Wenn man schon T-Kunde ist, hat die T-Com die Daten.
Die braucht ein Callcenter also nie. (Ausser bei Konto-Änderungen aber das ist ja wohl eher selten und können spezial-Call_Center erledigen).
Ein Rollen-Basiertes Data-Flow-System (J2EE-Plugin/JSR/... wenns das gäbe) würde dem Callcenter diese Daten also gar nicht rausrücken.
Leider sind die wohl schon froh über Hibernate, das sie Entwicklung bei J2EE wohl nicht sinnvoll weiterführen :-( So wie PHPler nach Jahren bei PHP5 endlich DBI von Perl nachgemacht haben was Perl schon ewig hat. Trotzdem proggern die PHPler oft gern weiter mit lib_mysql oder die das bei denen heisst :-((( .
Vielleicht bin ich auch nicht up-to-date bezüglich J2EE. Auf dem Level gibts ja auch quasi kaum Kunden.
Ach übrigens: Ich fordere schon lange, das man Lastschriften per Onlinebanking verwalten, freischalten und kündigen können muss inclusive Limits für die Beträge damit Zeitschriften die Preise maximal 10% pro Jahr erhöhen können. Aber ihr findet es anscheinend gut, wenn Euer Omas Konto abgerippt wird.
Also alle Callcenter bei denen ich bisher gearbeitet habe (Studium finanzieren) hatten die vollen Datensätze. Teilweise waren da Daten drin (Schufa und andere) die für die eigendliche Aufgabe völlig unnötig waren.
kann ich zumindest für T-Mobile D so bestätigen, als ich dort in der Technik gearbeitet habe, konnte man alle Daten der Kunden sehen, inkl Kontoverbindung, Geburtsdatum.
pugnacity schrieb:
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> kann ich zumindest für T-Mobile D so bestätigen, als ich dort in der
> Technik gearbeitet habe, konnte man alle Daten der Kunden sehen, inkl
> Kontoverbindung, Geburtsdatum.
Und nicht nur das. Man konnte sich auch mal eben die Kontoverbindung eines Freundes raussuchen und dann dem Bekannten bei der Bank bitten ne Lastschrift über 15 Euro durchzuführen, da der Freund ihm diese schuldete. Das hat auch gut geklappt.
JAaahhhhtooll... macht mir noch mehr Angst. meine nackenhaare..arggg ich seh aus wie ein igel :(
irgendwie finde ich, gehört die telekom für sowas zerschlagen. zu dicker klobiger konzern, der nich gut mit kunden umgeht :(
Mein Kumpel hat vor ner Weile mal ein Praktikum bei der Telekom-IT gemacht. Da gab es ein Büro voller Studenten, welche die Kundendatensätze von System A per Hand (abtippen!) in System B übertragen haben.
Die ITler dort haben es nicht auf die Reihe bekommen, ein vernünftiges Interface zu implementieren.
Und die nannten das - bitte festhalten - "die Papierschnittstelle".
Das ist KEIN Witz! Das ist leider unglaubliche Realität. Ich meine - das muss man sich mal vorstellen!
Diese sog. Papierschnittstelle, schien ne große Sache zu sein, zumindest bei der Telekom in Berlin. Wenn jemand dazu noch was zu sagen hat, bitte mal hier posten.
Interessant, oder? :)
IOException schrieb:
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Man glaubt sowas kaum. Schade das sich keiner für sowas interessiert. In 10-15 Jahren gibts das dann im Spiegel als Anekdote. Na super. Danke Pseudo-Presse=Agentur-Copy-Paster.
> Die ITler dort haben es nicht auf die Reihe bekommen, ein vernünftiges
> Interface zu implementieren.
Ich fordere daher schon länger XML-Schnittstellen für JEDE Software in Öffentlichkeit und jede Software die man steuerlich absetzen will. Import+Export+Vernünftige Fehlermeldungen usw.
Dann kann man seine Harz4-Anträge per EReader oder Netbook oder Handy bearbeiten, beim Linken-Büro hochtunen/pimpen lassen und dann beim Harz4-Amt hochladen.
Gleiches für ALLE Anträge überall usw.
Auch für Konto-Auszüge usw.
Elster
...
IOException schrieb:
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> Mein Kumpel hat vor ner Weile mal ein Praktikum bei der Telekom-IT gemacht.
> Da gab es ein Büro voller Studenten, welche die Kundendatensätze von System
> A per Hand (abtippen!) in System B übertragen haben.
>
> Die ITler dort haben es nicht auf die Reihe bekommen, ein vernünftiges
> Interface zu implementieren.
Das betrifft aber nicht nur dir Telekom. Es gibt einige große Anbieter, sowohl in der freien Wirtschaft als auch in kommunaler Hand, die so etwas bewerkstelligen.
Ich frage mich auch immer wieder, warum so eine Firma/Kommune nicht einfach zur FH wandert, dort jedem Studenten 400 Euro gibt, der in einer Gruppe mal eben ein Interface entwickelt. Das kommt die beiden günstiger und ist um einiges professioneller.
Aber da die Entscheidungsträger nicht soweit denken den wirklich günstigen Weg, der beiden Seiten nutzen würde zu gehen, kommt es halt zu so einem Murks.
Ja, ich habe auch einmal Kennwertzahlen für einen Versorger von ausgedruckten Papierzetteln in ein neues System eingegeben, weil ersteres in COBOL geschrieben wurde und zweites in C/Java/Schlagmichtot und man keine Schnittstelle gefunden hat.
Siga9876 schrieb:
> Ach übrigens: Ich fordere schon lange, das man Lastschriften per
> Onlinebanking verwalten, freischalten und kündigen können muss inclusive
> Limits für die Beträge damit Zeitschriften die Preise maximal 10% pro Jahr
> erhöhen können. Aber ihr findet es anscheinend gut, wenn Euer Omas Konto
> abgerippt wird.
Eine Einzugsermächtigung erteilst Du nicht einer der beteiligten Banken, sondern einem Leistungserbringer, der dann von Deinem Konto Geld einziehen darf. Per Onlinebanking kann man solche Lastschriften ggf. zurückgehen lassen. Kosten: Eine TAN.
IOException schrieb:
> Mein Kumpel hat vor ner Weile mal ein Praktikum bei der Telekom-IT gemacht.
> Da gab es ein Büro voller Studenten, welche die Kundendatensätze von System
> A per Hand (abtippen!) in System B übertragen haben.
> Die ITler dort haben es nicht auf die Reihe bekommen, ein vernünftiges
> Interface zu implementieren.
Nicht nur "die ITler dort". Es gibt exakt gar kein Unternehmen, welches KONTES auf "ein richtiges DBMS" migrieren möchte. Auch SAP hat darauf verzichtet, überhaupt ein Angebot zu erstellen.
> Das ist KEIN Witz! Das ist leider unglaubliche Realität. Ich meine - das
> muss man sich mal vorstellen!
Warum sollte man sich dies nicht vorstellen können? Du bist der Vorstellung verhaftet, dass sich elektronische Datenbanken, deren Schnittstellen und dafür programmierte Anwendungen deterministisch verhalten und es auch jemanden gibt, der weiß, was wie determiniert.
Das ist ein Fehlschluss.
Ich hab was besseres zu tun als mein Konto ständig abzucheckern.
Wenn Dein Auto geklaut wird, kostet es Dich auch nur einen Anruf bei der Polizei, es jagen zu lassen.
Das ist trotzdem kein Grund, Autoschlösser/Schliess-Systeme abzuschaffen.
Auch kann man dann online kaufen und direkter den Deal (Zeitschriften-Abo o.ä.) betreiben. Aber sowas verstehen bestimmte Gruppen nicht.
Und die Höhe der Lastschrift begrenzen bei Armen Seelen die geringen Konto-Stände.
Ich will sowas per Deal bei der Bank hinterlegt sehen. "Premiere darf maximal 30 Euro pro Monat abbuchen".
Aber sowas verstehen viele Leute nicht. Speziell die ohne Konto.
Siga9876 schrieb:
> Ich hab was besseres zu tun als mein Konto ständig abzucheckern.
> Wenn Dein Auto geklaut wird, kostet es Dich auch nur einen Anruf bei der
> Polizei, es jagen zu lassen.
> Das ist trotzdem kein Grund, Autoschlösser/Schliess-Systeme abzuschaffen.
Nun ja, was soll man auch erwarten? Deine Vergleiche waren noch nie besser.
Ein Lastschrift kann ich zurückgehen lassen, dann habe ich das Geld wieder. (Die Wertstellung erfolgt zum Tag der erfolgten Abbuchung.) Einen Autodiebstahl kann ich nicht rückgängig machen lassen.
> Und die Höhe der Lastschrift begrenzen bei Armen Seelen die geringen
> Konto-Stände.
Lastschriften, für die keine Deckung besteht, gehen vollautomatisch zurück.
> Ich will sowas per Deal bei der Bank hinterlegt sehen. "Premiere darf
> maximal 30 Euro pro Monat abbuchen".
Das ist keine Lastschrift. Was Du meinst, heißt "Dauerauftrag"
> Aber sowas verstehen viele Leute nicht. Speziell die ohne Konto.
Viele Leute verstehen Dich auch nicht. Speziell die mit Hirn. :-)
Wenn die Oma-Konten-Ripper die Lastschrift ziehen und das Konto plündern, dann gehen die folgenden berechtigten Lastschriften zurück und man hat kein Strom, Gas, Wasser, Miete,... mehr. Und man darf die Gebühren für Rücklastschrift tragen.
Und dann einen Anwalt beauftragen (bei zwei Mal im Jahr kündigen die Rechtsschutzversicherungen. Und das MUSS man dann beim Fragebogen der neuen Versicherung angeben das man rausgeworfen wurde. Hier guckt echt keiner ÖR) kostet ja auch nichts.... Speziell weil die Ripper längst über alle Berge sind und man sich mit 100000000000000000000 weiteren Geschädigten bei deren Insolvenzverwalter anstellen darf....
Und ein Dauerauftrag ist keine Vertragsgrundlage. Eine Lastschrift schon. Aber ich will klare Regeln die bei der Bank hinterlegt sind. Und dann kann man Abos usw. online bestellen ohne Unterschreiben zu müssen. Aber Briefe hin und herschicken ist ja ach so viel besser als einfach eine TAN im Onlinebanking einzugeben. Medienbruchfreiheit ist nur für Skiller sinnvoll. Nicht für Leute, die Papier-Interfaces betreiben um damit Kunden/Aktionärs/Mitarbeiter-Gelder zu verplempern.
Das Beispiel das jeder peilt: Man gibt bei der Lastschrift an, das die GEZ nur xx Euro abbuchen darf.
Gabs bei denen nicht mal doppel-Abbuchungen ? oder wer war das vor 1-3 Jahren noch mal ?
Aber Verbrechern helfen wird hier von manchen als Kundendienst verstanden.
Siga9876 schrieb:
> Wenn die Oma-Konten-Ripper die Lastschrift ziehen und das Konto plündern,
> dann gehen die folgenden berechtigten Lastschriften zurück und man hat kein
> Strom, Gas, Wasser, Miete,... mehr.
Komisch. Warum passiert dies in der Realität nicht?
> Und man darf die Gebühren für Rücklastschrift tragen.
Es gibt keine "Gebühren für Rücklastschrift", ist höchstrichterlich so entschieden und damit quasi Gesetz.
> Und dann einen Anwalt beauftragen
Den braucht man nicht für eine Rücklastschrift.
> Speziell weil die Ripper längst über alle Berge sind
Das ist dann das alleinige Problem der einziehenden Bank, die alle Kosten zu tragen hat. Das weiß diese auch und daher überprüft sie ihre Kunden in dieser Beziehung schon sehr genau.
> und man sich mit 100000000000000000000 weiteren Geschädigten bei deren
> Insolvenzverwalter anstellen darf....
Warum schreibst Du eigentlich so viel, wenn Du gar nichts weißt?
> Und ein Dauerauftrag ist keine Vertragsgrundlage. Eine Lastschrift schon.
Warum schreibst Du eigentlich so viel, wenn Du gar nichts weißt?
Ups, ich werde alt und fange an, mich zu wiederholen.
> Aber ich will [...]
Wayne?
Ich habe schon Rücklastschrift-Buchungen gesehen.
Und sie fairerweise (Vereinsbeiträge) übernommen.
Ich rede von Rücklastschriften aufgrund eines Rückstaus berechtigter Lastschriften, der durch Kontenplünderung entsteht.
Du willst wohl, das jeder einen Schlüssel von Deiner Garage hat. Ich will das nicht. So einfach ist das.
Und Konten-Ripper tauchen immer wieder auf.
Vielleicht planen die ja einen Super-Strike. So ähnlich wie mit zigtausenden Abbuchungen neulich an USA-Geldautomaten.
Wenn jemand das Recht hat, von meinem Konto zu ziehen, dann habe ich das Recht, zu bestimmen wie viel er maximal pro Zeitraum abziehen darf.
Aber Rechte sind bei breiten (ruhig multi-deutig/all-deutig interpretieren) Bevölkerungsmassen nicht gefragt.
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