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Anordnen können die viel...

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  1. Anordnen können die viel...

    Autor NeverDefeated 25.01.12 - 03:40

    ...ob man ihren Anordnungen im konkreten Fall nachkommen kann und es auch sollte ist die Frage.

    Wenn die meinen Laptop seit über einem Jahr in den Fingern hätten, wäre das Passwort vermutlich nicht das einzige, was ich ihnen darüber nicht mehr sagen könnte.

    Ich habe schon einmal nach 3 Wochen Urlaub das Windows-Benutzerpasswort meines Desktop Rechners zu Hause vergessen gehabt und die Passworte länger nicht benutzter eMail-Adressen vergesse ich ebenfalls zuverlässig nach wenigen Wochen der Nichtbenutzung.

    Wer von mir das Passwort meines Notebooks verlangt, dass ich seit Monaten nicht mehr in den Händen hatte, weil es mir damals bei einer Hausdurchsuchung weggenommen worden ist, der wird mich wohl oder übel wegen Missachtung des Gerichtes belangen müssen, weil ich das Passwort nach der Zeit eben nicht mehr weiß (zudem ich ja auch kaum so blöd wäre es mir nach der Konfiszierung des Notebooks irgendwo aufzuschreiben, wenn ich eigentlich vorhabe es für mich zu behalten, weil auf dem Laptop z.B. peinliche Videos oder Fotos etc. sind).

    Das ganze Verfahren ist im Übrigen eine Lachnummer, wenn die Beweisführung der Anklage mit der Auswertung der Daten eines einzelnen PCs der Angeklagten steht oder fällt. Wenn das heutzutage immer so läuft, dann werden bald eine Menge Leute im Knast sitzen, weil ihnen ein mißliebiger Bekannter mit einem per Autostart direkt kopierenden USB-Stick einen Kinderporno auf den Rechner kopiert und sie dann bei der Polizei verpfiffen hat. Schon allein wegen dieser Möglichkeit würde ich meine Platten für keinen Richter der Welt entschlüsseln. Wer garantiert mir denn, dass da nicht ein paar Ermittler mit dem "Bundestrojaner" oder ähnlichem selber "Beweise" auf meinen Rechner kopiert haben, um etwas gegen mich in der Hand zu haben.

    Wer heute einen Internetzugang (wohlmöglich noch mit einem WLAN) hat, der sollte seinen Internet-Rechner generell verschlüsseln. Gerade wenn er nichts Illegales damit vorhat. Sonst gibt er nämlich anderen Leuten die Chance ihm zu schaden ohne dass er etwas dagegen unternehmen kann.

  2. Re: Anordnen können die viel...

    Autor Izriel 25.01.12 - 11:11

    Diese Chance habe diese Leute doch sowieso.
    Die Festplatte ist ja nur verschlüsselt während der Rechner aus ist. sobald der startet muss man deshalb ja auch entschlüsseln.

  3. Re: Anordnen können die viel...

    Autor NeverDefeated 27.01.12 - 06:49

    Izriel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese Chance habe diese Leute doch sowieso.
    > Die Festplatte ist ja nur verschlüsselt während der Rechner aus ist. sobald
    > der startet muss man deshalb ja auch entschlüsseln.

    Bei mir haben diese Leute die Chance nicht. In meinem privaten Netz (welches keinen Internetzugang hat) steckt kein Bekannter einen USB-Stick in meine Rechner.

    Zum Internetsurfen habe ich eine virtuelle Maschine ohne persönliche Daten von mir darauf (nicht mal Briefe/eMails mit meinem richtigen Namen gibt es darauf) auf einem verschlüsselten Rechner der an meinem Internet-Router hängt. Wer darauf per USB-Stick oder online Malware oder einen Kinderporno aufspielt, der wird nicht viel Glück damit haben, da die Virtualisierungssoftware bei jedem neuen Boot alle bei der letzten Sitzung hinzugekommenen Daten löscht und das System "jungfräulich" starten lässt.

  4. du widersprichst dir.

    Autor fratze123 30.01.12 - 13:04

    NeverDefeated schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Izriel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Diese Chance habe diese Leute doch sowieso.
    > > Die Festplatte ist ja nur verschlüsselt während der Rechner aus ist.
    > sobald
    > > der startet muss man deshalb ja auch entschlüsseln.
    >
    > Bei mir haben diese Leute die Chance nicht. In meinem privaten Netz
    > (welches keinen Internetzugang hat) steckt kein Bekannter einen USB-Stick
    > in meine Rechner.

    dann brauchst du ja auch nicht verschlüsseln.

    > Zum Internetsurfen habe ich eine virtuelle Maschine ohne persönliche Daten
    > von mir darauf (nicht mal Briefe/eMails mit meinem richtigen Namen gibt es
    > darauf) auf einem verschlüsselten Rechner der an meinem Internet-Router
    > hängt. Wer darauf per USB-Stick oder online Malware oder einen Kinderporno
    > aufspielt, der wird nicht viel Glück damit haben, da die
    > Virtualisierungssoftware bei jedem neuen Boot alle bei der letzten Sitzung
    > hinzugekommenen Daten löscht und das System "jungfräulich" starten lässt.

    welche vm kann denn sowas? wenn das wirklich stimmt, bist du ganz schön paranoid. :D

    wie kriegst du denn eigentlich "offizielle" emails, wenn du nur mit vm online bist und du in dieser keine abholst?

  5. Re: du widersprichst dir.

    Autor NeverDefeated 08.02.12 - 22:02

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > NeverDefeated schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Izriel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Diese Chance habe diese Leute doch sowieso.
    > > > Die Festplatte ist ja nur verschlüsselt während der Rechner aus ist.
    > > sobald
    > > > der startet muss man deshalb ja auch entschlüsseln.
    > >
    > > Bei mir haben diese Leute die Chance nicht. In meinem privaten Netz
    > > (welches keinen Internetzugang hat) steckt kein Bekannter einen
    > USB-Stick
    > > in meine Rechner.
    >
    > dann brauchst du ja auch nicht verschlüsseln.

    Doch. Wenn jemand Deine Rechner klaut oder dich jemand anzeigt und die Ermittlungsbehörden, wie das heute so üblich ist, zunächst einmal die Rechner des Verdächtigen einsammeln um sein Leben zu durchleuchten, dann machen die keinen Unterschied zwischen Deinen Internet-Rechnern und den privaten. Da sieht sich dann ein Beamter u.U. erotische Fotos von Deiner Freundin an, was die vielleicht garnicht so lustig findet, da die Fotos ja nicht aus Jux, sondern weil niemand anderes sie in die Hand bekommen sollte auf einem Rechner ohne Internetzugang lagen.

    > > Zum Internetsurfen habe ich eine virtuelle Maschine ohne persönliche
    > Daten
    > > von mir darauf (nicht mal Briefe/eMails mit meinem richtigen Namen gibt
    > es
    > > darauf) auf einem verschlüsselten Rechner der an meinem Internet-Router
    > > hängt. Wer darauf per USB-Stick oder online Malware oder einen
    > Kinderporno
    > > aufspielt, der wird nicht viel Glück damit haben, da die
    > > Virtualisierungssoftware bei jedem neuen Boot alle bei der letzten
    > Sitzung
    > > hinzugekommenen Daten löscht und das System "jungfräulich" starten
    > lässt.
    >
    > welche vm kann denn sowas? wenn das wirklich stimmt, bist du ganz schön
    > paranoid. :D

    Jede VM mit er man Snapshots der gesamten virtuellen Festplatte erstellen und wiederherstellen kann, kann das. Eine aktuelle Version VMware Workstation z.B.

    > wie kriegst du denn eigentlich "offizielle" emails, wenn du nur mit vm
    > online bist und du in dieser keine abholst?

    Ich kriege niemals "offizielle" eMails. Wohin auch? Ich habe noch nie eine eMail-Adresse auf meinen wirklichen Namen registriert und wenn ich eine meiner Fake-eMailadressen an einen Freund herausgebe, dann bitte ich ihn niemals meinen Namen oder meine Adresse in einer eMail zu nennen. Zudem lege ich Fake-eMailadressen ausschliesslich über ein Anonymisierungs-Netzwerk an und hole sie auch nur über ein Anonymisierungsnetzwerk ab. D.h. es ist bei mir schon extrem schwierig überhaupt herauszufinden, wer auf die eMail-Adresse zugreift.

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