Man müsste bei Windows/Linux klarer sehen/kontrollieren können, was alles abgespeichert wird.
MP3-Abspiellisten müssen nicht notwendig automatisch in irgendwelchen .-Files liegen.
Die .bash-history brauche ich bis ich den Rechner runterfahre. Danach nicht mehr. Für wichtige Kommandos/Kombinationen habe ich aliasse/scripte.
Für Windows gibts CCleaner und andere Programme.
Opera schon ewig und Firefox seit irgendwann haben sowas auch.
Stateless Windows habe ich schon lange propagiert. Die Leute die Windows von USB-Sticks, DVD-RAMs u.ä. booten, machen sowas. Fake-Filter-Treiber und Schreibzugriffe werden (wie bei VMWare wenn man es dort einstellt) nicht persistent gemacht. D.h. ein Virus kann man einfangen aber nicht in C:/Windows C:/Programme usw. einnisten.
Daten usw. sollte man dann dort schreiben, wo man seinen Windows-User-Account hat oder auf USB-Sticks oder andere Datenträger. Aber C:/Dokumente+Einstellungen/<USERNAME>/... ist ja ein Wildwuchs von Files... .
Wenn man seine Installation umzieht o.ä. fällt einem sowas dann auf. Manche Config-Files sind egal. Andere sind wichtig, weil man lange daran konfiguriert hat (Windows-Registry beispielsweise. SCNR.) wie Firefox+Plugins usw.
wenn du schon weißt wo die daten liegen, schreib dir doch ein script, dass beim ausloggen/runterfahren ausgeführt wird und die entsprechenden files löscht oder ausmistet.
Bei WindowsXP gibts im Taskplaner "beim Einloggen" und "beim Start des Rechners". Dummerweise nicht "beim herunterfahren" wenn ich nichts übersehen habe.
Dort/Dann würde man dann nämlich Backups anlegen.
Bei Linux gibts .bashrc usw. aber fürs ausloggen eher nix.
Beim Herunterfahren hingegen über die Runlevels könnte man das machen weil dann auch gezielt Scripte aufrufbar sind.
Macht man meist anders herum (beim Starten Treiber laden und Netz hochfaren), geht aber auch beim runterfahren.
Nur muss man das als Root und in Multiuser-Umgebungen ist das nicht notwendig erwünscht usw.
Es ist aber eine Notlösung dafür, das die Distro das nicht anbietet. Die basieren eh alle auf ubuntu oder debian oder suse usw. d.h. sie könnten die Daten in $HOME durchcheckern und darauf in einem Grafik-Tool hinweisen wofür die Dateien sind und man stellt ein, das diese Dateien gelöscht werden. Ein gutes ext4 würde das anbieten als file-Flags ("Write-Fake-Mode"). Es gibt ja auch file-flags das man Dateien nicht ändern darf oder nur dranhängen usw.
Man könnte das mit einem (schlauen) Backup-Tool verbinden. Woher soll ich wissen, welche .gnome oder .evolution_Dateien jetzt wichtig sind und wie man sie wieder einspielt. (Evolution mag nur seine selber angelegten TarGz-Files. Eine Kopie eines Ordner von einem anderen Home geht nicht. "Danke". Outlook Express kann das zumindest ansatzweise.)
> Bei Linux gibts .bashrc usw. aber fürs ausloggen eher nix.
/etc/bash.logout bzw. ~/.bash_logout
Achja, folgender Crontab-Eintrag wäre für dich sicher auch interessant. Bringt nämlich nicht viel, die Cookies in Firefox pro Session zu löschen, wenn sie über Flash permanent gespeichert werden:
# Flash Cookies löschen
0 5 * * * rm -rf ~/.macromedia/Flash_Player ~/.adobe/Flash_Player
-Andreas- schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> > Bei Linux gibts .bashrc usw. aber fürs ausloggen eher nix.
>
> /etc/bash.logout bzw. ~/.bash_logout
Das Problem ist, das man in /usr/bin/screen ständig ein/ausloggt.
Das Ende der Session wäre also relevant. Kann man natürlich sicher irgendwo einstellen. Irgendwann geht es einem aber doch auf den Keks, ständig Infos zusammensuchen zu müssen.
Oder wenn der User den letzten Prozess beendet, wird aufgeräumt.
Crontabs laufen aber auch, wenn der User nicht online ist. Auch wieder blöd wenn die crontabs sich mit den cleanups ins Gehege kommen.
Oder einen Crontab der mit last (oder sowas in der Richtung) guckt, wann der user zuletzt eingeloggt war. Wenn er 10 Minuten ausgeloggt ist, wird zugeschlagen und aufgeräumt. Kann sich ggf. immer noch mit anderen Cronjobs beissen aber na gut.
Das Beispiel mit flash/firefox zeigt auf, das sowas wie Kletten sind, die sich an einen anhängen.
gibt auch better privacy als FF addon
dann kann man die ganzen Flash Dinge auch beim herunterfahren von FF löschen ohne die Konsole bemühen zu müssen(und unter Windows sollte es dann auch klappen)
Es ist eigentlich egal, ob man das System beim
booten oder shutdown aufräumt....hauptsache es wird
überhaupt regelmäßig gemacht. Was bei 99% aller
PC-Nutzer aber genausowenig gemacht wird, wie z.B.
regelmäßig Backups.
Da fehlt einfach das Wissen und/oder es ist kein
Bewussstein für solche Dinge vorhanden.
Davon abgesehen, ist das mittlerweile aber auch kaum
mehr als ein "Placebo"-Effekt, wenn man Cookies, LSO's
etc löscht.
Denn die Datensammelei findet längst ausserhalb des
Einflussbereichs der User statt. Vorzugsweise mit
Hilfe von Webtrackern.
Gegen die hilft es auch nicht, im Browser alles
abzuschalten, was sich abschalten lässt.Die hat man
trotzdem an sich hängen, wie die Kletten.
Wer's nicht glaubt, braucht beim surfen nur mal einen
Portscanner mitlaufen lassen(Currports mit eingeschaltetem
Auto-Refresh zeigt sie sehr schön).Dann kann er seinen heimlichen Begleiter mit eigenen Augen sehen. Im Schnitt
sind es 4-5...es können aber schon mal 10-12 offene Tracker-Channels sein.
Und wie gesagt...da nutzt es auch nichts, Cookies abzuschalten
im Privat-Mouds zu surfen, den Cache zu sperren, Java/Javascript zu deaktivieren u.s.w...das ist bei Webtrackern völlig sinnlos.
Portscanner? Bei aktuellen DSL-Routern? Oder meinst Du die geöffneten Ports? Wie auch immer... das alles hier in diesem Thread ist paranoides Geblubber der schlimmsten Art. Die einzigen Daten die ausgewertet werden können gebt ihr bei Google freiwillig und selbst an. Alles ander auf dem Rechner ist so was von scheixx egal...
@al capone: Okay, wer nach außen Ports offen hat, über welche er identifiziert oder eindeutig zugeordnet werden kann, dem ist nicht zu helfen. Oder an welche Infos soll der Webtracker sonst kommen?
@RealChecker: http://de.wikipedia.org/wiki/Cookie
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