Arbeitet Skype nicht mit behörden und Geheimdiensten zusammen um denen das Abhören zu ermöglichen? Im Zusammenhang mit dem Bundestrojaner erinnere ich mich daran dass dies als Alternative aufgeführt wurde.
Also sorry aber sicher und datenschutzfreundlich ist Skype nicht, selbst wenn die zuvor gemachte Annahme nicht zutrifft.
Aber genau genommen ist das kaum eine Software. Absolute Sicherheit gibt es nicht.
So gut wie jede größere firma arbeitet mit behörden und geheimdiensten zusammen. jeder größere provider hat mirror ports eingerichtet mit dem der traffic auf deinem dsl anschluss abgehört und sogar on-the-fly manipuliert werden kann. das ist allgemein bekannt. wenn du sowas nicht willst, musst du dich komplett aus dem digitalen leben verabschieden... ich will nicht sagen dass das alles gut ist, aber zu denken dass nur skype bei sowas mitmacht ist unfair.
Um Skype abzuhoeren existieren Generalschluessel, die auch an Geheimdienste verkauft werden. Als Oesterreich einen solchen Schluessel erworben hat, ging das durch die Presse.
Die einzige Software der man, was die Sicherheit der Verschluesselung angeht, halbwegs trauen kann ist Open-Source-Software. Da kann man naemlich selber in den Quelltext sehen und sowohl in dem des Programms als auch in dem des Compilers, mit dem man das Programm kompiliert, nach Schwachstellen/funktionierenden Generalschluesseln suchen.
Da das bei Skype nie funktionierte, habe ich das Programm noch nie benutzt und werde das auch nie tun. Meine eMails verschluessele ich per PGP und zum Chatten benutze ich das verschluesselte Jabber-Netzwerk. Leute, die andere Chatplatformen verwenden und denen es zuviel Aufwand ist ihre eMails zu verschluesseln kommunizieren auf elektronischem Wege eben nicht mit mir. Ein Handy oder Festnetztelefon habe ich ebenfalls nicht in meinem Haus.
Mein letztes Handy habe ich vor 12 Jahren verkauft und mir nie wieder eines angeschafft, weil Handys die perfekten Werkzeuge sind um jemanden auszuspionieren. Bewegungsprofile anlegen, Gespraeche abhoeren und heimlich providerseitig das Mikrofon zum Mithoeren aktivieren etc. ist alles mit Handys moeglich. Selbst Privatpersonen wie ich koennen mit einem Handy und einem Laptop die Handy-Kommunikation anderer Leute abfangen. Die Anleitung dazu kann jeder im Internet finden und es selbst ausprobieren. Das habe ich mit einem geliehenen ausgemusterten Handy auch getan, weil ich es nicht glauben konnte, dass das so einfach ist. Ist es aber.
In einigen Faellen ist es also wirklich besser auf die elektronsiche Kommunikation zu verzichten, weil unverschluesselte bzw. nicht sicher verschluesselte Nachrichten heutzutage von jedem gelangweilten Techniker beim Provider (bis hin zum Geheimdienst) mitgelesen bzw. -gehoert werden koennen.
Kommentare: 170 | letzter Beitrag 15:54 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 72 | letzter Beitrag 18:28 Uhr
Kommentare: 69 | letzter Beitrag 17:31 Uhr
Kommentare: 57 | letzter Beitrag 17:52 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Nach der Urteilsverkündung im Rechtsstreit zwischen Youtube und Gema fühlten sich beide Seiten als Gewinner. In Wahrheit gibt es aber nur einen Verlierer, bloggt Medienrechtsexperte Thomas Hoeren: die Gema.

Ein soziales Netzwerk für Pornografie muss seine Marke nicht an Facebook übergeben. Faceporn, ein norwegisches Unternehmen, freut sich über den Sieg vor einem kalifornischen Gericht.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.