Es wäre ja kein Vorteil, wenn der Schlüssel zum Entschlüsseln der Passwörter im USB-Stick selbst gespeichert werden würde. Ein Angreifer hätte den dann auch.
Der Fingerabdruckleser hat auch keinen Wert, denn man kann ihn ja umgehen. So gesehen ist höchstens die Sprachsuche, wenn sie denn funktioniert, von Wert.
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Dein Fingerabdruck. Du kannst aus jeglichen Wust von Daten ein Hashwert für einen Schlüssel erzeugen.
Und wie kannst du ein Fingerabdruckscanner umgehen? Zu viel Mythbusters geguckt? Hat auch jeder Ballistikgel bereit...
Grüße vom Planeten Deviluke!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.13 09:22 durch Lala Satalin Deviluke.
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> Dein Fingerabdruck. Du kannst aus jeglichen Wust von Daten ein Hashwert für
> einen Schlüssel erzeugen.
Klar kann man.
Musst halt nur jedesmal deinen Fingerabdruck GANZ GENAU SO scannen wie beim ersten mal :-)
OP hat absolut recht, fingerprint ist authentication, taugt nicht als Key. Der Key ist dann iwo auf dem Stick schon fertig gespeichert, gab schon 1000 "AES-USB-Keys", jeder einzelne nix als Schlangenöl.
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Und selbst wenn man aus dem Fingerabdruck halbwegs zuverlässig einen Schlüssel ableiten könnte, so ist es bei den meisten Leuten trivial an den Fingerabdruck zu kommen. Es ist schwierig seinen Fingerabdruck geheim zu halten.
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Das kann man durchaus. Aus dem Scan wird ja ein Biometrisches Profil erzeugt, welches bei jedem Scan vom dem selben Finger immer der gleiche ist. Aus den Biometriedaten-Blob kann man einen Hashwert für einen Schlüssel erzeugt werden.
Selbst wenn sie den Fingerabdruck haben werden sie es nicht so wirklich hinkriegen ihn so mit deinem Stick zu scannen, dass der Stick das authentifiziert.
Zumal der Jenige auch erstmal an den Stick kommen muss. ;)
Grüße vom Planeten Deviluke!
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Dann Frag ich hier mal in die Runde, wie verwaltet man denn sonst große Kennwortbestände auf mehreren Rechner?
Dienste wie LastPass können ja wohl keine Alternative darstellen....
"Ich bin ein Wutoholic, ich kann nicht leben ohne Wutohol"
Homer J. Simpson.
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Das BSI empfiehlt z.B. KeePass.
https://www.bsi.bund.de/BSIFB/DE/MeinPC/Passwoerter/passwoerter_node.html
http://keepass.info/
http://de.wikipedia.org/wiki/KeePass
Ist Kostenlos und schon recht sicher.
Ich werd trotzdem mal nach so nem Stick ausschauhalten sobald es welche gibt.
Der Stick ist halt noch viel praktischer.
Einen Fingerabdrucksscaner zu umgehn ist sicher mehr aufwand als es wert ist.
Wenn ich hochsicherheit (Firmen) brauche sollte man eh auf ganz andere Techniken zurückgreifen.
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Mit vielen Interationen bei der Verschlüsselung ist KeyPass wirklich eine gute Alternative.
Grüße vom Planeten Deviluke!
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Ich verwende keepass, und synchronisiere meine PCs über ownCloud (ähnlich dropbox).
keepass hat deutliche Vorteile gegenüber eines Sticks. Ich muss mich mit einer Passphrase authentifizieren. Dann hab ich alle meine Einträge hierarchisch organisiert. Doppelklick auf einen Eintrag öffnet die Webseite, ctrl-v im keepass führt auto-type aus - triggert quasi ein alt-tab um wieder in den Browser zu kommen, trägt username/passwort ein und drückt enter. 25-Zeichen-Passworte sind so kein Problem. 25 Ziechen von nem mini-oled abzutippen... naja ist robuster, aber mit Sicherheit nicht einfacher.
Und zum "Passphrase aus Fingerabdruck erzeugen" würde ich gerne ein Beispiel sehen, wo sowas, und wie, gemacht wird. Alle Produkte die ich Kenn (laptops, Zugangssysteme) gleichen lediglich einen gescannten Fingerabdruck gegen eine Datenbank der erlaubten Abdrücke ab, und geben ggf. den Schlüssel frei. Das gleiche gilt für Gesichtserkennung etc - es ist eben eine Erkennung, und nicht mehr.
> Das kann man durchaus. Aus dem Scan wird ja ein Biometrisches Profil erzeugt,
> welches bei jedem Scan vom dem selben Finger immer der gleiche ist. Aus den
> Biometriedaten-Blob kann man einen Hashwert für einen Schlüssel erzeugt werden.
Wie gesagt einfach nicht wahr. Es ist schon schwer genug, überhaupt fest zu stellen ob ein Scan mit einem mehrfach hinterlegten Prototypen übereinstimmt, daher haben solche biometrischen Verfahren immer false positive/negative Probleme. Das alles zu leugnen und anstelle von eine Approximation direkt nen Key zu erzeugen ist naiv und entspricht nicht dem Stand der Technik. Ansonsten würde ich mich natürlich über Infos zu einer solchen Implementierung freuen.
http://en.wikipedia.org/wiki/Fingerprint_recognition hat viel Info und weiterführende Links dazu. Die deutsche Version ist leider sehr knapp gehalten. Es geht *immer* *nur* um "recognition" und "authentication".
Im Klartext: alle Infos um die Daten zu entschlüsseln sind schon auf dem Stick. Es ist möglicherweise nicht trival an diese Infos zu kommen, aber es handelt sich hierbei nur um den zu betreibenden technischen Aufwand - nicht um bruteforcing Attacken oder so.
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Lala Satalin Deviluke schrieb:
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> Selbst wenn sie den Fingerabdruck haben werden sie es nicht so wirklich
> hinkriegen ihn so mit deinem Stick zu scannen, dass der Stick das
> authentifiziert.
Wieso denn, entweder man macht eine Latexmaske davon (trivial) oder man baut die Flash-Chips aus und ließt sie extern aus und wendet den Algorithmus getrennt an.
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Dazu muss man in BEIDEN Fällen erstmal an den USB-Stick kommen.
Und mit einer Latexmaske ist es nicht so trivial, wie du denkst.
Grüße vom Planeten Deviluke!
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Doch, das hat der CCC schon vorgeführt.
https://www.youtube.com/watch?v=OPtzRQNHzl0
Aber natürlich, man muss an den USB-Stick kommen. Wo also ist der Vorteil eines Stücks Papiers?
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