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Wo ist das problem?

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  1. Wo ist das problem?

    Autor user 22.06.10 - 12:14

    Kann mich jemand mal aufklären.
    1. Wo ist das problem?
    2. Wieso soll nicht gezählt werden?
    Daraus werden doch wirtschaft und politik berechnet.

    Ich versteh es nicht. Gibt es so eine volkszählung nicht seit immer?

  2. Re: Wo ist das problem?

    Autor Sofort-Foto-24 22.06.10 - 12:17

    Ja. Seit immer. Aber schon damals ist Josef mit Maria vor dieser Repressiale geflohen! Das sagt doch schon alles, wenn selbst die Eltern des Sohn Gottes genötigt sind sich vor den bösen Volkszählern zu verstecken.

  3. Re: Wo ist das problem?

    Autor leser123456789 22.06.10 - 12:20

    Die Volkszählung ist nicht das Problem.
    Das Problem ist dass sie nicht anonym läuft.

    Und durch diese eindeutige Nummer kannst quasi jeden Bürger vollständig gläsern machen. An sich auch noch kein Problem, aber Telekom und Co. haben es vorgemacht: Gelegenheit macht Diebe und Diebe die Informationen über Leute klauen verkaufen diese gern.

  4. Re: Wo ist das problem?

    Autor BernieBrot 22.06.10 - 12:43

    Früher waren Volkszählungen noch relativ harmlos, da diese hinterher mehr oder weniger in irgendwelchen Aktenschränken verrotteten. Die Menge war damals einfach zu groß, um diese wirklich Missbrauchen zu können.

    Heute ist das durch die Computer alles viel einfacher.

    Und jetzt stellt euch mal vor, es kommt eine radikale Regierung an die Macht (und es ist ja nun nicht so, dass dies in Deutschland nicht schon mehrfach vorgekommen ist, das letzte mal ist noch keine 70 Jahre her).

    Und jetzt wird so eine Volkszählung mit persönlichen Daten, die dann noch mit allen anderen Datenquellen (alles was die Behörden so haben, plus Google, Facebook & Co.) verknüpft werden, dann kann diese Regierung ganz prima das Volk "sortieren" (Ich drücke es mal ganz nett aus).

    Und das letzte totalitäre Regime hat ja gezeigt, was passieren kann. Da wurden Leute anhand von Körpermerkmalen "aussortiert".

    Und wenn dann eine kommende Regierung der Meinung ist, nur Religion X ohne Migrationshintergund plus einem gut bezahlten Job plus, etc., etc., pp. sind die wahren Menschen, dann kann sich wohl anhand eines Geschichtsbuch jeder selber ausmalen, was passiert. Klar hatten die auch nichts zu verbergen, aber darum ging es ja auch nicht.

    "So etwas kann heute nicht mehr passieren", höre ich jetzt schon die ersten Rufen. Schaut euch mal in der Welt um, es gibt Länder die tun so etwas heute noch. Und bei der Unzufriedenheit des deutschen Volkes kann es sehr schnell passieren, dass der "Falsche" an die Macht gerät. Und einige Jahre später interessiert es keinen mehr, ob an etwas zu verbergen hatte, oder nicht.

    Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, aber es gibt in der IT ein ungeschriebenes Gesetz: Daten die erhoben wurden, werden auch irgendwann missbraucht!

  5. Re: Wo ist das problem?

    Autor ewrtzui 22.06.10 - 13:12

    Wer hindert das "gefährliche Regime" daran die Daten zu verknüpfen wenn sie an der macht sind?

  6. Re: Wo ist das problem?

    Autor Tantalus 22.06.10 - 13:16

    ewrtzui schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer hindert das "gefährliche Regime" daran die Daten zu verknüpfen wenn sie
    > an der macht sind?

    Vermutlich niemand, dennoch sollte man ihnen nicht noch zusätzlich massenweise persönliche Daten in den Rachen werfen.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  7. Re: Wo ist das problem?

    Autor Neusprech 22.06.10 - 13:20

    Man darf ihnen halt nur die Wahrheit sagen bei Punkten, die ohnehin schon "öffentlich vorliegen". Deine Religion, Frau, Zahl der Kinder, etc. weiß das Finanzamt, und solche Daten werden jetzt schon von staatl. Einrichtungen getauscht.

    Alles andere (persönliche Verhältnisse, Vorlieben, etc.) werden halt erlogen dass sich die Balken biegen. Wenn man das nicht rumposaunt (Facebook & Co.) dann haben die nicht den Hauch einer Chance die Lügen nachzuweisen. Grundsätzlich FALSCHE Angaben muss man überall dort machen, wo es einem später mal zum Verhängnis werden könnte. Ich hätte als Jude damals auch gelogen und NIEMALS meine wahre Religion eingetragen! Haben etliche auch gemacht die das schon geahnt haben, schließlich war der Antisemitismus nicht gerade neu erfunden worden.

  8. Re: Wo ist das problem?

    Autor wechselgänger2 22.06.10 - 13:28

    Sofort-Foto-24 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja. Seit immer. Aber schon damals ist Josef mit Maria vor dieser
    > Repressiale geflohen!

    Wenn man keine Ahnung hat...

    "Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. [...] Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auch auf Joseph aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum daß er von dem Hause und Geschlechte Davids war, [...]" (Lukas 1:1-4; Lutherübersetzung)

    Josef und Maria flohen nicht vor der "Volkszählung", sondern er befolgte vielmehr die Regeln und ging nach Bethlehem, um sich in der Stadt, aus der seine Familie stammt, zählen zu lassen.

  9. Re: Wo ist das problem?

    Autor Tingelchen 22.06.10 - 13:45

    Daten die man nicht hat, kann man auch nicht mit irgendwas verknüpfen. Wieviel verknüpft werden kann, hängt allerdings von jedem selbst ab.

  10. Re: Wo ist das problem?

    Autor HändyÄndy 22.06.10 - 13:48

    @BernieBrot: Du solltest Dich wirklich dringend in psychologische Behandlung begeben. Du bist ja völlig paranoid.

  11. Re: Wo ist das problem?

    Autor 12121212121212 22.06.10 - 13:58

    wenn du ner falschen Übersetzung glaubst selbst Schuld

  12. Re: Wo ist das problem?

    Autor HarryKF 22.06.10 - 14:04

    Ich kapiere es immer noch nicht!
    Für was soll denn die Volkszählung gut sein?

    Das Einwohnermeldeamt kennt sowieso jeden! Und da ist auch bekannt ob Kinder da sind usw. Das Amt stellt auch die Lohnsteuerkarten aus. Dem Finanzamt ist bekannt wo ich arbeite. Die Religion ist auf der Steuerkarte auch vermerkt wegen der Kirchensteuer!
    Jeder der vom Staat was will muß gemeldet sein (Hartz 4, sonst irgendwelche Stütze, ...). Denn wer keinen Wohnsitz hat oder nicht gemeldet ist bekommt auch nichts!

    Wer nicht gemeldet ist kann auch kein Gewerbe anmelden. Also habe ich automatisch auch noch diejenigen die keine Steuerkarten brauchen.

    Die (alle) Ämter tauschen diese (alle) Daten sowieso untereinander aus!!

    Also weis doch der Staat wie viele Einwohner er hat, welche Religion die haben, wie viel Kapital die haben (Kap-Ertrags-Steuer)usw.

    Und die paar illegale usw. die sich bei uns rumtreiben werden wohl kaum bei einer Volkszählung mitmachen!!! (nix verstehen etc.)

    Was bringt also der ganze Aufwand?? Und wenn es bei 300 Mio. angefangen hat, jetzt schon 500 bzw. 700 Mio. kosten soll dann ist mir auch schon klar das es zum Schluss 3 Mrd. sind (immer Ursprungssumme mal 10, das passt beim Staat ganz gut!) Was für eine Verschwendung!!

    ;-) Harry

  13. Re: Wo ist das problem?

    Autor unnu 22.06.10 - 14:29

    BernieBrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Früher waren Volkszählungen noch relativ harmlos, da diese hinterher mehr
    > oder weniger in irgendwelchen Aktenschränken verrotteten. Die Menge war
    > damals einfach zu groß, um diese wirklich Missbrauchen zu können.
    >
    > Heute ist das durch die Computer alles viel einfacher.
    >
    > Und jetzt stellt euch mal vor, es kommt eine radikale Regierung an die
    > Macht (und es ist ja nun nicht so, dass dies in Deutschland nicht schon
    > mehrfach vorgekommen ist, das letzte mal ist noch keine 70 Jahre her).

    Vielleicht sollte man vorher dafür sorgen das so eine Regierung nicht an die Macht kommt und nicht warten bis es zu spät ist, den Kopf in den Hintern stecken und hoffen das es den Nachbarn und nicht einen selbst erwischt um dann, wenn alles vorbei ist, allen zu erklären das man selbst ja auch schon immer dagegen war?

    ...... okay ja, vergessen wir das lieber ganz schnell wieder.

  14. Re: Wo ist das problem?

    Autor Neusprech 22.06.10 - 14:40

    HarryKF,

    es geht um Fragen wie sexuelle Ausrichtung und Migrationshintergrund. Das geht niemanden was an, das braucht niemand vom Staat für irgendeine Leistung zu berechnen (außer, man will z.B. "Nicht-Heteros" irgendwann mit Pönalen belegen: "DE braucht Kinder"), soweit klar?. Und wer garantiert uns, dass die Faschos hier nicht irgendwann wieder die Oberhand gewinnen, dann hast Du als "Migrierter" oder Moslem schon sehr bald ein riesen Problem....!

  15. Re: Wo ist das problem?

    Autor Palerider 22.06.10 - 14:48

    HändyÄndy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @BernieBrot: Du solltest Dich wirklich dringend in psychologische
    > Behandlung begeben. Du bist ja völlig paranoid.

    Paranoid zu sein heißt noch lange nicht, dass man nicht verfolgt wird.

    Was persönliche Daten angeht pflege ich meine Paranoia sehr bewußt - Lieber weit vorbeugen als das Schuhwerk vollbrechen.

  16. Re: Wo ist das problem?

    Autor Lalaaaa 22.06.10 - 14:49

    Neusprech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HarryKF,
    >
    > es geht um Fragen wie sexuelle Ausrichtung und Migrationshintergrund. Das
    > geht niemanden was an, das braucht niemand vom Staat für irgendeine
    > Leistung zu berechnen (außer, man will z.B. "Nicht-Heteros" irgendwann mit
    > Pönalen belegen: "DE braucht Kinder"), soweit klar?. Und wer garantiert
    > uns, dass die Faschos hier nicht irgendwann wieder die Oberhand gewinnen,
    > dann hast Du als "Migrierter" oder Moslem schon sehr bald ein riesen
    > Problem....!

    Immer dieses Geschwätz von den bösen Faschos, als ob von anderen politischen Richtungen keine Gefahr des Mißbrauchs ausgehen würde.
    BTW: Niemand ist verpflichtet derartig tiefgreifende persönliche Angaben (sexuelle Ausrichtung) zu machen. Aber Hauptsache mal wieder dummes Zeug gelabert um Angst zu schüren.

  17. Re: Wo ist das problem?

    Autor unnu 22.06.10 - 15:08

    Neusprech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > HarryKF,
    >
    > es geht um Fragen wie sexuelle Ausrichtung

    Guido ist vom anderem Ufer.

    > und Migrationshintergrund.

    Angie kommt aus dem Land in dem die Bananen nicht blühten.

    > Das geht niemanden was an,

    Stimmt und man sollte sich vielleicht mal darüber informieren was gefragt wird bevor man sich über Fragen aufregt die nicht mal gefragt werden wenn, ja wenn man ernst genommen werden möchte.

  18. Re: Wo ist das problem?

    Autor laleluu 22.06.10 - 15:19

    Lalaaaa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BTW: Niemand ist verpflichtet derartig tiefgreifende persönliche Angaben
    > (sexuelle Ausrichtung) zu machen. Aber Hauptsache mal wieder dummes Zeug
    > gelabert um Angst zu schüren.
    Natürlich bist du verpflichtet Angaben über die sexuelle Ausrichtung zu machen, denn die (Homo-)Ehe ist in Deutschland ja leider kein privater Vertrag. Nur naive Menschen glauben, dass sich die Einstellung Schwulen gegenüber in 30 Jahren nicht wieder komplett drehen kann.

  19. Re: Wo ist das problem?

    Autor DinoDino 22.06.10 - 15:27

    laleluu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lalaaaa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > BTW: Niemand ist verpflichtet derartig tiefgreifende persönliche Angaben
    > > (sexuelle Ausrichtung) zu machen. Aber Hauptsache mal wieder dummes Zeug
    > > gelabert um Angst zu schüren.
    > Natürlich bist du verpflichtet Angaben über die sexuelle Ausrichtung zu
    > machen, denn die (Homo-)Ehe ist in Deutschland ja leider kein privater
    > Vertrag. Nur naive Menschen glauben, dass sich die Einstellung Schwulen
    > gegenüber in 30 Jahren nicht wieder komplett drehen kann.

    Und woher hast du das? Hattest du den Fragebogen schon vor dir liegen?

  20. Re: Wo ist das problem?

    Autor BernieBrot 22.06.10 - 15:31

    unnu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht sollte man vorher dafür sorgen das so eine Regierung nicht an
    > die Macht kommt und nicht warten bis es zu spät ist, den Kopf in den
    > Hintern stecken und hoffen das es den Nachbarn und nicht einen selbst
    > erwischt um dann, wenn alles vorbei ist, allen zu erklären das man selbst
    > ja auch schon immer dagegen war?

    Wenn das dann mal so einfach wäre. Wenn Du Dich mal mit der deutschen Geschichte (oder mit der eines anderen Landes, wo so etwas auch existiert hat, bzw. noch existiert) dann wirst Du sehen, dass das nicht plötzlich eine Diktatur entsteht.

    Da stehen dann keine Wahlplakate von CDU, SPD & Co. neben einem, wo drauf steht, das man die Partei X wählen soll, die Partei die für eine Diktatur sorgen wird, und das Volk mal "Aufräumt".

    Das war auch in Deutschland nicht der Fall. So etwas passiert langsam und schleichend. Und am Anfang werden auch viele Positive Dinge für das Volk gemacht. Bis halt genug Macht vorhanden ist, nur dann ist es zu spät.

    Es hat auch nicht mit Paranoia zu tun. Es ist einfach schon so oft in der Geschichte der Welt passiert, bzw. es gibt so viele Länder mit Diktaturen (die zum Glück alle recht arm sind, und zumindest sich am Umfeld so schnell nicht vergreifen werden, bzw. können) die mit dem Volk recht unsanft umgehen.

    Und schauen wir uns nur mal den noch recht harmlosen Fall China an: Da reicht es, etwas unpopuläres öffentlich zu sagen, und man wird für lange Zeit weg geschlossen.

    Also so unrealistisch ist das alles nicht. Und man muss auch keine Psychose oder ähnliches haben, es reicht ein Blick zurück und in die Gegenwart; nur über den eigenen Tellerrand muß man halt schauen.

    Und um bei China zu bleiben; da reicht schon ein falscher Blog Eintrag, um Repressalien erwarten zu dürfen. Und China ist schon lange kein "Hinterwälder"-Land mehr.

    Aber die ewig gestrigen, die andere als Paranoid bezeichnen, sind die ersten, die bei einem Machtwechsel jubelnd am Strassenrand stehen, und überhaupt nicht kapieren, was gerade abgeht...

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