Ein harz4-Amt hat eine idee. Es finanziert die und legt wie jedes anständige ministerium oder verwaltung die totalen Kosten und Geldflüsse und durch die Idee gesparten Gelder offen.
Die anderen harz4-ämter können dann die idee abkaufen beim jeweiligen Dienstleister. Aber das ursprüngliche harz4-amt kriegt 10% "Provision" oder sowas und kann damit z.b. 200% der Investitionssumme wieder einspielen. Zusätzlich zu den Einsparungen.
Sowas halt auch für Böblingen: Die Städte bzw. IT-Dienstleister müssten 10% "pauschale" an Böblingen zahlen und 5% an den Urheber. Wenn Böblingen 200% beisammen hat, nur noch 5% des Auftragswertkosten an den Urheber.
Leider geht sowas nicht gpl nicht wirklich gut oder gar nicht.
Natürlich offene Kosten-Aufstellungen. Damit man überteuerte Anbieter sieht oder diese sich verteidigen müssen. Beispielsweise "aber die Stadt bestand auf einen 99,9999%-Ausfall-Sicherheit, also HP-SuperSicher-SuperTeuer-Server. 99,99% hätte man für ein zehntel auch bei Siemens-Fujitsu bekommen.".
Weißt du, manchmal kann man auch einfach nett sein und dem Rest der Welt Dinge kostenlos zur Verfügung stellen.
5-10% sind aber bezahlbar und fair.
Bezahl doch mal IT-Dienstleister.
Wenn eine Stadtverwaltung damit anfängt, entwickelt sich das zu einem flächenbrand und steuergeld-sparende Software ruled die üblichen überteuerten Projekte vom Markt.
Böblingen hat das Risiko getragen. Wenn andere Stadtverwaltungen ihren schmierigen Schwagern zillionen Euros reinschieben, kann Böblingen einen Teil der Kosten ruhig zurück bekommen. Wenn Böblingens IT-Projekt fehlgeschlagen wäre, gibts natürlich keine Einnahmen.
Man kann die Hälfte der städtischen Mitarbeiter mit guter Software einsparen. Also die Hälfte der Verwaltungsgebäude, Vorgesetzten, Pensionen usw.
Je weniger Mitarbeiter ein Minister hat, desdo mehr muss er wissen, was abgeht und kann sich nicht mehr hinter 20-stufigen Ministerial-Hierarchien verstecken.
Er muss dann Leistung liefern.
signiert automatisch schrieb:
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> Leider geht sowas nicht gpl nicht wirklich gut oder gar nicht.
Is aber EUPL ...
Du hast bis heute nicht verstanden welche Rechte die GPL dem Nutzer einräumt. :) Aber ich kann dir sagen, dass du GPL-Software kaufen und verkaufen darfst wie du es möchtest. Dadurch wird die GPL nicht berührt.
Zusätzlich zu diesem von dir geposteten Unsinn steht diese Software garnicht unter der GPL sondern unter der EUPL.
Du kannst aber niemanden verpflichten, dich dauerhaft oder z.b. bis Du die Investitionskosten plus Verzinsung zurückbekommen hast, für die Nutzung oder halt für kostenpflichtige Dienstleistungen mit dieser Software bezahlen zu müssen.
Wer mit der Software Geld macht, und fett die Hand für die Installation offen hält, soll bezahlen. Geht das mit GPL oder EUPL ?
Nun ja,
die Software basiert auf ProxSMTP, welche unter einer BSD Lizenz steht. Es wäre natürlich besser gewesen, mit Steuergeldern von Grund auf eine neue Software zu entwickeln und das Rad neu zu erfinden, statt einfach eine bestehend Lösung anzupassen. Anschließend kann man dann das Produkt wieder an andere Behördern weiter verkaufen, die wiederum mit Steuergeldern bezahlen.
Open Source rulez!
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