Zur Zeit stehen SWIFT-Server mit den Daten von Europäern bereits in den USA. Die USA hat also de facto zur Zeit vollen Zugriff.
Hätte die EC vermutlich jetzt dieses "Gesetz" nicht durchgedrückt, würden diese Server auch in 10 Jahren noch bei den Amis stehen.
So übel die ganze Sache im Kern ist:
Die gute Sache ist erstmal, dass diese Server zum Teil jetzt wieder woanders stehen, so dass die Verhandlungsposition der EU in dieser Sache in Zukunft stärker ist als jetzt.
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Bitte nicht falsch verstehen - ich bin gegen das Abkommen in dieser Form und finde auch das Zustandekommen problematisch. Dennoch hat Wyv durchaus einen gewissen Punkt angesprochen.
Auch steht in dem Online-Artikel auch kein Wort davon, dass die Regelung auf 12 Monate befristet ist und Anfang bis Mitte 2010 dem EU-Parlament von der EU-Kommission ein neues Abkommen zur Abstimmung vorgelegt werden muss, diesmal nach den neuen Lissabon-Regeln.
Auch wenn man weiß, dass SWIFT am 30. November seinen Server in der Schweiz in Betrieb nimmt, macht der Zeitpunkt der Regelung durchaus einen gewissen Sinn.
www.swift.com/solutions/industry_initiatives/distributed_architecture.page
Wie gesagt, ich finde die Inhalte des Abkommen höchst fraglich und hoffe, dass sich daran noch etwas ändert. Einseitige Berichterstattung hier und anderswo ist aber auch nicht besonders hilfreich.
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Dann sollten die USA wenigstens für diese 12 Monate ebenfalls ihre Bankdaten für Europa zugänglich machen! Selbst wenn sie sich probeweise darauf einlassen würden, würden sie nach den 12 Monaten lieber auf unsere Bankdaten verzichten und jeden inhaftierten Terroristen frei lassen, als ihre weiter zu teilen.
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Full ACK
2laky schrieb:
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> Dann sollten die USA wenigstens für diese 12 Monate ebenfalls ihre
> Bankdaten für Europa zugänglich machen! Selbst wenn sie sich probeweise
> darauf einlassen würden, würden sie nach den 12 Monaten lieber auf unsere
> Bankdaten verzichten und jeden inhaftierten Terroristen frei lassen, als
> ihre weiter zu teilen.
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