Ist blöd, aber so etwas ist ja schon mehreren Antivir-Herstellern passiert.
War das nicht mal Norton die vor einigen Jahren Windows-PCs lahmgelegt haben, weil es "winlogon.exe" als Schadsoftware erkannt hat?
War auf jeden Fall lustig gestern Abend, als auf einmal die ganzen Fundmeldungen auf unseren PCs aufgeploppt sind ...
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Es war nicht lustig, gestern Abend gegen 22:30 Uhr gemütlich zuhause zu sitzen und dann meldet das Mailprogramm auf einmal 400 neue Mails mit Betreff "SAV message from:" ;-)
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Deine Einstellung hätte ich gerne.
'Passiert' :-D
Ich sehe das anders. Es ist ja nicht nur Sophos oder der Norton vor Jahren. Nein alle ~2 Monate killt irgendein Virenscanner irgendwas falsches; egal welcher Hersteller zu egal welchen Preis.
Soviele Probleme wie die machen kann ich mit Malware garnicht haben, dass sich das noch rechtfertigt.
Aber glücklicher bist mit deiner Einstellung wahrscheinlich du ;-)
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SoniX schrieb:
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> Deine Einstellung hätte ich gerne.
>
> 'Passiert' :-D
>
> Ich sehe das anders. Es ist ja nicht nur Sophos oder der Norton vor Jahren.
> Nein alle ~2 Monate killt irgendein Virenscanner irgendwas falsches; egal
> welcher Hersteller zu egal welchen Preis.
>
> Soviele Probleme wie die machen kann ich mit Malware garnicht haben, dass
> sich das noch rechtfertigt.
>
> Aber glücklicher bist mit deiner Einstellung wahrscheinlich du ;-)
Ist halt die typische Entwickler-QS Einstellung. Wenn fremde Software als vermeintlich schadhaft eingestuft werden, dann ist das ja die eine Sache. Aber wenn sich das Programm durch ein Update selbst als schadhaft einstuft, dann sagt mir das, dass keine QS vorhanden war - sonst wäre es ja umgehend aufgefallen. Gut ist - es wäre bei jedem System aufgefallen und somit unabhängig von anderen Einflussparametern....
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Q schrieb:
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> Ist blöd, aber so etwas ist ja schon mehreren Antivir-Herstellern
> passiert.
> War das nicht mal Norton die vor einigen Jahren Windows-PCs lahmgelegt
> haben, weil es "winlogon.exe" als Schadsoftware erkannt hat?
>
> War auf jeden Fall lustig gestern Abend, als auf einmal die ganzen
> Fundmeldungen auf unseren PCs aufgeploppt sind ...
Seltsame Einstellung hast du. Warum soll man Software verwenden (und kaufen) die ersten nichts bringt und zweitens auch noch Ärger macht? Ich durfte so einen Blödsinn selber schon erleben und bei Bekannten ebenfalls. Ich persönlich benutze so ein Snakeoil nicht mehr, denn es macht mehr Schaden und Ärger als es nutzt. Sich dann hinzustellen und zu sagen "ja iss halt so" ist schon echt seltsam. Für mich wirkt das wie jemand, der ne Augenbinde trägt und sagt: "passiert halt", wenn er gegen einen Wand läuft. Diese sinnlose Augenbinde aber einfach abzulegen, darauf kommt er nicht.
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Antiviren-Software - so wie die gängigen Virenscanner funktionieren - ist so überflüssig wie ein Kropf. Die DInger verursachen nebst besagten Problemen auch noch fast dauernde Mehrbelastung des Systems und die Harddisk altert auch schneller wenn der AV-Rotz dauernd drauf rumhobelt.
Maximal - MAXIMAL - verwende ich etwas wie Spybot S&D, wenn's unbedingt sein muss.
Gruss, Ice
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NERO schrieb:
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> SoniX schrieb:
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> > Deine Einstellung hätte ich gerne.
> >
> > 'Passiert' :-D
> >
> > Ich sehe das anders. Es ist ja nicht nur Sophos oder der Norton vor
> Jahren.
> > Nein alle ~2 Monate killt irgendein Virenscanner irgendwas falsches;
> egal
> > welcher Hersteller zu egal welchen Preis.
> >
> > Soviele Probleme wie die machen kann ich mit Malware garnicht haben,
> dass
> > sich das noch rechtfertigt.
> >
> > Aber glücklicher bist mit deiner Einstellung wahrscheinlich du ;-)
>
> Ist halt die typische Entwickler-QS Einstellung. Wenn fremde Software als
> vermeintlich schadhaft eingestuft werden, dann ist das ja die eine Sache.
> Aber wenn sich das Programm durch ein Update selbst als schadhaft einstuft,
> dann sagt mir das, dass keine QS vorhanden war - sonst wäre es ja umgehend
> aufgefallen. Gut ist - es wäre bei jedem System aufgefallen und somit
> unabhängig von anderen Einflussparametern....
Sehe ich ähnlich. Die Signaturupdates werden offensichtlich maximal "gesichtet". Hätte es mindestens einen Testrechner gegeben, der das Update durchgeführt hat, dann wäre das gleich aufgefallen.

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Das geht aber auch nur solange man es sich erlauben kann.
Wenn du wichtige Geschäftsdaten auf dem PC hast ist das schlicht kein Argument. Auch Backups ziehen da nicht, denn wenn dein Rechner infiziert ist machst du auch gleich ein Backup von der Schadsoftware mit.
Und wenn es hoch sensible Daten (Personen-Bezogene Daten oder Rechnungsdaten von Firmen) sind, ist es schlicht absolut _unverantwortlich_ keinerlei Schutz auf dem PC zu haben!
Die kleinen Problemchen hier und da sind ein Witz gegen die Probleme die man hätte wenn die sensiblen Daten plötzlich im Internet landen oder man gar Kunden-Rechner infiziert indem man ihnen irgendeine infizierte Datei zusendet (PDF, Excel, Tool, What-Ever...)
Mr. Average Joe mit seinem Heim PC den er höchstens mal für Facebook, Mails und Surfen nutzt mag das ok sein, im Firmen-Umfeld ist das ein absolutes No-Go.
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Tja, die ganze Sache mit einer guten Portion Sarkasmus zu sehen tut gut. Dann ärgert man sich nicht ganz so arg und nimmt den Mist etwas leichter.
Mein Startbeitrag war eigentlich auch mehr Sarkasmus als irgendwas anderes.
Hätte ich natürlich auch kenntlich machen können durch ein abschließendes
</sarcasm>
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Wenn du meinst, dass dich Antivirensnakeoil davor schützt, dass sensible Kundendaten im Netzt landen, dann möchte ich bitte nie Kunde bei dir sein müssen. Das schlimme an Antivirenschnakeoil ist ja nicht, dass es nichts nützt. Das schlimme ist, dass man sich in Sicherheit wiegt. Das finde ich sehr Problematisch. Eine ausgearbeitet Sicherheitspolicy mit Antivirensnakeoil zu ersetzten um Kundendaten zu schützen ist ja fast schon fahrlässig.
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pythoneer schrieb:
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> Eine ausgearbeitet Sicherheitspolicy mit
> Antivirensnakeoil zu ersetzten um Kundendaten zu schützen ist ja fast schon
> fahrlässig.
Wer spricht davon?! Keiner, lies bitte nochmals meinen Post...
Fahrlässig ist in einer solchen Firmen-Umgebung eben keinen Scanner einzusetzen, denn zu einer guten ausgearbeiteten Sicherheitspolicy gehört eine mehrfache Kontrolle!
In Sicherheit wiegen darf man sich natürlich nicht, aber was du machst bzw. vorschlägst (wer weis ob du das wirklich machst...), DAS ist grob Fahrlässig!
Ganz ehrlich, wenn du so in einem Firmen-Umfeld denkst, dann möchte ich nicht bei dir Kunde sein wenn du dir ausmalst das dass, was du da faselst, eine "ausgearbeitete Sicherheitspolicy" wäre.
EDIT:
P.s.: Ich sage nicht dass NUR der Scanner mich davor schützt dass Daten im Internet landen oder ähnliches, es ist aber ein WICHTIGER Bestandteil einer "ausgearbeitete Sicherheitspolicy"!
Wenn du dich komplett dagegen streubst und meinst du fährst damit besser dann soltest du dir das nochmal ganz genau überlegen...
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.12 15:25 durch bassfader.
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Nicht dass ich dir widersprechen will, du hast ja schon Recht damit.
Aber mal ne Frage:
Wie kann man sich gegen die unzähligen Ausfälle der Scanner schützen?
Wie zB dem aus dem Artikel hier...
Für mich privat hat sich das Thema Virenscanner schon lange gegessen und ich bin froh so entschieden zu haben. Eben aus solchen Gründen. Mir haben Virenscanner schon so oft das System zerschossen, Malware hingegen hatte ich bisher kaum. Eigentlich blos in meiner Kindheit mit DOS und noch zu Windows 9x Zeiten. Die Vorteile keines Scanners überwiegen bei mir vollkommen.
Aber egal, meine Frage war ja eh nur: Wie schützt man sich vor Ausfällen durch Scanner verursacht?
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SoniX schrieb:
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> Wie kann man sich gegen die unzähligen Ausfälle der Scanner schützen?
> Wie zB dem aus dem Artikel hier...
"unzähligen Ausfälle" erscheint mir global betrachtet doch stark übertrieben. Ich habe persönlich habe zumindest noch nicht einmal dieses Problem erlebt, weder privat noch im beruflichen Umfeld.
> Aber egal, meine Frage war ja eh nur: Wie schützt man sich vor Ausfällen
> durch Scanner verursacht?
Wie gegen praktisch jedem Ausfall bei Hard- oder Software: durch Backups. Hier, ein halbwegs aktuelles Image der Systempartition.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.12 16:42 durch Puppenspieler.
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Puppenspieler schrieb:
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> SoniX schrieb:
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> -----
> > Wie kann man sich gegen die unzähligen Ausfälle der Scanner schützen?
> > Wie zB dem aus dem Artikel hier...
>
> "unzähligen Ausfälle" erscheint mir global betrachtet doch stark
> übertrieben. Ich habe persönlich habe zumindest noch nicht einmal dieses
> Problem erlebt, weder privat noch im beruflichen Umfeld.
Glücklicher :-)
Bei mir ging das von nichtmehr vorhandenen Diskettenlaufwerken, über Zerstörung der Emaildatenbank (Thunderbird), über nichtmehr senden können von emails (da Anhang zulange gescannt wurde), über überschriebene MBR (Norton!), über Viren die blos wegen der Anwesenheit des Scanners aktiv wurden bis hin zur völligen Zerstörung des Systems.
Es kostet Zeit und Nerven und zuletzt bezahlt man auch noch für den "Schutz".
> > Aber egal, meine Frage war ja eh nur: Wie schützt man sich vor Ausfällen
> > durch Scanner verursacht?
>
> Wie gegen praktisch jedem Ausfall bei Hard- oder Software: durch Backups.
> Hier, ein halbwegs aktuelles Image der Systempartition.
Hmm... ok.
Da kann man nichtsmehr sagen. Das ist ne Lösung :-)
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Einfach zu behaupten, AVs seien unwichtig, ist doch totaler Blödsinn! Natürlich kann es jeder für sich selbst entscheiden, aber ein AV ist nunmal die letzte Hürde, neben einem aktuellen System/Anwendungen/Gehirn/Backups, die die Malware umfahren muss, um Schaden anzurichten!
Und dass ein AV das System zerschießt (in diesem Fall ist es ja nur die Updatefunktion, also was solls), ist ja wohl äußerst selten.
Wenn man sich natürlich ein AV installiert, das sowieso nicht sehr gut ist, wie Sophos (ja, alle haben ihre Schwächen, aber Sophos ist in Tests nie gut, also .), dann sollte man sich halt ein gescheites installieren.
Ich persönlich habe mir noch nie eines gekauft, die Free Versionen sind gut genug (Außer Avira natürlich, die haben seit 2 Jahren verkackt!).
Ich habe Avast, mit reduzierten Komponenten installiert. Das gräbt sich jetzt nicht unendlich tief ins System ein, und man kann es so einstellen dass es nicht bei jedem furz scannt.
Und das die Festplatte darunter leidet, halte ich auch für ein Gerücht.
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Avast hatte ich mal versucht... So vor 2 jahren. Endete in Bluescreens :-D
Sonst wars meist Symantec/Norton der mir das System zerschossen hat. Zu Win 9x Zeiten hatte er mir den MBR überschrieben; er hatte es geschafft, dass mein Floppy nichtmehr ansprechbar war und hatte einen Wurm ausgeführt, der per mail reinkam. Das war mein letzter Norton.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.12 19:19 durch SoniX.
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Kommentare: 345 | letzter Beitrag 19.05. 21:47
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