Hi,
warum gibt es nicht wenigstens den Hinweis darauf, dass es sicherere, kostenlose Betriebssysteme gibt, die die Anforderungen vieler Durchschnittsanwender mehr als erfüllen und ihn nicht zwingen sich mit den Top-Themen jeder Standard-Computerzeitschrift herumzuschlagen? Von diesen Werbeblättchen erwarte ich auch nicht mehr, aber vom BSI?
Ich meine die sollen ja schon damit aufklären was 90% der User auf Ihrem Rechner vorgesetzt bekommen haben, aber wenigstens ein Hinweis hät schon sein müssen, alleine der Vollständigkeit und Aufklärung halber. Denn gerade die User, die der BSI damit ansprechen möchte, wissen garantiert nicht, dass es sicherere Alterenativen als Windows gibt.
Liegt es daran, dass der Bundestrojaner da nicht funktioniert?
Die Hilfe richtet sich ein Anfänger, die einfach mit dem PC schnell arbeiten wollen.
Da ist keine Zeit, sich mit Linux oder Ähnlichen zu beschäftigen, da es da oftmals ja Probleme geben kann (warum läuft das nicht; warum nur so; das sieht hässlich aus; ich will das und das wie im W7 etc.)
Meiner Mutte würde ich auch nicht Linux oder Ähnliches geben wollen, sondern W7, weil es einfach ist und für das Office mehr als ausreicht.
AndréGregor-Herrmann schrieb:
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> warum gibt es nicht wenigstens den Hinweis darauf, dass es sicherere,
> kostenlose Betriebssysteme gibt, die die Anforderungen vieler
> Durchschnittsanwender mehr als erfüllen und ihn nicht zwingen sich mit den
> Top-Themen jeder Standard-Computerzeitschrift herumzuschlagen?
Welche der 38492070235 Distributionen hätten sie denn dann empfehlen sollen?
> Welche der 38492070235 Distributionen hätten sie denn dann empfehlen sollen?
Ich denke, da dass Dokument eh sehr ungenau ist, würde hier ein einfacher Hinweis reichen und keine konkrete Nennung einer Distribution.
> Die Hilfe richtet sich ein Anfänger, die einfach mit dem PC schnell arbeiten wollen.
Ja trotzdem darf man Sicherheitsaspekte nicht ausser Acht lassen. Also sollte man sich die Zeit nehmen sich mit Sicherheit zu beschäftigen auf egal welchem Betriebssystem oder egal welcher Plattform (Smartphones und Tablets sind ja hier auch ein großer Trend und ein großes Einfallstor für Schädlinge)
> Da ist keine Zeit, sich mit Linux oder Ähnlichen zu beschäftigen, da es da oftmals ja Probleme geben kann (warum läuft das nicht; warum nur so; das sieht hässlich aus; ich will das und das wie im W7 etc.)
Das ist ein generelles Problem mit neuer oder ungewohnter Software.
> Meiner Mutte würde ich auch nicht Linux oder Ähnliches geben wollen, sondern W7, weil es einfach ist und für das Office mehr als ausreicht.
Das ist jetzt etwas sehr subjektives. Ich für meinen Teil habe meinen Eltern nach jahre langen Querelen mit zig Windows Versionen einfach eine Linux Distribution gegeben und nun habe ich meinen Frieden. Das ein oder andere male musste mal Software geupgraded werden, wie eine Umstellung von OpenOffice auf LibreOffice. Aber es reicht fürs Surfen, Mailen und Texte schreiben locker aus und die Störungen und Fragen sind zurückgegangen.
Aber ich schließe mal nicht aus, dass dies mit den modernen Windows Versionen auch möglich ist. Es ist alles eine Sache der Konfiguration und Anpassung an einen Nutzer und dessen Erfahrungsschatz.
immerhin wird sogar Ubuntu erwähnt.
Wahrheitssager schrieb:
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> Ich denke, da dass Dokument eh sehr ungenau ist, würde hier ein einfacher
> Hinweis reichen und keine konkrete Nennung einer Distribution.
Aber das würde die Einsteiger ja direkt wieder vor Probleme stellen. Sie wollen sich "Linux" ansehen und finden nur Namen von Distris und fragen sich dann was das ist. Und falls sie jemals rausfinden (wollen) was das ist, dann stehen sie vor nem Berg Distris und Untertypen der einzelnen Distris und wissen nicht wo die Unterschiede sind, welche das richtige ist oder welche man wozu braucht und haben ab da wohl eh schon keinen Bock mehr sich schlauzumachen. ;)
Ja das würde dann heißen, dass das ganze Dokument des BSI einfach zu ungenau ist und man genauer und ausführlicher werden muss.
Das Problem ist dabei, je ganauer man wird, desto länger und mächtiger wird das Dokument.
So oder so müssten Leute das lesen. Nur werden es bei einem genaueren Dokument wohl weniger lesen, oder ?
Die Grundsatzfrage bleibt ob in einem Beratungsdokument für die Sicherheit zu Windows auch Linux erwähnt werden sollte oder man man Linux dann als Empfehlung nicht im Bereich der Allgemeinen Sicherheitstipps packt. (Meines Wissens empfiehlt und hat das BSI auch in der Vergangenheit verschiedene auch eigene Linux Distributionen empfohlen)
Wahrheitssager schrieb:
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> Ja das würde dann heißen, dass das ganze Dokument des BSI einfach zu
> ungenau ist und man genauer und ausführlicher werden muss.
> Das Problem ist dabei, je ganauer man wird, desto länger und mächtiger wird
> das Dokument.
> So oder so müssten Leute das lesen. Nur werden es bei einem genaueren
> Dokument wohl weniger lesen, oder ?
>
> Die Grundsatzfrage bleibt ob in einem Beratungsdokument für die Sicherheit
> zu Windows auch Linux erwähnt werden sollte oder man man Linux dann als
> Empfehlung nicht im Bereich der Allgemeinen Sicherheitstipps packt. (Meines
> Wissens empfiehlt und hat das BSI auch in der Vergangenheit verschiedene
> auch eigene Linux Distributionen empfohlen)
Es würde ein Satz reichen:
"Sie können benutzen, was Ihnen gefällt. ABER: benutzen Sie auch Ihr Gehirn. Bitte."
du scheinst nicht sehr viel Ahnung von Linux zu haben, wenn Du meinst, dass es so viele gleichwertige Distributionen gäbe.
Sonst wüsstest Du, dass es inzwischen etablierte Distributionen gibt, die man an 10 Fingern abzählen kann. Der ganze Rest sind Klone davon die für spezielle (wirklich spezielle) Aufgaben optimiert wurden.
z.B. TinyCore, MicroCore für extrem wenige Hardware-Ressourcen
oder
Tails für Anonymes surfen
etc.
Also hör bitte auf, hier so zu tun als ob es Millionen von Linux-Distributionen gäbe. Werd erwachsen!
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