wie schon e. hopper deutlich machte lechzt der moderne mensch , einsam soziale kontakte zu seinen mitmenschen aufzubauen, möglichst viel über den jeweils anderen zu erfahren an dessen leben teilzuhaben, ohne viel über sich selbst preisgeben zu müssen...das internet bietet hierbei gerade in zeiten sozialer netzwerke die vermeintlich besten möglichkeiten, doch leider gibt es da auch ne hand cleverer jungs, die etwas weiter denken. wenn der Mensch ihre netzwerke dann nutzt und sich schön anonym - aber doch als ein soziales wesen - kuschlig wohl und sicher fühlt, anfängt im schutz der anonymität sein innerstes preiszugeben--- ja genau dann verliert er seinen schrumpeligen rest idividualität und privatsphäre - an den mann in der mitte, der vergleich zum kgb fand ich ganz gut, hatte die stasi im kopf;)
der gedanke das soziale netzwerk, oder "du bist das web" suggeriert ein mitspracherecht, entscheidungsgewalt - sachlichbetrachtet ist diese aber in etwa so gering wie bei der FEDERAL reserve bank, der fed.
die nächste stufe auf dem weg in die verdummung wäre dann erreicht, wenn der nutzer auf seine fragen nur noch die antworten bekommt die man ihm geben will, wenn er nur noch das wissen soll, was andere für wissenswert befinden. und in all dieser zeit glaubt derliebe netzwerker weiterhin, er ist geschützt und bekommt es gar nicht mehr mit, wie er ganz unauffällig zur marionette wurde - ein doof auf den screen glotzendes etwas;) und wie bei der fed ist das ganze wenig sozial, denn vielle geben, ok unwissentlich und nur ein handvoll kassiert richtig ab. warum fällt mir jetzt honecker, oder Chauzeskus Frau und ihre 300 paar schuhe;)
aber vielleicht sollte man das ganze nicht so ernst sehen, und sich selbst nicht so sehr wichtig nehmen, denn in den meisten fällen kennt das netz den user bereits besser als dessen mutter, ahoi
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