1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Security: Neuer Bot nistet sich im…

Ich verstehe das so..

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ich verstehe das so..

    Autor DylanD09 14.02.13 - 18:10

    Ich verstehe das ganze so, dass man sich diese Score.dll über drive-by mit Firefox in Verbindung mit Flash einfängt. Wahrscheinlich über einen Bufferoverflow weil es ja speziell angepasste Shellcodes für die einzelnen Windowsversionen gibt. Aber wie genau man sich die Score.dll einfängt soll im Moment egal sein, soweit ich weiss haben die Virenentwickler da spezielle Begriffe und trennen das Verteilen der Viren von den eigentlichen schädlichen Funktionen. Dann agiert die Score.dll aus dem Speicher und ist zu dem Zeitpunkt noch nirgends abgelegt. ABER: spätestens wenn die Score.dll die Explorer.exe runterlädt und auch i.d.F. als IAStorIcon.exe unter Autostart ablegt ist sie ja auf der Platte hier muss sie jeder Virenscanner finden können (wenn er sie einmal kennt)?!

    Sie selbst (die IAStorIcon.exe) ist wiederum "nur" eine Art (Management-)Container für nachladbare Plugins/Shellcodes, für den nachladbaren eigentlichen schädlichen Code halt eben. Dieser nachgeladene Schadcode wird verschlüsselt mit AES nachgeladen, ok, nichts besonderes und macht Sinn aus Sicht der Schurken/Virenentwickler. Andererseits ist sie (die IAStorIcon.exe) aber sozusagen genauso eine ausgefeilte Runtime für das Ausführen des nachgeladenen Codes mit integrierter Speicherverwaltung und Funktionsimportierungsfunktion (bspw. aus kernel.dll, gdi und der restl. win32-api, nehme ich an.. welche (die win32-api.dlls) die IAStorIcon.exe wiederum selbst bereits im Speicher geladen hat, so verstehe ich es zumindest..). Sie (die IAStorIcon.exe) verbindet (linkt) somit die externen Funktionsaufrufe (so wie es das OS macht). Ich verstehe dass genau das NEU sein soll (Funktionsimportierung bzw. mapping/linking auf win32-api und im eigenen Prozess ausführen des Schad-Moduls, somit gibt es halt keinen eigenen Prozess für ein Modul - macht Sinn imho aus Sicht der Schurken/Virenentwickler.

    Wie gesagt, eine Frage bleibt mir, wieso soll es schwierig für Virenscanner sein die IAStorIcon.exe zu lokalisieren?

    Grüße,
    DylanD09

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Ich verstehe das so..

    Autor vergeben 14.02.13 - 21:29

    DylanD09 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wie gesagt, eine Frage bleibt mir, wieso soll es schwierig für Virenscanner
    > sein die IAStorIcon.exe zu lokalisieren?

    Ist es nicht. Reine PR das ganze.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Ich verstehe das so..

    Autor EvilSheep 15.02.13 - 13:22

    Ich glaube die IAStorIcon.exe zu finden ist nicht das Problem. Die liegt ja auf der Platte, hat einen eigenen Prozess und ist im Autostart.

    Problematisch dürfte eher sein das der eigentliche Schadcode nie als solcher auf der Platte liegt sondern von der IAStorIcon.exe erst bei jedem Start zusammengebastelt wird und dann nur im Arbeitsspeicher existiert.

    Die IAStorIcon.exe macht ja auch erst mal nichts böses und dürfte daher keinen Alarm auslösen, somit ist alles was der Virenscanner auf der Platte findet harmlos.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Ich verstehe das so..

    Autor DylanD09 15.02.13 - 13:37

    @EvilShepp: Eben, nichts anderes schrieb ich ja, die IAStorIcon.exe muss anhand ihrer Signatur gefunden werden können von Virenscannern, ob sie nun bereits Schadcode nachgeladen hat oder nicht. Der Schadcode ist doch zunächst egal, also muss ein Virenscanner diese schnellstens entfernen, noch bevor der Schadcode die IAStorIcon.exe noch selbst verändert und sie damit wieder unauffindbar macht. Und dass der eigentliche Schadcode (die verschlüsselten nachgeladenen Module) nur aus dem Arbeitsspeicher gestartet werden sollen ist eh klar.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige

Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Rezension What If: Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
Rezension What If
Ein Highlight der Nerdkultur vom XKCD-Autor
  1. Transistoren Rechnen nach dem Schmetterlingsflügel-Prinzip
  2. MIT-Algorithmus Wie rotiert Schrott in Schwerelosigkeit?
  3. Neues Verfahren Yale-Forscher formt Smartphone-Hüllen aus metallischem Glas

Meta M1 im Hands on: Smartwatch mit langer Akkulaufzeit
Meta M1 im Hands on
Smartwatch mit langer Akkulaufzeit
  1. Smartwatch mit Android Wear Motorolas Moto 360 kommt für 250 Euro
  2. Gear S mit Tizen Samsungs neue Smartwatch kann telefonieren
  3. LG G Watch R Nächste LG-Smartwatch ist rund

Typ C: Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert
Typ C
Neuer USB-Stecker mit Klick und USB 3.1 ausprobiert
  1. HD Graphics 5300 Broadwell-GPU mit 24 oder 48 EUs, sparsamer und schneller
  2. NUC und Co. Intel will die Mini-PCs halbieren
  3. IMHO USB Typ C lieber heute als morgen

  1. Android One: Googles neue preiswerte Smartphones kommen in den Handel
    Android One
    Googles neue preiswerte Smartphones kommen in den Handel

    Google bringt heute seine ersten Android-One-Smartphones in Indien in den Verkauf: Die Geräte von Karbonn, Spice und Micromax haben einen Mediatek-Prozessor, 4,5-Zoll-Displays und sollen deutlich unter 100 Euro kosten.

  2. Rory Read: AMDs neue x86-Architektur Zen kommt 2015
    Rory Read
    AMDs neue x86-Architektur Zen kommt 2015

    Noch rund ein Jahr muss AMD mit Bulldozer und seinen Nachfolgern auskommen. Erst 2015 gibt es eine neue x86-Architektur, wie AMD-Chef Rory Read nun bestätigte. Zum Zen genannten Projekt gibt es aber noch kaum Informationen.

  3. iPhone 6 und iPhone 6 Plus: Apple nennt Verkaufsrekord für neue iPhone-Modelle
    iPhone 6 und iPhone 6 Plus
    Apple nennt Verkaufsrekord für neue iPhone-Modelle

    Die neuen iPhone-Modelle verkaufen sich besser als die Vorgängermodelle, berichtet Apple. Mit dem iPhone 6 Plus nimmt der Hersteller erstmals ein Smartphone mit großem Display ins Sortiment - und folgt damit einem seit Jahren anhaltenden Markttrend.


  1. 11:14

  2. 11:07

  3. 10:04

  4. 08:18

  5. 07:21

  6. 07:15

  7. 07:00

  8. 06:58