Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › MyIDkey: USB-Passwortspeicher mit…

Und wo ist der Schlüssel?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Und wo ist der Schlüssel?

    Autor: Casandro 21.02.13 - 09:15

    Es wäre ja kein Vorteil, wenn der Schlüssel zum Entschlüsseln der Passwörter im USB-Stick selbst gespeichert werden würde. Ein Angreifer hätte den dann auch.

    Der Fingerabdruckleser hat auch keinen Wert, denn man kann ihn ja umgehen. So gesehen ist höchstens die Sprachsuche, wenn sie denn funktioniert, von Wert.

  2. Re: Und wo ist der Schlüssel?

    Autor: Lala Satalin Deviluke 21.02.13 - 09:21

    Dein Fingerabdruck. Du kannst aus jeglichen Wust von Daten ein Hashwert für einen Schlüssel erzeugen.

    Und wie kannst du ein Fingerabdruckscanner umgehen? Zu viel Mythbusters geguckt? Hat auch jeder Ballistikgel bereit...

    Grüße vom Planeten Deviluke!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.13 09:22 durch Lala Satalin Deviluke.

  3. Re: Und wo ist der Schlüssel?

    Autor: glumpundzeug 21.02.13 - 10:06

    > Dein Fingerabdruck. Du kannst aus jeglichen Wust von Daten ein Hashwert für
    > einen Schlüssel erzeugen.

    Klar kann man.

    Musst halt nur jedesmal deinen Fingerabdruck GANZ GENAU SO scannen wie beim ersten mal :-)

    OP hat absolut recht, fingerprint ist authentication, taugt nicht als Key. Der Key ist dann iwo auf dem Stick schon fertig gespeichert, gab schon 1000 "AES-USB-Keys", jeder einzelne nix als Schlangenöl.

  4. Re: Und wo ist der Schlüssel?

    Autor: Casandro 21.02.13 - 10:35

    Und selbst wenn man aus dem Fingerabdruck halbwegs zuverlässig einen Schlüssel ableiten könnte, so ist es bei den meisten Leuten trivial an den Fingerabdruck zu kommen. Es ist schwierig seinen Fingerabdruck geheim zu halten.

  5. Re: Und wo ist der Schlüssel?

    Autor: Lala Satalin Deviluke 21.02.13 - 11:23

    Das kann man durchaus. Aus dem Scan wird ja ein Biometrisches Profil erzeugt, welches bei jedem Scan vom dem selben Finger immer der gleiche ist. Aus den Biometriedaten-Blob kann man einen Hashwert für einen Schlüssel erzeugt werden.

    Selbst wenn sie den Fingerabdruck haben werden sie es nicht so wirklich hinkriegen ihn so mit deinem Stick zu scannen, dass der Stick das authentifiziert.

    Zumal der Jenige auch erstmal an den Stick kommen muss. ;)

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  6. Re: Und wo ist der Schlüssel?

    Autor: janpi3 21.02.13 - 11:56

    Dann Frag ich hier mal in die Runde, wie verwaltet man denn sonst große Kennwortbestände auf mehreren Rechner?

    Dienste wie LastPass können ja wohl keine Alternative darstellen....

    "Ich bin ein Wutoholic, ich kann nicht leben ohne Wutohol"
    Homer J. Simpson.

  7. Re: Und wo ist der Schlüssel?

    Autor: Dragonion 21.02.13 - 12:34

    Das BSI empfiehlt z.B. KeePass.
    https://www.bsi.bund.de/BSIFB/DE/MeinPC/Passwoerter/passwoerter_node.html
    http://keepass.info/
    http://de.wikipedia.org/wiki/KeePass

    Ist Kostenlos und schon recht sicher.
    Ich werd trotzdem mal nach so nem Stick ausschauhalten sobald es welche gibt.
    Der Stick ist halt noch viel praktischer.
    Einen Fingerabdrucksscaner zu umgehn ist sicher mehr aufwand als es wert ist.
    Wenn ich hochsicherheit (Firmen) brauche sollte man eh auf ganz andere Techniken zurückgreifen.

  8. Re: Und wo ist der Schlüssel?

    Autor: Lala Satalin Deviluke 21.02.13 - 12:54

    Mit vielen Interationen bei der Verschlüsselung ist KeyPass wirklich eine gute Alternative.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  9. Re: Und wo ist der Schlüssel?

    Autor: glumpundzeug 21.02.13 - 13:09

    Ich verwende keepass, und synchronisiere meine PCs über ownCloud (ähnlich dropbox).

    keepass hat deutliche Vorteile gegenüber eines Sticks. Ich muss mich mit einer Passphrase authentifizieren. Dann hab ich alle meine Einträge hierarchisch organisiert. Doppelklick auf einen Eintrag öffnet die Webseite, ctrl-v im keepass führt auto-type aus - triggert quasi ein alt-tab um wieder in den Browser zu kommen, trägt username/passwort ein und drückt enter. 25-Zeichen-Passworte sind so kein Problem. 25 Ziechen von nem mini-oled abzutippen... naja ist robuster, aber mit Sicherheit nicht einfacher.

    Und zum "Passphrase aus Fingerabdruck erzeugen" würde ich gerne ein Beispiel sehen, wo sowas, und wie, gemacht wird. Alle Produkte die ich Kenn (laptops, Zugangssysteme) gleichen lediglich einen gescannten Fingerabdruck gegen eine Datenbank der erlaubten Abdrücke ab, und geben ggf. den Schlüssel frei. Das gleiche gilt für Gesichtserkennung etc - es ist eben eine Erkennung, und nicht mehr.

    > Das kann man durchaus. Aus dem Scan wird ja ein Biometrisches Profil erzeugt,
    > welches bei jedem Scan vom dem selben Finger immer der gleiche ist. Aus den
    > Biometriedaten-Blob kann man einen Hashwert für einen Schlüssel erzeugt werden.

    Wie gesagt einfach nicht wahr. Es ist schon schwer genug, überhaupt fest zu stellen ob ein Scan mit einem mehrfach hinterlegten Prototypen übereinstimmt, daher haben solche biometrischen Verfahren immer false positive/negative Probleme. Das alles zu leugnen und anstelle von eine Approximation direkt nen Key zu erzeugen ist naiv und entspricht nicht dem Stand der Technik. Ansonsten würde ich mich natürlich über Infos zu einer solchen Implementierung freuen.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Fingerprint_recognition hat viel Info und weiterführende Links dazu. Die deutsche Version ist leider sehr knapp gehalten. Es geht *immer* *nur* um "recognition" und "authentication".

    Im Klartext: alle Infos um die Daten zu entschlüsseln sind schon auf dem Stick. Es ist möglicherweise nicht trival an diese Infos zu kommen, aber es handelt sich hierbei nur um den zu betreibenden technischen Aufwand - nicht um bruteforcing Attacken oder so.

  10. Re: Und wo ist der Schlüssel?

    Autor: Casandro 21.02.13 - 14:49

    Lala Satalin Deviluke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst wenn sie den Fingerabdruck haben werden sie es nicht so wirklich
    > hinkriegen ihn so mit deinem Stick zu scannen, dass der Stick das
    > authentifiziert.

    Wieso denn, entweder man macht eine Latexmaske davon (trivial) oder man baut die Flash-Chips aus und ließt sie extern aus und wendet den Algorithmus getrennt an.

  11. Re: Und wo ist der Schlüssel?

    Autor: Lala Satalin Deviluke 21.02.13 - 15:11

    Dazu muss man in BEIDEN Fällen erstmal an den USB-Stick kommen.
    Und mit einer Latexmaske ist es nicht so trivial, wie du denkst.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  12. Re: Und wo ist der Schlüssel?

    Autor: Casandro 21.02.13 - 15:15

    Doch, das hat der CCC schon vorgeführt.
    https://www.youtube.com/watch?v=OPtzRQNHzl0

    Aber natürlich, man muss an den USB-Stick kommen. Wo also ist der Vorteil eines Stücks Papiers?

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Power Service GmbH, Köln, Leverkusen, Düsseldorf
  2. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  3. Online Verlag GmbH Freiburg, Freiburg
  4. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. ROG Strix GTX1080-8G-Gaming, ROG Strix GTX1070-8G-Gaming u. ROG Strix Radeon RX 460 OC)
  2. (u. a. London Has Fallen, The Imitation Game, Lone Survivor, Olympus Has Fallen)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


HPE: Was The Machine ist und was nicht
HPE
Was The Machine ist und was nicht
  1. IaaS und PaaS Suse bekommt Cloudtechnik von HPE und wird Lieblings-Linux
  2. Memory-Driven Computing HPE zeigt Prototyp von The Machine
  3. Micro Focus HP Enterprise verkauft Software für 2,5 Milliarden Dollar

Breath of the Wild: Spekulationen über spielbare Zelda
Breath of the Wild
Spekulationen über spielbare Zelda
  1. Konsole Nintendo gibt Produktionsende der Wii U bekannt
  2. Hybridkonsole Nintendo will im ersten Monat 2 Millionen Switch verkaufen
  3. Switch Nintendo erwartet breite Unterstützung durch Entwickler

Seoul-Incheon Ecobee ausprobiert: Eine sanfte Magnetbahnfahrt im Nirgendwo
Seoul-Incheon Ecobee ausprobiert
Eine sanfte Magnetbahnfahrt im Nirgendwo
  1. Transport Hyperloop One plant Trasse in Dubai

  1. Webmailer: Mit einer Mail Code in Roundcube ausführen
    Webmailer
    Mit einer Mail Code in Roundcube ausführen

    Eine Sicherheitslücke im Mailpaket Roundcube kann durch eine präparierte Mail ausgenutzt werden. Wegen mangelnder Bereinigung von Befehlen können Angreifer Code in das System einschleusen und zur Ausführung bringen.

  2. A1 Telekom Austria: Im kommenden Jahr hohe Datenraten mit LTE
    A1 Telekom Austria
    Im kommenden Jahr hohe Datenraten mit LTE

    Ein Netzbetreiber will sehr hohe Datenraten von 513 MBit/s bei LTE bieten. "Sobald genügend Endgeräte verfügbar sind, werden wir die Technologie dort anwenden, wo besonders viel Kapazität im Netz gebraucht wird", teilte A1 Telekom Austria mit.

  3. Pebble am Ende: Pebble Time 2 und Core wegen Übernahme gecancelt
    Pebble am Ende
    Pebble Time 2 und Core wegen Übernahme gecancelt

    Fitbit soll kurz davor stehen, den Smartwatch-Pionier Pebble zu kaufen. An der Hardware-Abteilung ist Fitbit aber wohl nicht interessiert, weshalb die erfolgreich finanzierte Pebble Time 2 und der Pebble Core nicht erscheinen sollen. Viele Pebble-Mitarbeiter sollen ihre Jobs verlieren.


  1. 11:05

  2. 10:53

  3. 10:23

  4. 10:14

  5. 09:05

  6. 07:34

  7. 07:22

  8. 07:14