Wer hat den Code in den Kernel gebracht? Das müsste doch einfach feststellbar sein?
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Ja, wer war es? Verbrennt ihn!!! ^^
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Wie kann sowas überhaupt passieren? Es wurde doch immer gepredigt, dass kein "bösartiger Code" eingeschleust werden könne, so von wegen Code reviews und so.
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der_wahre_hannes schrieb:
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> Wie kann sowas überhaupt passieren? Es wurde doch immer gepredigt, dass
> kein "bösartiger Code" eingeschleust werden könne, so von wegen Code
> reviews und so.
Simpler Grund: Der Kernel wird auch (noch) von Menschen geschrieben, und Menschen machen nunmal Fehler...
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der_wahre_hannes schrieb:
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> Wie kann sowas überhaupt passieren? Es wurde doch immer gepredigt, dass
> kein "bösartiger Code" eingeschleust werden könne, so von wegen Code
> reviews und so.
Wer redet denn hier von bösartigem code?
Dieses verhalten ist ja nicht beabsichtigt sondern wahrscheinlich einfach übersehen worden, wenn die sache nicht relativ offensichtlich ist, hilft oftmals auch Code-Review da nicht weiter.
Trotzdem beweist es wiedermal das auch Linux oder *nix basierende Systeme im allgemeinen nicht immer sicher sind.
Jedes System ist auf die eine odere andere weise anfällig und wird es immer sein.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.02.13 10:00 durch Andre S.
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Mal angenommen es handelt sich nicht um eine absichtliche Aktion: Zeitmangel der Devs für eine vollständige Kontrolle, persönliches vertrauen usw. Ich kenne jetzt zwar die genauen Prozesse in der Kernel Entwicklung für Linux nicht, aber bei vielen anderen OpenSource Projecten werden Sachen von bestimmten Codern einfach grundsätzlich durchgewunken oder nur kurz auf grobe Fehler überflogen und wenn es funktioniert wirds halt gemerged bis nach Monaten/Jahren jemand zufällig doch einen Fehler findet.
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Also bei diesen vielen Millionen Zeilen Code aus welchen der Kernel besteht sollte man sich nicht darübern wundern das es mal einen Fehler gibt, sondern eher darüber das es nicht noch mehr Fehler gibt...
Der große Vorteil bei Linux ist jetzt eben das solche Lücken sofort mit einem Patch/Update beseitigt werden. Als Windows User müssten wir jetzt bis minimum Patchday in einer Woche warten :)
Grüße
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Die Frage würde eher passen und dann wären wir hier wieder beim Anfang ;)
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Sicher ist es das, nur: was nutzt Dir das? Das wäre nur dann interessant, wenn absichtlich Schadcode eingeschleust wurde.
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Ich verstehe nicht warum hier von Absicht ausgegangen wird? Gibt es da Hinweise drauf oder ist das jetzt einfach mal so eine Behauptung?
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Only fools believe that nothing changes, nothing leaves, but I need to believe that we at least will have some dignity
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Astorek schrieb:
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> der_wahre_hannes schrieb:
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> > Wie kann sowas überhaupt passieren? Es wurde doch immer gepredigt, dass
> > kein "bösartiger Code" eingeschleust werden könne, so von wegen Code
> > reviews und so.
>
> Simpler Grund: Der Kernel wird auch (noch) von Menschen geschrieben, und
> Menschen machen nunmal Fehler...
Hahaaa! Wenn Sicherheitsluecke in Windows kommen immer alle "Deswegen nutze ich Linux, da kann mir nichts passieren". Und jetzt "Menschen machen nunmal Fehler..." :D Herrlich!
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Aaach nein, das ist zu einfach.
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schubaduu schrieb:
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> Hahaaa! Wenn Sicherheitsluecke in Windows kommen immer alle "Deswegen nutze
> ich Linux, da kann mir nichts passieren". Und jetzt "Menschen machen nunmal
> Fehler..." :D Herrlich!
Oder die ganzen "Java ist Schrott!!!!!", "Java braucht kein Mensch!!!!!"-Threads ...
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jeegeek schrieb:
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> Der große Vorteil bei Linux ist jetzt eben das solche Lücken sofort mit
> einem Patch/Update beseitigt werden. Als Windows User müssten wir jetzt bis
> minimum Patchday in einer Woche warten :)
Text auch gelesen? Bisher haben nur Fedora und Ubuntu einen Patch. Davon abgesehen gibt's auch bei Windows kritische Updates fast sofort.
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der_wahre_hannes schrieb:
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> jeegeek schrieb:
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> > Der große Vorteil bei Linux ist jetzt eben das solche Lücken sofort mit
> > einem Patch/Update beseitigt werden. Als Windows User müssten wir jetzt
> bis
> > minimum Patchday in einer Woche warten :)
>
> Text auch gelesen? Bisher haben nur Fedora und Ubuntu einen Patch. Davon
> abgesehen gibt's auch bei Windows kritische Updates fast sofort.
+1
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schubaduu schrieb:
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> Hahaaa! Wenn Sicherheitsluecke in Windows kommen immer alle "Deswegen nutze
> ich Linux, da kann mir nichts passieren". Und jetzt "Menschen machen nunmal
> Fehler..." :D Herrlich!
Wie wahr... Und wie war das neulich mit dem Rootkit das Linuxserver in Spamschleudern verwandelt? Ausgerechnet auch noch Red Hat kompatible Distris und Debian. Und gleich kommt aber wieder jemand angerannt und erklärt mir das dies alles nur besonderen Umständen wegen mögliche wäre und ja eh nur in 1 von 25258 Billionen Fällen tatsächlich passieren kann.
Siehe auch http://www.heise.de/newsticker/meldung/Linux-Rootkits-missbrauchen-SSH-Dienst-1810406.html
Wie ich neulich schon schrieb und dafür auf den Bolzplatz kam: Linux-Jünger drehn sich gern die Welt wie sie ihnen gefällt. Bestes Beispiel Treiber. Unter Linux: Die phösen Hardwarejungs machen nix für uns! Windows: MS ist so blöd die machen keine Treiber mehr für alte Hardware! Was hat MS mit den Treibern von Hinz und Kunz zu? Aber nun gut... Genauso wie man gern Lücken in Drittsoftware MS anlastet.
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.02.13 10:48 durch burzum.
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der_wahre_hannes schrieb:
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> jeegeek schrieb:
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> > Der große Vorteil bei Linux ist jetzt eben das solche Lücken sofort mit
> > einem Patch/Update beseitigt werden. Als Windows User müssten wir jetzt
> bis
> > minimum Patchday in einer Woche warten :)
>
> Text auch gelesen? Bisher haben nur Fedora und Ubuntu einen Patch. Davon
> abgesehen gibt's auch bei Windows kritische Updates fast sofort.
Genau dies.
Viele verwechseln auch kritische Sicherheitslücken im Betriebssystem mit Sicherheitslücken in Software, die sie installiert haben. (Ich gucke mal ganz streng in Richtung Java, Flash & Co.) [Edit: Ha, da war burzum schneller :D]
1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.02.13 10:48 durch Vradash.
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Ihr denkt auch nicht von 12 bis Mittag oder? Irgendwann werdet ihr auch von selbst drauf kommen, dass verschiedene Menschen hier kommentieren und das es vermutlich wohl nicht die gleichen sind, die behaupten mit Software-X wäre das nicht passiert und das Fehler nun mal menschlich sind.
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Und das ist bei closedsource irgendwie anders? Da gibt es eine Roadmap, die wird irgendwie abgearbeitet. Gerne auch quick-and-dirty, wenns läuft gut, schaut sich eh keiner mehr an. Hauptsache Deadline wird eingehalten.
Dass bösartige, die Hacker auf ihren entdeckten Lücken sitzen und diese entsprechend ausnutzen gibt es in in beiden Lagern. Dafür hat man bei opensource immerhin die Chance, dass das Problem irgend jemand doch auffällt.
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wasdeeh schrieb:
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> Aaach nein, das ist zu einfach.
Nur für Männer halt.
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