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  5. › Richard Stallman: "Microsoft verrät…

Das selbe habe ich schon vor 10 Jahren geschrieben und wurde als paranoid beschimpft.

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  1. Das selbe habe ich schon vor 10 Jahren geschrieben und wurde als paranoid beschimpft.

    Autor Atalanttore 28.06.13 - 17:19

    Natürlich unter einem anderen Nickname und auf einer anderen IT-Seite.

    Nichtsdestotrotz bin ich immer noch paranoid, da ich die Sicherheit von US-amerikanischen Verschlüsselungsstandards wie z.B. AES ernsthaft anzweifle [*]. In 10 Jahren sieht es dann wieder anders aus, wenn niemand wissen konnte, welch gute Kryptografen die NSA beschäftigt.

    * http://www.heise.de/open/news/foren/S-Re-AES-bietet-starke-Verschluesselung-und-ist-nicht-amerikanisch/forum-258364/msg-23681791/read/

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  2. Re: Das selbe habe ich schon vor 10 Jahren geschrieben und wurde als paranoid beschimpft.

    Autor FunnyGuy 28.06.13 - 17:35

    Niemand weiß wie viele hochkarätige Kryptologen / Mathematiker bei der NSA beschäftigt sind. Ich befürchte aber das diese die Anzahl derer im akademischen Umfeld weit überschreitet.

    Obwohl der DES als veraltet gilt und die Wahl der S-Boxen sicherlich nicht zufällig geschah, gilt er doch bis auf seine schwache Schlüssellänge als "sicher" bzw. akademisch gut erforscht. In der 3DES-Variante würde ich diesen dem relativ neuen AES-Standard vorziehen.

    Wie viele Akademiker im öffentlichen Sektor können es sich bitte leisten Jahrelang den AES auf Schwachstellen zu analysieren? Ich glaube mehr als eine handvoll wird sich damit nicht beschäftigen.

    Die NSA hingegen kann mal locker 100 solcher Spezialisten darauf ansetzen, wenn diese nicht eh schon bei der Entstehung ihre Finger im Spiel hatten.

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  3. Re: Das selbe habe ich schon vor 10 Jahren geschrieben und wurde als paranoid beschimpft.

    Autor WolfgangS 28.06.13 - 17:41

    Naja Stallmann ist paranoid und glaubt auch gerne alles, was MS schadet...

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  4. Re: Das selbe habe ich schon vor 10 Jahren geschrieben und wurde als paranoid beschimpft.

    Autor zertle 28.06.13 - 18:15

    WolfgangS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja Stallmann ist paranoid und glaubt auch gerne alles, was MS schadet...


    Paranoia ist eine eingebildete Angst, die nicht auf Indizien und Tatsachen zurückzuführen ist.

    Alles was Stallmann bisher gesagt hat hat sich als Fakt herausgestellt.

    Im Prinzip ist es nicht paranoid anzunehmen, dass alles was Missbraucht werden kann auch von Geheimdiensten und co Mssbraucht wird.

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  5. Re: Das selbe habe ich schon vor 10 Jahren geschrieben und wurde als paranoid beschimpft.

    Autor Nephtys 28.06.13 - 18:20

    WolfgangS schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja Stallmann ist paranoid

    DIE Untertreibung der vergangenen beiden Jahrhunderte

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  6. Re: Das selbe habe ich schon vor 10 Jahren geschrieben und wurde als paranoid beschimpft.

    Autor violator 28.06.13 - 18:23

    zertle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Alles was Stallmann bisher gesagt hat hat sich als Fakt herausgestellt.

    Zum Beispiel?

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  7. Re: Das selbe habe ich schon vor 10 Jahren geschrieben und wurde als paranoid beschimpft.

    Autor zertle 28.06.13 - 20:08

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > zertle schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Alles was Stallmann bisher gesagt hat hat sich als Fakt herausgestellt.
    >
    > Zum Beispiel?

    Das die NSA das Internet abhört?
    Das Große Konzerne unter anderem durch Gesetze verplichtet, der NSA zuspielen?
    Ist nicht lange her als das noch als Paranoia galt...

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  8. Die Existenz von Dingen ist nicht auf das eigene Vorstellungsvermögen beschränkt

    Autor smirg0l 29.06.13 - 15:37

    Nephtys schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WolfgangS schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Naja Stallmann ist paranoid
    >
    > DIE Untertreibung der vergangenen beiden Jahrhunderte

    Nun kenne ich Stallmann nicht wirklich gut, um über ihn zu urteilen, aber grundsätzlich lässt sich zu der Diskussion hinzufügen:

    Es gibt leider zu viele Menschen, deren Vorstellungskraft einfach nicht weit genug reicht, oder welche sich, aus teils durchaus nachvollziehbaren Gründen, auch nur dem Versuch bereits verweigern.

    In Sachen Geheimdienste und auch Regierungen liegt es in der Natur der Sache, dass vieles schwer bis nicht zu beweisen ist, so lange keiner einen Fehler begeht oder ein leak entsteht. Wie soll einer denn beweisen, dass die ganze Welt abgehört wird und in welch perversem Ausmaß dies geschieht?

    Und abgehört werden wir alle schon lange. Echelon gefällig? Gibts schon ewig, auch hier in Deutschland und es wurde in diesem Fall auch ausnahmsweise mal nachgewiesen, dass wir alle ausspioniert werden. Die Echelon Stationen in Deutschland hat übrigens der BND übernommen, die USA haben ihr Programm weiter ausgebaut und haben nun aktuell PRISM. Und bei PRISM wird es auch dieses mal nicht bleiben, garantiert! Immer mehr, immer weiter, immer grenzenloser. Weil es geht. So sind die Menschen nun mal in ihrer Natur, wenn sie keiner bremst. Und wer bitte bremst heute, gerade nach dem 11.09, noch die Geheimdienste? Ab da ging es doch erst so richtig los...

    Seit dem 11.09 kann man mit "war against terror" und "homeland security" so ziemlich alles begründen, selbst die derbste Missachtung von Menschen und Bürgerrechten - es dient ja alles einem höheren Ziel. Und hey: "If you're not with us, you're against us!" oder übersetzt: "Wenn du das nicht gut findest, dann bist am nächsten Anschlag DU schuld und wir werden es auch jeden wisssen lassen!" Was ist das denn bitte für eine Rhetorik?! Obendrein wird man in unserem Land mittlerweile vom gegelten Innenminister angepflaumt, wenn man sich über die Spionage unserer ""Freunde"" echauffiert. Logo, man hängt ja selber seit vielen Jahren mehr als knietief mit drin, deswegen ja auch so reichlich Empörung unserer Politikerkaste über die aktuellen Enthüllungen. Einfach mal ne klitzekleine Sekunde drüber nachdenken!

    Also, selbst wenn man tatsächlich mal haarklein bis ins Detail etwas beweisen kann, selbst dann gibt es noch genug Menschen, die sich Ohren, Augen und Mund zuhalten, dich als Paranoiker beschimpfen und ihr ewiges Mantra "Ich hab nix zu verbergen" vor sich hinmurmeln. Sehe ich doch gerade wieder an jeder Ecke und Kante im Fall Snowden: "lalalalala ich hör nix lalalala meine welt ist schön, bunt und gerecht lalalalalLa".

    Dann gehöre ich lieber zu denen, die der nicht verstehende, oder nicht verstehen wollende, Mensch gerne als Paranoiker abtut, damit seine kleine Welt für ihn weiterhin heil bleiben kann. Kann ich irgendwo auch ehrlich verstehen - das Leben ist dann sicherlich erst mal wesentlich einfacher. Nur, irgendwann gibt es auch für solche das große Erwachen. Einzig: dann wird es viel zu spät sein und das Erwachen wird ziemlich heftig. Und zwar für uns alle.

    Am Ende bin ich mir sicher und in der Vergangenheit hat es sich allzu oft bestätigt, egal welch krankhafte Idee sich mein Gehirn überhaupt auszudenken getraut, sie ist am Ende nicht mal ansatzweise so krank wie die bereits existierende Realität. PRISM? Ja, hatte ich geahnt. Aber das tatsächliche Ausmaß übersteigt selbst meine "Phantasien" - bei Weitem!

    Um dies nun auf das anfängliche Thema Stallmann anzuwenden:

    Unter den o.g. genannten Gesichtspunkten halte ich es selber nur für logisch, dass es
    A) mind. eine Backdoor in Systemen wie Windows gibt (zwangsweise)
    B) Exploits zuerst dem Geheimdienst gemeldet werden (müssen).

    Entweder A oder B oder gar beides.
    Es macht einfach nur Sinn und mittlerweile wissen(!) wir ja auch von zahlreichen, zumeist durchaus eher unfreiwilligen, Kooperationen zwischen Firmen und Geheimdiensten, zumindest in den USA. Nicht, dass man sich das vorher nicht schon hätte denken können, aber ich sagte ja schon, viele brauchen erst den offensichtlichen Beweis und selbst dann akzeptieren zu wenige die unbequeme Wahrheit.
    Insofern stellt sich mir Stallmann, den ich wie gesagt nicht wirklich gut kenne, nicht automatisch als Paranoiker dar, wenn er über solche Dinge spricht. Vielmehr muss ich jene kritisch hinterfragen, welche ihn als solchen ohne Angabe von Gründen bezeichnen und damit zu diffamieren versuchen.

    Abschließen möchte ich gerne mit den heute oft unbeachteten Worten Kants:
    "Habe Mut, Dich deines eigenen Verstandes zu bedienen"

    tl;dr:
    Die Existenz von Dingen ist nicht auf das eigene Vorstellungsvermögen beschränkt.
    Egal welch kranke Idee man seinem Verstand erlaubt entstehen zu lassen, sie ist meist schon Realität. Das manchmal Ideen dabei herauskommen, die es so tatsächlich doch noch nicht gibt, ist unvermeidlich.

    Edith: typo fixed



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.13 15:49 durch smirg0l.

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  9. Re: Die Existenz von Dingen ist nicht auf das eigene Vorstellungsvermögen beschränkt

    Autor ytbla1 29.06.13 - 16:17

    für mich ist nur b) logisch, weil man mit a) nicht reich wird

    b) ist keine kooperation mit den nutzniessern und ist a) komplett überlegen, und stallman ist einfach aufgeblasen

    ps: besser gesagt die kooperation bei b) hat einfach nicht den charakter "absicht", was ja ausreicht, um nicht illegitim dazustehn



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.13 16:21 durch ytbla1.

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  10. Re: Die Existenz von Dingen ist nicht auf das eigene Vorstellungsvermögen beschränkt

    Autor Atalanttore 29.06.13 - 16:23

    ytbla1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für mich ist nur b) logisch, weil man mit a) nicht reich wird

    Was ist denn das für eine Logik?
    Auswahl a) ist dank PATRIOT Act womöglich eine Grundvoraussetzung, um als US-amerikanischer Softwarehersteller überhaupt Geld verdienen zu können und nicht von US-Geheimgerichten z.B. wegen unamerikanischen Verhaltens platt gemacht zu werden.


    > b) ist keine kooperation mit den nutzniessern und ist a) komplett
    > überlegen, und stallman ist einfach aufgeblasen

    Die Nutznießer sind in den beiden Fällen die US-amerikanischen Geheimdienste.

    Wo ist a) komplett überlegen?

    Stallmans Ansichten beweisen sich gerade ein weiteres Mal.

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  11. Re: Die Existenz von Dingen ist nicht auf das eigene Vorstellungsvermögen beschränkt

    Autor smirg0l 29.06.13 - 16:41

    Im erweiterten Sinne könnte man eine Sicherheitslücke, wenn sie nicht unbewusst entstand, auch als Backdoor auslegen. Der Logik, das solche Backdoors besser wären, da man immer abstreiten kann diese wären absichtlich eingebaut worden, kann ich deswegen durchaus folgen.

    Nun könnte man gewisse Paralellen zu den unzähligen Sicherheitspatches für alle Windows Versionen ziehen, wo nur allzu oft dabei stand "kann dem Angreifer die Kontrolle über Ihrem Computer ermöglichen", aber das ist dann ja wieder angewandte Paranoia. ;)

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  12. Re: Die Existenz von Dingen ist nicht auf das eigene Vorstellungsvermögen beschränkt

    Autor ytbla1 29.06.13 - 16:52

    sorry, b) ist a) überlegen meinte ich

    den mangel einer backdoor seh ich einfach darin, das praktisch kein windowskäufer eine fest im installationsmedium verankerte (laut stallman) "universelle" backdoor bzw. die drohende offenlegung durch dritte verzeihen würde, ein großes finanzielles risiko, oder? sollte microsoft soetwas dann noch als adminzugang darstellen wollen? wie sollte die backdoor denn technisch aussehn, um die aktie nicht abstürtzen zu lassen?

    dass "backdoors" auffliegen zeigt ja das beispiel hp

    die sache b) mit den exploits (exkusiv an die nsa melden) sieht statt absicht nach bereitwilligkeit aus, das dürften die meisten käufer akzeptieren wie man etwa die exportbeschränkungen bei der schlüssellänge akzeptiert, hab offen gesagt keine ahnung, was diesbezüglich im patriot act noch festgelegt ist

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  13. Re: Die Existenz von Dingen ist nicht auf das eigene Vorstellungsvermögen beschränkt

    Autor Atalanttore 29.06.13 - 17:13

    ytbla1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > sorry, b) ist a) überlegen meinte ich

    Aha.


    > den mangel einer backdoor seh ich einfach darin, das praktisch kein
    > windowskäufer eine fest im installationsmedium verankerte (laut stallman)
    > "universelle" backdoor bzw. die drohende offenlegung durch dritte verzeihen
    > würde, ein großes finanzielles risiko, oder?

    Ein DAU mit vorinstalliertem Windows ist schon froh, wenn der PC einigermaßen läuft. Welches Interesse soll dieser an einer "universellen" Hintertür im Betriebssystem haben? Hauptsache die Kiste läuft und gut ists.

    Wenn die Mehrheit Windows verwendet wird es schon gut sein – war ja schließlich am Anfang schon drauf und außerdem hat er doch als kleiner PC-Nutzer nichts zu verbergen.


    > sollte microsoft soetwas dann noch als adminzugang darstellen wollen? wie sollte
    > die backdoor denn technisch aussehn, um die aktie nicht abstürtzen zu lassen?

    Mehrere kleine Sicherheitslücken in der Fernwartungsfunktion von Windows. Wenn von den Sicherheitslücken mal eine entdeckt wird, gibt es nach Monaten einen Patch dafür und die Sicherheitsforscher geben wieder Ruhe.


    > dass "backdoors" auffliegen zeigt ja das beispiel hp

    HP sollte generell nur noch Open Source Software entwickeln, damit andere Programmierer die Sicherheitslücken schließen können.


    > die sache b) mit den exploits (exkusiv an die nsa melden) sieht statt
    > absicht nach bereitwilligkeit aus, das dürften die meisten käufer
    > akzeptieren wie man etwa die exportbeschränkungen bei der schlüssellänge
    > akzeptiert, …

    Durch den Luxus von vorinstallierten Betriebssystemen und seine Monopolstellung kann sich Microsoft so ziemlich alles erlauben.


    > hab offen gesagt keine ahnung, was diesbezüglich im patriot act noch festgelegt ist

    Evtl. hat der PATRIOT Act auch noch einen geheimen Anhang.

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  14. Re: Die Existenz von Dingen ist nicht auf das eigene Vorstellungsvermögen beschränkt

    Autor Nephtys 29.06.13 - 17:18

    smirg0l schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Um dies nun auf das anfängliche Thema Stallmann anzuwenden:
    >
    > Unter den o.g. genannten Gesichtspunkten halte ich es selber nur für
    > logisch, dass es
    > A) mind. eine Backdoor in Systemen wie Windows gibt (zwangsweise)
    > B) Exploits zuerst dem Geheimdienst gemeldet werden (müssen).
    Nein, das ist mal wieder die Schwarz-Weiß-Weltansicht bestimmter Leute, zu denen Stallman nunmal vor allem gehört. Grauzonen kennt der Mann nicht.

    Fakt ist: Es existieren Backdoors, aber es ist keine Verschwörung von Microsoft und der CIA. Es wird nicht prinzipiell ein extra Hintertürchen eingebaut nur für den Fall dass die NSA so etwas bräuchte... es geht eher damit dass Informationen zu Sicherheitslücken zuerst an die NSA gehen... und das ist eigentlich auch gut so. Es heißt ja nicht, dass die NSA dadurch zu Big Brother wird (auch wenn jemand unwissendes im IT-Bereich das nach den letzten Wochen glauben könnte), sondern nur dass ihre "Hacker" einen Vorsprung haben.

    Und wer wirklich gegen die US-Rechte in diesem Bereich, vorallem dem Patriot Act, pöbelt, dem müsste klar sein, dass wir in Deutschland eigentlich noch kaum einen Schutz haben, den wir mit so etwas außer Kraft setzen können.
    Bei uns ist die Aussetzung solcher Rechte normal.

    Das Problem ist, dass die ganze Welt Amerika immer noch als imperialistische Supermacht betrachtet... und natürlich als Quelle allen Übels.
    Das heißt aber nicht, dass die USA die Antwort auf die Theodizee-Frage sind oder sonstwas... nein, es heißt einfach nur, dass Amerika halt eine recht bedeutende Nation ist auf der Welt... und wir nur zu gern alle Schuld auf unseren großen Bruder schieben.


    Was Stallman da tut ist aber weit schlimmer. Der Typ hat Ideale, das muss man ihm zu Gute halten... aber in seiner persönlichen Vendetta gegen Closed Source auf so niedrige Level zu sinken, dass er bei der BILD Chef-Redakteur werden könnte, das ist einfach falsch.

    Fakt ist: Er spricht hier Vermutungen aus, die er schon immer hatte. Aber mich würde es auch nicht überraschen wenn er schon mal gesagt hätte dass 9/11 von Microsoft inszeniert wurden ist... der liebe Richard sieht einfach nur noch Schwarz und Weiß... und sehr viel schwarz in seinem Fall.

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  15. Re: Das selbe habe ich schon vor 10 Jahren geschrieben und wurde als paranoid beschimpft.

    Autor GodsBoss 30.06.13 - 07:29

    > Naja Stallmann ist paranoid und glaubt auch gerne alles, was MS schadet...

    Beleg?

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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  16. Re: Die Existenz von Dingen ist nicht auf das eigene Vorstellungsvermögen beschränkt

    Autor throgh 30.06.13 - 18:59

    Ernsthaft? Eine Hintertüre in der Software für einen Geheimdienst ist eine gute Sache, damit die Hacker einen Vorsprung haben? Das glaubst du wirklich? Wo liegt denn bitte der Mehrwert und wo wird die Grenze zum normalen Bürger gezogen? Respektive: Wo siehst du denn die Grenze?

    "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!"
    (Albert Einstein)

    Multimedia und Unterhaltung unter Linux: http://www.dailymotion.com/Throgh

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  17. Re: Die Existenz von Dingen ist nicht auf das eigene Vorstellungsvermögen beschränkt

    Autor GodsBoss 30.06.13 - 21:37

    > > Um dies nun auf das anfängliche Thema Stallmann anzuwenden:
    > >
    > > Unter den o.g. genannten Gesichtspunkten halte ich es selber nur für
    > > logisch, dass es
    > > A) mind. eine Backdoor in Systemen wie Windows gibt (zwangsweise)
    > > B) Exploits zuerst dem Geheimdienst gemeldet werden (müssen).
    > Nein, das ist mal wieder die Schwarz-Weiß-Weltansicht bestimmter Leute, zu
    > denen Stallman nunmal vor allem gehört. Grauzonen kennt der Mann nicht.

    Das ist richtig. Es sollte viel mehr Menschen geben, die auf halbgare Kompromisse pfeifen und ihre Vorstellungen konsequent verfolgen.

    > Fakt ist: Es existieren Backdoors, aber es ist keine Verschwörung von
    > Microsoft und der CIA. Es wird nicht prinzipiell ein extra Hintertürchen
    > eingebaut nur für den Fall dass die NSA so etwas bräuchte... es geht eher
    > damit dass Informationen zu Sicherheitslücken zuerst an die NSA gehen...
    > und das ist eigentlich auch gut so. Es heißt ja nicht, dass die NSA dadurch
    > zu Big Brother wird (auch wenn jemand unwissendes im IT-Bereich das nach
    > den letzten Wochen glauben könnte), sondern nur dass ihre "Hacker" einen
    > Vorsprung haben.

    Das stimmt, nur ein Unwissender würde glauben, dass die NSA zu Big Brother wird, jeder andere weiß, dass sie es längst sind.

    > Und wer wirklich gegen die US-Rechte in diesem Bereich, vorallem dem
    > Patriot Act, pöbelt, dem müsste klar sein, dass wir in Deutschland
    > eigentlich noch kaum einen Schutz haben, den wir mit so etwas außer Kraft
    > setzen können.
    > Bei uns ist die Aussetzung solcher Rechte normal.

    Es ist normal, dass fremde Staaten uns totalüberwachen? Dann frage ich mich aber, wie das passieren konnte!

    > Das Problem ist, dass die ganze Welt Amerika immer noch als
    > imperialistische Supermacht betrachtet... und natürlich als Quelle allen
    > Übels.

    Die USA sind nicht die Quelle allen Übels, eine imperialistische Supermacht sind sie aber zweifelsfrei.

    > Das heißt aber nicht, dass die USA die Antwort auf die Theodizee-Frage sind
    > oder sonstwas... nein, es heißt einfach nur, dass Amerika halt eine recht
    > bedeutende Nation ist auf der Welt... und wir nur zu gern alle Schuld auf
    > unseren großen Bruder schieben.

    Es sind US-amerikanische Behörden, die Cyberkrieg gegen fast den gesamten Rest der Welt, inklusive Deutschland, führen, da braucht den USA keiner eine Schuld „zuschieben“.

    > Was Stallman da tut ist aber weit schlimmer. Der Typ hat Ideale, das muss
    > man ihm zu Gute halten... aber in seiner persönlichen Vendetta gegen Closed
    > Source auf so niedrige Level zu sinken, dass er bei der BILD Chef-Redakteur
    > werden könnte, das ist einfach falsch.
    >
    > Fakt ist: Er spricht hier Vermutungen aus, die er schon immer hatte. Aber
    > mich würde es auch nicht überraschen wenn er schon mal gesagt hätte dass
    > 9/11 von Microsoft inszeniert wurden ist... der liebe Richard sieht einfach
    > nur noch Schwarz und Weiß... und sehr viel schwarz in seinem Fall.

    Für dieses Bild, dass du von Stallman hast, bist du wohl selbst verantwortlich.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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  18. Re: Die Existenz von Dingen ist nicht auf das eigene Vorstellungsvermögen beschränkt

    Autor DY 01.07.13 - 08:52

    Und die ganzen Supercomputer weltweit sind auch nur dazu da um das Wetter auszurechnen..... achso ja auch Militär. Ist Entschlüsselung dann militärisch zuzuordnen. Es scheint so.

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  19. Re: Die Existenz von Dingen ist nicht auf das eigene Vorstellungsvermögen beschränkt

    Autor mcBlues 01.07.13 - 14:31

    @ smirg0l :
    Yep! Unterschreibe ich.

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