"Dem Programmierer, der die Software entwickelt hat, die die Daten mitgeschnitten hat, drohen disziplinarische Maßnahmen. Eine solche Software zu schreiben, sei "ein klarer Verstoß" gegen die Unternehmensregeln. "
Wie dämlich ist denn diese Aussage: Die Mitgeschnittenen Daten müssen doch Speicher ohne Ende fresse, wofür es auch eine Infrastruktur/Handlungsraum geben muss. Wenn dies nicht eingeplant worden wäre, dann hätten sie wohl sehr fix mitbekommen, dass da irgendetwas enorm viele Daten speichert, die wiederum nichts mit dem eigentlichen Sinn und Zweck von Bildern zu tun haben.
Oder habe ich gerade einen Knoten im Hirn?
Damit liegst du goldrichtig. Tja. Die USA eben... Spionageviecher... Sonst nichts...
Grüße vom Planeten Deviluke!
Wie kommst du denn darauf, dass das so viel Speicher gefressen hat? Ein Mitschnitt von nem offenen WLAN... also 1.) kommt's wohl darauf an, wieviel Traffic da gerade lief und 2.) handelt es sich wohl nur um einen sehr sehr kurzen Zeitraum, in dem mitgeschnitten wurde, denn stell dir vor: diese Fotografier-Autos von Google FAHREN! Jawoll, sie bewegen sich... Wie kommst du jetzt darauf (und du scheinst auch nicht der einzige zu sein) dass da riesige Datenberge zustande kamen???
ich wusste nicht, dass sie nur von einem wlan den datenverkehr kurz mitgeschnitten haben. aber wenn sie fahren und die software dafür ausgelegt war, dann müssen sie wohl alles mitgeschnitten haben, woran sie vorbei kamen und das summiert siech sicher, auch wenns nur kleine häppchen sind.
lol... na klar der programmierer ist schuld.. hat der den gps empfänger so programmiert das er wlan daten auffagen kann oder was? es muss die richtige hardware verbaut sein und DAS wäre sicher aufgefallen^^
drecksladen
Was sich alle hier aufregen, die haben für nen Bruchteil einer Minute was aufgezeichnet. Thats it.
Laut einem aktuellen Interview bei tagesschau mit google sind insgesamt 600GB solcher daten angefallen. Die Fotos werden wohl wesentlich mehr Speicher verbraucht haben.
Zweitens ging es AUCH um die Erfassung von WLANs zwecks standortermittlung, es hatte also sehr wohl mit dem sinn und zweck zu tun. Man muss dazu aber erstmal alle WLAN-pakete empfangen, um dann die herauszusuchen, die das netzwerk identifizieren. Was der Programmierer versäumt hat, ist die anderen Pakete sofort nach der Analyse zu löschen.
zitrone schrieb:
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Was der Programmierer versäumt hat, ist die
> anderen Pakete sofort nach der Analyse zu löschen.
Selbst das würde gegen deutsche Datenschutzbestimmungen verstoßen. Datenkrake Google sammelt Daten und wer ist Schuld? Der Programmierer.. so ein Witz.. Wenn es ein Unternehmen wäre das noch nie durch so etwas aufgefallen wäre würde man es vielleicht in Erwägung ziehen dem zu glauben...
Klar ist der Programmierer Schuld, wenn er das ordentlich gemacht hätte, wäre es nie aufgefallen, was das für Daten sind.
Naja wenn jemand in diesem bruchteil gerade mal sein email konto mittels pop3 abgerufen hat, so währe da schon ein passwort dabei. Und evtl. kann man mit dem email passwort noch andere passwörter zurücksetzen oder es sind gleich die selben.
Naja, ich denke man kann davon ausgehen, dass Passwörter oder ähnliches in 98% der Fälle doppelt verschlüsselt sind:
- ein mal per SSL (zumindest bei http)
- und über die Verschlüsselung des WLANs
Bei POP3 wird SSL/TLS nicht immer eingesetzt, das ist richtig. Aber dann sieht auch jeder Infrastrukturanbieter auf dem Weg von dir bis zum Server deines eMail-anbieters das Passwort, und könnte es jederzeit mitschneiden. Man kriegt von jedem eMail Anbieter empfohlen verschlüsselung einzusetzen.
Der WLAN-Datenverkehr selbst ist heutzutage auch so gut wie immer verschlüsselt (öffentliche Hotspots mal ausgenommen).
Selbst wenn es nur eine WEP-Verschlüsselung ist, wird es bei einem aufgezeichneten Datenverkehr von < 1min und ohne aktives einstreuen von Paketen (de-auth) sehr schwer an die Daten zu kommen.
Ich denke dass es bei den "privaten Daten" hauptsächlich um die SSID (Netzwerkkennung) der WLANs geht. Die sind immer unverschlüsselt (sonst würde man das Netzwerk ja nie finden), sind aber für die geplante Standortbestimmung über WLAN ein hilfreiches Stückchen Information. Da ich mein Netzwerk ja nennen kann wie ich will (vielleicht gebe ich sogar meinen Namen ein, dass jeder weiß, dass das MEIN Netzwerk ist) sind das auch sehr wohl private Daten, die unter den Datenschutz fallen.
Vielleicht bin ich ja auch zu blauäugig aber ich wüsste nicht, was google mit 600GB verschlüsselten Datenhäppchen anfangen will.
naja die SSID mag evtl. wirklich der reale name oder auch email adresse sein und könnte auch problematisch sein. Aber ehrlich gesagt würde ich bei der menge an daten vermuten, dass wenn man da mal ein egrep drüber laufen läßt, dass man darin bestimmt auch unverschlüßelte passwörter findet. Ob es jetzt ftp / pop3 oder irgendein anderes protokoll ist, dass will ich jetzt nicht sagen. Aber prinzipiel sehe ich darin schon eine gefahr, auch wenn es wohl nicht gezielt gesammelt wurde, so dürften doch auch passwörter enthalten sein.
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