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Wieso der Hack legitim ist ...

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  1. Wieso der Hack legitim ist ...

    Autor schwarzer Stnislav Uganda 31.12.09 - 14:33

    ... möchte ich hier aus meiner Sicht erläutern.

    Natürlich haben wir alle grundsätzlich ein Recht auf Datenschutz und die Gesetze dieses Landes gelten für alle, die hier leben. Folglich kann man sagen, was man will, aber dieser Hack kommt nicht an den Gesetzen vorbei.

    Ich halte es nur für äußerst lächerlich, wie einige Personen hier offenbar versuchen den CCC bzw. den/die Hacker zu verurteilen und andererseits die rechte Szene in Schutz nehmen. Das wirklich interessante daran ist, dass man versucht die rechte Szene derart in Schutz zu nehmen, dass es wie eine objektive Meinung aussieht – eben ganz unauffällig. Das wird aber so auffällig unauffällig gemacht, dass man bei dem einen oder anderen Thread/Beitrag prima erkennen kann, welcher politischen Gesinnung diese Personen anzugehören scheinen.

    Nun möchte ich all diesen Personen sagen: Vergesst nicht, wen ihr da in Schutz nehmt. Man schaue sich z.B. nur die offen gelegten Passwörter an. Wer sich ein wenig im Internet umsieht – insbesondere auf einschlägig rechten Seiten, welche auf ausländischen Servern liegen, wo sich die noch etwas mehr Rechtsgesinnten tummeln. Dort entdeckt man dann z.B. solche interessanten Themen wie "Alternativen zum Vergasen von Juden". Mehr von diesen Themen möchte ich hier nicht posten, weil sich mir einfach nur der Magen bei dem Gedanken umdreht, dass es Menschen gibt, die dümmer und primitiver als jeder auf diesem Planeten parasitisch lebende Bazillus sind.

    Nun liebe Leute, was ich damit sagen möchte: Sicher ist dieser Hack nicht legitim, was die Rechtslage angeht, aber bevor ihr hier weiterhin so hitzig die Dummheit verteidigt, was haltet ihr denn von Hass gegen Juden, Schwule, Lesben, Obdachlose, Ausländer, Menschen mit einer anderen Hautfarbe, Menschen anderer Konfessionen, etc.? Ist das etwa legitim?

    Und all ihr Affen, die ihr hier verdeckt versucht euch selbst zu verteidigen: Macht euch nicht zum Opfer, denn stellt ihr euch immer dar. Es ist genauso wie mit den Kinderschändern: Immer sind die anderen daran schuld, dass man zum Kinderschänder wurde. Und immer sind die anderen – die Ausländer, die Andersdenkenden, die Homosexuellen, die Juden, ... – daran Schuld, dass man Nazi ist. Man hat ja schließlich die Pflicht sein Vaterland "rein" zu halten, gelle?

    Übrgens: Schon mal was vom "Out-of-Africa"-Gen gehört?

    Na denn ... . Guten Rutsch!

    der schwarzer Stanislav aus Uganda

  2. Re: Wieso der Hack legitim ist ...

    Autor PreCog 31.12.09 - 16:20

    Wenn man pauschal eine "Verteidigung" rechter Positionen darin erkennt, dass jemand für den Rechtsstaat, liberale Werte und eine Sichtweise jenseits von SchwarzWeiß eintritt, dann kann ich solchen Postitionen nur noch mangelndes Nachdenken und ein Konspirations-Syndrom attestieren.

    Ich würde alles dafür tun, dass wir nicht im totalitären Recht des stärkeren versumpfen, auch wenn es bedeutet, dass man seinem Gegner seinen Mund nicht verbietet, oder ihn davor schützt, dass er unmenschlich behandelt wird (sprich mit kriminellen Mitteln gehackt wird).

  3. Wieso der Hack illegitim ist ...

    Autor PreCog 31.12.09 - 16:23

    PreCog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man pauschal eine "Verteidigung" rechter Positionen darin erkennt,
    > dass jemand für den Rechtsstaat, liberale Werte und eine Sichtweise
    > jenseits von SchwarzWeiß eintritt, dann kann ich solchen Postitionen nur
    > noch mangelndes Nachdenken und ein Konspirations-Syndrom attestieren.
    >
    > Ich würde alles dafür tun, dass wir nicht im totalitären Recht des
    > stärkeren versumpfen, auch wenn es bedeutet, dass man seinem Gegner seinen
    > Mund nicht verbietet, oder ihn davor schützt, dass er unmenschlich
    > behandelt wird (sprich mit kriminellen Mitteln gehackt wird).

    Hatte vergessen, den Titel zu ändern - wobei er vielleicht unter bestimmten legitim erscheinen dürfte. Jedoch legal ist er nicht, und wer illegale Mittel zur Durchsetzung seiner legitimen Interessen wählt ist selbst Extremist und hat sich davon verabschiedet, seine Interessen konstruktiv zu artikulieren.

    Und diese "Verabschieder" geben der Demokratie so wie sie gedacht war noch den letzten Gnadenstoß, auf dass sie von der archaischen Barberei abgelöst werde...

  4. Re: Wieso der Hack legitim ist ...

    Autor Servus 31.12.09 - 16:24

    Nette Ansprache zum Neuen Jahr.

    Deine Ansicht kann ich aber nicht teilen.
    Ich denke mal Nazis will hier niemand in Schutz nehmen.

    Ich finde es nur äußert bedauerlich und überaus kriminell einfach Kundendaten ins Netz zu stellen - Scheiß egal, ob das nun ein rechter oder linker Shop ist.
    Was will man denn damit erreichen? Diese Leute an den Pranger stellen, weil sie da mal eingekauft haben?
    Da ist für mich das Limit absolut überzogen. So eine Page hacken und von mir aus da witzige Bilder hochladen okay, aber einfach Leute zu diffamieren, ist meiner Meinung nach ein No Go!

    Stell Dir mal vor, Stnislav Uganda, wenn deine Bestellliste von Beathe Uhse samt Deinem Namen, Anschrift, Telefon und Mail veröffentlicht wird.....

    Rechte Brut sollte man mit rechtsstaatlichen Mitteln bekämpfen und nicht eine Taktik wählen, die unter aller Sau ist und dadurch aber auch nicht die Spur besser ist!

    so, ich geh nun feiern.

    Guten Rutsch!

  5. Das Recht der Anderen

    Autor randel 31.12.09 - 18:01

    ict schnell abgesprochen. Die IDeologie ist dei eine Sache aebr wer meint dann das mit einer Art Unetrmenschentum zu begründen bewegt sich genauso auf dünnem Eis wie die Nazis.

  6. Falsche Mittel

    Autor Zentrum 16.02.10 - 22:02

    Ich denke hier steht eigentlich schon genug dazu, trotzdem muss die Frage erlaubt sein: Was zur Hölle wollte man damit erreichen, dass man Kundendaten ins Netz stellt? Sollten dadurch irgendwelche Nazis überzeugt werden? War es ein vernichtender Schlag gegen ein rechtes Netzwerk? Oder war es vielleicht nur eine vergleichsweise aufwendige aber dumme Aktion um eine (nicht zu verharmlosende) Gruppe in unserer Gesellschaft - oder wenigstens einen kleinen Teil davon - bloßzustellen und zu demütigen um die eigenen primitiven und albernen Gelüste zu befriedigen? Dachte ichs mir doch. Dass Neonazis und Faschisten eine Gefahr für unsere Gesellschaft sind ist nicht von der Hand zu weisen. Das gleiche gilt aber für alle, die sich ähnicher Methoden bedienen um Andersdenkenden zu schaden. In diesem Fall unsere geistig sparstrombeleuchteten Computertrottel.

  7. Re: Falsche Mittel

    Autor d3wd 15.05.10 - 18:22

    Ich halte dich jetzt einfach mal für einen Nazi.
    ~d3wd

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