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So schwer scheint es nicht zu sein

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  1. So schwer scheint es nicht zu sein

    Autor pumpkin0 08.02.13 - 18:28

    Hallo,

    vor grob 4 Jahren wurde bekannt dass die meisten US-Drohen Video ohne Verschlüsselung übertragen. Das war 2011 noch immer der Fall und ist bis heute nicht behoben worden ( http://www.wired.com/dangerroom/2012/10/hack-proof-drone/ ).

    Das Video kann von jeder Drohne stammen. Es könnte sogar gerade frisch aufgezeichnet worden sein.

    Mit freundlichen Grüßen,

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  2. Re: So schwer scheint es nicht zu sein

    Autor Crass Spektakel 08.02.13 - 18:40

    Yepp, unverschlüsselte Übertragung ist da ziemlich Stand-der-Dinge.

    Bei privaten Satelliten gehts nicht anders und gerade diese sind viel preiswerter in der Nutzung als militärische. Da meistens nichts interessantes aufgezeichnet wird ist das auch ok, 99,9% aller Aufnahmen sind auch nicht interessanter als Google Earth.

    Umgeschalten auf militärische Satelliten wird nur "wenns interessant" wird.

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  3. Re: So schwer scheint es nicht zu sein

    Autor linux-macht-glücklich 08.02.13 - 20:59

    pumpkin0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das Video kann von jeder Drohne stammen. Es könnte sogar gerade frisch
    > aufgezeichnet worden sein.

    Es heißt das Video zeige den US Luftwaffenstützpunkt Kandahar. Der liegt ca. 250-300 Kilometer von der iranischen Grenze. Ob da so einfach iranische Flugobjekte Aufnahmen machen können? Und wenn nicht, wo haben die Iraner die Aufnahmen dann her?
    Durch die Rückforderung der RQ-170 durch die USA und weil sie in Teheran zur Besichtigung steht, wo man ganz nah ran kann, ist doch am wahrscheinlichsten das die Aufnahmen auch aus der Drohne stammen, weil sie sie wirklich haben.

    Ansonsten müssten die Iraner in der Lage seien aus hunderten Kilometern Entfernung Inhalte beliebiger Drohnen aufzunehmen, oder?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.13 21:03 durch linux-macht-glücklich.

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  4. Re: So schwer scheint es nicht zu sein

    Autor xbeo 08.02.13 - 21:58

    linux-macht-glücklich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pumpkin0 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das Video kann von jeder Drohne stammen. Es könnte sogar gerade frisch
    > > aufgezeichnet worden sein.
    >
    > Es heißt das Video zeige den US Luftwaffenstützpunkt Kandahar. Der liegt
    > ca. 250-300 Kilometer von der iranischen Grenze. Ob da so einfach iranische
    > Flugobjekte Aufnahmen machen können? Und wenn nicht, wo haben die Iraner
    > die Aufnahmen dann her?
    > Durch die Rückforderung der RQ-170 durch die USA und weil sie in Teheran
    > zur Besichtigung steht, wo man ganz nah ran kann, ist doch am
    > wahrscheinlichsten das die Aufnahmen auch aus der Drohne stammen, weil sie
    > sie wirklich haben.
    >
    > Ansonsten müssten die Iraner in der Lage seien aus hunderten Kilometern
    > Entfernung Inhalte beliebiger Drohnen aufzunehmen, oder?

    Lass doch mal die albernen Fakten beiseite, die haben hier nichts zu suchen. Eine Verschwoerungtheorie ist viel spannender und somit viel naheliegender.

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  5. Re: So schwer scheint es nicht zu sein

    Autor linux-macht-glücklich 08.02.13 - 22:27

    xbeo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Lass doch mal die albernen Fakten beiseite, die haben hier nichts zu
    > suchen. Eine Verschwoerungtheorie ist viel spannender und somit viel
    > naheliegender.

    Verschwörungstheorie kann ich auch nachliefern, denn ich bin Verschwörungstheoretiker (also der mit 9/11 Inside Job, NWO, Bilderberger usw..) auf jedem Fall in der Fremdeinschätzung.

    Achtung Verschwörungstheorie:

    Kreise im US Militär die gegen einen Iran Krieg sind, haben die Drohne absichtlich dem Iran in die Hände gespielt um Verzögerungen bei Entwicklungen Richtung offener Krieg zu erreichen. Passiver Widerstand sozusagen.

    Von regelrechten Weigerungen von US Generälen bei geplanten Sachen mit zu ziehen hab ich gelesen (Details müsste ich raus suchen) Das stolpern von (Ex) General Petraeus über eine Frauen Geschichte war eventuell auch kein Zufall. Und wenn US Generalstabschef Martin E. Dempsey August 2012 Netanjahu "zusammenstaucht", weil er in Hinblick auf Iran nicht will wie der, kann ich mir rund um die RQ-170 eine Menge vorstellen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.13 22:29 durch linux-macht-glücklich.

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  6. Re: So schwer scheint es nicht zu sein

    Autor pumpkin0 08.02.13 - 23:24

    linux-macht-glücklich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pumpkin0 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das Video kann von jeder Drohne stammen. Es könnte sogar gerade frisch
    > > aufgezeichnet worden sein.
    >
    > Es heißt das Video zeige den US Luftwaffenstützpunkt Kandahar. Der liegt
    > ca. 250-300 Kilometer von der iranischen Grenze. Ob da so einfach iranische
    > Flugobjekte Aufnahmen machen können? Und wenn nicht, wo haben die Iraner
    > die Aufnahmen dann her?

    Von einer beliebigen, echten US-Drohne. Die Videostreams der Drohnen wurden Jahrelang (sicher seit 1996, evtl. schon früher) unverschlüsselt per Funk übertragen. D.h. jeder im Umkreis von einigen km (10 - 50 km, je nach Flughöhe und Landschaft) kann mit sehen was die Drohne gerade anvisiert. Das hat sich inzwischen teilweise geändert, aber vollständig umgestellt wurde die Flotte wohl noch nicht. Und so ein kleiner Empfänger mit Recorder dran wird sich schon irgendwo in der Stadt verstecken lassen. Das Signal hat etwa die Komplexität von analogen TV.

    @Crass Spektakel:
    Die Sat-Kommunikation wurde von Anfang an recht gut geschützt. Da wird wohl eher nichts raus gekommen sein. Allerdings wird der Videostream teilweise für die Truppen vor Ort per Funk gesendet. Da wird wohl einer vergessen haben den Broadcast abzuschalten....

    @xbeo:
    Was ist wahrscheinlicher: ein Empfänger + Recorder so gross wie ein Laptop irgendwo in den Bergen rund um den Stützpunkt (+ übermitteln des Videos per Internet zum Iran) oder das die Drohne ihre Flüge mitgeschnitten hat (wozu sollte sie das tun? Kostet nur Strom, Gewicht, Platz, ...) und die Iraner das Aufzeichnungssystem geknackt haben?

    Mit freundlichen Grüßen,

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  7. Verschlüsselung egal

    Autor Sukram71 09.02.13 - 00:53

    Eben habe ich gelesen, dass moderne US-Drohnen mit bis zu 1,8 GigaPixeln aufzeichnen.Das kann man vermutlich nicht verschlüsseln und live übertragen.

    Außerdem ists egal, wenn der Feind die Aufnahmen sieht. Das passiert nur im Einzelfall und hat nicht entfernt was mit zurück schießen zu tun. Viel billiger ist es auch.

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  8. Re: So schwer scheint es nicht zu sein

    Autor linux-macht-glücklich 09.02.13 - 11:56

    pumpkin0 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Von einer beliebigen, echten US-Drohne.

    D.h. die Iraner haben den Zeitpunkt der Meldung das sie eine RQ-170 haben, perfekt an die Wetter und Ausbaustufe Verhältnisse von der US Basis angepasst, der Videos die sie hatten, damit das dann auch zusammen passt?

    Und dann haben sie ein so überzeugendes Mock Up gebaut, das Obama dazu bringt seine Drohne zurück zu fordern?

    > Was ist wahrscheinlicher: ein Empfänger + Recorder so gross wie ein Laptop
    > irgendwo in den Bergen rund um den Stützpunkt (+ übermitteln des Videos
    > per Internet zum Iran)

    O.k. das würde bedeuten, das iranische Soldaten oder deren Spione in einem fremden Land unterwegs sind, noch dazu in der Nähe eines US Stützpunktes.
    Wenn das so war, wo kann man dann darüber lesen das über diese "Frechheit" sich groß empört wurde. Wäre das nicht etwas weiteres gewesen um den Iran als böse da stehen zu lassen indem man ihm genau das anlaßtet ?

    Bei der, US Drohne über ihrem Gebiet eingefangen Story, stehen die Iraner doch viel besser da.

    Alles andere klingt auch einigermaßen kompliziert. Also durch Spionageaktion Drohnenmaterial abfangen, dann die dazu passende Drohne besorgen oder überzeugendes Mook Up bauen und das alles in einem geeigneten Zeitfenster.

    Und wenn zwischen dem was gesendet wird und dem was aufgezeichnet wird unterschiede bestehen, müsste man das ja dann auch nachweisen können ob nur was gesendetes oder tatsächlich intern aufgezeichnetes in deren Händen ist.

    Ich sag das mal laienhaft das könnte doch so sein, wie wenn ich ein Video auf YouTube hochlade, da kann man den Unterschied zwischen meinem Original und dem was dann auf YT kommt auch feststellen.
    Und Größe/Gewichtsprobleme für interen aufzeichnen sehe ich nicht, die RQ 170 ist groß genug und eine SSD mit hunderten GB fällt doch kaum ins Gewicht und zieht doch kaum Energie.

    Mal sehen was die Iraner noch veröffentlichen und ob das dann alles klärt.

    Aber ich befürchte, zumindest immer eine Seite ist stark interessiert, das die Wahrheit nicht völlig raus kommt. Vielleicht mit ein Grund warum iranische Sender von Satelliten geschmissen wurden bei uns?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.13 12:15 durch linux-macht-glücklich.

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  9. Re: Verschlüsselung egal

    Autor linux-macht-glücklich 09.02.13 - 12:20

    Sukram71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Außerdem ists egal, wenn der Feind die Aufnahmen sieht.

    Wenn der Feind perfekte Aufnahmen vom eigenen Stützpunkt bekommt, ist egal?

    Wenn der Feind erfährt wo sein Gegner besonders hin geschaut, sich besonders interessiert hat und was er gesehen hat, das ist egal?

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  10. Re: Verschlüsselung egal

    Autor mawa 09.02.13 - 16:13

    Es gibt bei UVs ein duales Verfahren für die Aufzeichnung und Weitergabe von Streams. Aufgezeichnet wird meistens mit einer nativen Auflösung, der Pilot und das Lagezentrum bekommen einen stark reduzierten Stream der notwendigen Cams. Für den Piloten ist der Stream klar, das Lagezentrum kann sich meisten einen oder mehrere Sensoren auswählen, die sie gerne hätten. Bei Bedarf können vom UV Ausschnitte oder Zeitabschnitte mit höherer Auflösung angefordert werden.

    Der Grund ist relativ simple. Die Übertragungskapazitäten sind begrenzt und für eine spätere Auswertung ist es die volle Auflösung notwendig. Während des Fluges muss die Qualität nur reichen, relevante Abschnitte zu selektieren und die Sensorik darauf abstimmen zu können.

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  11. Re: Verschlüsselung egal

    Autor Sukram71 09.02.13 - 19:57

    exakt.
    schon alleine, weil selten dronen erbeutet werden.
    und weil die iraner ja eh wissen, wonach die amis gucken.

    also blöde sache, aber leicht verkraftbar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.13 20:01 durch Sukram71.

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  12. Re: Verschlüsselung egal

    Autor linux-macht-glücklich 09.02.13 - 21:07

    Sukram71 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > und weil die iraner ja eh wissen, wonach die amis gucken.

    Woher?

    Also ich finde das fahrlässig, so eine wir wissen ja eh bescheid Einstellung, wenn es um Krieg oder Frieden, Sieg oder Niederlage geht, angegriffen werden oder nicht usw., da sollte man schon etwas gründlicher sein.

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