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Vorratsdatenspeicherung hilft Politikern

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  1. Vorratsdatenspeicherung hilft Politikern

    Autor Keridalspidialose 27.01.12 - 11:34

    sich in den Boulevardmedien gut zu verkaufen. Weiter nichts. Denkt doch mal an die Kinder!!!

    ___________________________________________________________

  2. Re: Vorratsdatenspeicherung hilft Politikern

    Autor Das_kecks 27.01.12 - 11:57

    und es hilft ihnen uns besser unter Kontrolle zu halten

  3. Friedrich, Schilli, Schäuble, Zensursula..

    Autor Loolig 27.01.12 - 12:02

    Ich glaube nicht dass einer dieser Rechtskoservativen-Hardliner dämlich ist.. (auch wenn immer wieder schwer fällt wenn man einen der 4 reden hört) sie haben das ganz bewusst insziniert..und sie werden auch mit diesem Untersuchungsbericht so verfahren wie sie mit der Realität umgehen: Sie ignorieren.

  4. Re: Friedrich, Schilli, Schäuble, Zensursula..

    Autor Benjamin_L 27.01.12 - 12:52

    Einfach einen CDU/SPD MdB auf Abgeordnetenwatch aussuchen und mit der Studie konfrontieren. Fragen ob sie die schon vorher kannten und ob die Studie ihr Verhalten zur VDS verändern wird.

    http://www.abgeordnetenwatch.de/

  5. Politiker müssen das machen

    Autor dabbes 27.01.12 - 13:02

    aus dem einfachen Grund: wenn was passiert, dann müssen sie demonstrieren, dass sie handel können.

    So unsinnig dieses Handeln auch ist, der wilde Mob will Resultate.

    Wer würde schon einen Politiker wählen, der nach einer Tat die Wahrheit sagt?
    Die z. B. so lauten müsste: "ist halt so, lässt sich nicht verhindern, damit müssen wir halt leben."

    Jeder klardenkene Mensch weiß, dass ein gestörter auch weiterhin Kinder Mißhandelt, ob es nun Vds gibt oder nicht.
    Die Leute wollen aber hören, dass man "irgendwas" macht, damit man nicht das Gefühl der Ohnmacht nichts tun zu können hat.

    Wir sind halt irgendwo alle dran Schuld.

  6. Re: Politiker müssen das machen

    Autor Trockenobst 27.01.12 - 14:41

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Leute wollen aber hören, dass man "irgendwas" macht, damit man nicht
    > das Gefühl der Ohnmacht nichts tun zu können hat.

    Exakt. Die Masse will irgendwelche antworten, wo es keine gibt.
    Das Leben wird immer komplexer, die Lösungen werden immer schwieriger.

    Wen heute etwa die Polizei einen gut ausgestattenen osteuropäischen
    Autoschieberring überwacht, stellen sie eben fest dass die Telefone benutzen
    die eben über das Internet verschlüsselt miteinander sprechen und dabei
    chinesische Proxys benutzen (die VDS würde damit 100% ins Leere laufen).

    Dann kaufen sie und verkaufen sie 100te von Autos ganz legal über zig
    korrekte Autohäuser in fünf-zehn europäische Staaten, damit die Masse
    an zu überwachenden Lokationen so massiv erhöhen, dass die Polizei
    mit ihrer dünnen Personaldecke praktisch unmöglich alle potentiellen
    Vertriebswege überprüfen kann. Schon gar nicht in 10 Ländern.

    So schieben sie dazwischen immer wieder mal inkorrekt einen geklauten
    Wagen dazwischen rein und das fangen dieser Leute "mit dem gestohlenen
    Auto" ist praktisch ein Lottospiel. Speziell wenn der Autofahrer der das
    geklaute Auto dann zum Hehler fährt, gerade 200¤ gekriegt hat dies
    zu machen - und der "Vorstadtbauer" hat keine Ahnung wie man gut
    gefälschte Autopapiere erkennt.

    In entsprechenden Interviews erklären die Polizisten dann oft desillusioniert
    "Wenn wir mal einen großen Fang machen, ist es purer Zufall. Und dann
    sind es doch 'nur' 20-50 Autos. Von 1 Million pro Jahr. Also nichts."

    In vielen anderen Themen ist dies genauso. In Berlin haben sie einen Zigaretten-
    und Textilschmugglering per Zufall ausgehoben - weil der Fahrer des Lasters
    eingepennt ist. Über drei Ecken erfährt man dann, dass etwa 5% des Jahres-
    umsatzes von der Polizei bei Kontrollen eingesammelt werden. Der Rest kommt
    durch - und damit hat es sich.

    Kein Wunder wenn sie bei dieser Aufklärungsquote von einem Polizeistaat träumen.
    Da draussen ist Wild West, die Clans und Gangs haben längst die Macht im Untergrund. Die Polizei tut nur noch so. Und das ist in anderen westlichen Ländern
    nicht anders. So lang niemand verletzt oder gekillt wird, ist man praktisch fein raus.

  7. Re: Politiker müssen das machen

    Autor Fips 28.01.12 - 08:58

    Tja...blinder Aktionismus hat noch niemanden geholfen und der Trend von unseren Politikern genau diesen auszuleben, ist einer der Gründe, warum diese bei mir kein Vertrauen besitzen.
    Am Ende muss man sich halt überlegen, ob man lieber in einer 100% sicheren Umgebung lebt oder ob man mit ein bisschen Risiko nicht doch glücklicher lebt.
    Ich für meinen Teil bevorzuge zumindest die Risikoversion, statt eines Tages gechipped wie ein Hund fest vorgegebene Routen ablaufen zu müssen um so in jenen, die sich nicht daran halten, Terroristen zu entdecken. Klingt vielleicht etwas an den Haaren herbeigezogen, aber kommt Technik, kommt die Möglichkeit und eine Totalüberwachung eines jeden Bürgers, würde die Verbrechensbekämpfung bestimmt vereinfachen. Zudem könnte man dann eine Büdgersteigmaut einf...nein lassen wir das.

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