Verfahren wird verschlüsselt - und zwar zwischen Provider und dem Sender. Nur der Übertragungsweg ist gesichert. Die EMail selbst bleibt unverschlüsselt und kann daher von der automatischen Email-Überwachung der deutschen Behörden berücksichtigt werden.
Bitte Gehirn einschalten:
Die DE-Mail wird zusammen mit der Deutschen Telekom, T-Systems und dem Innenministerium entwickelt.
Wir haben ein Innenministerium, das Online-Durchsuchungen und den Bundestrojaner um jeden (!) Preis durchsetzen wollte und immer noch will.
Auf der anderen Seite haben wir zwei ehemalige Staatsdienste, die in letzter Zeit nicht gerade durch funktionierenden Datenschutz aufgefallen sind. Ganz im Gegenteil, siehe z.B. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,556398,00.html und http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,581938,00.html.
Das Fernmeldegeheimnis ist ein hohes Gut in einer demokratischen Gesellschaft. Wir sollten damit nicht leichtfertig umgehen.
OK, das macht DE-Mail noch erheblich gefährlicher als ich dachte. Hoffentlich machen da nur wenige mit, sonst könnte es irgendwann den Verweigerern aufgezwungen werden. In jedem Fall würde ich das Teil nur in einer Sandbox laufen lassen, und eine eigene Festplatte hiefür. Mac-Adresse rollierend wechseln, damit der Rechner nicht identifiziert werden kann.
Warum willst du es überhaupt nutzen?
Wozu der Aufwand?
Wenn dich irgendjemand fragt: "Ihre DE-Mail Adresse?"
Antwortest du:
"Briefkasten an der Hauswand".
Warum ich es nutzen will .
Ganz einfach , ich lebe im Ausland.
Die eMail Communication mit Behoerden klappt nicht.
Du kannst wohl eine Anfrage schicken aber Antwort kommt auf dem Postweg.
Dauert je nach Land 3 Wochen bis 6 Monate.
Pwned schrieb:
> Das eigentliche Totkriterium ist die rechtsverbindliche Zustellung: Jede
> DE-Mail, die beim Provider abholbereit in die Inbox gelangt, ist
> rechtsverbindlich zugestellt, z.B. fangen Einspruchsfristen an zu laufen.
> Toll, wenn man z.B. 4 Wochen im Ausland ist oder im Krankenhaus liegt -->
> Never Ever.
Und? Dasselbe gilt bei der Zustellung eines Briefes in Deinen Briefkasten. Während Du auf den elektronischen Briefkasten auch aus der Ferne zugreifen kannst, musst Du den heimischen, körperlichen Briefkasten von einer Person Deines geringsten Misstrauens leeren lassen.
In deinen Briefkasten findest nur keinen Brief sondern nur die Benachrichtigungskarte das der Brief beim Postamt niedergelegt wurde.Dort darfs du ihn dann abholen.
Das gilt nur für Einschreiben bei denen du unterschreiben musst.
Und auch nur dann, wenn der Postbote sich an seine Vorschriften hält, und nicht einfach einen Nachbarn unterschreiben lässt, oder sogar selbst unterschreibt (alles schon gehabt).
Alles andere landet im Kasten und gut ists.
mrh_sibulan schrieb:
> In deinen Briefkasten findest nur keinen Brief sondern nur die
> Benachrichtigungskarte das der Brief beim Postamt niedergelegt wurde.Dort
> darfs du ihn dann abholen.
Ich empfehle die Lektüre der §§ 178-181 ZPO. Am Ende läuft es darauf hinaus, dass das zuzustellende Schriftstück in Deinen Briefkasten gelegt wird und das Schreiben ab diesem Zeitpunkt als zugestellt gilt.
Pwned schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> OK, das macht DE-Mail noch erheblich gefährlicher als ich dachte.
> Hoffentlich machen da nur wenige mit, sonst könnte es irgendwann den
> Verweigerern aufgezwungen werden. In jedem Fall würde ich das Teil nur in
> einer Sandbox laufen lassen, und eine eigene Festplatte hiefür. Mac-Adresse
> rollierend wechseln, damit der Rechner nicht identifiziert werden kann.
Es steht dir immer noch frei solche Briefe mit der normalen Briefpost zu schicken. Zumal hier das Überwachen wesentlich schwieriger ist.
Niemand kann ja wohl gezwungen werden etwas zu benutzen, was er selber als unsicher ansieht. Schließlich will nicht ich die DE-Mail haben, sondern man möchte das ich die benutze.
Die ganze Argumentation betreffend die DE-MAIL kann ich nicht ernst nehmen.
Ich werde mir eine DE-MAil zu legen und ich denke das werden viele User auch tun.
Ich denke viele Bürger würden sich für DE-Mail interessieren.
Wenns dann aber ans einrichten und abrufen, konfigurieren etc geht werden viele einfach entnervt aufgeben.
Da muss nur mal der Server ein klein wenig nicht so wollen wie der Kunde und schon wars das, und es wird eben keine DE-Mail genutzt.
Achja Btw.
De-Mail funzt nur wenn die komische Kiste mit den vielen bunten Bildern auch funktioniert.
Der Briefkasten geht selbst bei einem Stromausfall oder einem Hardwareschaden noch.
Kommentare: 170 | letzter Beitrag 15:54 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:13 Uhr
Kommentare: 69 | letzter Beitrag 17:31 Uhr
Kommentare: 57 | letzter Beitrag 17:52 Uhr
E-Mail an news@golem.de

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.