Botnets gibts ja dank M$. Eigentlich sollte M$ die Kosten tragen so wie die Banken die Kosten für ihre Rettungen usw.
Jetzt bräuchte es also einen Staat, dem die Botnets auf den Sack gehen und der die ausknipsen will.
Deutschland gehört eher nicht dazu.
Also der Mossad oder isländische Geheimdienst oder Fremdenlegion für Computerkrieg erledigen das dann.
Sehr schön. Und M$ oder andere unzuverlässige Partner braucht man dafür dann nicht. Noch schöner.
Die Frage ist also, wie die nächste Aufrüstung auf Seiten der Bots dagegen aussieht.
1 Jahr waren meine gmx/web.de-Adressen quasi spamfrei. Seit einiger Zeit kommt wieder deutscher Spam rein. Aber den will augenscheinlich auch keiner bekämpfen.
Wahrscheinlich werden 10-50% der Rechenleistung von 1&1Internet nur für sowas gebraucht/verschwendet.
Spam macht 90% der mails aus.
Spam schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Spam macht 90% der mails aus.
Das hängt vom Provider ab.
T-Com hat vor iirc 1.5 Jahren "du komscht hier nischt rein" eingeführt. Das hat vielleicht in Folge doch ausgedünnt.
Und Rechenzeit bei internet-united geht auch für Leute drauf, die im Web-Mailer ihre Emails lesen oder verwalten o.ä. Und das ist kein Spam sondern höchstens Löschung davon.
D.h. 90% der Emails machen nicht notwendig 90% der Rechenzeit beim Mail-Provider aus.
Das mit den 90% mag sein. Aber 99% davon kommt von
Sendern, die nicht vernuenftig aufgesetzt oder konfiguriert
sind (DSL IPs) und daher als ernsthafte Mailserver schon
mal rausfallen. Ein weiterer Teil faellt bei mir dann durchs
Greylisting. Was dann noch durchkommt ist bisher absolut
ertraeglich, ohne dass ich SA oder aehnliches einsetzen
muesste.
OT:
Ein Botnetz zu uebernehmen ist aber schon ganz lustig.
Prinzipbedingt muss man nur einen Rechner infizieren
lassen und den Knoten knacken - von dort geht es dann
weiter bis man das komplette Netz kontrolliert. Die
herangehensweise ist aber schon Uralt. Neu ist, dass
es nicht mehr von Freaks in der Freizeit gemacht wird,
sondern als offizielles Projekt an den Unis.
No Patents schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> OT:
> Ein Botnetz zu uebernehmen ist aber schon ganz lustig.
> Prinzipbedingt muss man nur einen Rechner infizieren
> lassen und den Knoten knacken - von dort geht es dann
> weiter bis man das komplette Netz kontrolliert. Die
> herangehensweise ist aber schon Uralt. Neu ist, dass
Wenn die verschlüsseln oder signieren und/oder man nicht an die Server in China/Russland rankommt, hilft das so nichts.
Dann kannst Du zwar in einer "Falle" (jetzt ist es mir eingefallen: "honey-pot") einen Bot beobachten, aber nicht notwendig das ganze Netz ausknipsen.
Ausserdem dachte ich gäbe es inzwischen 2-level-Master-Slave-Organisation. Oder sogar sowas wie ein Hive oder noch einfacher: Einfach Remixer/Broadcaster für die Befehle.
Wessen Bot besonders gut angebunden ist, wird zum remixer/broadcaster.
Macht Skype ja auch so iirc.
Dir ist schon bewusst, dass der, welcher die Lücke stopfen kann auch diese Lücke nutzen kann?
Wenn 100 mails verschickt werden und 90 davon sind Spam, dann sind diese 90% verloren Zeit.
Wenn es Provider gibt, bei denen in der mail-box weniger Spam liegt, dann liegt das daran, die der meiste Mist schon vorher aussortiert wurde, also gar nicht erst im sichtbaren Spam-Ordner landet. Dort fallen nur die "unsicheren" mails an. Deshalb ist es wichtig, ab und zu auch mal im Spam-Ordner nachzuschauen, ob nicht doch versehentlich eine echte mail da reingerutscht ist.
mails schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wenn es Provider gibt, bei denen in der mail-box weniger Spam liegt, dann
> liegt das daran, die der meiste Mist schon vorher aussortiert wurde, also
> gar nicht erst im sichtbaren Spam-Ordner landet. Dort fallen nur die
> "unsicheren" mails an. Deshalb ist es wichtig, ab und zu auch mal im
> Spam-Ordner nachzuschauen, ob nicht doch versehentlich eine echte mail da
> reingerutscht ist.
Es gibt bei mir keinen 'Spam-Ordner'. Mails von komischen
Sendern werden einfach gar nicht angenommen und landen erst
gar nicht auf dem System. Erst annehmen und dann aussortieren
ist pfusch.
mails schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wenn 100 mails verschickt werden und 90 davon sind Spam, dann sind diese
> 90% verloren Zeit.
Aber nur wenn der Mailserver über keine AntiSPAM Software verfügt.
Mein Mailserver lehnt die Mailannahme der meisten Mails (99% aller SPAMS) anhand der IP Adresse ab und verbraucht daher nahezu keine Ressourcen dafür.
Im Gegensatz zu den gewünschten Mails haben SPAM's in der Regel keine oder nur sehr kleine Anhänge. Die Verarbeitung von großen Mails benötigt logischerweise auch mehr Zeit
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