Also was ich in diesen Auszügen lese, ist das arrogante Selbstbild eines Kindes, dass glaubt alles zu wissen und zu kennen (bzw. es zu können), nur weil es im Internet so steht. Oder um meine 4jährige-Tochter zu zitieren "Ich bin stärker/schneller als Du!"
Das unkritische Gefühl von Überlegenheit gegenüber allem und jedem, das/der nicht im Internet zu finden ist. Keine Spur kritischer Selbstreflexion oder auch nur dem Bewusstsein, dass die reale Welt die Voraussetzung für sein virtuelles Paradies ist. Das Bewusstsein, dass Menschen nicht automatisch blöd, beschränkt oder bösartig sind, nur weil sie nicht seiner Meinung sind.
Ein bezeichendes Zitat: "In meiner extremen Internetzeit lernte ich mehr als in allen Real-Life-Tätigkeiten zusammen. Erfahrungen und Gelerntes werden überbewertet, denn man findet häufig etwas Besseres im Netz, besonders wenn es um Technik geht."
Ich selbst, der mit Homecomputern in den 80ern aufgewachsen ist, empfinde das Bild, das dieses Buch von der Welt zeichnet als geradezu kindlich naiv und absurd. Schon die Einleitung ist zum Schreien.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.12 12:54 durch Walter Plinge.
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hmm - ev ist das die Antwort auf die Unfähigkeit der altersstarren Generation der Internetausdrucker, welche sich genauso arrogant und "naiv" gibt, und die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, obwohl sie gerade in der Informationsgesellschaft Schiffbruch erleidet...
Man muß sich ja nicht von ein paar provokanten Äußerungen auf beiden Seiten aus der Ruhe bringen lassen, sondern kann sich auf die Aussage dahinter konzentriert ...
kann - muß aber nicht ;-)
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Ein Glück bist du weniger arrogant.
R.I.P. Fisch :-(
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lottikarotti schrieb:
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> Ein Glück bist du weniger arrogant.
Ja, diese Antwort habe ich erwartet. Und ich könnte diese Aussage genauso an dich zurückgeben, da Du hier nichts anderes tust als ich - nämlich jemand anderen kritisieren.
Und vielleicht bin ich ebenso arrogant wie der Autor des Buches. Das würde ich niemals abstreiten. Aber ich habe dem Autor des Buches offensichtlich etwas voraus: Lebenserfahrung. Ich würde niemals behaupten, dass das Internet besseres bietet als persönliche Erfahrung. Das mag mit meiner Erziehung/Ausbildung oder was auch immer zusammenhängen, aber ich habe in meiner Jugend gelernt, dass Medien manipulierbar sind, und das etwas nicht automatisch wahr wird, nur weil ein Computer, eine Internetseite oder irgendeine Autorität das behauptet. Das es verschiedene Arten von Wahrheit gibt und das Gut und Böse subjektive Kategorien sind. Ich habe gelernt das andere Menschen exakt dieselben Fakten anders bewerten können (und zu anderen Meinungen kommen können), weil sie andere Schwerpunkte setzen und/oder einen anderen (auch kulturellen) Hintergrund haben. Das die eigene Erinnerung und die reale Vergangenheit selten das gleiche sind.
Vieles davon lässt der Autor in diesen Auszügen vermissen. Stattdessen spürt man ständig das Gefühl der Überlegenheit des Autors gegenüber "den anderen". Und das ist es, was ich als kindlich naiv bezeichne, weil ich genau dieses Verhalten schon bei Kindern in ausgeprägter Form finde. Normalerweise führt zunehmende Lebenserfahrung dann zu zunehmender Abschwächung dieses Verhaltens. Bei alten Leuten findet man es nur noch selten.
PS: Noch etwas, dass ich in letzten, fast 20, Jahren Internetnutzung gelernt habe: Im Netz findet man vor allem viel Halbwissen (neben völligem Unsinn). Damit mag man Laien beeindrucken können, aber zu einem Experten auf einem Gebiet, egal welchem, wird man damit sicher nicht.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.12 14:04 durch Walter Plinge.
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Wenn Du so viel Lebenserfahrung hast, dann weist Du ja bestimmt auch, das es das Privileg der Jugend ist, immer etwas aufmüpfig, ungestüm und sehr von sich selbst überzeugt zu sein...
sonst könnten sie sich ja nie gegen die "Alten Besserwisser" durchsetzen und neue Wege gehen.
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Stell den Typ mal ans Auto und gib ihm folgende Aufgaben:
a) Batteriesäurestand prüfen
b) Räder wechseln
c) Keilriemen wechseln
Vor 30 Jahren wurde das Leuten noch beigebracht die mit nem eigenen Automobil unterwegs waren! Selbst meine Großmutter kontrolliert ihr Öl selbst, wechselt die Räder und weiß wann die Bremsbeläge abgefahren sind oder wenn der Verteiler nicht so läuft wie er soll.
Die Onlinerin stellt ihren Smart oder Mini hingegen an den Straßenrand und zuckt mit den Schultern.
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nw42 schrieb:
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> Wenn Du so viel Lebenserfahrung hast, dann weist Du ja bestimmt auch, das
> es das Privileg der Jugend ist, immer etwas aufmüpfig, ungestüm und sehr
> von sich selbst überzeugt zu sein...
>
> sonst könnten sie sich ja nie gegen die "Alten Besserwisser" durchsetzen
> und neue Wege gehen.
Das streite ich ja nicht ab. Aber diese "aufmüpfige, ungestüme und von sich selbst überzeugte Jugend" musste auch schon immer die Kritik alter Besserwisser wie mich ertragen. :-)
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ronlol schrieb:
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> Die Onlinerin stellt ihren Smart oder Mini hingegen an den Straßenrand und
> zuckt mit den Schultern.
Das empfinde ich als durchaus sinnvoll. Wenn man keine Ahnung von etwas hat, ist es besser sich das einzugestehen als noch mehr kaputt zu machen. Aber absurd wird es halt wenn dieselbe Person dann (in einem Autoforum) versucht Tipps zu geben wie Reifen zu wechseln sind, weil sie die Anleitungen dazu im Internet per Google finden kann.
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ronlol schrieb:
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> Stell den Typ mal ans Auto und gib ihm folgende Aufgaben:
> a) Batteriesäurestand prüfen
> b) Räder wechseln
> c) Keilriemen wechseln
>
Der zückt sein Smartphone, geht auf google, gibt den Fahrzeugtyp ein und eine der Aufgaben und hat das im Handumdrehen erledigt.
Das war zumindest seine Aussage aus dem Text, und die kann ich gut und gerne nachvollziehen.
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nw42 schrieb:
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> Man muß sich ja nicht von ein paar provokanten Äußerungen auf beiden Seiten
> aus der Ruhe bringen lassen, sondern kann sich auf die Aussage dahinter
> konzentriert ...
Da ist was Wahres dran. Ich finde nicht, dass man das Buch überbewerten sollte. Ich bin glücklicherweise in einem Alter, in dem ich beides, also die Heimcomputer in den 80ern und 90ern kennenlernen konnte und durfte als auch die Vorzüge des Digital Lifes genießen kann. Wie viel Erfahrung man als Digital Native über das Internet wirklich sammeln kann ist jedoch für mich so ein Streipunkt. man kann von den Erfahrungen Dritter sehr gut profitieren, aber es wird jeder ein Ereignis erleben, in dem das Netz nicht weiterhelfen kann und auch nicht genügend Infos für eine Vorbereitung liefert.
Dann sind Punkte wie beispielsweise Rechteverwertung in einer Digitalen Welt immer noch große Streitpunkte, wie man in diesem Forum normalerweise ja tagtäglich mitbekommt.
Und wie man übers Internet die Erfahrung eines guten Essens erwerben kann, hat sich mir auch noch nicht erschlossen. falls in dem buch auf ein solches Thema eingeganen wird, wäre es einen Kauf wert :)
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Natürlich steht es im Internet. Aber es dann in der Realität zu machen ist halt was völlig anders. Wenn bei meinem Wagen etwas Geräusche macht, dann höre ich hin wann es passiert und was es genau ist und habe sehr schnell den Fehler gefunden. Man hört und fühlt es ja ob der Motor unruhig ist, ob ein Radlager hin ist, ob einer der Dämpfer langsam aufgibt oder ob die Stabi Lager fällig sind etc.
Was will der im Artikel genannte Nerd tun? Der klappt sein Smartphone auf und googelt nach "mein Auto macht Geräusche", ganz toll.
>> Der zückt sein Smartphone, geht auf google, gibt den Fahrzeugtyp
>> ein und eine der Aufgaben und hat das im Handumdrehen erledigt.
>> Das war zumindest seine Aussage aus dem Text, und die kann ich gut
>> und gerne nachvollziehen.
Naja dafür habe ich meinen OBD Adapter im Handschuhfach, damit mir mein Smartphone sagen kann welche Fehlercodes die ECU schmeißt und dann kann man auch ein Großteil der Dinger gleich vor Ort hinkriegen.
Das bedeutet aber, dass man sich damit auch auskennen muss und schon mal allgemein Erfahrung mit dem Schrauben hat. Und letzteres lernt man eben nicht auf Youtube.
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Ja, nur das die grosse Chance besteht, das beim Reifenwechseln auf der gefundenen Google Seite NICHT explizit steht das er vor dem Radmutter-Loesen die Kiste per Wagenheber anheben muss und ihm damit die Karre auf die Achse/Bremsscheibe knallt ... und er dann doch schulterzuckend dasteht / die Seite "verklagt" wie sie ihn denn so misinformieren konnte. Klar damit, wo das Problem steckt?
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"You should never underestimate the predictability of stupidity."
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Der Autor schreibt doch extra, dass man eben NICHT alles glauben kann was im Internet steht!
Und bitte, ich bin 28 mit dem Internet aufgewachsen, kenne auch noch die Zeiten mit langsamen Modem, Netscape und echt teurer Internetrechnung und mein Papa hat mir sehr wohl beigebracht wie man Ölstand und Reifendruck beim Auto misst und das mache ich regelmäßig selbst.
Ich finde das Buch bisher sehr gut, denn ich habe daheim ein paar Offliner-Schwiegereltern sitzen mit denen ich regelmäßig über das "böse" Internet diskutiere und die so engstirnig und voreingenommen gegenüber neuen Medien sind dass es eine Wohltat ist zu meiner Mama nach Hause zu kommen und diese löchert mich mit Fragen über Windows Updates, Chatprogrammen und wie sie Geburtstagsgedichte im Internet finden kann, denn sie ist aufgeschlossen neuem Gegenüber und genau das ist es doch, was der Autor verdeutlichen will.
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Im Handumdrehen weniger.
Da ja (beim Keilriemenwechsel) erstmal nachgegoogelt werden muss:
* Was ist eine Ratsche
* Was ist eine 14er Nuss
* Was ist eine Motorabdeckung
* Was sind Kreuzschlitzschrauben und wie rum muss man die Drehen damit es auf geht.
* Was ist den jetzt nochmal die Lichtmaschine
* Wo ist der Lichtmaschinenhalter wo ich mit der Ratsche und 14er Nuss - wie rum - die Schraube lockern soll (und was ist Locker? - Wenn die Schraube in den Motorraum fällt, nach 1er Umdrehung,...?)
* Was meinen die mit Spannen des Keilriemens und wie messe ich das?
* Was meinen die mit Drehmomentschlüssel und wie stelle ich an dem die 100Nm zum Festschrauben der Lichtmaschine wieder ein.
* Wie rum ging nochmal fest?
...
;-)
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Mal abgesehen davon, dass du nicht vergessen darfst den Drehmomentschlüssel nach Benutzung wieder auf 0 zu stellen, damit dieser nicht ständig unter Spannung steht und mittelfristig die Kalibrierung nicht mehr stimmt ;)
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Ich finde, dass eure Beiträge in der Tat nach ein paar guten Youtube-Tutorial-Videos schreien! Ja, das Internet hat Mitmach-Charakter ;)
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Minchen schrieb:
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> Ich finde das Buch bisher sehr gut, denn ich habe daheim ein paar
> Offliner-Schwiegereltern sitzen mit denen ich regelmäßig über das "böse"
> Internet diskutiere und die so engstirnig und voreingenommen gegenüber
> neuen Medien sind
Vor 100 Jahren waren es die "bösen Autos", dann das "böse Radio", das "böse Fernsehen", "die bösen Hippies", usw. usf.
Das ist nichts neues und nichts besonderes. Es ist aber falsch die Schwiegereltern dafür zu verteufeln oder als engstirnig oder dumm zu bezeichnen. Diese Leute haben einfach Angst. Angst vor dem unbekannten. Das ist völlig normal und fast jeder Mensch hat Angst vor dem unbekannten. Man kann diesen Leuten nicht mit "Gewalt" eine andere Meinung einimpfen. Auch mit - aus Deiner Sicht vernünftigen - Argumenten wirst Du nichts erreichen. Das Verstärkt den Widerstand nur.
Du musst diese Leute dort abholen wo sie sind. Keine Diskussion aufdrängen, im Zweifel nicht drauf einlassen, sondern mit einem Lächeln, einem kleinen Witz, etwas Ironie - darüber hinweggehen. Statt dessen kleine positive Anmerkungen hier ("hab' mal kurz nachgeschaut" - das Internet gar nicht erwähnen), kleine Dienste da (Geschenke im Amazon Paket, Blumensträuße per Online-Order).
> dass es eine Wohltat ist zu meiner Mama nach Hause zu
> kommen und diese löchert mich mit Fragen über Windows Updates,
> Chatprogrammen und wie sie Geburtstagsgedichte im Internet finden kann,
> denn sie ist aufgeschlossen neuem Gegenüber und genau das ist es doch, was
> der Autor verdeutlichen will.
Das mag sein. Leider bietet dieses Buch Offlinern derart viel Angriffsfläche das die Fronten die er dort aufbaut eher verhärten. Um ganz ehrlich zu sein: Sollte ich nach Lektüre dieses Buches eine Seite wählen müssen, wäre es ganz sicher die Seite der Offliner.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.12 14:48 durch Walter Plinge.
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> Stell den Typ mal ans Auto und gib ihm folgende Aufgaben:
> a) Batteriesäurestand prüfen
> b) Räder wechseln
> c) Keilriemen wechseln
Ich kann ebenso wenig einen Keilriemen wechseln, wie ein Automechaniker einen Linux-Server aufsetzen kann - also wo ist das Problem? Muss man alles handwerkliche beherrschen um als erwachsen angesehen zu werden? Wie führst du eine Argumentation (wenn es denn eine ist) fort, wenn Alexander F. die von dir genannten Aufgaben, dank freien Dokumentationen im Internet, problemlos löst?
> Vor 30 Jahren wurde das Leuten noch beigebracht die mit nem eigenen
> Automobil unterwegs waren!
Klasse. Das ist aber kein Argument dafür, dass ich ALLES können muss. Es reicht doch, wenn ich die Dinge die ich brauch, abrufen kann - wann und wo ich will. Wenn es komplizierter wird, kann man es sich immer noch auf "altmodische" Weise beibringen lassen oder noch besser: einfach in die Werkstatt gehen.
> Selbst meine Großmutter kontrolliert ihr Öl
> selbst, wechselt die Räder und weiß wann die Bremsbeläge abgefahren sind
> oder wenn der Verteiler nicht so läuft wie er soll.
Das tue ich auch. Selbst mein kleiner Bruder kriegt seinen Roller selbstständig wieder zum Laufen und weiß worauf er zu achten hat - obwohl er viel im Netz unterwegs ist. Suprise, suprise!
> Die Onlinerin stellt ihren Smart oder Mini hingegen an den Straßenrand und
> zuckt mit den Schultern.
Um was wollen wir wetten, dass es genauso viele "Offliner" gibt, die ihr Fahrzeug schulterzuckend an den Straßenrand stellen? Das liegt dummerweise daran, dass sich nicht jeder für die Funktionsweise eines Fahrzeuges interessiert. Schließlich kann ich auch nicht erwarten, dass jeder sich mit Computern auskennt, nur weil ich das tue oder es gerne als "normal" ansehen würde.
R.I.P. Fisch :-(
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.12 14:44 durch lottikarotti.
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ronlol schrieb:
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> Natürlich steht es im Internet. Aber es dann in der Realität zu machen ist
> halt was völlig anders. Wenn bei meinem Wagen etwas Geräusche macht, dann
> höre ich hin wann es passiert und was es genau ist und habe sehr schnell
> den Fehler gefunden. Man hört und fühlt es ja ob der Motor unruhig ist, ob
> ein Radlager hin ist, ob einer der Dämpfer langsam aufgibt oder ob die
> Stabi Lager fällig sind etc.
>
> Was will der im Artikel genannte Nerd tun? Der klappt sein Smartphone auf
> und googelt nach "mein Auto macht Geräusche", ganz toll.
genau, so machst du es auch wenn du zum mechaniker gehst oder? nicht? du beschreibst genau was du hörst? omg, das macht der nerd dann auch O.O
wenns nicht ein komplett seltsames problem ist (wo jeder hobbymechaniker ebenfalls die segel streicht und zum profi geht) findet man in hilfeforen entsprechende auskunfte. wenns nen bekanntes problem ist reicht sogar google häufig aus.
z.B. kenn ich mich bei autos nich gerade aus und hab mich früher als ich meinen wagen bekommen hab total erschreckt als nachm anziehn der handbremse und beim aussteigen es nen schleifendes quietschen gab. tja, nach 15min googlen wusste ich das ich mir keine sorgen machen musste.
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Stimmt auch wieder, hab ich vergessen mit aufzuschreiben.
War jetzt ein extremes Beispiel, was ich allerdings vor ein paar Monaten erlebt hatte war auch nicht schlecht.
Habe beim Umzug meiner Nichte geholfen und ihr Freund wollte die neue Waschmaschine anschliessen.
Entweder hat sich meine Nichte jetzt ein besonders unbegabtes Exemplar der Gattung Heimwerker angelacht oder man kann dies schon als erste Tendenz für einen Großteil der jungen Internet Generation sehen.
An der Waschmaschine war:
* Ein dünner dickmanteliger Schlauch mit Wasserhahnanschluß oben an der MAschine
* Ein dickerer dünnwandiger Schlauch der unten aus der MAschine kam und
* Ein Stromstecker.
Sagen wir es so, ich konnte ihn nicht davon überzeugen, das der Schlauch mit Wasserhahnanschluss an den Wasserhahn gehört und nicht in das Loch an der Wand (wo der so schön locker reingesteckt werden konte).
Argumente wie das Abwasser ist doch unten in der Maschine also wird das auch unten aus der Maschine rausgepumpt, Frischwasser steht unter Druck, daher braucht es einen Druckschlauch für den Zulauf und das ist der dickwandige "Gartenschlauch" waren alle irgendwie nicht schlüssig genug.
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