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Für mich heißt das im Grunde...

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  1. Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: Tamashii 28.06.13 - 14:27

    ...das Windows aus allen international argierenden Großfirmen entfernt werden sollte...

    Echt krass - ich denke, im Vergleich zu unseren Politikern werden einige Firmen durchaus über soetwas nachdenken. Könnte ein Siegeszug für Linux werden... Oder gar ein SAP-Betriebssystem - wer weiß??!

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  2. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: slashwalker 28.06.13 - 14:34

    Tamashii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...das Windows aus allen international argierenden Großfirmen entfernt
    > werden sollte...
    >
    > Echt krass - ich denke, im Vergleich zu unseren Politikern werden einige
    > Firmen durchaus über soetwas nachdenken. Könnte ein Siegeszug für Linux
    > werden... Oder gar ein SAP-Betriebssystem - wer weiß??!
    Linux kommt nicht aus den USA?

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  3. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: Schiwi 28.06.13 - 14:38

    slashwalker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux kommt nicht aus den USA?


    Es ist doch egal woher es kommt, da es Quelloffen ist, kann es von heimischen Programmierern als Grundlage für etwas eigenes genutzt werden. Somit blieben Arbeitsplätze, Steuern und Know-how im eigenen Land

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  4. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: martino 28.06.13 - 14:41

    Tamashii schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...das Windows aus allen international argierenden Großfirmen entfernt
    > werden sollte...
    >
    > Echt krass - ich denke, im Vergleich zu unseren Politikern werden einige
    > Firmen durchaus über soetwas nachdenken. Könnte ein Siegeszug für Linux
    > werden... Oder gar ein SAP-Betriebssystem - wer weiß??!

    Linux könnte schon seit Jahren, doch es wird nichts draus... Und das wird sich die nächsten Jahre auch nicht groß ändern...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.13 14:42 durch martino.

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  5. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: slashwalker 28.06.13 - 14:41

    Schiwi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > slashwalker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Linux kommt nicht aus den USA?
    >
    > Es ist doch egal woher es kommt, da es Quelloffen ist, kann es von
    > heimischen Programmierern als Grundlage für etwas eigenes genutzt werden.
    > Somit blieben Arbeitsplätze, Steuern und Know-how im eigenen Land
    Na dann, viel Spaß bei der Analyse des Source Codes auf Backdoors etc.

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  6. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: MagnaSedna 28.06.13 - 14:43

    slashwalker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tamashii schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ...das Windows aus allen international argierenden Großfirmen entfernt
    > > werden sollte...
    > >
    > > Echt krass - ich denke, im Vergleich zu unseren Politikern werden einige
    > > Firmen durchaus über soetwas nachdenken. Könnte ein Siegeszug für Linux
    > > werden... Oder gar ein SAP-Betriebssystem - wer weiß??!
    > Linux kommt nicht aus den USA?

    Linux kommt aus Finnland, besser gesagt der Kernel. Die daraus entstehenden Betriebssysteme kommen von überall her. OpenSuse ist beispielsweise aus Deutschland.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.13 14:44 durch MagnaSedna.

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  7. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: spiderbit 28.06.13 - 14:47

    wie kann man nur von einem SAP-OS träumen ich träum davon das die firma pleite ist, außerdem liefern sie software in die usa, bin mir sicher das sap auch solche hintertüren hat und der nsa oder mindestens unserem geheimdienst weiter gegeben haben.

    Opensource oder free software ist hier das zauberwort... ansonsten ohne das man was weiß muss man wie wir jetzt wieder gelernt haben immer das schlimmste an nehmen und das ist dann immer noch zu harmlos da das ausmass an bösem in solchen Ländern unsere Fantasie übersteigt.

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  8. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: blq 28.06.13 - 14:51

    slashwalker schrieb:
    > Linux kommt nicht aus den USA?

    nein?

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  9. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: Wechselgänger 28.06.13 - 14:51

    MagnaSedna schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux kommt aus Finnland, besser gesagt der Kernel. Die daraus entstehenden
    > Betriebssysteme kommen von überall her.

    Der Kernel stammt vielleicht aus Finnland, wird inzwischen aber in aller Welt entwickelt. Und released wird er von einem Finnen, der in den USA arbeitet...

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  10. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: s.katze 28.06.13 - 14:57

    Wechselgänger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Kernel stammt vielleicht aus Finnland, wird inzwischen aber in aller
    > Welt entwickelt. Und released wird er von einem Finnen, der in den USA
    > arbeitet...

    Gepflegt und kontrolliert wird er aber von Freiwilligen, die auf der ganzen Welt leben. Außerdem steht der Quellcode offen, jeder kann ihn lesen und im Zweifelsfall selbst kompilieren.

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  11. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: spiderbit 28.06.13 - 14:58

    da hat jemand das prinzip von opensource nicht verstanden. Zumindest der sourcecode des kernels und z.B. apache oder sowas... auch vom firefox als beispiel haben sicher schon 1000 verschiedene leute jede zeile code gesehen aus verschiedensten ländern und verschiedensten firmen und auch zum teil privatleute.

    Speziel da ja auch in android linux drin ist, gilt das gleich doppelt. es mag 3. software geben wo das anders ist. Daher halte ich eine extra einprogrammierte backdoor für beinahe aus geschlossen.

    Weder im Kernel noch in wichtiger anderer software besteht eine ernste chance das sowas drin ist. Gut beim Browser kann man natürlich schon streiten, sobald man quasi-closedsource code vom server lädt und den aus führt (javascript ja ist opensource aber den kann man nicht zur laufzeit anschauen, erst hinterher und da man auch keine ädnerungen uploaden kann und oft sogar noch der code die formatierung raus gemacht wird ist das schwierig).

    Von daher muss man dann halt ein browser extrem sicher einstellen und darf sich am besten nrigends mehr einloggen tor browser nehmen nur noch webseiten über https besuchen etc. wenn man wirklich zu 99.9999% sicher sein will 100% geht ja eh nie.

    Aber ein Linux muss man wenigstens noch hacken, man schaut welche version da ist hat dann gewisse zeitfenster wo eine bestimmte attacke in einem bestimmten setup funktioniert. Das kann man kaum massenhaft machen.

    Bzw man steht natürlich auch unter dem schutz das 90% aller anderen nunmal leichter hackbar oder überwachbar sind... daher wird sich eine auf effizienz getrimmte organisation natürlich auch diese Systeme raus suchen, anstatt individuell einzelne leute zu hacken. Außer man ist natürlich der chef eines großkonzerns... ja dann muss man die paranoia schiene nochmal verstärken... offline-pcs mit teilen drauf, usbstick handy verbot kein physischer zugang zu den pcs...


    wo ich eher die schwachstelle sehe bei distributionen wäre das paketmanagement, hier könnte man pakete eventuell komprimentieren wenn die distro das mit absicht machen würde, sollte das kein großes problem sein und schwer drauf zu kommen, mal schwerer wie den sorucecode upstream mit backdoors zu verseuchen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.13 15:01 durch spiderbit.

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  12. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: violator 28.06.13 - 15:02

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da hat jemand das prinzip von opensource nicht verstanden. Zumindest der
    > sourcecode des kernels und z.B. apache oder sowas... auch vom firefox als
    > beispiel haben sicher schon 1000 verschiedene leute jede zeile code gesehen

    Ja und wenn alle denken dass "sicher schon 1000 verschiedene Leute den gelesen haben", dann hats am Ende gar keiner. ;)

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  13. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: azeu 28.06.13 - 15:06

    diejenigen die daran mitwirken haben den Code sicher schon mal gesehen.

    Und einfach anzunehmen, dass niemand von den Mitwirkenden sich um irgend etwas kümmert ist auch nur eine Vermutung von DIR persönlich.

    Gruss an die NS of America

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  14. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: MagnaSedna 28.06.13 - 15:07

    spiderbit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie kann man nur von einem SAP-OS träumen ich träum davon das die firma
    > pleite ist, außerdem liefern sie software in die usa, bin mir sicher das
    > sap auch solche hintertüren hat und der nsa oder mindestens unserem
    > geheimdienst weiter gegeben haben.
    >
    > Opensource oder free software ist hier das zauberwort... ansonsten ohne das
    > man was weiß muss man wie wir jetzt wieder gelernt haben immer das
    > schlimmste an nehmen und das ist dann immer noch zu harmlos da das ausmass
    > an bösem in solchen Ländern unsere Fantasie übersteigt.


    OpenSource funktioniert auch nicht immer. Chromium ist auch OpenSource, wird aber von Google entwickelt. Ubuntu One ist auch ein Cloudservice von einem eigentlichen OSS-Entwickler mit Cannonical, dem ich aber auch nicht über den Weg mehr traue.

    Am Besten wären leistungsstarke OpenSource-Tools, hinter denen entweder Teams von Privatleuten stecken oder vertrauenswürdige Foundations (würde hier am ehesten noch Mozilla nennen, aber die sammeln mittlerweile auch fleißig, wenn auch für eigene Zwecke). Das große Problem ist hier wiederum, dass noch nicht ausreichend Tools leistungsfähig genug sind, um auch mit der Spitzensoftware mancher Unternehmen mitzuhalten.

    Und dann haben wir noch die Defizite bei den Webapps. Es gab mal gute dezentrale Ansätze wie Diaspora (als Ersatz zu Facebook) oder Identi.ca (als Ersatz für Twitter). Genutzt hat es keiner, und solange es nicht auch hier wirkliche Alternativen zu großen Konzernen gibt, wird man es generell schwer haben. Ist so.

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  15. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: cry88 28.06.13 - 15:14

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > diejenigen die daran mitwirken haben den Code sicher schon mal gesehen.

    Und wie viele davon unterstützen die NSA und schicken ihre Bugreports zuerst zu ihnen?

    Immerhin sind die meisten über das Internet erreichbare Server Linux-Derivate. Da kann mir keiner sagen, dass die NSA da nicht besonders interessiert wäre.

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  16. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: azeu 28.06.13 - 15:17

    könnte != wird

    MS & Co. arbeiten mit der NSA zusammen, das wurde bewiesen.

    OpenSource-Entwickler "könnten" für die NSA arbeiten.

    D.h. Du bleibst lieber bei Windows/OSX und WEISST, dass Du abgehört wirst/werden kannst, anstatt zu OSS zu wechseln, einfach aus der Annahme heraus dort wäre es nicht besser?

    Gruss an die NS of America

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  17. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: Tzven 28.06.13 - 15:21

    Linus Torvalds, bester Mann im Valley.

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  18. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: spiderbit 28.06.13 - 15:27

    geschmacksrichtungen sich geben, wenn man z.B. den kernel-entwicklern und irgendwelche distries die nah da dran bleiben nicht traut setzt man halt auf debian die irgend ein uralt-linux nehmen und alles da fixen was da als offen erkannt wurde. Und nein man kann auch wenn man exclusiv daten über einen bug bekommt der eventuell explizit eingebaut wurde nicht 5 jahre am stück aus nutzen ohne das er gefixt wird. mal nicht im großen stil... den einbrechen ist die eine sache aber unbemerkt einbrechen eine zweites.

    Also wenn man meint das die linuxspinner nur spinnen bitte debian oder wenn man generell debian nicht traut... wie wärs mit debian + hurd oder sowas.

    Aber nochmal ich würde doch immer zuerst die offensichtlichen lücken erstmal an gehen und wenn die weg sind kann man sich um kleinere lücken kümmern.

    Und da wäre man mit nem linux mit nem pc mit coreboot drauf schon mal sehr sehr viel mehr auf der sicheren seite. im Zweifel sollte dann ncohmal ein whistleblower die böse verschwörung von linux-devs öffentlich machen, dann dürfen diese leute die da involviert waren dann halt am nächsten tag nix mehr beitragen zum kernel oder man forkt den kernel fertig. Mach das mal bei microsoft lass uns es forken die 5 backdoors raus patchen und was eigenes machen mit. ist nicht.

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  19. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: cry88 28.06.13 - 15:46

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > könnte != wird
    >
    > MS & Co. arbeiten mit der NSA zusammen, das wurde bewiesen.

    Bewiesen ist, dass MS Sicherheitslücken bei Bekanntwerden an die NSA übermittelt. Da es nicht schwer ist in die Mailinglisten der Linux-Entwickler zu kommen, sollte die NSA da aber genauso schnell an die Sicherheitslücken bei Linux kommen, ehe sie gefixt werden können.

    Dafür bräucht es nicht einmal Entwickler, die direkt mit der NSA kooperieren.

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  20. Re: Für mich heißt das im Grunde...

    Autor: Cöcönut 28.06.13 - 15:51

    Nana, aber die Sicherheitslücken in Linux werden ja auch offen diskutiert - und gewöhnlich schnell gefixt.
    Ist das bei MS auch so? Sagen wir mal, es gibt bei MS eine Sicherheitslücke, die der NSA zugespielt wird (abgesehen von den Hintertüren die sie ohnehin haben). Das heißt einerseits noch lang nicht, dass die Lücke geschlossen wird, und andererseits auch nicht, dass die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis gesetzt wird um sich dagegen schützen zu können. Da hat Linux die Nase eindeutig vorne.

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