Mit irgendwelchen abgehackten WLAN Datenschnitzeln kann keiner was anfangen.
Das war zwar doof, das WLAN Versatzstücke mitgeschnitten wurden, war aber wohl ohne Absicht.
Im Übrigen sollte es Standard sein WPA2 zu benutzen.
Wer Online Banking ohne WLAN-Verschlüsselung betreibt, der hat ohnehin ein ganz andere Probleme. Google dürfte da keines davon sein.
AVM bietet demnächst sogar ein Firmware Update an, welches es erlaubt, dass eine Fritz!Box mit einer zweiten, parallelen HotSpot Identität ausstattet. (WLAN-Gastzugang, vom Heimnetz getrennt). Dann kann der WLAN-Betreiber wählen, ob er den Gast-Zugang auch verschlüsselt, oder ob er ihn offen lässt.
Hab ich schon lang gesagt, das damit nichts angefangen werden kann und es meiner Meinung nach auch keine Interesse daran von Google gibt, da hätten die Autos schon ein paar Stunden parken müssen um da wirklich Spionage zu betreiben, aber die ganzen "Experten" kennen sich halt aus ;)
Ist völlig Wurscht, welche Absicht dahinter steckte, und ob man was damit anfangen konnte - einzig Relevant ist hier der sorglose Umgang mit privaten Daten, dessen Aufzeichnung illegal ist. Da steckt halt eine Mentalität hinter, die bei einem Datensammler-Kraken-Konzern wie Google skandalös ist. Und wenn jetzt herauskommen sollte, das auch Apple Netzwerktraffic mitgesniffed und vor allem persistiert hat, dann wäre das genau so ein Skandal.
in Ordnung schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Mit irgendwelchen abgehackten WLAN Datenschnitzeln kann keiner was
> anfangen.
da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher.
einfach mal den kompletten dattensatz nehmen und ein grep nach "PASS " machen die chance das man an den stellen passwörter (und auch benutzernamen die sind ja etwas davor) findet sind garnicht mal so gering immerhin leitet ja sowohl ftp als auch pop3 mit der Syntax "PASS " das übermitteln eines Passwortes ein. Bei der menge an daten ist es eigentlich schon wahrscheinlich das der ein oder andere gerade seine emails abgerufen hat.
Ich kann 'in Ordnung' und 'TTX' nur zustimmen. Wer so bescheuert ist und heutzutage noch privat ein ungesichertes Netzwerk betreibt, soll mal ganz schnell die Klappe zu machen wenn von Ihm Daten mitgeschnitten werden.
Solche Leute sollten meiner Meinung nach sogar strafrechtlich verfolgt werden, weil die es Verbrechern ermöglichen über Ihr Netz sonstwas im Internet anzustellen.
>Ich kann 'in Ordnung' und 'TTX' nur zustimmen. Wer so bescheuert ist und heutzutage noch privat ein ungesichertes Netzwerk betreibt, soll mal ganz schnell die Klappe zu machen wenn von Ihm Daten mitgeschnitten werden.
Nochmal: Wir leben hier in einem Rechtsstaat, und wer naive, alto Omis abzockz oder ausraubt, wird trotzdem, ganz zurecht, dafür bestraft.
BTW: Auch WPA2 ist nicht unknackbar...
naja ich habe ja extra eine stelle gequotet auf die ich mich beziehe nämlich "Mit irgendwelchen abgehackten WLAN Datenschnitzeln kann keiner was anfangen." und mich eigentlich nur darauf bezogen. Und habe gesagt das aufgrund der protokolle (ftp / pop3) durchaus die möglichkeit besteht das man so durchaus an vollständige logins kommen kann. Und ich bin mir ziemlich sicher das man da bestimmt was findet. Wenn man nur genug datensätze untersucht (was man natürlich teilweise automatisieren kann mit dingen wie 'grep'). Sicherlich wird man solche daten nicht oft gesammelt haben aber ich würde vermuten das man bei einem von 10.000 unverschlüßelten WLAN bestimmt auch mal passwörter gefunden hat
Außerdem ist nicht jedes unverschlüßelte wlan privat. Gibt auch gerne mal z.B.: eisdielen die einen gratis hotspot betreiben, damit man während man sein Eis verspeißt gleichzeitig seine emails überprüfen kann.
Trollversteher schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
>Nochmal: Wir leben hier in einem Rechtsstaat, und wer naive, alto Omis abzockz oder >ausraubt, wird trotzdem, ganz zurecht, dafür bestraft.
Ich habe bereits mehrere Internetanbieter gehabt (Telekom, 1&1, O2, etc.) und die zum Internetzugang gehörigen Router hatten IMMER mindestens WEP/meistens aber WPA voreingestellt. Wenn jetzt also die alte Omi ein offenes WLAN betreibt hat Sie die Verschlüsselung manuell abegschalten (was ich zu bezweifeln wage) und ist demnach selber Schuld.
> BTW: Auch WPA2 ist nicht unknackbar...
Das ist wohl war, es gibt keine 100% Sicherheit, aber bei einem Netzwerk welches mit WPA2 verschlüsselt ist, kann man nicht einfach mal kurz vorbeifahren, ein paar Datenschnipsel mitschneiden und dann irgendwas sinnvolles damit machen.
Da müsste man schon mehrere Stunden vor dem Haus stehen und mitschneiden um auch ein Nutzen davon zu ziehen, was bereits in anderen Kommentaren zu diesem Artikel erwähnt wurde.
Kommentare: 170 | letzter Beitrag 15:54 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 74 | letzter Beitrag 18:52 Uhr
Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr
Kommentare: 59 | letzter Beitrag 19:29 Uhr
E-Mail an news@golem.de

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.