...sind Menschen, die aufgehört haben zu denken. 2/3 aller Deutschen sollen davon betroffen sein? Nur?!
Genau das selbe habe ich auch gedacht -.-
was geht denn in deren kopf ab, wenn sie sich so wild durch ihren spamdschungel klicken? irgendwie traurig das ganze
na das deckt sich doch wunderbar mit den kommentaren hier im forum und auf heise.de
2/3 davon sind müll und somit von leuten die einfach nur noch "dumm" genannt werden können geschrieben.
Ihr haltet das für erschreckend? Ich habt wohl noch nie auch nur ein einjähriges Praktikum als PC-Notdienstleister gehabt (wie ich). Glaubt mir, was dort stellenweise abgeht, verändert einem - ohne Untertreibung - nicht weniger als das eigene Weltbild...
Leute, die mit einem Anwalt drohen, weil man ihnen einen CD-Brenner(!) verkauft hat und behaupten, der Brenner wäre nicht WinXP-Kompatibel? Leute, deren Kollegen einen 19''-Röhrenmonitor vertikal spiegeln und der Gelackmeierte "mal eben" seinen Monitor auf den Kopf stellt, statt es der IT-Abteilung zu sagen? Leute, die ihren Router mit FreeWRT flashen wollen (inkl. Absprache, ob er das wirklich will) und sich dann hinterher beschwert, dass er per IP-Adresse nichtmehr auf die Weboberfläche zugreifen kann? As say, glaubt mir, ich hätte den ganzen Tag mit einem Facepalm rumlaufen können...
(Sorry, musste einfach mal raus^^)
Hast mein vollstes Verständniss :) Dafür muss man nicht einmal bei einem PC-Notdienst arbeiten ^^
genau das habe ich spontan auch gedacht.
Ja, diese Hilferufe haben erst nachgelassen, als ich intelligenter wurde und Support für Windows nur noch gegen Stundenlohn gemacht habe.
Leider ist der "Dümmste Anzunehmende User" - zumindest das was sich erfahrenes Servicepersonal darunter vorstellt - nicht das Extrem sondern der Normalzustand.
Statt die Leute auf die Tatsachen hinzuweisen:
Wer weiß was er will und nicht wissen will wie es funktioniert, benutze einen MAC.
Wer weiß was er will und weiß was er tut, benutze das OS seiner Wahl - vorzugsweise dann meist etwas UNIXoides zum arbeiten und im Notfall Windows zum spielen.
Der Rest - die, die eigentlich gar keinen Rechner brauchen, weil sie keine konkrete Anwendung dafür haben - tummeln sich auf Windows und "haben alle Versionen schon durchgespielt". ;-)
fangorn schrieb:
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> Wer weiß was er will und weiß was er tut, benutze das OS seiner Wahl
Soweit so gut...
> vorzugsweise dann meist etwas UNIXoides zum arbeiten und im Notfall Windows
> zum spielen.
...aber war ja klar, dass dann wieder "etwas UNIXoides" (also wohl Linux) genannt, für was besseres gehalten und Windows zum Spielzeug abgestempelt wird.
boah bin ich froh, dass sich mein bekanntenkreis aus leuten rekrutiert, die zumindest wahrnehmen, wenn sie keine ahnung haben und es dann einfach lassen.
fogel schrieb:
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> ...aber war ja klar, dass dann wieder "etwas UNIXoides" (also wohl Linux)
> genannt, für was besseres gehalten und Windows zum Spielzeug abgestempelt
> wird.
Wie abgestempelt? Es stimmt doch einfach.
Ja, ist wieder typisch. Solche Linux User gehören eben auch zu diesen Experten, denken sie wären allen überlegen weil sie allein Linux auf ihrem Computer installieren können. ;)
Echt krass...
Falls du dich mit Autos nicht so gut auskennst: Genau so denkt dein Mechaniker über dich ;-)
Nein, im Ernst - verstehe nicht warum Menschen einen Job machen, der mit echten Menschen zu tun hat, wenn sie dabei schlichtweg überfordert sind?
Ich kenne auch genügend solcher Pappenheimer - aber die sind dafür vielleicht Finanzexperten, Richter, Mechaniker, Geschäftsführer oder sonstwo Experte oder Fachmann.
Man wird heute ja fast schon gezwungen, einen Computer/Internet zu haben - ob man will oder nicht.
Und vielen fehlt das Verständnis oder Interesse daran, da braucht man sich dann nicht wundern.
Ein Fernseher ist wesentlich einfacher, und sogar dafür gibt es Fachleute.
Eigentlich sollte man die ganzen Hersteller zur Rechenschaft ziehen - die verdienen ja das Geld mit Versprechungen wie einfach doch Computer sind, dann sollen sie dafür auch endlich mal was tun!
Einfach mal vom hohen Ross steigen, und den Leuten auf Augenhöhe begegnen - soll manchmal wahre Wunder wirken ;-)
> Eigentlich sollte man die ganzen Hersteller zur Rechenschaft ziehen - die
> verdienen ja das Geld mit Versprechungen wie einfach doch Computer sind,
> dann sollen sie dafür auch endlich mal was tun!
Computer sind doch einfach, fast alles was man standardmäßig braucht ist installiert. Was nicht installiert ist kann man sich kaufen, und dazu gibt es Anleitungen wie man es installiert und richtig benutzt. Wenn sich Leute aber weigern die Anleitungen zu lesen und einfach drauf los klicken, dafür können doch die Hersteller nichts.
Ich würde in mein Auto auch nicht einen neuen Motor einbauen ohne Ahnung von der Technik zu haben. Aber wenn man Anleitungen hat, wo steht was man beachten muss, dann kann jeder einen Motor einabuen, der sich einige Zeit damit befasst. Das gilt übrigends für alle Bereiche. Jeder musste irgendwas lernen, und somit KANN auch jeder noch etwas anderes dazu lernen (:
irata_ schrieb:
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> Echt krass...
> Falls du dich mit Autos nicht so gut auskennst: Genau so denkt dein
> Mechaniker über dich ;-)
> Nein, im Ernst - verstehe nicht warum Menschen einen Job machen, der mit
> echten Menschen zu tun hat, wenn sie dabei schlichtweg überfordert sind?
> Ich kenne auch genügend solcher Pappenheimer - aber die sind dafür
> vielleicht Finanzexperten, Richter, Mechaniker, Geschäftsführer oder
> sonstwo Experte oder Fachmann.
> Man wird heute ja fast schon gezwungen, einen Computer/Internet zu haben -
> ob man will oder nicht.
> Und vielen fehlt das Verständnis oder Interesse daran, da braucht man sich
> dann nicht wundern.
> Ein Fernseher ist wesentlich einfacher, und sogar dafür gibt es Fachleute.
>
> Eigentlich sollte man die ganzen Hersteller zur Rechenschaft ziehen - die
> verdienen ja das Geld mit Versprechungen wie einfach doch Computer sind,
> dann sollen sie dafür auch endlich mal was tun!
>
> Einfach mal vom hohen Ross steigen, und den Leuten auf Augenhöhe begegnen -
> soll manchmal wahre Wunder wirken ;-)
Hmm...
Es ist KEINE AUSREDE einer Nutzung des Computers zu wiedersprechen weil man es "eben nicht kann".
Noch etwas zu den sogenannten Experten:
"Ein Meister ist jemand, der alle Fehler gemacht hat die man nur machen kann"
irata_ schrieb:
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> Echt krass...
> Falls du dich mit Autos nicht so gut auskennst: Genau so denkt dein
> Mechaniker über dich ;-)
> Nein, im Ernst - verstehe nicht warum Menschen einen Job machen, der mit
> echten Menschen zu tun hat, wenn sie dabei schlichtweg überfordert sind?
> Ich kenne auch genügend solcher Pappenheimer - aber die sind dafür
> vielleicht Finanzexperten, Richter, Mechaniker, Geschäftsführer oder
> sonstwo Experte oder Fachmann.
Leute, die in anderen Bereichen Experten sind kennen das Problem sicher ganz genauso und werden damit einem Experten auf einem anderen Fachgebiet in der Regel nicht dumm kommen.
Mein Automechaniker weiß genau, dass bei mir nach dem theroetischen Grundverständnis von Verbrennugsmotor, Getriebe & Co. nichts zu holen ist. Vielleicht nutzt er es sogar aus. Ich habe allerdings volles Vertrauen und würde niemals auf die Idee kommen seine Arbeit in Frage zu stellen.
Und wenn mir mal etwas nicht koscher vorkommt frage ich vernünftig nach aber pampe nicht rum.
> Man wird heute ja fast schon gezwungen, einen Computer/Internet zu haben -
> ob man will oder nicht.
> Und vielen fehlt das Verständnis oder Interesse daran, da braucht man sich
> dann nicht wundern.
> Ein Fernseher ist wesentlich einfacher, und sogar dafür gibt es Fachleute.
>
> Eigentlich sollte man die ganzen Hersteller zur Rechenschaft ziehen - die
> verdienen ja das Geld mit Versprechungen wie einfach doch Computer sind,
> dann sollen sie dafür auch endlich mal was tun!
>
Und die Hersteller von wirkungslosen Schlankheitspillen, Fleckenentefernern, Haarwässerchen ... eigentlich jeden der irgendein dummes Werbegewäsch losläßt.
Und wenn die Leute einen Computer nutzen müssen aber nicht bereit sind zu lernen ist das das Problem des Betroffenen. Computer sind heute um ein vielfaches einfacher zu bedienen als noch vo 20 Jahren, dass heißt aber doch nicht, dass jeder Affe die Bedienung ohne Einarbeitungszeit kapiert.
> Einfach mal vom hohen Ross steigen, und den Leuten auf Augenhöhe begegnen -
> soll manchmal wahre Wunder wirken ;-)
Nein, ich möchte niemals ignoraten, selbsternannten Experten auf einer Augenhöhe begegnen. Leute, die weder ihre Grenzen noch den Begriff Selbstkritik kennen, können mir gerne gestohlen bleiben. Oder wenn es Kunden sind sollen sie halt dafür zahlen.
Ekelpack schrieb:
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> fogel schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > ...aber war ja klar, dass dann wieder "etwas UNIXoides" (also wohl
> Linux)
> > genannt, für was besseres gehalten und Windows zum Spielzeug
> abgestempelt
> > wird.
>
> Wie abgestempelt? Es stimmt doch einfach.
nicht wirklich.
Ekelpack schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> fogel schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > ...aber war ja klar, dass dann wieder "etwas UNIXoides" (also wohl
> Linux)
> > genannt, für was besseres gehalten und Windows zum Spielzeug
> abgestempelt
> > wird.
>
> Wie abgestempelt? Es stimmt doch einfach.
An solch selten dämlichen Antworten erkennt man die wahren Experten, oder sollte ich lieber Fanatiker sagen?
> [...] Windows zum Spielzeug abgestempelt wird.
Die Windows-(Fanboy)User geben das doch selber zu ;-)
Jedes mal wenn eine neue Version einer Distribution hier bei golem angekündigt wird, kommt immer dasselbe Argument: "Solange Spiel XYZ nicht auf Linux läuft, bleib ich bei Windows."
Würden die Leute Windows wirklich nur zum Spielen verwenden, gäbe es ja eigentlich kaum Probleme damit. Bei Leuten, die aus dem Daddelalter heraus sind und solche nutzen heutzutage immer öfter eben auch PCs, lohnt es sich fast immer z.B. Ubuntu nahezulegen, vor allem, wenn man keine Lust mehr auf Support hat. Mir macht das nämlich auch gegen gute Bezahlung schon lange keinen Spaß mehr. Man muss eben nur vorher klären, was sie am Computer machen und was davon wirklich notwendig ist, um zu sehen, ob es auch ohne Windows geht. Allerdings ist Windows meist per Default sowieso installiert, sodass es im Notfall immer genutzt werden kann. Andererseits ist es besser erst einmal nur Ubuntu zu installieren und dann abzuwarten, denn sonst wechselt der Benutzer bei der ersten minimalen Hürde wieder zu Windows.
Man sollte jedoch tunlichst davon absehen, zu hohe Erwartungen zu schüren oder dem Nutzer Linux aufzuschwatzen, denn sonst steht man bei jedem Problem(chen) als Buhmann da. Ich habe damit jedenfalls gute Erfahrungen gemacht. Hohes Alter oder geringe PC-Kompetenz stellen keinen Hinderungsgrund dar. Ich vermute sogar, es macht die Sache leichter, weil sowieso nur 08/15-Anwendungen genutzt werden und es nur wenige, schnell erlernbare Nutzungsmuster gibt, die sich auch nur minimal von den bisherigen unterscheiden.
fangorn schrieb:
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> Wer weiß was er will und nicht wissen will wie es funktioniert, benutze
> einen MAC.
>
> Wer weiß was er will und weiß was er tut, benutze das OS seiner Wahl -
> vorzugsweise dann meist etwas UNIXoides zum arbeiten und im Notfall Windows
> zum spielen.
Meinen Glückwunsch! Mit der Zuschaustellung Deines ideologisch geprägten, am individuellen Bedarf des Kunden völlig vorbeigehenden, simplen Schwarz/Weiß-IT-Weltbildes hast Du Dich eindeutig für die im OP beschriebene Gruppe der "Experten" qualifiziert. Es ist für den Kunden sicher grundsätzlich vorteilhaft, ihm ein UNIXoides Betriebssystem zu empfehlen, welches eine geradezu lächerliche Marktverbreitung, Kompatibilität und Softwareauswahl bietet.
Wie kann ich Dich buchen? Also selbstverständlich nicht als IT-Berater, aber für den Geburtstag meines kleinen Neffen wird noch ein Clown gesucht ...
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