Was passiert, wenn die Daten am Notebook verschlüsselt sind, und somit für die Zollbehörde keine Zugriffsmöglichkeit besteht?
Setzt man sich damit einem Verdacht aus? Darf die Zollbehörde oder andere Behörden das Notebook dann einbehalten?
potentieller USA-Reisender schrieb:
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> Was passiert, wenn die Daten am Notebook verschlüsselt sind, und somit für
> die Zollbehörde keine Zugriffsmöglichkeit besteht?
>
> Setzt man sich damit einem Verdacht aus? Darf die Zollbehörde oder andere
> Behörden das Notebook dann einbehalten?
Ich hab leider gerade keinen Link zur Hand zu irgendwelchen Paragraphen aber meines Wissens nach sind verschlüsselte Daten, die für die Regierung nicht entschlüsselbar sind, grundsätzlich verboten. Ob das jetzt heisst das dir die Einreise verwehrt wird oder was die sonst vorhaben (Passwort unter Folter herrausbekommen ;)) weiss ich leider nicht.
Vielleicht hat ja jemand echtes Fachwissen? Würde da auch gern noch dazulernen.
Leider muss ich geschäftlich dorthin.
Und meine Geschäftsdaten sind nunmal verschlüsselt.
Sind "wir" in der westlichen Welt echt schon so weit, dass man dafür bestraft wird, eigene Informationen für sich behalten zu wollen?
Da wollen wir nicht hoffen, dass sie Jack Bauer herbeirufen, um das Passwort aus ihm "herauszukitzeln"... ;)
Galt dieser Paragraph nicht für Mails, die in und aus die Staaten gehen?
man muss die ja nicht mit der nase draufschlagen,
lass die daten zu hause und arbeite durch einen verschlüsselten tunnel auf dem pc zu hause
1) aktuelle notebookinstallation mit acronis trueimage etc zu hause auf den pc sichern
2) notebook mit dban löschen, ssh-server auf pc einrichten (bei linux schon dabei, bei windows z.b. copssh nachinstallieren
3) cd mit lifebetriebsystem und truecrypt-container für den ssh-key
4) in usa booten von cd, ssh-tunnel/openvpn/ipsec nach hause verbinden, über xserver/remoutedesktop den pc zu hause steuern.
5) zu hause notebook mit acronis wiederherstellen
deine daten sind dann schon zu hause und die cd kannst du in usa für 5 sekunden in die microwelle legen und wegwerfen
Ein versteckter Truecrypt-Container, der irgendwo mit obskurem Dateinamen verborgen gespeichert ist, sollte eigentlich ausreichen.
Sonst evtl. das Feature der versteckten Partition von Truecrypt nutzen.
potentieller USA-Reisender schrieb:
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> Was passiert, wenn die Daten am Notebook verschlüsselt sind, und somit für
> die Zollbehörde keine Zugriffsmöglichkeit besteht?
Dann wird aus dem USA-Urlaub ein Urlaub auf Kuba bei freier Kost und Logis. Von Land und Leuten sieht man da dann aber nicht so viel.
Wenn ich keine verschlüsselten Daten einführen darf (ohja es geht schneller bergab mit persönlichen Freiheiten als man glaubt) dann wird man wohl auch kaum einen verschlüsselten Tunnel aufbauen dürfen.
Und selbst wenn, ich habe großes Vertrauen auf die "on-the-fly"-Entschlüsselungs/Hack-Methoden unserer Regierungen (es ist nicht nur Amiland)
Hat eigentlich einer mitbekommen, das ab Juni 2006 unser Grundgesetz ausgehebelt wurde ?
Bundesgesetzblatt 23 vom 13ten (oder 16ten?) Juni 2006, ganz unten, während alle von der EM abgelenkt waren, jaja so läuft das hier.
und noch mal zu Amiland und Zwangsimpfungen:
http://www.blacklistednews.com/news-5362-0-6-6--.html
"truecrypt-container für den ssh-key "
Und was mach ich, wenn sie den wollen?
Außerdem erscheint ein Livebetriebssystem denen vielleicht komisch. Was dann?
Funktioniert das wirklich? Gibt es dazu Erfahrungen?
Nicht, dass die mich dann deshalb einbehalten, weil die meinen, ich hätte etwas verstecken wollen.
Erkennen die nicht, dass da was ist?
skully schrieb:
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> Ein versteckter Truecrypt-Container, der irgendwo mit obskurem Dateinamen
> verborgen gespeichert ist, sollte eigentlich ausreichen.
Könnte ausreichen ja. So lange jedenfalls der Schlüssel nicht auf der gleichen Platte liegt.
> Sonst evtl. das Feature der versteckten Partition von Truecrypt nutzen.
Bevor irgendetwas passiert, kopieren die erstmal die gesamte Festplatte, die merken also wahrscheinlich früher oder später was los ist. Du kannst dann nur den Schlüssel bis zum letzten belegten MegaByte rausrücken oder gleich die Heimreise antreten.
Die beste Methode ist m.M.n. schon die des Vorposters, nur den Schlüssel mitzunehmen und die verschlüsselten Daten dann von zu Hause nach zu holen.
Es gibt auch noch Möglichkeiten der Steganographie (http://de.wikipedia.org/wiki/Steganographie). So könnte man Daten in Bildern, Videos oder Audiodateien verstecken. Dass diese dann entdeckt würden ist extrem unwahrscheinlich.
Hallo!
Das alle euren innovativen Vorschläge vielleicht auch von dieser "Organisation" für zukünftige Kämpfe gegen den Terror abgeschöpft werden können ist euch doch sicher voll klar!
Danke für den Kampf gegen den Terror!
Richtig! Im Kampf gegen den Terror und für die Menschenwürde muss man jede Einschränkung akzeptieren!
AndiQ schrieb:
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> Hallo!
> Das alle euren innovativen Vorschläge vielleicht auch von dieser
> "Organisation" für zukünftige Kämpfe gegen den Terror abgeschöpft werden
> können ist euch doch sicher voll klar!
> Danke für den Kampf gegen den Terror!
tztz noch so einer, der "nichts zu verbergen" hat
wir spielen den Terries doch nur in die Arme. Die haben genau das erreicht was sie wollten: überall Angst schüren
Eigentlich sollte ich eine Sicherheitsfirma Gründen, dann verdiene ich daran wenigstens und hab was davon
j.devlin schrieb:
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> Könnte ausreichen ja. So lange jedenfalls der Schlüssel nicht auf der
> gleichen Platte liegt.
Der Schlüssel (bzw. Passwort) sollte AUSSCHLIESSLICH im Gedächtnis des Eigentümers "gespeichert" sein.
> Bevor irgendetwas passiert, kopieren die erstmal die gesamte Festplatte,
> die merken also wahrscheinlich früher oder später was los ist.
Nein, "Plausible Deniability".
Niemand weiß, ob da Daten gespeichert sind.
ichbinsmalwieder schrieb:
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> Nein, "Plausible Deniability".
> Niemand weiß, ob da Daten gespeichert sind.
Wenn mehr Speicher belegt ist, als man sichten kann, weiß man sehr wohl ob da noch weitere Daten gespeichert sind.
Korrektur an den 2. Post: Der import und export von verschlüsselungstechnologien ist verboten, nicht das verschlüsselns an sich. Allerdings sind international lizensierte algorithmen davon mittlerweile ausgenommen. Dazu zählt unter anderem AES.
Leute, einfach das Passwort ins Gehirn (die können noch keine Gedanken lesen). Dann könnt ihr spielend auf euren sshd zugreifen. Aber wählt ein taugliches Passwort, sonst greifen andere darauf zu.
Ansonsten ist eure Tarnung perfekt. Computer-Dilettant auf Geschäftsreise. Keine Terror-Gefahr.
Im Zuge der Vorratsdatenspeicherung und internationaler Abkommen wird man auch solche Terroristen und Staatshintergeher aufdecken können!
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