Ich fühle mich ja richtig prädestiniert, nicht mit diesem Strom zu schwimmen und nicht zu dieser matschigen Masse zu gehören ... das hat Etwas ...
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Gibt genügend von dir. Uns zusammen stellt ihr das Heer der Alternativen dar. So schön ohne "Fratzenbuch" und diesen neumodischen Datensammlerquatsch. Eh nur Teenies mit Massenware und Massengeschmack drin. Da lohnt es sich richtig die Uniform wieder rauszuholen, denn dann ist man heutzutage wieder anders.
Hipsterkultur abstrahiert auf die Datenwelt.
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Aber Facebook ist doch alternativlos :(
--
Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.
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Herzlichen glückwunsch, du gehörst halt zur anderen "matschigen Masse".
Was auch immer du dir davon kaufen kannst.
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SJ schrieb:
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> Aber Facebook ist doch alternativlos :(
da fragt man sicht echt wie wir in Zeiten vor Facebook überleben konnten...
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Ohne so eine groß-angelegte Plattform wäre jedenfalls einiges nicht mehr möglich, was du so schön als irrelevant abtust. Studienorganisation zB klappt nicht um einen Bruchteil so gut, ohne Facebook. Es wird verlangt, dass man alle nötigen Informationen besitzt, egal ob sie irgendwo vernünftig oder richtig(!!) ausgeschrieben sind oder nicht. Die Gruppen helfen demnach, Fehler der Universitäten auszumerzen, tragen dazu bei, dass fehlerhafte Skripte in Absprache mit anderen verglichen werden können etc.pp. Klar, dafür brauch ich kein Facbeook, aber Nachts um 3h steig ich nicht noch in die Ubahn fuer 30 Minuten, damit ich nach 10 Minuten Fußweg dann eben mal kurz was durchgehen kann mit "Lisa", deren Freund auf der anderen Bettkante hockt.
Es beschleunigt, vereinfacht und wirkt der enormen Kürzung der Uni-Budgets entgegen.
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Desweiteren folgen solche Gruppen dem Zweck des Allgemeininteresses. Jeder kann zu jeder Zeit an jedem Ort alle nötigen Informationen(wenn vorhanden) bekommen.
Während div. Praktika in Luxembourg kann ich dennoch ohne Probleme jemanden erreichen, mit dem man sich kurzschließen kann, die Informationen sind nicht vergänglich. D.h Telefonat oder dergleichen zaehlt nicht.
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Großartig - man kann keinen Post zu FB bringen - selbst einen zur Technik dahinter - ohne, dass sich die Leute melden mit einem "FB?LOL - ohne mich".
Wenn demnächst jemand etwas zu einem neuen Drucker von Epson schreibt, meld ich mich auch zu Wort, dass ich keinen Drucker habe, und keinen brauche. Das wird jeden interessieren :-)
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Ich sehe in FB keinen Nachteil,
ich habe bisher nur Vorteile kennengelernt.
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uhhh - ich erinner mich an diesen 'Witz' zu Veganern:
Wie erkennst du auf einer Party einen veganer? Nicht notwendig - er wird es dir sagen.
genau so verhält es sich mit Nicht-facebooknutzern in Techforen.
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hairetic schrieb:
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> uhhh - ich erinner mich an diesen 'Witz' zu Veganern:
>
> Wie erkennst du auf einer Party einen veganer? Nicht notwendig - er wird es
> dir sagen.
>
> genau so verhält es sich mit Nicht-facebooknutzern in Techforen.
War das Original nicht mit iPhone-Usern?
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ten-th schrieb:
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> Ich fühle mich ja richtig prädestiniert, nicht mit diesem Strom zu
> schwimmen und nicht zu dieser matschigen Masse zu gehören ... das hat Etwas
> ...
Bei 7 Milliarden Menschen auf der Erde von denen 1 Milliarde (angeblich...) nen Facebookaccount haben, gehören doch die anderen 6 Milliarden zu den Mitläufern während die 1 Milliarde voll die Individualisten sind. Oder gilt sowas nur dann wenn man selber gerne Individualist ist und die "Logik" grade in den Kram passt? :)
1 Milliarde Revolutionäre!!!11einself Yeah!
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Prädestiniert? Individualist? Selbsbestimmung? So ein Quatsch. Die Gesellschaft schreib der Gesellschaft vor was sie zu tun und zu lassen hat. Warum nicht FB? Ich finde es toll, beomme dort ausgesuchte Informationen zubereitet und kann andere mit meinem Senf überschütten. Und die Technik, die dahinter steckt fasziniert mich.
Niemand schließt sich aus der Gesellschaft aus, niemand will auffallen. Wie z.B. Punks. Ach ne, die sind ja auch nur so eine uniformierte Gesellschaftsform (äußerlich/innerlich).
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KarlaHungus schrieb:
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> ten-th schrieb:
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> > Ich fühle mich ja richtig prädestiniert, nicht mit diesem Strom zu
> > schwimmen und nicht zu dieser matschigen Masse zu gehören ... das hat
> Etwas
> > ...
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> Bei 7 Milliarden Menschen auf der Erde von denen 1 Milliarde (angeblich...)
> nen Facebookaccount haben, gehören doch die anderen 6 Milliarden zu den
> Mitläufern während die 1 Milliarde voll die Individualisten sind. Oder gilt
> sowas nur dann wenn man selber gerne Individualist ist und die "Logik"
> grade in den Kram passt? :)
>
> 1 Milliarde Revolutionäre!!!11einself Yeah!
Das deutsche Bildungssystem sollte sich schämen..... Wie schön, dass du glaubst, dass alle Menschen auf der Welt 1. einen Internetzugang haben und 2. überhaupt reich genug sind, um sich das leisten zu können....
Aktuell gibt es weltweit circa 2 Mrd. Menschen mit Internetzugang. Die Hälfte aller Internetnutzer sind somit Facebook-Nutzer. Es ist nicht nur beängstigend, dass so viele Menschen ihren Sinn für Datenschutz und die damit verbundene Wichtigkeit aus den Augen verlieren, sondern auch einfach nur Mainstream :-P
Es gibt mehr Leute, die ich nicht mag, welche Facebook nutzen, als Leute, die ich mag.
Ich sehe keinen Vorteil darin bei Facebook zu sein. Sondern nur Nachteile bisher.
Mit Freunden kann ich beispielsweise wunderbar auch ohne FB in Kontakt bleiben.
Meine Anonymität im Netz bzw. der Schutz meiner Daten ist für mich eine heilige Kuh.
Wer pietätlos rausschleudern will, wie er heißt, wo er wohnt, wie bescheuert er sich auf Parties anstellt, usw. soll das meinetwegen tun. Aber mich würden maximal finanzielle Interessen dazu bringen Facebook zu nutzen, und selbst dann unter strengen Vorkehrungen (beispielsweise ein Profil als Freiberufler o.Ä. zwecks Werbung).
Soll jeder handhaben wie er will.
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hairetic schrieb:
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> uhhh - ich erinner mich an diesen 'Witz' zu Veganern:
>
> Wie erkennst du auf einer Party einen veganer? Nicht notwendig - er wird es
> dir sagen.
>
> genau so verhält es sich mit Nicht-facebooknutzern in Techforen.
Liegt wahrscheinlich daran, dass man ständig mit FB konfrontiert wird, selbst wenn man dort keinen Account hat. Es ist überaus lästig wenn man ständig sozial oder organisatorisch auf diese Seite gelockt wird. Ständig glaubt jemand Druck ausüben zu müssen, selbst wenn es unbeabsichtigt geschieht. Natürlich baut das entsprechenden Frust gegenüber FB auf.
Das oben genannte Problem kann man übrigens auch mit einem gut gewarteten Moodle-System lösen. Die Uni schlägt Informationen dort an. Jeder auf Wunsch über Änderungen per EMail informiert werden. Offene Fragen oder Fehler können gleich unter den Informationen als Kommentare hinterlassen werden und es ist auch direkte Kommunikation mit Professoren und Tutoren möglich. Wenn FB nötig ist um zB über ausgefallene Vorlesungen informiert zu werden, dann ist das eher ein Organisationsmangel bei der Uni, der nicht einfach ignoriert sondern geschlossen angesprochen werden sollte.

1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.01.13 16:03 durch elgooG.
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ten-th schrieb:
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> Ich fühle mich ja richtig prädestiniert, nicht mit diesem Strom zu
> schwimmen und nicht zu dieser matschigen Masse zu gehören ... das hat Etwas
> ...
Genau, schwimm lieber mit der matschigen Masse mit, die stolz darauf ist sich bei FB nicht angemeldet zu haben. Du Individualist du. :D
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wenns dich glücklich macht geh halt nicht zu facebook - aber gehe nicht davon aus dass es irgendjemanden interessiert
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+1
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elgooG schrieb:
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> hairetic schrieb:
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> > uhhh - ich erinner mich an diesen 'Witz' zu Veganern:
> >
> > Wie erkennst du auf einer Party einen veganer? Nicht notwendig - er wird
> es
> > dir sagen.
> >
> > genau so verhält es sich mit Nicht-facebooknutzern in Techforen.
>
> Liegt wahrscheinlich daran, dass man ständig mit FB konfrontiert wird,
> selbst wenn man dort keinen Account hat. Es ist überaus lästig wenn man
> ständig sozial oder organisatorisch auf diese Seite gelockt wird. Ständig
> glaubt jemand Druck ausüben zu müssen, selbst wenn es unbeabsichtigt
> geschieht. Natürlich baut das entsprechenden Frust gegenüber FB auf.
>
> Das oben genannte Problem kann man übrigens auch mit einem gut gewarteten
> Moodle-System lösen. Die Uni schlägt Informationen dort an. Jeder auf
> Wunsch über Änderungen per EMail informiert werden. Offene Fragen oder
> Fehler können gleich unter den Informationen als Kommentare hinterlassen
> werden und es ist auch direkte Kommunikation mit Professoren und Tutoren
> möglich. Wenn FB nötig ist um zB über ausgefallene Vorlesungen informiert
> zu werden, dann ist das eher ein Organisationsmangel bei der Uni, der nicht
> einfach ignoriert sondern geschlossen angesprochen werden sollte.
Das Argument der vereinfachten Organisation, die durch Facebook ermöglicht wird, lässt sich trotzdem nicht von der Hand weisen. An meiner Universität ist Organisation ein Fremdwort und die Gründe dafür sind vielfältig... es existieren verschiedenste Plattformen, Fachbereiche, Fakultäten und einzelne Dozenten arbeiten vollkommen unterschiedlich und das Personal ist unterbesetzt. Vermutlich gibt es an anderen Universitäten / Fachhochschulen ähnliche Probleme.
Ich warte sicher nicht 5 Jahre, bis die Uni einige organisatorische Änderungen durchgeführt hat, die den Ablauf des Studiums und insbesondere der Materialbeschaffung vereinfachen, denn in 5 Jahren hätte ich gerne meinen Master und stünde in einem Arbeitsverhältnis -> ergo kommen viele Studenten auf die Idee, sich untereinander zu organisieren und auszutauschen. Was beispielsweise Gruppen bei Facebook vereinfachen. Die technische und gesellschaftliche Problematik bei Facebook liegt vollkommen klar auf der Hand, aber solange niemand von mir das sieht, was nicht gesehen werden soll, kann ich es auch ganz guten Gewissens benutzen.
Natürlich geht das alles auch per Email. Oder SMS. Oder Telefon. Oder Skype...
Aber da der Anteil der Facebook-Nutzer sehr hoch ist und die meisten davon sehr aktiv sind, ist hier die Intensität einfach höher... denn aus Erfahrung weiß ich, dass meine Emails meist nach 1 oder 2 Tagen beantwortet werden... die Nachricht bei Facebook meistens nach 2 Minuten, denn die liest der oder diejenige bereits auf seinem Smartphone. Muss man nicht gut finden, ist aber effektiv.
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Wieso stecken die Kritiker immer alle in einen Topf? Nicht jeder der bei Facebook ist hat sich mit seinem richtigen Namen registriert, Nickname, Abkürzungen reichen völlig. Nicht jeder gibt seine Adresse und andere private Daten preis. Man kann Facebook auch mehr oder weniger passiv nutzen um z.B. verschiedene Seiten zu verfolgen oder einfach nur hin und wieder mit jemandem austauschen.
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