"Ein öffentlicher Schlüssel mit 1024-Bit RSA wird dabei einmalig erzeugt. Er wird für die Verschlüsselung genutzt und wiederum mit dem privaten Schlüssel der Erpresser verschlüsselt."
Das ist natürlich unfug; falls die es so machen müssten Sie ein SCHLÜSSELPAAR erzeugen. Dabei muss man den Public Key (E) NICHT verschlüsseln und rechnet (AESKEY)^E mod N. Der erzeugte Private Key (D) müsste mit dem PUBLIC(!) Key der Erpresser verschlüsselt und abgespeichert werden.
Aber warum so umständlich?! Warum bringt der Trojaner nicht einfach den Public Key (N, E) der Erpresser mit?
Dann wird ein zufälliger AES Key generiert, alles mit AES256 verschlüsselt und abschließend der AES Key mit RSA verschlüsselt und in (C) abgespeichert.
C = AESKEY^E mod N
Wer seine Daten haben möchte meldet C an die Erpresser, und die rechnen
AESKEY = C^D mod N, mit ihrem Erpresser Private Key (N, D) und senden AESKEY zurück ans Opfer :)
Jetzt könnte man meinen D ist berechenbar, wenn auch nur ein Opfer zahlt.
D = Log(AESKEY) zur Basis C im Restklassenring N, nur gibt es kein Lösungsverfahren zum sog. Diskreten-Logarithmus...
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
richtig, ich habe das etwas einfacher ausgedrückt, als Quelle
http://nakedsecurity.sophos.com/2012/09/14/new-technique-in-ransomware-explained/
verwendet, da steht es auch richtig.
Gardwin
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
*******
Das Ding verschlüsselt die Daten auch nicht vollständig, sondern nur den Header, würde bei 1293290482394 Daten im Ordner "Eigene Dateien" sonst auch Jahre dauern bevor er sich zeigt.
Es ist perfide.
Allerdings muss man den "Entwicklern" ein Funken Menschlichkeit zu schreiben, da in den Dingern, die ich untersucht habe die Möglichkeit enthalten war, die Dateien nach Zahlung wieder zu entschlüsseln, in dem der Key vom Server rausgegeben wird. Problem dabei nur, nach der Zahlung wird zwar das "Geld" mit höchster Priorität an die Server weitergeleitet, aber der Key zum entschlüsseln nicht, da der Server überlastet ist. Tja...
Btw. in der Version die ich mach vor 'ner Weile in die Hände bekommen hatte wurde der ganze Foo über HTTPS verschickt an ein PHP-Script, dass 'n MySQL-Entry erstellt hat.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.13 11:37 durch ap (Golem.de).
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Verstehen Sie den Unterschied zwischen "IT-News für Profis" und "News für IT-Profis"? Der Artikel liefert Ersteres, Sie erwarten Letzteres. Ich hoffe ich konnte Ihr Verständnisproblem lösen. Schönes Wochenende noch!
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Köstlich, wie sich jeder gleich wieder in seinem Profi-Image gekränkt fühlt.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Die von mir beanstandetete Aussage ist mittlerweile von Golem duch Sternchen ersetzt worden, womit unsere Beitrage mehr oder weniger hinfällig sind.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Nach wie vor falsch:
"Aktuelle Versionen der Malware, die unter dem Namen Citadel, Reveton oder Troj/Ransom kursieren, sind inzwischen weit ausgeklügelter, wie die Sicherheitsexperten bei Sophos sagen: Die Ransomware nutzt dabei asymmetrische Schlüssel. Ein öffentlicher Schlüssel mit 1024-Bit RSA wird dabei einmalig erzeugt. Er wird für die Verschlüsselung genutzt und wiederum mit dem privaten Schlüssel der Erpresser verschlüsselt. Dieser liegt auf den Servern der Erpresser und nur damit lassen sich die Daten wieder entschlüsseln."
Der Sophos Post wird vollkommen falsch zitiert!
Sophos schreibt:
* Die Malware generiert einen symmetrische Schlüssel (AES Key)
* Die Malware enthält den RSA Public Key des asymmetrische Schlüssels
* Die Malware verschlüsselt den AES Key mit dem Public Key per RSA
* Nur die Erpresser kennen den RSA Secret Key (und können damit den AES Key entschlüsseln)
Was Golem schreibt ist verwirrend & falsch.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Kommentare: 377 | letzter Beitrag 00:25 Uhr
Kommentare: 246 | letzter Beitrag 25.05. 22:25
Kommentare: 208 | letzter Beitrag 00:32 Uhr
Kommentare: 157 | letzter Beitrag 25.05. 14:39
Kommentare: 155 | letzter Beitrag 25.05. 19:27
E-Mail an news@golem.de

Die Xbox One beobachtet den Spieler zwingend per Kinect - und könnte die Daten zumindest zum Teil an Microsoft weiterreichen. Sie hat eine 500-GByte-Festplatte und muss zum Spielen nicht immer mit dem Internet verbunden sein.

Eine offene Spielumgebung, sehr schnelle Autos und spannende Verfolgungsjagden kündigt EA für Need for Speed Rivals an. Das Rennspiel auf Basis der Frostbite-3-Engine erscheint auch für die Next-Gen-Konsole.

In nur vier Tagen hat eine Petition für Netzneutralität und gegen DSL-Drosselung die nötige Zahl der Mitzeichner gefunden. Jetzt will der Petent 100.000 erreichen.

Linuxtag 2013 Einige Hard- und Softwarehersteller betreiben enormen Aufwand, um Funktionen auf ihren Geräten einzuschränken. MIT-Forscher Benjamin Mako Hill bezeichnet diese als "Antifeatures" - und sieht freie Software als Möglichkeit, sie einzudämmen.

Nach dem Kauf von Tumblr bietet Yahoo jetzt auch für die Video-on-Demand-Plattform Hulu. Das Unternehmen ist rund 2 Milliarden US-Dollar wert.

Zwei Drittel der Weltbevölkerung sind noch offline. Google X setzt mit einem großen Projekt auf mobiles Internet über TV-Frequenzen, Satelliten und Ballons.