klingt wie das typische um den heißen Brei Rumgerede von Politikern. Die Frau lernt schnell, und zeigt damit auch, dass auch die Piraten sich sehr schnell an das korrupte System anpassen. Sogar ihren Preis hat jeder mitbekommen.
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Ich denke nicht, dass sie sich für ihre privaten geschäftlichen Aktivitäten rechtfertigen muss. Auch nicht dafür, dass sie dem Verlag vertraglich dazu befugt hat, in ihrem Namen der illegalen Verbreitung ihres Werkes entgegenzuwirken.
Zunächst hat sie eine öffentliche Person erzeugt die sie natürlich auch vermarkten darf. Da sie natürlich Geld verdienen will, geht das eben auch nur nach den Regeln des Marktes - und die sind hinlänglich bekannt. Positiv könnte man anmerken, dass sie tatsächlich die Gedankenwelt der mehrheit Piraten spiegelt die sie ja auch in eine Position gewählt haben. Das sich die naiven Weltbilder realtiv schnell in Luft auflösen, wenn man selber mal versucht am Markt teil zu nehmen, ergibt sich aus der Sache und ist auch nicht weiter verwunderlich.
Die Piratenpartei ist nun mal auf dem absteigenden Ast und wird von solchen Mitgliedern wie Julia Schramm nachhaltig in der öffentlichen Wahrnehmung beschädigt. Da sollte sich die Piratenpartei eigentlich eher rechtfertigen, wie der Wiederspruch in den eigenen Reihen zu verantworten ist und wie so jemand da überhaupt mitspielen darf.
Die Funkstille zu diesem Kernthema der Partei spricht für sich.
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Wer weiß, vielleicht wird hinter den Kulissen der Partei gerade heftig debattiert wie man mit der Situation umgehen soll. Lieber eine ausdiskutierte Meinung, als irgendeine Schnellschusserklärung finde ich.
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Schreibt sich die PP nicht auf die Piratenflagge, dass alle Diskussionen öffentlich und transparent sein sollen? Basisdemokratisch und nicht top-down? So ganz anders als alle anderen?
Da passt "hinter den Kulissen" dann nicht wirklich dazu.
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Mal schauen, heute Abend gibt es ja wohl was zu gucken:
[www.spiegel.de]
Wobei ich nicht weiss, wann genau?
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0:20 Uhr, steht unter dem Artikel.
Das ZDF nimmt es halt mit seinem Bildungsauftrag sehr genau, niemand wird zurückgelassen.
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E-Sheep schrieb:
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> Schreibt sich die PP nicht auf die Piratenflagge, dass alle Diskussionen
> öffentlich und transparent sein sollen? Basisdemokratisch und nicht
> top-down? So ganz anders als alle anderen?
> Da passt "hinter den Kulissen" dann nicht wirklich dazu.
Das war nur eine Spekulation meinerseits. Ich bin nicht bei der PP und hab keine Ahnung. Ich denke aber schon, dass darüber gesprochen wird. Was die daraus machen, wird sich zeigen.
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111000110010 schrieb:
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> Ich denke nicht, dass sie sich für ihre privaten geschäftlichen Aktivitäten
> rechtfertigen muss.
Ich denke schon, dass sie sich für ihre privaten geschäftlichen Aktivitäten rechtfertigen muss. Das musste Wulff schließlich auch, der sich damit wenigstens nicht konträr gegen die eigene Parteigesinnung gestellt hat.
> Auch nicht dafür, dass sie dem Verlag vertraglich dazu
> befugt hat, in ihrem Namen der illegalen Verbreitung ihres Werkes
> entgegenzuwirken.
Was der Verlag macht, ist völlig in Ordnung, denn sie verteidigen nur ihr von Julia Schramm zugesichertes gutes Recht. Wenn Frau Schramm sich mit ihren Piratenfreunden vorher nicht so gegen die (wie sie sie gerne nennen) "Contentmafia" in Stellung gebracht hätte, wäre das auch völlig in Ordnung gewesen.
Wer allerdings Wasser predigt und bei erster Gelegenheit Wein säuft, muss sich über den Shitstorm nicht wundern. Hier bei Fräulein Schramm ist der Shitstorm wenigstens angebracht.
3 mal bearbeitet, zuletzt am 18.09.12 21:57 durch aktenwaelzer.
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> Ich denke schon, dass sie sich für ihre privaten geschäftlichen
> Aktivitäten rechtfertigen muss.
Ich kann den Gedanken schon nachvollziehen, dass die offensichtliche Schere zwischen dem was sie sagt und dem was sie macht, zu Irritationen führen kann. Da könnte ich jetzt aber auch genau so gut in frage stellen, warum die wirklich wichtigen Inhalte aus dem [www.kopp-verlag.de] nicht frei über das Internet verfügbar gemacht werden, damit alle Menschen von diesen Bahnbrechenden Dingen lernen können.
Es ist vielleicht ein bisschen traurig, dass die Piratenpartei soviel Unsinn erzählt um damit Wählerstimmen von leichtgläubigen Menschen einzusammeln. Ich bin mir sicher, dass auch jetzt viele Irrgeführte an Julia Schramm glauben und an das, was sie sagt und versuchen werden sie zu unterstützen. Leider geht mit dieser Partei doch recht wichtige Themen unter und ich hoffe tatsächlich, dass andere Parteien die Themen aufgreiffen und sinnvoll weiterführen werden.
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111000110010 schrieb:
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> Ich denke nicht, dass sie sich für ihre privaten geschäftlichen Aktivitäten
> rechtfertigen muss.
Solange es nicht im Widerspruch zu den Zielen ihrer Partei steht, muss sie es nicht.
> Auch nicht dafür, dass sie dem Verlag vertraglich dazu
> befugt hat, in ihrem Namen der illegalen Verbreitung ihres Werkes
> entgegenzuwirken.
Und genau dabei darf bezweifelt werden, dass es zu Parteizielen passt.
> Zunächst hat sie eine öffentliche Person erzeugt die sie natürlich auch
> vermarkten darf.
Darf sie. Klar.
> Da sie natürlich Geld verdienen will, geht das eben auch
> nur nach den Regeln des Marktes - und die sind hinlänglich bekannt.
Auch gut. Allerdings treten die Piraten ja auch dafür ein, diese zu ändern.
> Positiv
> könnte man anmerken, dass sie tatsächlich die Gedankenwelt der mehrheit
> Piraten spiegelt die sie ja auch in eine Position gewählt haben.
Na offensichtlich eben nicht.
> Das sich
> die naiven Weltbilder realtiv schnell in Luft auflösen, wenn man selber mal
> versucht am Markt teil zu nehmen, ergibt sich aus der Sache und ist auch
> nicht weiter verwunderlich.
Natürlich ist es nicht verwunderlich.
Wenn man sich nicht darüber wundert, irgendwelche NPD-Idioten als Kunden beim Dönermann zu treffen, verwundert auch Frau Schramm nicht.
> Die Piratenpartei ist nun mal auf dem absteigenden Ast und wird von solchen
> Mitgliedern wie Julia Schramm nachhaltig in der öffentlichen Wahrnehmung
> beschädigt. Da sollte sich die Piratenpartei eigentlich eher rechtfertigen,
> wie der Wiederspruch in den eigenen Reihen zu verantworten ist und wie so
> jemand da überhaupt mitspielen darf.
Ja. Darum geht es doch.
> Die Funkstille zu diesem Kernthema der Partei spricht für sich.
Sehe ich auch so.
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