Gerade unter Linux ist in der Regel ein PDF-Betrachter (zum Beispiel Okular) vorinstalliert. Und ich gehe davon aus, dass der Normalbenutzer den Adobe Reader, Flash oder Java erst installiert, wenn irgend etwas nicht geht. Da ja unter Linux dank Okular die PDF-Datei geöffnet wird, denke ich nicht, dass viele Normalbenutzer den Adobe Reader installieren. Somit sind kaum Linux-Nutzer vom Sicherheitsproblem betroffen.
Schlimmer finde ich, dass unter Windows auch Sicherheitslücken offen gelassen werden. Somit haben die Angreifer freie Bahn. Ich habe hier mal den SumatraPDF installiert und die Dateizuordnung darauf gesetzt und auch die Plugins in Firefox/Opera geändert. Der Adobe Reader kann weiterhin über das Sumatra-PDF-Menü geöffnet werden. Nur beim IE9 ist die Lösung etwas unschön (es wird ein neues Sumatra-PDF-Fenster geöffnet).
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Für PDF (Betrachter) gibts noch xpdf und im Libre Office ist ein PDF Viewer Standardmäßig drin. Selbst das Tool zum konvertieren von Dateien zu PDF ( PDF Konverter) ist im Libre Office vorhanden. Keine Selbstverständlichkeit im Windows Office !
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Der Punkt ist ja vor Allem, dass so ziemlich sämtliche Reader unter Linux a) recht schlanke Programme sind und b) so viele Backends unterstützen, dass sich praktisch jedes Dokument irgendwie anzeigen lässt. Auch unter Windows habe ich Okular installiert (und nebenbei auch Kate, weil notepad.exe ist ja nunmal einfach eine Zumutung), damit ich dieses aufgeblasene Adobe-Programm nicht brauche - die paar PDF-spezifischen Features, die der Adobe Reader vielleicht mehr hat, brauche ich ohnehin nicht.
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