Achtung, bitte dafür sorgen, dass die Gesetze _wie sie bestehen_ verfolgt und eingehalten werden und nicht noch eine 2. Zensur hinterherdrücken.
Leider ist mein satirisch gedachter Masterplan in zu vielen Punkten zutreffend gewesen.
http://redwolf2222.wordpress.com/2009/05/25/1984-masterplan-geleakt/
> Unter der Fahne für mehr Informelle Selbstbestimmung beschließt man, > dass jetzt auch Seiten besperrt werden können welche
> Unternehmenskritische Äußerungen enthalten und welche
> Persönlichkeitsrechte nicht wahren. Damit hat man ein aktives
> Instrument gegen alle privaten Foren und Communitys.
Was BILD und Co (Nennen wir die Kinder doch beim Namen) angeht, welche einfach wie bei Winnenden Bilder der Opfer aus den Communitiys holen und bereitstellen, so ist an dieser Stelle BILD der Schuldige und nicht die Community. Natürlich muss man Minderjährige auch vor sich selbst schützen, das bezweifelt keiner. Darum bitte mit Augenmaß vorgehen, sonst wird gegen, statt für den Verbraucher gehandelt.
Aber grundsätzlich schön, dass sich hier mal was tut.
Der Hund liegt nicht bei den Betreibern begraben sondern bei
den Verbrauchern und Verbraucherschützern.
Wenn ich lese, das man es erreichen will, das zum Beispiel ein
Forumbetreiber keine Benutzer ausschließen kann ohne dafür den
Benutzer mit einem Grund zu informieren, dann ist es schon eine
Vergewaltigung des Hausrechts. Wenn jemand bei ihnen vor der
Haustür steht und sie ihn herein bitten, dann dürfen sie ihn
auch ohne ein Kommentar zur Tür wieder raus werfen. Und warum
sollten das Forumbetreiber nicht dürfen? Da ich selber ein
Forum betreibe lege ich Wert auf einen freundlichen Umgang
miteinander. Einige Benutzer beachten aber nicht die rechtlichen
Bestimmungen, wie z.B. Markschutz, Copyrights usw. Soll ich als
Betreiber erst mit dem Benutzer eine Diskussion führen bevor
ich diesen sperre oder seine Verletzungen lösche?
Aus der Sicht eines Forumbetreibers sehe ich es nicht ein, warum
sich ein Benutzer hinter dem Datenschutzrecht verstecken darf
und der Betreiber für das Fehlverhalten des Benutzers zur
Rechenschaft gezogen wird. Es muss ganz klar geregelt werden,
das man als Betreiber das Fehlverhalten eines Benutzer auch
weiter reicht und sagen kann: "Er war's - nicht ich." und dazu
dann die entsprechenden Informationen des Benutzers auch an
die Strafverfolgungsbehörden weiterreichen darf. Nur an diese
Behörden! Auch als Betreiber sollte es immer möglich sein
bestimmte Personen von der Nutzung ausschließen zu können, ohne
vorheriger Informierung, da diese IMMER auf eine Diskussion
hinaus läuft. Wenn mir die Nase von jemanden nicht passt, lasse
ich ihn auch nicht im Haus und sage ihm auch sicher nicht meinen
Grund. Genau so sollte das auch im Gesetz verankert sein.
Beleidigte Leberwurst spielen und schmollen kann der Benutzer
in seinen 4 Wänden, dazu muss ich mit ihm nicht diskutieren.
Das hab ich im Artikel anders verstanden, man kann zwar sperren, soll den User aber aufklären warum und das finde ich auch richtig. Wenn ich jemanden aus meinem Haus schmeiße, sage ich ihm ja auch warum er zu gehen hat(te).
Wenn er deine Wände im Haus besprüht wirst du Ihn jawohl erst rausschmeissen bevor er weiter sprüht. Und ich denke die Person wird dann auch wissen warum sie rausgeworfen wird da es in den Regeln steht das man sich benehmen soll...
Es führt nur zu einer Diskussion wenn man den Grund für
eine Sperrung oder Rausschmiss aus einem Forum vorher
mitteilt. Der Betroffene Benutzer ist zu 99,99^% nicht
mit dem einverstanden und will jeden noch so kleinen
Einwand in der Begründung diskutieren. Die Einsicht,
das man etwas Falsch gemacht hat kommt bei einem
gesperrten Benutzer erst dann, wenn man ihn den Zugang
verweigert hat.
In den meisten Foren werden bestimmte Regeln vor der
Registrierung angezeigt, diese muss man akzeptieren
um sich anmelden zu können. Wer gegen diese Regeln
verstößt der wird eben halt gesperrt. Da hilft auch
keine Diskussionen und Gejammer. Schließlich erwartet
der Gesetzgeber und alle anderen Benutzer das ich
meinen Kopf für ihre Taten hinhalte. Und als Betreiber
steht man fast immer mit einem Bein im Knast, dank dem
Verbraucherschutz. Wenn ich die Daten nicht speichern
und einem Benutzer zuordnen kann, kann ich den Schaden
der durch den Benutzer entstehen könnte nicht abwenden.
Ich habe sowieso das Gefühl, das die Verbraucherschützer
eher mit Stammtischstrategen zu vergleichen sind und von
der Realität und Praxis genau so wenig Ahnung haben, wie
Politiker von s.g. "Killerspielen" über die sie so gerne
her ziehen.
Ich bin auch Forennutzer, wie Forenbetreiber und muss sagen, dass i.d.R. ein Verwarnsystem am besten hilft. Natürlich gibt es Nutzer wie Spammer oder Trolle, welche direkt rausgeworfen werden müssen. Ich stimme also mit dir überein, weise jedoch darauf hin, dass hier zumindest als "Gastgeber" mit Augenmaß vorgegangen werden sollte. Natürlich muss der Gastgeber in jedem Fall die Möglichkeit haben auch ohne Grund den Benutzer zu kicken, natürlich wäre ein Begründung für den Ban gut, darf aber in keinem Fall erzwungen werden. Da gibt es bestimmt auch technisch einfache Möglichkeiten dazu, z.B. wie Youtube es macht, wenn man ein Video melden will.
Eine andere Sache die ich sogar in vielerlei Hinsicht erschreckender finde ist die Störerhaftung. Wenn man sich call-in-tv.net anschaut und die Probleme mit denen Freifunk zu kämpfen hat, dann erkennt man die desaströse Auswirkungen für jeden direkt. Dieses Gesetz muss abgeschafft werden!
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