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Wo ist dann noch ein Problem?!

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  1. Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: Feron 07.06.13 - 10:46

    Frage ich mich ernsthaft, weil auf anderen Seiten (wohl auch hier) wird irgendwie weiter gemeckert. Eine Zusammenfassung von dem, was ich aus der News lesen konnte:

    - Spiele lokal und online (positiv)
    - Spiele können auf fremden Konsolen gespielt werden (positiv)
    - Spiele kaufen: Laden oder digital (positiv)
    - bis auf Spiele dauerhafte Offlinenutzung möglich (positiv), bei Spielen alle 24 Stunde (negativ)
    - Gebrauchthandel mit Spielen möglich, keine Gebühren (positiv)
    - nettes Verleihsystem wie bei Amazon (positiv und negativ)
    - Kinect lässt sich ganz ausschalten (positiv)
    - "Xbox on" lässt sich abschalten (positiv)
    - lokale Speicherung von Daten bei denen es man wünscht (positiv)

    Bis auf das alle 24 Stunden online sind doch eigentlich alle Kritikpunkte entkräftet worden. Oder übersehe ich was?

    Wie ist das mit der gemeinsamen Spielesammlung und gleichzeitigen Nutzen von bis zu 10 Leuten gemeint? Das ist mir nicht ganz klar. Dann kauft sich ein Kollege ein Spiel und 9 Freunde können es kostenlos spielen? Kann ich irgendwie nicht so recht glauben.

    Und wieso macht Golem nicht mal eine Pro/Kontra Liste?!

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  2. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: Leviath4n 07.06.13 - 10:49

    Das wird die Schreiberlinge der Konkurrenz nicht davon abhalten, weiter gegen MS zu wettern ;)

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  3. Ja, du übersiehst zwei Punkte:

    Autor: Anonymer Nutzer 07.06.13 - 10:50

    Erstens, alle 24 Stunden online gehen ist einfach nicht überall. Ab davon gibt es nicht überall so schnelles Breitband, was mitunter der Grund für eine Konsole war/ist. (Damit man eben zocken kann, auch wenn die Leitung nur 1MBit hergibt.)

    Zweitens obliegen viele Maßnahmen den Herstellern. MS putzt sich jetzt ab, die großen Publisher werden das ganze Zeug dann schon salonfähig machen.

    Nein, so etwas kommt mir nie und nimmer ins Haus!

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  4. Man sollte schon *ein wenig* differenzieren, findest du nicht?

    Autor: Anonymer Nutzer 07.06.13 - 10:52

    Leviath4n schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wird die Schreiberlinge der Konkurrenz nicht davon abhalten, weiter
    > gegen MS zu wettern ;)

    Also jedwede Kritik gleich als "Wettern" abzustempeln finde ich schon sehr kurzsichtig.
    Ab davon gibt es mindestens so viele Meinungen wie es Menschen gibt, weshalb sollten da gerade jene, die etwas unkritischer oder euphorischer sind, die "besseren" sein?

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  5. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: x3cion 07.06.13 - 10:54

    Ich finde aber, das geht noch nicht weit genug. Microsoft sollte sich per AGB selbst Strafen auferlegen, falls private Daten wie die der Kinect missbraucht oder überhaupt zu anderen verwertet werden, als vom Nutzer gewünscht und sich zu den angegebenen Versprechen verpflichten.

    Edit: [
    Mein Gedankengang hierbei ist, dass mit großer Macht auch große Verantwortung kommt. Die Konsole klingt wie ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings entmündigt die Möglichkeit der Hersteller Weiterverkauf zu unterbinden die Nutzer. Genau wie Video und Tondaten extrem private Daten sind, die mit allen Mitteln geschützt werden müssen und wenn es nur durch das sofortige löschen dieser geht.

    Die Balance muss (schon länger) wieder hergestellt werden, der Nutzer darf nicht das entmündigte Vieh sein, ich fürchte das wird langfristig die Gamerkultur zerstören.
    ]

    Außerdem sollten die Hersteller dazu gezwungen werden, auf Hülle und Downloadseite klar anzugeben, ob ein Spiel weiterverkauft werden kann oder nicht.

    Der Rest klingt ja schonmal viel besser als vorher. Ich glaube trotzdem, dass die 360 meine letzte Microsoft-Konsole war.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.13 11:11 durch x3cion.

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  6. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: Feron 07.06.13 - 11:02

    x3cion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde aber, das geht noch nicht weit genug. Microsoft sollte sich per
    > AGB selbst Strafen auferlegen, falls private Daten wie die der Kinect
    > missbraucht oder überhaupt zu anderen verwertet werden, als vom Nutzer
    > gewünscht und sich zu den angegebenen Versprechen verpflichten.
    >
    > Außerdem sollten die Hersteller dazu gezwungen werden, auf Hülle und
    > Downloadseite klar anzugeben, ob ein Spiel weiterverkauft werden kann oder
    > nicht.
    >
    > Der Rest klingt ja schonmal viel besser als vorher. Ich glaube trotzdem,
    > dass die 360 meine letzte Microsoft-Konsole war.

    Seht gute Punkte!
    Der zweite ist sehr wichtig und ich vermute, dass so etwas auch geschehen wird. Ist bei Online-Registrierung und Dauer-Online ja jetzt schon der Fall. Leider nur winzig auf der Rückseite , sodass es viele Leute übersehen und sich hinterher ärgern. Ein eigenes Logo wäre dafür auf der Vorderseite schön :)

    Der erste Punkt ist zwar noch wichtiger eigentlich, aber ich denke nicht, dass das kommen wird. Das wäre (finanziell) viel zu riskant für Microsoft. Selbst wenn sie selber absolut den Userwunsch in Sachen Aufzeichnung und Speicherung respektieren würden, sie müssten sämtliche Anbieter der Konsole dann irgendwie kontrollieren bzw. die Kommunikation mit Servern der Publisher, TV-Anbieter usw. extrem einschränken bzw. filtern.

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  7. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: thorsten thorben kai uwe 07.06.13 - 11:09

    Feron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Das wäre (finanziell) viel zu riskant für Microsoft.
    > Selbst wenn sie selber absolut den Userwunsch in Sachen Aufzeichnung und
    > Speicherung respektieren würden, sie müssten sämtliche Anbieter der Konsole
    > dann irgendwie kontrollieren bzw. die Kommunikation mit Servern der
    > Publisher, TV-Anbieter usw. extrem einschränken bzw. filtern.

    Ist das mein Problem? Wenn die so einen Bullshit einführen müssen, müssen sie meine Daten auch nach den jeweiligen Datenschutzgesetzen verarbeiten und dafür Sorge tragen, dass Dritte, die diese Daten bekommen, dies auch beachten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.13 11:10 durch thorsten thorben kai uwe.

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  8. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: bassfader 07.06.13 - 11:13

    Microsoft = US-Unternehmen
    Daten Speicher-Ort = USA

    => Gültige Datenschutzgesetze = USA-"Datenschutz"-Gesetze = Kein bzw. kaum Datenschutz

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  9. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: Feron 07.06.13 - 11:16

    thorsten thorben kai uwe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Feron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >Das wäre (finanziell) viel zu riskant für Microsoft.
    > > Selbst wenn sie selber absolut den Userwunsch in Sachen Aufzeichnung und
    > > Speicherung respektieren würden, sie müssten sämtliche Anbieter der
    > Konsole
    > > dann irgendwie kontrollieren bzw. die Kommunikation mit Servern der
    > > Publisher, TV-Anbieter usw. extrem einschränken bzw. filtern.
    >
    > Ist das mein Problem? Wenn die so einen Bullshit einführen müssen, müssen
    > sie meine Daten auch nach den jeweiligen Datenschutzgesetzen verarbeiten
    > und dafür Sorge tragen, dass Dritte, die diese Daten bekommen, dies auch
    > beachten.

    Das habe Sie doch so festgelegt. Im Übrigen ist das schon längst der Fall. In jeder Datenschutzerklärungen steht drin, welche Daten an Dritte weitergegeben und wie diese verarbeitet werden dürfen. Was ich als utopisch bezeichnete, ist, dass Microsoft für Missbrauch Dritter, selber haften würde.

    @bassfader
    Da kannst du jeden beliebigen Staat einsetzen ;)

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  10. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: Yash 07.06.13 - 11:18

    Weiterverkauf nur möglich, wenn die Person seit mindestens 30 Tagen in meiner Freundesliste ist. Was ist das denn für ein Müll? Nein, danke. Die Konsole kann MS behalten.

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  11. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: bassfader 07.06.13 - 11:20

    Feron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @bassfader
    > Da kannst du jeden beliebigen Staat einsetzen ;)

    Das ist wohl teilweise wahr, aber in den USA ist es doch noch mal ein anderes Level. Dort brauchen die "Einrichtungen" nur den leisesten verdacht und schon kriegen sie Zugriff auf ALLE deine Daten, das geht z.B. hier in Deutschland nicht ganz so schnell. Da müssen erstmal Beweise her und eine richterliche Anordnung. In den USA reicht schon der "Terror-Verdacht".

    Das ist auch der Grund warum viele Kunden der Firma in der ich arbeite darauf bestehen dass Daten NIEMALS in die USA gehen, nicht mal darüber geroutet werden.

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  12. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: Geistesgegenwart 07.06.13 - 11:22

    Feron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Gebrauchthandel mit Spielen möglich, keine Gebühren (positiv)

    Das steht so nicht im Artikel. Es steht da, das für Händler und Käufer keien Gebühren anfallen, das war vorher bereits bekannt. Der *Verkäufer* hingegen, muss eine Gebühr entrichten wenn er das Spiel von seiner Konsole "entkoppeln" will, sodass sich der Verkauf nicht lohnen kann.

    > - nettes Verleihsystem wie bei Amazon (positiv und negativ)

    Steht so auch nicht im Artikel. Es obliegt dem Spielehersteller inwieweit das Möglich sein soll - d.h. die Publisher können (und werden) das unterbinden.

    > Bis auf das alle 24 Stunden online sind doch eigentlich alle Kritikpunkte
    > entkräftet worden. Oder übersehe ich was?

    Du übersiehst, was im Artikel steht: "Microsoft behält sich aber vor, die jetzt veröffentlichten Regeln zu verändern"

    Das ist für mich eine klar erkennbare Marketingtaktik. Nach der Negativkritik mit Gebrauchtspielen wird das jetzt so umgesetzt von wegen "Ist ja alles nicht so schlimm", und in 2-3 Jahren wenn die Konsole hinreichend verkauft wurde, wird der Gebrauchthandel und Onlinezwang einfach per Softwareupdate nachgereicht. Willst du weiter neue Spiele kaufen oder deine alten Online spielen, musst du updaten - die haben dich bei den Eiern.

    War bei SONY ja genauso, Cinavia und Online-Pass kamen erst, nachdem schon 20 Mio. Stück in den Wohnzimmer standen. Zusätzlich wurde PS PLUS gepusht und features im klassischen, kostenlosen PSN nach und nach zurückgefahren (z.B. bei vielen neuen Spielen kein Backup von Savegames auf USB stick mehr möglich, nur in die Cloud mit PLUS).

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  13. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: thorsten thorben kai uwe 07.06.13 - 11:22

    >Anwendbarkeit des BDSG
    >
    > Das BDSG ist dann anwendbar, wenn eine Erhebung, Speicherung oder Nutzung von Daten auf deutschem Territorium (Territorialprinzip) vorgenommen >wird. Es bleibt demnach auch dann anwendbar, wenn eine Übermittlung ins Ausland stattfindet.
    >...
    >Werden Daten jedoch nicht auf dem Gebiet der Bundesrepublik erhoben, gespeichert oder genutzt, so finden die nationalen Regelungen des jeweiligen >Landes Anwendung.

    Und da die Daten ja in meiner Wohnung erhoben werden, dürfte das BDSG greifen.

    Hier auch nochmal nen detaillierterer Link (da habe ich mir jetzt nicht alles durchgelesen):
    http://www.datenschutzbeauftragter-info.de/ist-das-bundesdatenschutzgesetz-bdsg-im-internationalen-datenschutz-anwendbar/

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  14. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: F4yt 07.06.13 - 11:31

    Nun, dort steht zwar, dass sich Spiele auch auf der XBOX eines Freundes nutzen lassen, allerdings scheint das nur solange der Fall zu sein, wie man mit seinem Account bei ihm eingeloggt ist. Also einfach die Disk über's Wochenende verleihen ist trotzdem nicht.

    Gebrauchtspiele privat weiterverkaufen (eBay oder direkt) geht halt auch nicht mehr. Du *musst* über shops gehen und deren Preise akzeptieren. Und da die auch noch Gewinn an dem Verkauf machen wollen, bekommt man beim Verkauf im Laden eher weniger als beim Direktverkauf...

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  15. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: bassfader 07.06.13 - 11:31

    thorsten thorben kai uwe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Anwendbarkeit des BDSG
    > >
    > >Das BDSG ist dann anwendbar, wenn eine Erhebung, Speicherung oder Nutzung
    > von Daten auf deutschem Territorium (Territorialprinzip) vorgenommen >wird.
    > Es bleibt demnach auch dann anwendbar, wenn eine Übermittlung ins Ausland
    > stattfindet.
    > >...
    > >Werden Daten jedoch nicht auf dem Gebiet der Bundesrepublik erhoben,
    > gespeichert oder genutzt, so finden die nationalen Regelungen des
    > jeweiligen >Landes Anwendung.
    >
    > Und da die Daten ja in meiner Wohnung erhoben werden, dürfte das BDSG
    > greifen.
    >
    > Hier auch nochmal nen detaillierterer Link (da habe ich mir jetzt nicht
    > alles durchgelesen):
    > www.datenschutzbeauftragter-info.de

    Die US-Datenschutz Bestimmungen treten ab dann in Kraft, ab dem sich die Daten physisch in den USA befinden (z.B. auf einer Festplatte dort).
    Das kann unser BDSG nicht aushebeln, es kann nur regeln was mit den Daten innerhalb Deutschlands passiert. Sind diese einmal nach außen gegangen gelten die jeweils dort geltenden Bestimmungen.

    Das von dir zitierte gilt nur, wenn die Daten hier in Deutschland sind. D.h. bei der Erhebung und dann bis zur Übertragung ins Ausland.
    Wenn die Daten sowohl hier als auch im Ausland gespeichert werden, gelten für die Daten die sich hier befinden unser BDSG, und für die Daten die sich im Ausland befinden die dort geltenden Bestimmungen.

    EDIT: Das ist übrigens genau das was du zitiert hast, das sogenannte Territorial-Prinzip



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.13 11:33 durch bassfader.

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  16. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: baltasaronmeth 07.06.13 - 11:34

    Der Gebrauchthandel mit den Spielen, die ich jetzt so kaufe, ist derzeit auch möglich. Ich muss derzeit meine Konsolenspiele nicht bei Microsoft registrieren und kann, egal ob eine Internetverbindung vorhanden ist oder nicht, einfach spielen. Wenn ich ein Spiel verleihen will, gebe ich die Disk weiter. Dass der Freund dann die DLC nicht spielen kann, ist mir jetzt schon ein Dorn im Auge. Ich sehe den Mehrwert dieser Funktionen für mich nicht. Die Spiele werden dadurch auch nicht besser und meine Einzelspielersitzungen werden nicht interessanter, nur weil ich im Hintergrund mit einem Server verbunden bin. Mir reicht es schon, dass in den traurigsten Filmsequenzen, mitten in den schönsten Momenten voller schwermütiger Musik es BLING! macht und ich eine Einblendung zu einer Trophäe erhalte. Das nervt schon mehr als genug, holt mich aus meinem Vergnügen heraus, erinnert mich daran, dass hinter dem Spiel ja eine Medienmaschinerie steckt. Das einzige, was jetzt besser wird, ist Ton und Optik der Spiele, da mehr Rechenleistung vorhanden ist. Die Spielinhalte werden durch die Gängelungen nicht besser, im Gegenteil, die Spielmechaniken der großen Titel werden immer einfacher und inhaltsloser.

    Das ist nicht alles halb so wild. Die Kritikpunkte, die du entkräftet siehst, sind lediglich leicht entschärft worden. Das ändert nichts daran, dass der Zustand zum aktuellen Status sich verschlechtert. Nur weil es sich jetzt nicht ganz so schlimm verschlechtert, wie ursprünglich angekündigt, kommen dennoch mehr Einschränkungen als Mehrwert auf uns zu. Der einzige Mehrwert wird sein, dass man nun alles herunterladen kann, ähnlich wie bei Steam. Das bedeutet im Klartext, dass ich mich weder zu einem Laden bewegen muss, noch auf das Amazonpaket mit der Disk zu warten habe. Wir sprechen hier von einer Stunde Shopping oder drei Tage warten, was mir effektiv abgenommen wird. Dafür gebe ich jede Hoheit über meinen Geldwert auf. Wenn der Publisher entscheidet, ob ich ein Spiel gebraucht verkaufen kann und ich dies nur über die Inhaltsplattform von Microsoft machen kann, will ich das nicht. Wenn ich mein Hab und Gut nicht auf dem Flohmarkt loswerde, dann ist es nicht mein Hab und Gut, dann ist es nur eine Dienstleistung. Für das, was geboten wird, sind mir die Spiele zu teuer, um nur eine Dienstleistung zu bezahlen, die mir keinen Vermögenswert gibt. Ich gebe doch auch nicht mehr Geld für Konzertkarten aus, als ich verschmerzen kann, denn das Geld ist dann einfach weg.

    Ich habe einst, als mal alles knapp war, meine halbe PS2-Sammlung verkauft und damit eine Monatsmiete bezahlen können. Auch wenn der Wertverfall groß war (60¤ neu, 10-20¤ gebraucht), hatte ich von meiner Ausgabe noch immer einen Restwert. Hier ist das nicht mehr der Fall, darum werde ich mein Geld bald vielleicht in andere Beschäftigungen stecken.

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  17. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: violator 07.06.13 - 11:36

    Feron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis auf das alle 24 Stunden online sind doch eigentlich alle Kritikpunkte
    > entkräftet worden.

    Und der eine Punkt würde mir schon ausreichen das Ding nicht zu kaufen, weils eine unnötige Gängelung ist.

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  18. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: Ach 07.06.13 - 12:37

    Lass das mit der Pro/Contra Liste doch mal stecken.

    Und das einzigste was MS mit der vorgelegten "Lastverteilung" an "positivem" erreicht ist, dass nun jeder die Schuld auf den anderen schieben kann, wie in einem Ping Pong Spiel. Juristisch schwierig zu erfassen, und in absolut keinster Weise dazu geeignet ein aggressives Vorgehen der Anbieter gegenüber den Kunden zu bremsen, ganz im Gegenteil, es wird sogar noch herausgefordert, weil man ja immer so schön auf den andern verweisen kann.

    Von dem Gerät dass jedes bekannte Geheimagentenuntensil in den Schatten stellt(Videoüberwachung/Audioüberwachung/3dimensionale Bewegungsdatenerkennung/Codeworterkennung/Netzwerkzugang) will ich gar nicht erst anfangen. Wie kommt man nur auf die Idee es dem User aufzubürden diese Funtionen zu sperren? Und das noch in dem er dazu Nachteile in Kauf nehmen muss? Das müsste gleich mal verboten und mit einer Geldstrafe versehen werden. Jede Art der Datenversendung müsste vom User bestätigt werden, und das nicht in Form einer abzunickenden Eula, sondern vor dem Senden, und jedes mal wenn das Teil sendet muss das kentlich gemacht werden, etwa in Form einer gut erkennbaren blinkenden Diode am Gerät, und bitte mit Logdatei. MS redet von Offenheit? Nun, das ist dann schon mal Offenheit gegenüber dem Kunden, ein bisschen zumindest. Ein bisschen nur, weil schließlich doch wieder jeder dahergelaufene Praktikant oder auch Verbrecher oder auch Agent oder Voyeur oder was auch immer in die Wohn-, Schlaf- oder Kinderzimmer spähen kann wie er lustig ist. Die Kontrolle liegt einzig und allein in den Händen des Konzern, des Spieleherstellers oder vielleicht auch in den Händen des Hackers der sich zwischen beiden oder über einen von beiden in System einnistet. Irgendwas läuft da ganz gewaltig schief.

    PS:
    Wie sieht es überhaupt aus mit der Archivierung bzw. Löschung dieser Daten? Wo hält sich der Konzern da überhaupt mal in einer Form an Europäisches Gesetz? Wie lange will der Deutsche Gesetzgeber denn noch Hände in den Schoß legen und weiter vor sich hin dösen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.13 12:46 durch Ach.

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  19. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: smeexs 07.06.13 - 12:44

    Leviath4n schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wird die Schreiberlinge der Konkurrenz nicht davon abhalten, weiter
    > gegen MS zu wettern ;)

    ha der war gut .. es ist eher anders herum.

    in den foren wo ich wirklich aktiv bin und halbwegs den überbklick habe tauchten vor ca einem monat einige neue user auf.

    alle posten sie einzig nur zu ms themen und immer nur positiv.

    also bitte ..

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  20. Re: Wo ist dann noch ein Problem?!

    Autor: Huschel 07.06.13 - 12:48

    Obwohl es bei mir aus Tradition eine PS4 werden wird muss ich sagen, dass ich keine grösseren Probleme bei der XBox sehe. Für mich klingt das eigentlich ganz vernünftig und würde Sony bei der PS4 so vorgehen, fände ich das garnicht so verkehrt.

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