...nur für diejenigen die Beides nicht auseinander halten können:
Die Pirattenpartei tritt nicht dafür ein, dass jeder Kopieren kann und Autoren leer ausgehen. Solange es keine anderen Vergütungswege gibt, kann man nicht behaupten es wäre akzeptabel das Buch zu kopieren.
Aber ich bin mir sicher, den meisten hier geht es sowieso nur darum sich über die Partei das Maul zu zerreißen. Immerhin habe ich zB dieses 1-Themen-Argument schon wieder lesen müssen und keiner scheint sich dafür zu interessieren was wirklich vorgefallen ist, zB ob sie selbst oder der Verlag es löschen lies. Dazu kommt eben, dass nie jemand etwas von illegalen Kopien ohne irgendeine Vergütung akzeptabel fand.

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Ist es zuviel verlangt, selber mal ins Parteiprogramm zuschauen?
Die Piraten treten ausdrücklich dafür ein das privates kopieren legal und kostenlos ist.
Wie verblendet muss man denn sein, ob sich das immer wieder schönzureden?
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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bstea schrieb:
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> Die Piraten treten ausdrücklich dafür ein das privates kopieren legal und
> kostenlos ist.
Eben das ist doch der Punkt: Wenn die Gesetzte angepasst werden, so daß das private Kopieren legal ist, dann ist es eben nicht illegal.
Es gibt einen Unterschied zwischen einen Aufruf zum Kopieren ohne Rücksicht auf die Gesetze, und dem Aufruf zum Ändern der Gesetze, so daß man diesen nicht mehr zuwiderhandelt, wenn man kopiert.
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> Die Pirattenpartei tritt nicht dafür ein, dass jeder Kopieren kann und Autoren leer
> ausgehen. Solange es keine anderen Vergütungswege gibt, kann man nicht behaupten > es wäre akzeptabel das Buch zu kopieren.
Vollkommen korrekt, haben die meisten Content Ersteller / Verwerter und auch Nutzer nur nie verstanden.
Und genau daher werden sich jetzt wieder alle das Maul zerreisen.
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"Daher fordern wir, das nichtkommerzielle Kopieren, Zugänglichmachen, Speichern und Nutzen von Werken nicht nur zu legalisieren, sondern explizit zu fördern, um die allgemeine Verfügbarkeit von Information, Wissen und Kultur zu verbessern, denn dies stellt eine essentielle Grundvoraussetzung für die soziale, technische und wirtschaftliche Weiterentwicklung unserer Gesellschaft dar. "
"Wir erkennen die Persönlichkeitsrechte der Urheber an ihrem Werk in vollem Umfang an. Die heutige Regelung der Verwertungsrechte wird einem fairen Ausgleich zwischen den berechtigten wirtschaftlichen Interessen der Urheber und dem öffentlichen Interesse an Zugang zu Wissen und Kultur jedoch nicht gerecht. Im Allgemeinen wird für die Schaffung eines Werkes in erheblichem Maße auf den öffentlichen Schatz an Schöpfungen zurückgegriffen. Die Rückführung von Werken in den öffentlichen Raum ist daher nicht nur berechtigt, sondern im Sinne der Nachhaltigkeit der menschlichen Schöpfungsfähigkeiten von essentieller Wichtigkeit."
http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm
Wenn die Piratenpartei zum einen die freie Verfügbarkeit aller Werke sowie dafür einen nicht näher spezifizierten Ausgleich fordert, also das bisherige System vollständig ablehnt - und gleichzeitig die Mitglieder derselben Partei dieses ach so böse System für sich in Anspruch nehmen (also mit der "Content-Mafia" an einem Strang ziehen) - dann wirkt die Sache nicht lächerlich?
Warum hat die junge Frau ihr Werk nicht unter einer CC-Lizenz angeboten und um Spenden gebeten, wo sie doch in "erheblichem Maß auf den öffentlichen Schatz an Schöpfungen" zugegriffen haben wird? Möglicherweise weil auf diesem Weg keine 100.000 Euro zusammen gekommen wären?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.12 14:09 durch E-Sheep.
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Hat sich mal jemand mit der Dame beschäftigt? Dann würden sich Fragen warum sie dieses oder jenes gemacht hat, oder eben nicht, erübrigen. Frau Schramm nutzt quasi jede sich bietende Gelegenheit um sich zu inszenieren, um dabei betont lässig zu verkünden, wie ungern sie sich inszeniert. Quasi eine inszenierte Inszenierung.
Die Frau ist in Wahrheit das was sie selbst vermeintlich sarkastisch von sich sagt. "Priviliegienmuschi", um das Wort aufzugreifen, welches ich, so mag ich anmerken, nicht gewählt habe. Die Frau verbringt ihr Tagwerk damit im Minutentakt Twitter-Nachrichten und ähnliches unnützes Zeug in den Äther zu blasen, und nennt das dann Politik machen. Dazu gehört natürlich den politischen Gegner zu schassen wo es sich anbietet.
Frohe Kunde ergibt sich da nur, wenn man liest, dass Frau Schramm nicht müde wird, jedem der es nicht wissen will, zu erklären, dass sie doch eigentlich gar keine Berufspolitikerin sein oder werden will. Sie nutzt also die aktuelle Bühne für die Darstellung der eigenen Person, und um Bücher zu verkaufen, und ergibt sich ansonsten darin leere Phrasen abzulassen, ohne dass dem je greifbare Taten und Resultate gefolgt wären.
Ganz ehrlich, ich mache keinen Hehl draus, dass ich kein Pirat bin. Ich beschäftige mich aber sehr viel mit Politik, und die Piraten haben deutlich bessere Politiker zu bieten als Frau Schramm. So böse sich das nun anhören mag, aber Frau Schramm ist eben dort wo sie ist, weil sie ist wer sie ist. Aber auch bei den Frauen haben die Piraten eigentlich deutlich mehr und besseres zu bieten, die sehen eventuell nur nicht so gut aus...
Wobei sie sehr gut zeigt, wie gut die Piraten mittlerweile Politik verstanden haben. Es ist wichtig den Menschen von Ideen und Fantasien zu erzählen. Danach leben können dann die anderen. Willkommen in der Realität!
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E-Sheep schrieb:
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> Warum hat die junge Frau ihr Werk nicht unter einer CC-Lizenz angeboten und
> um Spenden gebeten, wo sie doch in "erheblichem Maß auf den öffentlichen
> Schatz an Schöpfungen" zugegriffen haben wird? Möglicherweise weil auf
> diesem Weg keine 100.000 Euro zusammen gekommen wären?
Warum sollte jemand für eine Autobiografie in "erheblichem Maß auf den öffentlichen Schatz an Schöpfungen" zugreifen?
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Naja ich habe auch schon vom NRW Juppie in einem 1Live Interview gehört das er vorschlägt das die Musiker ihr Geld doch bitte mit Konzerten verdienen mögen.
Das impliziert bei mir zumindest das sie ihr Geld nicht mehr mit dem Verkauf ihrer Musik verdienen sollen. Kann natürlich sein das es billige Polemik ist um Junge Wähler zu gewinnen.
Dann kann Frau Schramm ja Lesungen halten und mir können die Leute beim Live Programmieren zusehen.
Selbst wenn wir das beide nackt machen werden wir damit keine 100.000¤ verdienen.
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Es geht aber auch noch weit darüber hinaus, alles nichtkommerz. kopieren soll erlaubt sein. Einfach mal lesen und verstehen[1].
[1] http://www.piratenpartei.de/2012/04/15/vorstellung-der-urheberrechtspositionen-der-piratenpartei-und-aufklarung-von-mythen/
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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Andreas_B schrieb:
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> Warum sollte jemand für eine Autobiografie in "erheblichem Maß auf den
> öffentlichen Schatz an Schöpfungen" zugreifen?
Wenn das Programm der PP dies global und "im Allgemeinen" für die Werke aller anderen unterstellt, dann ist es doch legitim dies auch für Werke der Mitglieder der PP zu tun, oder nicht?
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Codemonkey schrieb:
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> Selbst wenn wir das beide nackt machen werden wir damit keine 100.000¤
> verdienen.
Frau Schramm wahrscheinlich schon ;-)
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Baptist schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Hat sich mal jemand mit der Dame beschäftigt? Dann würden sich Fragen warum
> sie dieses oder jenes gemacht hat, oder eben nicht, erübrigen. Frau Schramm
> nutzt quasi jede sich bietende Gelegenheit um sich zu inszenieren, um dabei
> betont lässig zu verkünden, wie ungern sie sich inszeniert. Quasi eine
> inszenierte Inszenierung.
Eher eine "inszenierte Nicht-Inszenierung", oder?
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Ne, 'ne Frau nackt auf einer Bühne, also auf zig Meter Abstand, dafür extra anreisen und Geld zahlen?
Da ist jeder Internet-Film mit nacktne Damen effektiver ;)
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elgooG schrieb:
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> Die Pirattenpartei
π-Ratten? Ist das eine neue lustige Bezeichnung für Nerds?
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Hut ab - Das ist mal ne Aussage... +1
Baptist schrieb:
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> Hat sich mal jemand mit der Dame beschäftigt? Dann würden sich Fragen warum
> sie dieses oder jenes gemacht hat, oder eben nicht, erübrigen. Frau Schramm
> nutzt quasi jede sich bietende Gelegenheit um sich zu inszenieren, um dabei
> betont lässig zu verkünden, wie ungern sie sich inszeniert. Quasi eine
> inszenierte Inszenierung.
>
> Die Frau ist in Wahrheit das was sie selbst vermeintlich sarkastisch von
> sich sagt. "Priviliegienmuschi", um das Wort aufzugreifen, welches ich, so
> mag ich anmerken, nicht gewählt habe. Die Frau verbringt ihr Tagwerk damit
> im Minutentakt Twitter-Nachrichten und ähnliches unnützes Zeug in den Äther
> zu blasen, und nennt das dann Politik machen. Dazu gehört natürlich den
> politischen Gegner zu schassen wo es sich anbietet.
>
> Frohe Kunde ergibt sich da nur, wenn man liest, dass Frau Schramm nicht
> müde wird, jedem der es nicht wissen will, zu erklären, dass sie doch
> eigentlich gar keine Berufspolitikerin sein oder werden will. Sie nutzt
> also die aktuelle Bühne für die Darstellung der eigenen Person, und um
> Bücher zu verkaufen, und ergibt sich ansonsten darin leere Phrasen
> abzulassen, ohne dass dem je greifbare Taten und Resultate gefolgt wären.
>
> Ganz ehrlich, ich mache keinen Hehl draus, dass ich kein Pirat bin. Ich
> beschäftige mich aber sehr viel mit Politik, und die Piraten haben deutlich
> bessere Politiker zu bieten als Frau Schramm. So böse sich das nun anhören
> mag, aber Frau Schramm ist eben dort wo sie ist, weil sie ist wer sie ist.
> Aber auch bei den Frauen haben die Piraten eigentlich deutlich mehr und
> besseres zu bieten, die sehen eventuell nur nicht so gut aus...
>
> Wobei sie sehr gut zeigt, wie gut die Piraten mittlerweile Politik
> verstanden haben. Es ist wichtig den Menschen von Ideen und Fantasien zu
> erzählen. Danach leben können dann die anderen. Willkommen in der Realität!
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bstea schrieb:
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> alles nichtkommerz. kopieren soll erlaubt sein
Darum ging es deinem Vorredner. Es soll erlaubt werden. Die Piraten rufen niemanden zu Straftaten auf. Sie sind für ein anderes Konzept des Urheberrechts und nicht für dessen Missachtung.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.12 15:26 durch Pierre Dole.
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Privates kopieren ist doch heute schon legal. Worum es geht ist neben der Abschaffung der Grauzonen ist das Entrechten der Urheber im nichtkommerz. Bereich.
Das wäre ungefähr so als dürften im Supermarkt Hartz4 Empfänger sich kostenfrei eine Zeitung ihrer Wahl greifen, der Rest solle aber gefälligst bezahlen. Das der Einnahmeverlust nicht kompensierbar ist, ist jeden klar. Stattdessen sollen Autoren Zusatzleistungen erbringen oder auf Spenden hoffen.
Und zu deinen scheinbaren Unterschied. Die Piraten machen beides, diffamieren und gutheißen von Rechtsverstößen. Defacto ist das keine Urheberrechtsreform sondern eine einseitige Aufhebung zu Gunsten der Konsumierer.
--
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http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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E-Sheep schrieb:
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> Schatz an Schöpfungen" zugegriffen haben wird? Möglicherweise weil auf
> diesem Weg keine 100.000 Euro zusammen gekommen wären?
Keine Partei schreibt in ihr Parteiprogramm: "Wir wissen dass die Zielgruppen
alles geizige, gierige, Egoisten sind und deswegen bauen wir ihnen eine Welt
die genau zu diesem Menschenbild passt".
Sie schreiben dass fluffiger, ohne genau zu erklären wie man da hinkommt.
Da die Piraten in DE keine 50%+ haben, ist das ja auch noch nicht umgesetzt.
Somit müssen sie ja mit dem System das "jetzt ist" umgehen. Dafür können
sie ja nichts dass man ihnen keine 50%+ gegeben hat. Oder je geben wird.
Das ist ja die Krux an dieser Diskussion: alle Diskutieren über eine andere
"digitale Welt". Aber diese andere Welt scheint immer irgendwie darauf
hinauszulaufen dass *in der Zielgruppe* niemand wirklich die Geldbörse
öffnen will. Auch die Piraten wissen das. Sie tun nur zynisch, dass es einen
anderen Weg geben "könnte". Mit Umerziehungslagern vielleicht?
Somit finde ich es ok, dass sich an einen großen Verlag verkauft hat. Der
Shitstorm ist in drei Tagen durch. Die 100.000 bleiben. Die verblendeten
Wählen weiter Piraten, weil sie meinen dass sie bald nichts mehr für den
$Sharehoster Account bezahlen müssen. Woher die Kohle kommt: "das
machen dann die Piraten aus. Ich will das gar nicht wissen, das stand doch
so in ihrem Parteiprogramm. Dafür wähle ich sie doch!!!".
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bstea schrieb:
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> Privates kopieren ist doch heute schon legal.
Nein.
Es gibt einige Ausnahmen, aber allgemein darfst du auch privat ein Buch nicht kopieren.
Die vielgenannte Privatkopie ist eher eine Grauzone als ein verbrieftes Recht.
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Du scheinst das Parteiprogramm nicht zu kennen.
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