Und sowas nennt sich Kundensupport. Kein Kundensupport, keine Verantwortung. Folgen? Beliebig!
Naja, wie lang soll man denn Support anbieten? Vielleicht noch für DOS 1.0?
10 Jahre Support für ein 160EUR-System (DSP) finde ich durchaus ausreichend.
Windows XP wird in einigen Jahren das gleiche Schicksal ereilen...
Auch wenn ich mir wünschte MS würde ein WinXP-SE rausbringen, welches nochmal 10Jahre alle wichtigen Updates+MP+IE+DX anbietet - weis ich das die Zeit halt langsam abläuft...
Aber ich bin sicher - nach dem Win7-SP1 werden soweit alle gängigen Programme für dieses System angepasst sein, so das man dann bedenkenlos wechseln kann.
Gruß,
Andre
Lebertranraucher schrieb:
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> Und sowas nennt sich Kundensupport.
Ja.
> Kein Kundensupport, keine
> Verantwortung.
MS hat sehr lange Support geleistet, aber irgendwann ist natürlich einmal Schluss, das tun andere Anbieter LOGISCHERWEISE genauso und häufig viel früher als MS.
> Folgen? Beliebig!
Folge für mich ist z.B. das ich vor einigen Monaten die Nutzung von Windows 2000 eingestellt habe.
Mich schmerzt das weil ich sehr gerne mit Windows 2000 gearbeit habe (ich bin auch erst jetzt auf XP (vor wenigen Monaten) und 7 (vor wenigen Tagen) umgestiegen), gleichzeitig sehe ich garkeinen Grund MS zu bahen denn es ist nur natürlich das der Support mal auslaufen muß und MS hat das alles vorher angekündigt, also niemanden ins Messer laufen lassen.
Zehn Jahre Support? Steve Jobs lässt da den Hammer deutlich früher fallen. Und wenn du einen damaligen Highendcomputer mit PPC-Prozessor gekauft hast, dann gibt es dafür noch nicht einmal für Geld heute noch überhaupt ein OS. Also nach zehn Jahren Support kannst du der M$-Mühle ruhig mal wieder einen Beitrag entrichten. Mich würde eher der Sicherheitsaspekt interessieren, wenn set NT angeblich Windows zweimal völlig neu programmiert sein soll. Vom Gefühl her hat sich da auch bei Winows7 rein gar nichts getan.
Das ist Relativ zu sehen, da alle Windows Versionen seit NT auf dem NT Kern bestehen wegen der "Abwärtskompatibilität"
M$ hat ja noch andere OSs in der Mache die besser Funktionieren, besser auf die Mehrkern CPUs ausgelegt sind, viel schneller sind und vor allem ein besseres Sicherheitskonzept haben aber das Problem ist, nichts was auf dem jetzigen Windows läuft würde auf diesen neuen OSs laufen. Den langen Support halte ich für gut wenn es um Firmen geht da viele nicht Upgraden können auch wenn sie es wollen. Hey, ich habe immer noch einen Kunden bei dem auf dem Server Windows NT 4 läuft und auf denn "Workstations" DOS 6.22 und Windows 3.11. Er hat eine Branchenbezogene Software die auf nichts anderes läuft und die Software wird immer noch weiterentwickelt und gepflegt.
just my two cents...
xyzxyz
Andre777 schrieb:
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> 10 Jahre Support für ein 160EUR-System (DSP) finde ich durchaus
> ausreichend.
>
> Windows XP wird in einigen Jahren das gleiche Schicksal ereilen...
> Auch wenn ich mir wünschte MS würde ein WinXP-SE rausbringen, welches
> nochmal 10Jahre alle wichtigen Updates+MP+IE+DX anbietet - weis ich das die
> Zeit halt langsam abläuft...
>
oh gott bloß nicht.. ms soll lieber mit dem nächsten patchday nen uninstaller für win xp rausbringen und die leute endlich zum umstieg auf win 7 bewegen.. xp ist doch nach fast 10 jahren voll zum frickel-os verkommen.
Andre777 schrieb:
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> 10 Jahre Support für ein 160EUR-System (DSP) finde ich durchaus
> ausreichend.
Mit dem man aber Millionen gescheffelt hat. Ein Betriebssystem, daß 10 mal teuerer gewesen wäre, hätte sicher nur einen Bruchteil der Abnehmer gefunden.
> Und sowas nennt sich Kundensupport. Kein Kundensupport, keine
> Verantwortung. Folgen? Beliebig!
Bitteschön. Kunden die nicht in der Lage sind sich nach 10 Jahren ein neues Produkt zu kaufen haben es auch nicht besser verdient.
Es geht häufig nicht um _ein_ neues Produkt und um ein Produkt, für das es neuere Versionen gibt.
Jeder also, der im Betrieb mehrere teure Programme verwendet, jeder, der Software einsetzt, für die es einfach keine neue Version gibt, und jeder, der mit solcher Software richtig teure Geräte betreibt, wie z.B. Analysegeräte für diverse Hundert k€, für die es keine Treiber für neuere Windoofs-Versionen gibt, der hat es auch nicht besser verdient?
Nicht jeder Windoofs-Nutzer ist wie Du nur ein Spielfex, die wohl meisten benutzen dieses Ärgernis gewerblich, und da kann es zur Katastrophe werden, wenn aus Sicherheitsgründen, eigentlich eher aus Gründen von mehr als zehn Jahre alter Schlamperei bei sicherheitskritischen Routinen, plötzlich ein neues Betriebssystem, neue Rechner und komplett neue Laborgeräte angeschafft werden sollen.
Vielleicht sollte Dein (jeweils) aktueller Brötchengeber, falls Du überhaupt schon einen hast, sich auch alle zehn Jahre von Dir trennen und Dich durch was Neueres, Schnelleres, Schöneres und Sichereres ersetzen. Besser sogar, er sollte das ebenso oft tun, wie Microsoft "neue" Versionen herausbringt, und natürlich ohne Abfindung, Überbrückungsgelder oder Ansprüche auf Rente. Dann könntest Du erfahren, wie es einem Betrieb geht, der auf diese Tour verar...t wird.
Leider gibt es von den meisten Geräteherstellern nur Windoofs-Treiber und keine Linux-Treiber, sonst wäre Microsoft längst aus diesem Geschäft ...
Der_Ing. schrieb:
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> Es geht häufig nicht um _ein_ neues Produkt und um ein Produkt, für das es
> neuere Versionen gibt.
> Jeder also, der im Betrieb mehrere teure Programme verwendet, jeder, der
> Software einsetzt, für die es einfach keine neue Version gibt, und jeder,
> der mit solcher Software richtig teure Geräte betreibt, wie z.B.
> Analysegeräte für diverse Hundert k€, für die es keine Treiber für neuere
> Windoofs-Versionen gibt, der hat es auch nicht besser verdient?
Sorry aber das ist Käse und lässt den Schluss zu dass Du nicht das bist was Du vorgibst zu sein. Mir würden tausend Gründe einfallen Deine Argumente zu zerlegen. Das trivialste ist: Wer ist so bescheuert benutzt einen Rechner an dem ein Analysegerät hängt als Arbeitsrechner inklusive Internetzugang und Wechselmedienverwendung? So etwas kapselt man ab, mit allem technischen Schnickschnack den es gibt. Dann benötigt man auch keine Updates da Viren dort niemals landen werden.
Oh Gottchen - und Windows 3.11 geht wohlmöglich auch leer aus - Skandal!
Exakt so ist es.
Der_Ing. hat vollkommen recht.
Auch wenn der PC von allem abgetrennt ist läuft da drauf einen Software die sehr Teuer war und wenn man sie hat ist man in der Hand des Softwareherstellers, man hat das System das er unterstützt wenn man Support haben will. Das schlimme ist dann aber nur man muss dann auch wechseln wenn es der Hersteller sagt(Beispiel OPEL, weil sie ein neues System eingeführt haben mussten die Händler neue Rechner kaufen, Satelliten Uplinks Installieren usw...)
Das ist alles nicht einfach...
just my two cents...
xyzxyz
In meinen rund 30 Jahren Kundendiensterfahrung mit diversen Labors hängen oft mehrere HPLC-Systeme an einem Rechner mit der Software zur Steuerung, Datenaufnahme und -auswertung, die Rechner hängen im Firmennetzwerk, weil da ja so schön bequem ist, und da sind dann auch die Rechner der Sachverständigen mit dem zwangsweise gleichen System, die des Vertriebs, des Außendienstes, der Buchhaltung, des Empfangs etc. zu finden. Theoretisch verwendet niemand einen externen Datenträger ohne vorherigen Scan an einem nicht vernetzten Rechner, theoretisch sind alle Notebooks abgesichert und die Virenscanner auf dem neuesten Stand, theoretisch werden die Notebooks nur dienstlich benutzt und so weiter und so fort, nur in der Praxis sieht das alles ganz anders aus. Selbst beim LKA gab es da einige Überraschungen, obwohl die schon paranoid waren mit ihren Vorschriften.
Du brauchtest nur einmal nachzusehen, was sich bei Agilent (ehemals HP), Merck Hitachi, Shimadzu, Waters etc. tut. Da gibt es dann Treiber für neue OS nur für neue Geräte, das Basis-System in der aktuellen Version redet nur mit den neuen Treibern, die aber die alten Geräte nicht ansprechen. Die Daten im Format der alten Version können nur importiert, aber nicht exportiert werden, die Methodenentwicklung kann also auch nur mit der alten Version erfolgen, die aber eben nicht unter XP (oder neuer) läuft.
Blödsinn! W3.11 oder WfW3.11 samt darunterliegendem DOS konnten gar keine Icons für Links nachladen, weil es gar keine Links gab, und textbasierte Browser verwenden keine Icons.
Ich verstehe das ganze Rumgeflenne nicht. Wenn man unbedingt auf ein altes OS angewiesen ist, kann man es doch auch in einer VM laufen lassen...
Ich muss dem kundendiensterfahrenen Vorposter Recht geben: Für neue Geräte gibt es nur neue Treiber, wenn eine <10-Mann-Firma plötzlich neue Geräte braucht, nur wegen der Treiber, dann fühlen die sich "abgezockt" und schmeißen mich raus.
Allein dieses Jahre habe ich mit MS-DOS/Win95 und mit Win98SE (incl. nun inoff. ServicePack) und mit Win2000 zu tun gehabt.
UNOFFICIAL Windows98 Second Edition Service Pack 2.1a (Freeware)
http://exuberant.ms11.net/98sesp.html
Es besteht gerade bei kleinen Firmen bedarf an Support für ältere Windows-Varianten. Die Lücke im Windows2000 (LNK-Lücke) kann durch die Gemeinschaft geschlossen werden, wir brauchen Microsoft nicht zu nerven, deren Kundschaft ist sowieso nur der Großkundenbereich mit 10.000 Lizenzen aufwärts.
Im Gegenzug muss Microsoft so kulant sein und die Arbeit der Windows2000-Minderheit "überlassen". Natürlich muss man die BWLer in der Chefetage von dieser Strategie überzeugen, aber Ballmer sagt ja immer noch, das "Linux = Kommunismus" ist. Linux ist au0erdem ein Waschmittel ;-D
Und nur Linux oder BSD ist eine geldbeutelschonende Alternative für kleinere Firmen die immer noch Win2000 einsetzen...
Der_Ing. schrieb:
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> Es geht häufig nicht um _ein_ neues Produkt und um ein Produkt, für das es
> neuere Versionen gibt.
> Jeder also, der im Betrieb mehrere teure Programme verwendet, jeder, der
> Software einsetzt, für die es einfach keine neue Version gibt, und jeder,
> der mit solcher Software richtig teure Geräte betreibt, wie z.B.
> Analysegeräte für diverse Hundert k€, für die es keine Treiber für neuere
> Windoofs-Versionen gibt, der hat es auch nicht besser verdient?
> Nicht jeder Windoofs-Nutzer ist wie Du nur ein Spielfex, die wohl meisten
> benutzen dieses Ärgernis gewerblich, und da kann es zur Katastrophe werden,
> wenn aus Sicherheitsgründen, eigentlich eher aus Gründen von mehr als zehn
> Jahre alter Schlamperei bei sicherheitskritischen Routinen, plötzlich ein
> neues Betriebssystem, neue Rechner und komplett neue Laborgeräte
> angeschafft werden sollen.
> Vielleicht sollte Dein (jeweils) aktueller Brötchengeber, falls Du
> überhaupt schon einen hast, sich auch alle zehn Jahre von Dir trennen und
> Dich durch was Neueres, Schnelleres, Schöneres und Sichereres ersetzen.
> Besser sogar, er sollte das ebenso oft tun, wie Microsoft "neue" Versionen
> herausbringt, und natürlich ohne Abfindung, Überbrückungsgelder oder
> Ansprüche auf Rente. Dann könntest Du erfahren, wie es einem Betrieb geht,
> der auf diese Tour verar...t wird.
> Leider gibt es von den meisten Geräteherstellern nur Windoofs-Treiber und
> keine Linux-Treiber, sonst wäre Microsoft längst aus diesem Geschäft ...
Jetzt übertreib mal nicht:
Windows 7 laufen lassen, ne Virtual Machine mit Windows XP einsetzen, den Techniker notfalls nochmal kommen lassen für 1000 - 1500 EUR und installieren lassen. Danach ganze Platte sichern und gut ist!
Die Leute pissen sich auch immer ins Hemd wegen Kosten von vielleicht paar Tausend EUR. Und für andere sinnlose Dinge duzende Tausend EUR ausgeben...
Außerdem wenns wirklich um Analysegeräte gehen würde:
Bei der schnelllebigen Zeit wird eh kein Analysegerät länger als 10 - 15 Jahre betrieben werden. Nicht wenn man ISO 9001 oder 9002 zertifiziert sein will...
> oh gott bloß nicht.. ms soll lieber mit dem nächsten patchday nen uninstaller für win xp rausbringen und die leute endlich zum umstieg auf win 7 bewegen.. xp ist doch nach fast 10 jahren voll zum frickel-os verkommen.
schwachfug du nutzt nur aktuellere software oder?
ich jedenfalls könnte kotzen wenn ich zb. meine alten games auf windows 7 64bit laufen lassen will und das nicht geht.
zum beispiel keine videos bei nwn1 IG oder ständiges wechseln auf den desktop durch kotor wenn auf ein video eine cutscene folgt....
bald wird es wohl sowas wie XPemu geben oderso (halt ähnlich wie dosemu) denn die performance der vms ist noch lange nicht ausreichend für hohe 3d leistung...
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