Auf der Webseite ist mitlerweile eine Nachricht des Besitzers geschaltet, in der er den Medien falsche Berichterstattung vorwirft und seine Motive hinter der Eintragung erklärt.
Mit meinem (mangelhaften) Schul-Französisch übersetzt heißt es hier:
"Wenn jemand ein Logo benutzt, muss er stets prüfen, ob er dieses frei benutzen DARF. Ich habe dies regelmäßig getan. Im Februar 2012 habe ich dann beschlossen, das Anonymus-Logo selbst zu lizensieren, da dies noch möglich war. Dies geschah mit der Intension es garantiert frei und für alle nutzbar zu machen."
Klingt für mich eher vernünftig als verurteilenswert.
Laut eigener Aussage, sieht sich der Betreiber aber durch "den Sturm gegen seine Postfächer und Webseite" sogar von Insolvenz bedroht - seine gesamte Webseite musste er schon, zugubsten dieses Briefes offline nehmen.
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Tim-Peters schrieb:
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> Auf der Webseite ist mitlerweile eine Nachricht des Besitzers geschaltet,
> in der er den Medien falsche Berichterstattung vorwirft und seine Motive
> hinter der Eintragung erklärt.
> Mit meinem (mangelhaften) Schul-Französisch übersetzt heißt es hier:
>
> "Wenn jemand ein Logo benutzt, muss er stets prüfen, ob er dieses frei
> benutzen DARF. Ich habe dies regelmäßig getan. Im Februar 2012 habe ich
> dann beschlossen, das Anonymus-Logo selbst zu lizensieren, da dies noch
> möglich war. Dies geschah mit der Intension es garantiert frei und für alle
> nutzbar zu machen."
>
> Klingt für mich eher vernünftig als verurteilenswert.
> Laut eigener Aussage, sieht sich der Betreiber aber durch "den Sturm gegen
> seine Postfächer und Webseite" sogar von Insolvenz bedroht - seine gesamte
> Webseite musste er schon, zugubsten dieses Briefes offline nehmen.
Natürlich macht sich der Typ vorher darüber schlau was geht und was nicht. Da er aber sicherlich keine "gemeinnützigen" Interessen verfolgt, sondern es ihm wohl in erster Linie darum geht, mit einem populären Symbol Geld zu verdienen, kann ich die Wut bzw. den "Protest" durchaus nachvollziehen (nachvollziehen heißt dabei nicht, dass ich diese Art der Auseinandersetzung auch gutheiße).
Der Besitzer zweckentfremdet das Symbol schlicht für seine(n) - persönliche(n) Zweck(e), was in dieser Form sicher nicht im Sinne "des Erfinders" war/ist. Klar wäre der Typ damit wohl erstmal kein Millionär geworden, das ändert letztlich aber nichts an der Tatsache bzw. den Umständen, nur weil der Rahmen des Ganzen kleiner ist.
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Whitey schrieb:
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> Natürlich macht sich der Typ vorher darüber schlau was geht und was nicht.
> Da er aber sicherlich keine "gemeinnützigen" Interessen verfolgt, sondern
> es ihm wohl in erster Linie darum geht, mit einem populären Symbol Geld zu
> verdienen, kann ich die Wut bzw. den "Protest" durchaus nachvollziehen
> (nachvollziehen heißt dabei nicht, dass ich diese Art der
> Auseinandersetzung auch gutheiße).
> Der Besitzer zweckentfremdet das Symbol schlicht für seine(n) -
> persönliche(n) Zweck(e), was in dieser Form sicher nicht im Sinne "des
> Erfinders" war/ist. Klar wäre der Typ damit wohl erstmal kein Millionär
> geworden, das ändert letztlich aber nichts an der Tatsache bzw. den
> Umständen, nur weil der Rahmen des Ganzen kleiner ist.
Tut er das? Er breibt einen Shop, wo man sich Tassen, T-Shirts, Teller und was auch immer, mit einem Symbol seiner Wahl "bedrucken" lassen kann. Da er in letzter Zeit immer wieder Anfragen mit dem Annonymus-Symbol gehabt hat und es immer überprüfen musste, ob es schon geschütztz ist, - damit er und seine Kunden keine Schwierigkeiten bekommen - hat er sich nach vielen Überlegungen dafür entschieden das Symbol zu "sichern", aber frei zugänglich und quasi "ungeschützt" zu lassen. Er wollte sich lediglich das andauernde neu überprüfen, des Symbols, damit ersparen und seinen Kunden einen Schutz bieten, dass es sich kein anderer sichert, der dafür Lizenzgebühren haben möchte. Er habe nie die Absicht gehabt damit groß Werbung zu machen oder dafür Gebühren zu nehmen.
Ich finde es eine Frechheit von Annonymus. Sie wollen für Gerechtigkeit stehen und im Namen des Volkes handeln und treiben einen kleinen Unternehmer kurz vor die Insolvenz, weil sie nicht fähig sind einen vernünftigen Kontakt mit ihm aufzubauen? Man hätte das auch auf andere und soziale Art und Weise lösen können.
Falls er sich auf die Gespräche und die Bedigungen von Annonymus nicht eingelassen hätte, hätten sie immer noch "ihren Ruf verteidigen" können.
3 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.12 14:28 durch Dhakra.
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Ja die ganze Schose ist durchaus fragwürdig.
Allerdings hätte der Shopbetreiber das auch erahnenkönnen und gleich ein Statement auf Englisch abgeben können. Dann wär ihm das ersparrt geblieben.
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Allerdings scheissen die Franzosen eher auf anderen Kulturen - wenn du denen mit englisch kommst, werden die dir was erzählen ;)
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Dhakra schrieb:
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> Whitey schrieb:
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> > Natürlich macht sich der Typ vorher darüber schlau was geht und was
> nicht.
> > Da er aber sicherlich keine "gemeinnützigen" Interessen verfolgt,
> sondern
> > es ihm wohl in erster Linie darum geht, mit einem populären Symbol Geld
> zu
> > verdienen, kann ich die Wut bzw. den "Protest" durchaus nachvollziehen
> > (nachvollziehen heißt dabei nicht, dass ich diese Art der
> > Auseinandersetzung auch gutheiße).
> > Der Besitzer zweckentfremdet das Symbol schlicht für seine(n) -
> > persönliche(n) Zweck(e), was in dieser Form sicher nicht im Sinne "des
> > Erfinders" war/ist. Klar wäre der Typ damit wohl erstmal kein Millionär
> > geworden, das ändert letztlich aber nichts an der Tatsache bzw. den
> > Umständen, nur weil der Rahmen des Ganzen kleiner ist.
>
> Tut er das? Er breibt einen Shop, wo man sich Tassen, T-Shirts, Teller und
> was auch immer, mit einem Symbol seiner Wahl "bedrucken" lassen kann. Da er
> in letzter Zeit immer wieder Anfragen mit dem Annonymus-Symbol gehabt hat
> und es immer überprüfen musste, ob es schon geschütztz ist, - damit er und
> seine Kunden keine Schwierigkeiten bekommen - hat er sich nach vielen
> Überlegungen dafür entschieden das Symbol zu "sichern", aber frei
> zugänglich und quasi "ungeschützt" zu lassen. Er wollte sich lediglich das
> andauernde neu überprüfen, des Symbols, damit ersparen und seinen Kunden
> einen Schutz bieten, dass es sich kein anderer sichert, der dafür
> Lizenzgebühren haben möchte. Er habe nie die Absicht gehabt damit groß
> Werbung zu machen oder dafür Gebühren zu nehmen.
>
> Ich finde es eine Frechheit von Annonymus. Sie wollen für Gerechtigkeit
> stehen und im Namen des Volkes handeln und treiben einen kleinen
> Unternehmer kurz vor die Insolvenz, weil sie nicht fähig sind einen
> vernünftigen Kontakt mit ihm aufzubauen? Man hätte das auch auf andere und
> soziale Art und Weise lösen können.
> Falls er sich auf die Gespräche und die Bedigungen von Annonymus nicht
> eingelassen hätte, hätten sie immer noch "ihren Ruf verteidigen" können.
Ist das so? Im Moment steht wohl "Aussage gegen Aussage" würd ich sagen.
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So, wie du das erzählst, hört sich das für mich nach einer guten Tat an. Allerdings habe ich bisher noch keine Informationen darüber, bis auf die in diesen Artikel und denen aus den Diskussionen darunter, und außerdem kommen mir angebliche gute Taten, die Leuten zu einem Geschäft verhelfen, immer so komisch vor. ;)
Weißt du zufällig, wo das Symbol das erste Mal aufgetaucht ist und was der, der es veröffentlicht hat, dazu geschrieben hat?
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ein logo eintragen zu lassen, auf das man kein Urheberrecht hat, finde ich sehr bedenkenswert. Und auch wenn noch kein Trademark darauf bestand, der Urheber kann sich immer auf sein Recht berufen und könnte ihn dafür verklagen. Das muss ihm stets bewusst gewesen sein. Daher ist seine Aussage einfach nur peinlich.
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Mh, er hat sicher noch einige andere Shops am laufen... ;-D
Die müßten schon den Drucker mit einer Schad... ... .bla bla bla .
~d333wd
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Dhakra schrieb:
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> Whitey schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Natürlich macht sich der Typ vorher darüber schlau was geht und was
> nicht.
> > Da er aber sicherlich keine "gemeinnützigen" Interessen verfolgt,
> sondern
> > es ihm wohl in erster Linie darum geht, mit einem populären Symbol Geld
> zu
> > verdienen, kann ich die Wut bzw. den "Protest" durchaus nachvollziehen
> > (nachvollziehen heißt dabei nicht, dass ich diese Art der
> > Auseinandersetzung auch gutheiße).
> > Der Besitzer zweckentfremdet das Symbol schlicht für seine(n) -
> > persönliche(n) Zweck(e), was in dieser Form sicher nicht im Sinne "des
> > Erfinders" war/ist. Klar wäre der Typ damit wohl erstmal kein Millionär
> > geworden, das ändert letztlich aber nichts an der Tatsache bzw. den
> > Umständen, nur weil der Rahmen des Ganzen kleiner ist.
>
> Tut er das? Er breibt einen Shop, wo man sich Tassen, T-Shirts, Teller und
> was auch immer, mit einem Symbol seiner Wahl "bedrucken" lassen kann. Da er
> in letzter Zeit immer wieder Anfragen mit dem Annonymus-Symbol gehabt hat
> und es immer überprüfen musste, ob es schon geschütztz ist, - damit er und
> seine Kunden keine Schwierigkeiten bekommen - hat er sich nach vielen
> Überlegungen dafür entschieden das Symbol zu "sichern", aber frei
> zugänglich und quasi "ungeschützt" zu lassen. Er wollte sich lediglich das
> andauernde neu überprüfen, des Symbols, damit ersparen und seinen Kunden
> einen Schutz bieten, dass es sich kein anderer sichert, der dafür
> Lizenzgebühren haben möchte. Er habe nie die Absicht gehabt damit groß
> Werbung zu machen oder dafür Gebühren zu nehmen.
>
> Ich finde es eine Frechheit von Annonymus. Sie wollen für Gerechtigkeit
> stehen und im Namen des Volkes handeln und treiben einen kleinen
> Unternehmer kurz vor die Insolvenz, weil sie nicht fähig sind einen
> vernünftigen Kontakt mit ihm aufzubauen? Man hätte das auch auf andere und
> soziale Art und Weise lösen können.
> Falls er sich auf die Gespräche und die Bedigungen von Annonymus nicht
> eingelassen hätte, hätten sie immer noch "ihren Ruf verteidigen" können.
Wenn er überprüft, ob das Symbol geschützt ist, und dabei feststellt, dass es nicht geschützt ist, dann kann er es auch ohne Schutz benutzen. Er wollte aber sicherstellen, das kein anderer "Shirt-Bedrucker", dieses Symbol auf TShirts druckt.
Ansonsten hätte er davon ausgehen können, dass dieses Symbol, sobald er es einaml gedruckt und verkauft hat nicht mehr Schutzfähig ist, weil er es "Prior Art" benutzt hat.
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Wenn ein Unternehmen kurz vor der Involvenz steht nur weil die Webseite einen Tag nicht erreichbar ist dann sagt das doch wohl alles oder?
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ja, ich musste auch bei den Gedanken an das Gesicht eines Franzosen, dem man sowas erzählt, denken und grinzen ;)
Aber: die Geschichte (ergänzt durch Golemleser) ist doch ziemlich plausibel, wenn es wirklich frei ist, hoffe ich mal, dass die nix peinliches ausgraben oder das Angebot behindern.
In der Tat weicht da Golem deutlich hab, ich würde mich da um ein Update/ergänzende Recherche freuen.
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Ach, viel besser wäre es, wenn zu jedem Shop mit Drucker ein schnelles Motorrad und darauf zwei Kerle mit Guy-Fawkes-Maske und der hinten drauf mit einem Baseballschläger in der Hand fahren würden. Dann wird die Sache mechanisch erledigt — das hält besser und sieht wesentlich cooler aus.
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Benutzername123 schrieb:
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> ich würde mich da um ein
> Update/ergänzende Recherche freuen.
Ich auch. Man sollte schon wesentlich mehr Informationen haben, bevor man jemanden derart angreift.
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Dürfte man denn in D ein Logo in Form eine Grafik, dessen Urheber man nicht ist, welcher aber sein Ok dafür gibt, eintragen lassen? Das müsste doch drin sein, oder?
Ich habe aber bereits an anderer Stelle in dieser Diskussion
> Weißt du zufällig, wo das Symbol das erste Mal aufgetaucht ist
> und was der, der es veröffentlicht hat, dazu geschrieben hat?
geschrieben, da ich selbst nicht weiß, unter welcher Lizenz genau die Grafik steht. Weißt du es?
Außerdem fällt mir beim Betrachten der Grafiken auf, dass die Falten an den Ärmeln (keine Ahnung, wie man die nennt) fehlen. Diese sind zwar nicht bei allen Abbildungen vorhanden, aber bei den meisten. Zudem kam die Grafik mir gleich verwirrend vor und ich weiß nun auch, wieso: Die Krawatte ist weiß. Ja, ich weiß, dass das so sein muss, da der Anzug auf der Tasse nur im Umriss gezeichnet und weiß ausgefüllt ist, weswegen der Ausschnitt schwarz und die Krawatte dementsprechend weiß sein muss. Dennoch kommt mir die Abbildung so ganz anders vor. Erkennungswert hat sie aber natürlich dennoch und den hätte sie auch noch, wenn der Ausschnitt rosa und Anzug samt Krawatte giftgrün wären.
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Nein, tut es nicht. Mehr als 50% der Unternehmen wären insolvent, wenn sie 3 Tage lang vom Internet abgeschnitten wären. In jeder Hinsicht davon abgeschnitten, versteht sich natürlich, d.h. die Server für die Internetseite, wie auch der Internetzugang in Büros. Bei Banken sind es sogar nur 2 Tage.
Ich meine, das auf golem.de gelesen zu haben, kann den Artikel aber leider gerade nicht finden. Ich suche noch ein paar Minuten lang nach ihm und sollte ich ihn finden, werde ich einen Link dazu hier rein packen.
Edit: Juhu! Ich habe ihn gefunden :-) *big grin*
Link: Klick mich
Zitat:
> Nach einer aktuellen Studie sei ein Handelskonzern ohne Internet in
> drei Tagen bankrott, für eine Bank genügten zwei Tage totalen Netzausfalls.
Allerdings steht da nichts von Anteilen aus der Gesamtheit der Unternehmen. Wird wohl eine Art Durchschnitt sein.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.12 20:54 durch __destruct().
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