Es gibt jedes RFID ja nur ein mal. Das ist kein EAN oder ISBN das auf jedem Snickers oder jedem Verona-Kalender gleich ist.
Das ist eine für jedes Produkt individuelle ID.
Man signiert die bei BMW digital und klebt sie auf das Teil drauf.
Man wechselt die Schlüssel jedes halbe Jahr.
Man hat Handy-Tools zum auslesen und abcheckern.
Man kann mit seinem Handy testen, ob das Produkt legal ist.
Was kann ein Fälscher machen ?
- Kein RFID draufmachen. Bei hochpreisigen Teilen oder Medizin kriegt er sie nicht mehr verkauft, weil JEDES Handy weltweit die RFID auslesen kann. Und wer den BMW gekauft hat, weiss, das alle seine offiziellen Ersatzteile signiert sind. Von BMW oder A.T.U. oder wem auch immer.
- Ein falsches drauf machen. Wenn mans auslesen kann, wird die Signatur überprüft und man weiss, ob die von BMW ist oder von irgendeiner unbekannten Firma. Für Modellbauteile akzeptiert man ABC-Tech/Peking/China. Für BMW-Ersatz-Teile eher nicht. Für Dekorations-Teile von AutoTeileUnger eher schon.
- Man kann ein RFID kopieren weil man es ja auslesen kann. Intelligente RFIDs mit eigenem Signierer gibt es auch, aber das lohnt halt nur für eine ganze Rolex oder sowas ab vielleicht 500-1000 Euro wenn es selber vielleicht 5-10 Euro kostet, aber auch ständig billiger wird.
Aber so eine kopierte RFID ist ja bekannt. Man weiss, welcher Zwischenhändler sie hatte usw. und wenn der erste Kunde sie angemeldet hat, um BMW-Rabatte/Treuepunkte/Garantie zu erhalten oder die Händler das machen müssen, sind alle anderen RFIDs mit dieser ID gefälscht. der Kunde weiss es nicht. Aber er sieht, das diese ID schon verkauft wurde. ihn geht nicht notwendig an, wo sie verkauft wurde, aber es kann davon ausgehen, das er eine Fälschung oder ein zurückgebrachtes Ersatztteil hat.
Je nachdem, wie das Prozedere ist, kann man Teile ja auch zurückgeben. Dann bucht man es bei BMW aus und es gilt wieder als "neu".
Auf jeden Fall geben digitale Signaturen und durchlaufende/eindeutige IDs für Produkte eine hohen Schutz gegen Fälschungen.
Das damit Grau-Importe oder Re-Importe aus USA usw. verboten werden sollen, ist ein anderes Problem.
Bei Parfums werden am Boden die ID-Prägungen herausgeschliffen, damit man nicht weiss, welcher Zwischenhändler aus einem Niedrid-Preis-Land die Flaschen mit !originalem! Parfum weitergegeben hat.
Bald wüsste man es und würde Druck machen.
Evtl. würde Sony oder andere (Casio mit Uhren war mal im TV-Bericht über Zoll-Amt) also alle Pakete scannern lassen und angebliche Importe unter irgendeinem Vorwand einkassieren. Der Zoll kassierte übrigens erst die 19% Umsatzsteuer und sagt Dir dann, das die Uhr zu Casio geschickt wird um die Echtheit zu überprüfen...
Produktverfolgung wäre leichter. Dank guter Politiker hat das Volk dann auch einen Vorteil davon.
Und geklaute Produkte über DHL/Hermes versenden geht dann auch nicht mehr.
Gefälschte Sicherheits-Relevante Teile braucht keiner im Auto.
Auch nicht gefälschte Medikamente.
Ein guter Verbraucherschutzminister wird auch fordern, das bei allen Tiefkühlwaren das Verfalldatum usw im RFID drin steht und die ZutatenListe online kostenlos abgefragt werden kann.
Dann steht man mit dem Handy am SupermarktRegal/Tiefkühltruhe und es zeigt grün/gelb/rot an, ob das Produkt bald vergammelt. und wer Allergisch ist, hat seine Allergene im Handy stehen und es holt sich die Zutaten zum RFID und warnt einen vor gefährlichen Produkten.
Ganz schlaue RFIDs könnten die Kühlkette überwachen.
Das ginge mechanisch/chemisch aber einfacher.
Dann sieht man eine Kurve oder Farben oder sowas und das man selber im Auto mit dem Zeug aufpassen sollte weil das Label zb im Supermarkt voll blau war (und die unbenutzten Teile grün oder weiss oder so) und dann nach der Fahrt ein oranger Streifen (also die letzte Stunde) sichtbar ist, wo es im warmen Auto lag. Statt RFIDs würde ich Handies nehmen die mitfliegen oder so um die Lage (nicht jede Maschine darf man drehen wenn das Öl nicht rauslaufen soll) oder Temperatur (nicht jede Maschine darf man beliebig abkühlen, wenn nicht irgendwas fest frieren oder kaputt gehen soll. Gummidichtungen o.ä. beispielsweise)
Wer Sarkasmus findet, kann ihn behalten.
Länger als der Artikel.
Dir muss echt langweilig sein.
Jetzt versteh ich endlich wie diese flüssig Terminatoren funktioniert haben!
Kommentare: 169 | letzter Beitrag 15:11 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 14:48 Uhr
Kommentare: 64 | letzter Beitrag 26.05. 17:51
Kommentare: 60 | letzter Beitrag 26.05. 13:16
E-Mail an news@golem.de

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.