Die Logik, Anonymos an den Tag legt, finde ich immer wieder erheiternd.
Der arroganteste Internet-Verein, der Meinungen anderer grundsätzlich nicht akzeptiert und gerne mal deswegen (virtuell) agressiv rumpöbelt, beklagt sich über die Ignoranz und Arroganz dieses Online Händlers.
In diese Situtation hat sich Anonymos selber gebracht. Irgendwann musste jemand auf die Idee kommen sich das als Marke eintragen zu lassen. Aber sowas passiert eben, wenn man kopflos(siehe Logo) im Internet randaliert.
So, wie sich Anonymos immer aufspielt, hätten sie es wohl hinkriegen können, dass irgendein Strohmann sich Logo im Vorraus schützen lässt. Aber das war wohl nicht drin. Viellecht geht die scheinbare Macht von Anonymos keinen Meter über das Internet hinaus. Vielleicht gibt es auch einfach kein online Formular dafür.
Wie auch immer, jetzt ist Anonymos in einer sehr, sehr unangenehmen Situation. Den offizellen Weg können Sie nicht gehen und alles was ihnen bleibt steht schon im Stafgesetzbuch. Das wird der Onlinehändler hoffentlich auszunutzen wissen.
Die fanzösische Polizei wartet bestimmt schon auf die ersten DDOS-Angriffe.
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Welche Meinung akzeptiert Anon denn nicht? Ich weiss nicht was du liest aber generell gehen die gegen Missstände vor, da gibts keine Meinung. Oder würdest du aktzeptieren wenn dir ein Getreidehändler an der Börse erzählt das Menschen auf der ganzen Welt verhungern weil der Entverbraucher zuviel wegschmeisst? Oder das Raubkopierer an der Pleite von Videotheken schuld sind? Das hat nicht viel mit Meinung zu tun sondern schlicht und weg mit Bullshit.
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red creep schrieb:
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> Aber sowas passiert eben, wenn man kopflos(siehe Logo) im Internet randaliert.
Sieh dir mal diesen Artikel an.
http://futurezone.at/netzpolitik/10483-anonymous-raecht-charity-hack.php
Ich denke dann äderst du vielleicht deine Meinung. Das sind Gründe warum mir diese Gruppierung nach wie vor symphatisch ist.
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Anonymos baut mehr Scheiße, als sie beseitigen.
Anonymos ist kein Wohltäter-Verein. Die Sache mit redsky.tv war viellecht ganz nett, aber die richtig großen Aktionen von Anonymos sind oft von vornherien großer Mist oder so umgesetzt, dass ich mich nicht damit anfreunden kann.
Beispiel Megaupload:
Ohne genaue Informationen zu haben erklärert Anonymos Kim Dotcom für Unschuldig und zum Helden des Internets.
Warum?
1. Damit Megaupload als Platform zum illegalen Kopieren erhalten bleibt
2. Um das FBI (bzw. andere Behörden) zu provozieren
Beispiel LulzSec:
Die LulzSec Kiddies randalieren wahrlos unter Aufsicht von Anonymos im Interet. Das dicke Ende: Die Anonymos vorzeige Hacker waren garnicht so anonym und verraten sich auch noch gegenseitig.
Jetzt fordert Anonymos die Freilassung, obwohl die Jungs offensichtlich Straftaten begangen haben.
Beispiel GEMA und andere DDOS Aktionen:
Anonymos ruft zu DDOS Angriffen auf die GEMA-Seite auf, um gegen die Gebühren Reform zu demonstrieren. Das Ziel ist ja eigenetlich ehrenhaft, aber erreicht haben sie nichts. Da hätte man sicherlich etwas besseres organisieren können, wenn man so stark ist, wie man sich gibt.
Aber das ist ja, was ich anzweifle. Mit einem dicken Botnetz unter der Fuchtel kann jeder mal eine Seite lahmlegen. Als virtuelle Demonstation könnte man es aber nur werten, wenn jeder freiwillig mit gemacht hätte. So ist es einfach nur Internet-Vandalismus. Eine Kernkompetenz von Anonymos.
Beispiel Occupy:
Anonymos behauptet, die Occupy-Bewegung erfunden zu haben. Das stimmt aber nicht. Wer sich informiert erfährt, das der Ursprung adbusters.com war.
Dann soll mir der Verein auch noch sympathisch sein? Im Leben nicht.
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red creep schrieb:
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> Anonymos baut mehr Scheiße, als sie beseitigen.
Das es viele zweifelhafte Aktionen gibt unterschreibe ich kommentarlos.
Das Anonymous nicht für jeder Mann sypmatisch ist ebenfalls.
Aber eine der folgenden Dinge möchte ich nicht so stehen lassen.
>
> Beispiel Megaupload:
Also ich halte Kim Dotcom tatsächlich für unschuldig. Er hatte eine gute Idee und hat damit Geld verdient. Und Urheberlichtlich bedenkliche Inhalte wurden nach deren Meldung gelöscht.
Ich denke das Kim nur als Bauernopfer dienen sollte. Denn aktuelle Studien zeigen, das die zahl an Raubkopien die über Dienste wie Megaload und Rapidshare verbreitet wurden/werden doch eher gering ist.
Und mal ganz ehrlich wer hat schon lust größere Sachen bei diesen Diensten zu saugen. Selbst mit einem Premium Account ist das unpraktikabel und macht einfach keinen Spaß. Aber an irgendwem muss ja ein exempel statuiert werden.
Also ich finde Anonymous stellung hierzu ziemlich gut. Auch wenn deren Meinung in diesem Fall wohl kein Lachs vom Teller ziehen wird.
> Beispiel LulzSec:
LulzSec ist eher eine der kleinen Randerscheinungen. Sie haben paar dinge gemacht die ganz witzig waren, sie haben ein paar dinge gemacht die weniger witzig waren.
Und so halte ich auch die Strömung in Anonymous welche deren Freilassung vordert für kleiner und nicht bedeutend. Leute fordern viel im Namen von Anonymous wenn der Tag lang ist. Und diese Forderung wird weder tausende Menschen auf die Straße noch zu ddos attacken überzeugen.
> Beispiel GEMA und andere DDOS Aktionen:
Zum einem war #OPgema ein reinfall. Es waren zuviele Information im vorfeld bekannt, so kam es nur zu einer verlangsamung der Seite.
Von Botnetzen dafür weiß ich nichts. Aber Zombis sind meines erachtens nach
eins der größten Probleme im internet.
Wenn die ein Botnetz zur verfügung hatten kann ich aber verstehen das es auch einsetzen. Es sorgt ja auch für sicherheit der freiwilligen ddoser ;)
Ob das jetzt Vandalismus ist muss jeder selbst entscheiden.
Bei DDos stützt der Server ab, die Seite geht down und der Rechner muss neu hochgefahren werden. Der Admin muss wohl ein paar überstunden machen.
Beim richtigen Vandalismus geht man hin und knüppelt mit ner Basi auf den Server ein... Ich sehe da unterschiede.
> Beispiel Occupy:
Ich wüsste nicht wer das behauptet. Aber in der tat nehmen viele Anons an der Occupy bewegung teil... aber ebensoviele Anons halt von Occupy überhaupt nichts. Grade weil sich bei dieser Bewegung viele verhalten wie die Axt im Wald... und aus der Demo ein Saufgelage machen.
> Dann soll mir der Verein auch noch sympathisch sein? Im Leben nicht.
Und hier hab wir den Fehler. Anonymous ist nicht sympatisch... und will es nicht sein. Anonymous ist ein Schwarm stechlustiger Bienen, die auf Opfer warten. Aber richtig pisst werden sie, wenn du ihnen ihre Blumen klauen willst.
Wenns um Symathie geht kann ich Anonymous ältesten Feind nennen.
Scientology. Die geben sich mühe wirklich sympatisch rüberzukommen, sind aber eine gefährliche Sekte.
Anonymous ist zwar nicht sympatisch. Aber dafür stehen sie meines Erachten nach für das eine oder andere richtige Ziel ein.
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Lockenkopf Texas Ranger schrieb:
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> Also ich halte Kim Dotcom tatsächlich für unschuldig.
Unschuldig oder nicht. Ich weiß es nicht. Der Kerl hat schon viel Mist gebaut aber er kann sich auch geändert haben. Was mir nicht gefällt ist, dass Anonymos ihn von Anfang an nur als Opfer dargestellt hat obwohl die auch nicht mehr wissen als ich.
Die Top-Listen der gefragtesten Dateien waren auf jeden Fall getürkt.
>
> > Beispiel LulzSec:
>
> LulzSec ist eher eine der kleinen Randerscheinungen. Sie haben paar dinge
> gemacht die ganz witzig waren, sie haben ein paar dinge gemacht die weniger
> witzig waren.
> Und so halte ich auch die Strömung in Anonymous welche deren Freilassung
> vordert für kleiner und nicht bedeutend. Leute fordern viel im Namen von
> Anonymous wenn der Tag lang ist. Und diese Forderung wird weder tausende
> Menschen auf die Straße noch zu ddos attacken überzeugen.
Damit sind wir bei einem weitern Problem mit Anonymos. Ich möchte niemandem persönlich etwas unterstellen. Aber wenn im Namen von Anonymos unbeliebtes getan/gefordert wird war es wieder keiner.
> > Beispiel GEMA und andere DDOS Aktionen:
>
> Zum einem war #OPgema ein reinfall. Es waren zuviele Information im vorfeld
> bekannt, so kam es nur zu einer verlangsamung der Seite.
> Von Botnetzen dafür weiß ich nichts. Aber Zombis sind meines erachtens
> nach
> eins der größten Probleme im internet.
> Wenn die ein Botnetz zur verfügung hatten kann ich aber verstehen das es
> auch einsetzen. Es sorgt ja auch für sicherheit der freiwilligen ddoser ;)
> Ob das jetzt Vandalismus ist muss jeder selbst entscheiden.
> Bei DDos stützt der Server ab, die Seite geht down und der Rechner muss neu
> hochgefahren werden. Der Admin muss wohl ein paar überstunden machen.
> Beim richtigen Vandalismus geht man hin und knüppelt mit ner Basi auf den
> Server ein... Ich sehe da unterschiede.
Zombies oder Bots. Es ist das gleiche. Siehe dazu Wikipedia.
Die freiwilligen Dosser sollten den Mut haben ohne Verschleierungen zu dossen. Sonst zieht das Online-Demonstations Argument nicht.
Denn bei echten Demonstationen gibt es auch ein Vermummungsverbot. Jedoch wird das nicht immer durchgesetzt.
Vandalismus oder nicht. Ich habe das Wort bewusst provokant gewählt. Denn es ist auch Vandalismus, wenn ich einen Sticker auf den Stromkasten ander Straße klebe.
> > Beispiel Occupy:
>
> Ich wüsste nicht wer das behauptet. Aber in der tat nehmen viele Anons an
> der Occupy bewegung teil... aber ebensoviele Anons halt von Occupy
> überhaupt nichts. Grade weil sich bei dieser Bewegung viele verhalten wie
> die Axt im Wald... und aus der Demo ein Saufgelage machen.
Behauptet so ein Typ, den ich kenne, der davon Überzeugt ist viel von Anonymos zu wissen und denen auch nahe steht.
> > Dann soll mir der Verein auch noch sympathisch sein? Im Leben nicht.
>
> Und hier hab wir den Fehler. Anonymous ist nicht sympatisch... und will es
> nicht sein. Anonymous ist ein Schwarm stechlustiger Bienen, die auf Opfer
> warten. Aber richtig pisst werden sie, wenn du ihnen ihre Blumen klauen
> willst.
Das Wort sympathisch hab ich nur ausgesucht, weil es in dem Thread hier schonmal gefallen ist.
Aber ich denke es wird trotzdem klar, was ich sagen will.
> Wenns um Symathie geht kann ich Anonymous ältesten Feind nennen.
> Scientology. Die geben sich mühe wirklich sympatisch rüberzukommen, sind
> aber eine gefährliche Sekte.
Das kann ich jetzt nicht auf mir sitzen lassen. Scientology finde ich noch weniger sympathisch als Anonymos.
Aber das ist hier nicht das Thema. Ich will nur klarstellen, das ich mit dieser Sekte absolut nichts am Hut habe.
> Anonymous ist zwar nicht sympatisch. Aber dafür stehen sie meines Erachten
> nach für das eine oder andere richtige Ziel ein.
Das mag sein. Macht Anonymos für mich als ganzes immernoch nicht unterstützenswert.
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Es heißt nicht Anonymos, sondern Anonymous.
Nicht alles was die machen, mag gut sein. Das liegt daran, dass sie keine klare Strukturen haben und somit unterschiedliche Personen unter dem Namen unterschiedliche Aktionen durchführen. Das hat Nachteile, aber auch Vorteile.
Die guten Aktionen (gegen KInderpornographie, gegen schlecht gesicherte Kundeninformationen [siehe GIS in Österreich], gegen ACTA, gegen Schwulen- und Lesbenhasser [kirch.net], gegen Nazis) überwiegen die negativen Aktionen bei weitem.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.12 08:42 durch Acid 303.
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> Beispiel Occupy:
> Anonymos behauptet, die Occupy-Bewegung erfunden zu haben. Das stimmt aber
> nicht. Wer sich informiert erfährt, das der Ursprung adbusters.com war.
>
> Dann soll mir der Verein auch noch sympathisch sein? Im Leben nicht.
mit GEMA und solchen dingen gebe ich dir ja vollkommen recht,
vor allem da da vieles auch von unkenntnis zeugt, und diese aktionen
daher im negativen als aktionismus zu werten sind.
was occupy angeht, niemand wird behaupten irgendwas erfunden zu
haben. und wenn, dann lebt er eine andere kultur als wir, denn gedanken
können niemand gehören.
es ist in er tat aber so, dass die gesamte mobilisierung und verbreitung der
kampagne - und damit auch der idee dazu, weltweit kundgebungen und
camps zu machen bzw. machen zu lassen in genau diesem bewusstsein
("wir sind anonymous") durchgeführt worden sind.
oder, wenn du so willst, mit dieser methode. also konspirativ, ohne sich
unbedingt persönlich zu kennen.
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Acid 303 schrieb:
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> Die guten Aktionen (gegen KInderpornographie, gegen schlecht gesicherte
> Kundeninformationen , gegen ACTA, gegen Schwulen- und Lesbenhasser , gegen
> Nazis) überwiegen die negativen Aktionen bei weitem.
+1 - wünschte echt man könnte Beiträge positiv bewerten.
Edit: Habe gesehen die Seite kirch.net existiert gar nicht mehr, man landet auf einer Seite wo steht, dass man die Domain kaufen kann. Anscheinend hat sich was getan. Jetzt müsste das gleiche nur noch mit kreuz.net passieren...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.08.12 23:18 durch IrgendeinNutzer.
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