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  5. » SchülerVZ - Wirbel um Datensätze…

Das eigentliche Problem..

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  1. Das eigentliche Problem..

    Autor dieter25x3 16.10.09 - 19:10

    .. das eigentliche Problem ist das die Administration der VZ Netzwerke keine Kritik verträgt und sich immer als "TOP SICHER" darstellt.

    Ständig Datenschutz hier, Sicherheit da, balblablabala... aber das ist eben nur Geschwätz.

    Das war schon vor drei Jahren beim StudiVZ Hack so als der damalige Chef groß gelabert hat "nichtmal der CCC kann uns hacken" und ein Tag später wurde der Blog gehackt.

    Zwischendurch gab es immer wieder kleine Lücken die runtergespielt wurden.

    Und jetzt will man wieder mit Falschinformation und Gelaber falsche Sicherheit schaffen. Die Formulierung auf der VZblog Seite hört sich so an als hätte sich jemand per Hand durch alle Profile geklickt und die Daten "abgetippt". Das ist natürlich absoluter Unsinn bei 1mio Datensätzen. Da muss die Datenbank intern geklaut worden sein oder jemand hat nen Crawler gebaut.

    Beide Fälle zeigen das man sich nicht um die Daten der Nutzer kümmert.

    Man steht nicht zu den Fehlern - das ist der größte Fehler.

  2. Re: Das eigentliche Problem..

    Autor Raven 16.10.09 - 19:55

    Das einzige Problem ist, dass Menschen dort scheinbar in Massen reale Daten eintragen. Wer den Namen aus seinem Perso inclusive Wohnort, Schule (!), etc. in das Anmeldeformular irgendeines Forums/Community/whatever einträgt, hat etwas sehr, sehr falsch gemacht.

    Ich find's gut, dass dort mal wieder Daten weggekommen sind, das gibt vielleicht dem einen oder anderen einen sanften Schubs Richtung Realität.

  3. Re: Das eigentliche Problem..

    Autor devilsadvocate 16.10.09 - 19:56

    Viel problematischer ist doch der Satz hier:

    "Die VZ-Netzwerke haben die Datenschutzbehörden umgehend informiert und werden rechtliche Schritte gegen Unbekannt einleiten."

    Eigentlich sollten diese Chaoten doch froh sein, daß wenn sie es schon nicht schaffen ihr System zu sichern, jemand, der offensichtlich herausgefunden hat, wie man an die Daten kommt, die Info öffentlich gemacht hat und nicht in Ruhe die Daten abgegriffen und verkauft hat...

  4. Re: Das eigentliche Problem..

    Autor Old School 16.10.09 - 20:34

    Raven schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das einzige Problem ist, dass Menschen dort scheinbar in Massen reale Daten
    > eintragen. Wer den Namen aus seinem Perso inclusive Wohnort, Schule (!),
    > etc. in das Anmeldeformular irgendeines Forums/Community/whatever einträgt,
    > hat etwas sehr, sehr falsch gemacht.
    Dem kann ich nur VOLL ZUSTIMMEN!
    Wer ist eigentlich auf die bescheuerte Idee gekommen, Realnamen bei solchen Diensten einzuführen, Facebook? Und alle machen das auch noch brav mit...

  5. Das eigentliche Problem IST OFFLINE

    Autor DasMotiv 16.10.09 - 21:20

    Gedachte Anleitung für den Evil-Guy:

    Nimm nur eine Person aus einer Klasse und drohe ihr Dresche an.
    Oder BEDROHE einmal den Sysop/Chef sonstjemandem mit "Access to all areas" eines Unternehmens.

    Das Problem ist, dass es OFFLLINE, also im echten Leben Leute gibt die anderen Leuten bewusst schaden wollen. Da ist der Ansatzpunkt.

  6. Re: Das eigentliche Problem IST OFFLINE

    Autor Politiker 16.10.09 - 22:20

    Genau aus diesem Grund wollen wir Politiker doch, das man um das Internet benutzen zu können, man sich mit allen Daten des Persos anmeldet, damit wir die vollkommene Kontrolle über Missbrauch haben.

  7. ... "man sich mit allen Daten des Persos anmelden" ...

    Autor DasMotiv 17.10.09 - 08:01

    Prinzipiell kann die jeder dem gegenüber Du dich ausweist relativ einfach ausspähen. Vorsicht ist geboten wenn Dein gegenüber sich nicht mit Dir bekannten Papieren ausweisen kann.

  8. Re: ... "man sich mit allen Daten des Persos anmelden" ...

    Autor ichTzelle 17.10.09 - 10:55

    > Ich find's gut, dass dort mal wieder Daten weggekommen sind, das gibt vielleicht dem einen oder anderen einen sanften Schubs Richtung Realität.

    Also manche solltens mitm mottek geschupsert werdn, tut mehr weh geht schneller ;)

  9. crawler

    Autor psycho 17.10.09 - 11:26

    "Automatische Leseverfahren eingesetzt

    VZ-Sprecher Dirk Hensen betonte, es handele sich nicht um ein Datenleck: "Der Datenkopierer ist registrierter Nutzer bei SchülerVZ." Er habe sich keinen Zugriff zu Daten verschafft, zu denen er keinen Zugang hätte haben sollen. Vielmehr habe er automatische Leseverfahren - so genannte Crawler - eingesetzt, um aus dem Netzwerk öffentlich sichtbare Nutzerdaten zu kopieren. Man wolle die Abwehrmaßnahmen gegen automatische Leseverfahren verstärken."

    Tagesschau.de

    Ich frag mich was daran Illegal ist sich die Datensätze zu nehmen die einem Angeboten werden.
    Schon das ansehen ist eine Kopie ins Gehirn.

  10. Re: crawler

    Autor Du Eumel 17.10.09 - 11:54

    psycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich frag mich was daran Illegal ist sich die Datensätze zu nehmen die einem
    > Angeboten werden.

    Unberechtigte Datennutzung die über den via AGB vereinbarten Rahmen der Einzelnutzung durch manuelles Aufrufen der Daten hinausgeht.

  11. Re: crawler

    Autor wefwef 17.10.09 - 12:19

    Ja frag dich mal.

    Du darfst nicht automatisiert oder sonstwie die Datenbanken anderer ohne EInverständnis nutzen. Urheberrechtlich geschützt.

    Anfang der 90er haben noch viele STartups Datenbanker anderer Firmen geklaut um ihren Dienst zu errichten. Das war illegal und ist es noch immer. Heute traut sich das natürlich keiner mehr der auch nur im ANsatz seriös ist. Die einzigen die das dürfen sidn Google, weil sie mehr Geld haben als die meisten Staaten. Und weiul die Daten die Google bislang selbst angehäuft hat ihnen die nötige Macht verleihen nun die Arbeit anderer ungefragt zu nutzen.

  12. Werbung und Schaufenster verbieten!

    Autor PayBeforeView 17.10.09 - 12:32

    > Ich frag mich was daran Illegal ist sich die

    INFOS

    > zu nehmen die einem

    aufgedrängt

    > werden.
    > Schon das ansehen ist eine Kopie ins Gehirn.

  13. Re: crawler

    Autor psycho 17.10.09 - 17:10

    Dann solln se doch seinen Accont löschen.

  14. Re: crawler

    Autor psycho 17.10.09 - 17:13

    Es gab keinen Zugriff auf eine Datenbank.

    Es wurden frei(für nutzer) zugängliche Daten(von einem Nutzter) gesammelt.

  15. Re: crawler

    Autor Du Eumel 17.10.09 - 19:49

    psycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gab keinen Zugriff auf eine Datenbank.
    >
    > Es wurden frei(für nutzer) zugängliche Daten(von einem Nutzter) gesammelt.


    Der Begriff Datenbank iSd Urheberrechts ist keine Datenbank im technischen Sinne, sondern reinweg eine Ansammlung von Daten. Selbst eine Aufschlüsselung von Zahlwertwn auf einem Zettel ist eine Datenbank im Rechtssinne. Und diese Zusammensetzung ist urheberrechtlich geschützt. Und das Entnehmen eines Teils ist ohne die Erlaubnis des Nutzungsberechtigten strafbar.

  16. Re: crawler

    Autor psycho 17.10.09 - 22:53

    Dann ist es aber eine Urheberrechtsverletzung und keine Datenschutzverletzung.

  17. Re: crawler

    Autor nenene 18.10.09 - 10:06

    psycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann ist es aber eine Urheberrechtsverletzung und keine
    > Datenschutzverletzung.

    Wenn personenbezogene oder personenbeziehbare Daten nach §3 Abs. 1 BDSG handelt es sich um eine Datenschutzverletzung, unabhängig davon wie diese Daten gespeichert sind/waren und ob zusätzlich eine Urheberrechtsverletzung vorliegt.

  18. Re: crawler

    Autor Raven 19.10.09 - 18:39

    > Und
    > das Entnehmen eines Teils ist ohne die Erlaubnis des Nutzungsberechtigten
    > strafbar.

    Ich glaube nicht. Datenbanken sind vielleicht als Ganzes geschützt, ein (geringer) Teil daraus aber gerade nicht.

    So oder so Frage ich mich, in wieweit die Nutzung einer Datenbank oder der Verstoß gegen irgendwelche AGB eine Verhaftung rechtfertigen würden.

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