Teilweise finde ich die Panikmache ein wenig extrem. Bloß keine Fotos jedem zugänglich machen, keine privaten Informationen, keine Freundanfragen von unbekannten, Pseudonym verwenden und und und! Und wie soll man dann gefunden werden? Wie soll man unbekannte kennen lernen? Wie soll man anderen seinen Beruf zeigen?
Ich betreibe ein kleines Musiklabel und stehe per Facebook, Twitter, StudiVz, MySpace usw. mit allen Interessierten im Kontakt. Und Menschen die meine Musik gut finden, erwarten nun mal auch dass man was von sich Preis gibt. Was ich auch völlig in Ordnung und auch gerade interessant finde (den Austausch zwischen Fans und Musikern). Nachden Tipps zu urteilen, könnte ich die komplette Online Vermarktung meiner Musik gleich einstellen.
Jeder der eine Firma hat und eine Homepage wird ja ein Impressum samt Adresse, Kontaktdaten usw. haben. Also im Prinzip alle relevanten Daten für jeden ersichtlich!
Und wenn jemand sich am Wochenende total zusäuft und koma-sauf-kotz-fotos im netz auftauchen, dann sollte man sich eher mal über sein Leben Gedanken machen, anstatt das problem darin zu sehen, dass ein evtl. zukünftiger arbeitgeber die fotos sehen könnte. Der Unterschied im Internet ist nur, dass das was man macht evtl. für mehr Menschen sichtbar wird! So lange man aber ja nur Sachen macht, Statements gibt, sich Ablichten lässt.. was man auch vertreten kann, seh ich das irgendwie alles nicht so eng!
sincinaty records
1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.02.10 14:27 durch sincinaty.
Ich stimme Dir zu.
Ein Kumpel von mir hat so eine kleine Schreinerei.
Alle paar jahre hat er auch mal Lehrlinge. Den letzten nahm er aus folgendem Grund:
"Ich hörte davon das Personalchefs da bei Facebook etc schauen. Habe ich auch gemacht fand ic heinen Link mit Fotos und jungen Leuten bei ner Party. Da war auch mein Lehrling dabei wie er ordentlich an einer Flasche Bier zieht.
Das war mir sympathisch, den nehm ich"
Eine Firma die mich nicht nehmen würde wegen Suffbilder, Knutschfoto da wollte ich auch nicht arbeiten, da hätte ich ja dann eh nur Ärger.
Du hast das ja auch für dich richtig abgewägt.
Im Artikel geht es wohl mehr darum, dass vielen (vorallem jüngeren) Nutzern das Thema überhaupt nicht klar ist. Daher ist der Artikel hier vielleicht etwas deplatziert und sollte an anderer Stelle auftauchen, zum Beispiel in der Schule, wo man ja schließlich auch etwas fürs Leben lernen sollte. Aber da lehrt man lieber 2 Jahre, wie man Briefe in Word formatiert.
Du sollst ja auch nicht auf Arbeit knutschen und saufen :-D
Hmmm mach ich aber.
Da geht noch was ;-)
>zum Beispiel in
> der Schule, wo man ja schließlich auch etwas fürs Leben lernen sollte. Aber
> da lehrt man lieber 2 Jahre, wie man Briefe in Word formatiert.
Volle Zustimmung!
Was ich bei Nichten und Neffen mit bestürzen sehe! Die lernen wochenlang Wordquatsch.
DVLehrer mit Word 2000 Spezialausbildung.
Obwohl der würde gerne mehr, darf aber nicht mangels Geld.
Was Du beschreibst, sind geschäftliche Kontakte.
Privates ist etwas anderes und die Verknüpfung ist das, was Du möglicherweise in ein paar Jahren bereuen könntest.
sincinaty schrieb:
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> Teilweise finde ich die Panikmache ein wenig extrem. Bloß keine Fotos jedem
> zugänglich machen, keine privaten Informationen, keine Freundanfragen von
> unbekannten, Pseudonym verwenden und und und! Und wie soll man dann
> gefunden werden? Wie soll man unbekannte kennen lernen? Wie soll man
> anderen seinen Beruf zeigen?
>
> Ich betreibe ein kleines Musiklabel und stehe per Facebook, Twitter,
> StudiVz, MySpace usw. mit allen Interessierten im Kontakt. Und Menschen die
> meine Musik gut finden, erwarten nun mal auch dass man was von sich Preis
> gibt. Was ich auch völlig in Ordnung und auch gerade interessant finde (den
> Austausch zwischen Fans und Musikern). Nachden Tipps zu urteilen, könnte
> ich die komplette Online Vermarktung meiner Musik gleich einstellen.
>
> Jeder der eine Firma hat und eine Homepage wird ja ein Impressum samt
> Adresse, Kontaktdaten usw. haben. Also im Prinzip alle relevanten Daten für
> jeden ersichtlich!
>
> Und wenn jemand sich am Wochenende total zusäuft und koma-sauf-kotz-fotos
> im netz auftauchen, dann sollte man sich eher mal über sein Leben Gedanken
> machen, anstatt das problem darin zu sehen, dass ein evtl. zukünftiger
> arbeitgeber die fotos sehen könnte. Der Unterschied im Internet ist nur,
> dass das was man macht evtl. für mehr Menschen sichtbar wird! So lange man
> aber ja nur Sachen macht, Statements gibt, sich Ablichten lässt.. was man
> auch vertreten kann, seh ich das irgendwie alles nicht so eng!
>
> sincinaty records
Nur ein Wort: Karneval.
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