Hi,
Was ich mich bei diesem ganzen Cloudkram immer Frage. Rechnet sich sowas ggü. einer dedizierten selbstverwalteten Lösung überhaupt finanziell? Die Preise kommen mir zumindest nicht besonders günstig vor.
typ schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Hi,
>
> Was ich mich bei diesem ganzen Cloudkram immer Frage. Rechnet sich sowas
> ggü. einer dedizierten selbstverwalteten Lösung überhaupt finanziell?
Was willst Du jetzt hören? "Ja"? "Nein"? So eine Antwort kann man nicht geben, weil es immer vom individuellen Bedarf abhängt.
> Die
> Preise kommen mir zumindest nicht besonders günstig vor.
Ich kann mich nicht erinnern, dass hier im Forum JEMALS irgendwelche Preis günstig genannt wurden.
typ schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Hi,
>
> Was ich mich bei diesem ganzen Cloudkram immer Frage. Rechnet sich sowas
> ggü. einer dedizierten selbstverwalteten Lösung überhaupt finanziell? Die
> Preise kommen mir zumindest nicht besonders günstig vor.
Je nachdem wie gut Amazon das ganze wartet kann es sich lohnen. Aber: Sonderwünsche sind dann wohl nicht drinn.
Allgemein ist Amazon nicht wirklich günstig beim Thema Cloudcomputing, eher sogar teuer. Einen Server mit den Leistungsdaten zu kaufen und selbst in einem Rechenzentrum zu hosten dürfte sich schon im ersten Jahr im Vergleich zu Amazons Preis rechnen.
Allerdings ist es bei Amazon deren Problem wie der Rechner hin kommt, Wartung bei Hardwareproblemen, Aufsetzen der Systeme usw.
Daraus ergeben sich durchaus auch schnell kosten die nicht zu verachten sind
Für jemand der kein Admin ist, lohnt sich die Sache.
Man braucht sich um nichts kümmern und die Backup lagern auch sicher.
ich sehe mehr das Problem in der Latenz.
Aber ich habe mich ehrlich gesagt, mit so was noch nicht beschäftigt.
Vom Gefühl her würde ich aber sagen, dass sich dieses Angebot nicht so gut für Seiten mit vielen Anfragen eignet.
Aber so ein kleiner Betrieb ohne EDV...
8 Stunden am Tag und das an 23 Tagen im Monat.
Da hat mein eine Datenbank für 20-25Euro.
Für Backup ist auch gesorgt und man spart sich einen festen EDV´ler.
Wollt ihr es nicht verstehen?
Es heisst nicht ohne Grund Cloud. Es ist SKALIERBAR. Wenn ich weiss wieviel Leistung ich brauche lohnt sich das nicht.
Ich kann in Sekunden die Leistung verhundertfachen und naach ner Stunde wieder runterfahren. Und ebzahl dann auch nur fuer die Stunde.
die anschaffung ist nicht so das problem. wobei sie in dieser größenordnung schon weh tun. als ewiger HP kunde würd mir da einfallen eine cluster lösung aus mindestens 2 DL380 G6. also schon deutlich jenseits von 10k eur, nur anschaffung ohne wartung.
viel teurer ist wartung und support des ganzen. eine SLA die wirklich rascheste reaktion und gutes monitoring beinhaltet kostet wirklich geld.
was amazon da anbietet ist ein sorglos - paket. man hat fixe kosten, muss sich um nichts kümmern. schon sehr verlockend ...
das größte problem ist aber dass meine hardware dann nicht skaliert ... bin ich bei 100% last angekommen ist tilt. bei clouds beheb ich das problem per mausklick ...
typ schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Hi,
>
> Was ich mich bei diesem ganzen Cloudkram immer Frage. Rechnet sich sowas
> ggü. einer dedizierten selbstverwalteten Lösung überhaupt finanziell? Die
> Preise kommen mir zumindest nicht besonders günstig vor.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.09 10:28 durch ( Alternativ: kostenlos registrieren).
die versteckten kosten wenn man alles in eigenregie macht! und auch die offensichtlichen kosten werden oft "vergessen" zb personalkosten!
Marlon1981 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Aber so ein kleiner Betrieb ohne EDV...
> 8 Stunden am Tag und das an 23 Tagen im Monat.
> Da hat mein eine Datenbank für 20-25Euro.
> Für Backup ist auch gesorgt und man spart sich einen festen EDV´ler.
Ich glaube gerade das rechnet sich langfristig nicht. Ein kleiner Betrieb ohne eigne EDV lässt sich einmalig ein Server einrichten inkl. regelmäßiges Backup Funktionalität.
EDV Personal sollte dann nur in Problemfällen nötig sein.
DarkRoot schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wollt ihr es nicht verstehen?
http://www.golem.de/neustyle/_img/golemlogo-newblue-trans.png
Nur weil man mit einem Schraubenzieher schlecht Löcher bohren kann, werden Schraubenzieher nicht gleich ausgemerzt...
Clouds lohnen sich beispielsweise, wenn man stark unterschiedliche Belastungen hat:
- Weihnachtsmann, Osterhase
- Wahl (Land, Bund,...)
- Sonder-Aktionen (Olympia usw.)
- Cebit-Messe / Boot-Messe (Kieler Woche)... / GamesCom / KölnCom
- ...
Man hätte dann einen Server 24x7 beim Hoster laufen und leitet bei Überlast oder besonders vielen Abrufen an die WebServer-Cloud weiter.
Es lohnt, wo die Belastung stark schwankt, weil dann die Skalierungs-Effekte (Skalen-Effekte ist was anderes) sich auszahlen.
Es lohnt also beispielsweise überall, wo man deutlich weniger als 12 Monate im Jahr den Server braucht.
Oder immer nur am Wochenende.
Oder wenn Messe-Betrieb ist.
Nicht vergessen: 1 Euro steht bei $1,50. In USA kaufen ist krass billig.
Und css/xhtml-Seiten sind schnell trotz Latenz.
Und gute Seiten sind schnell, weil sie nicht überfettet sind.
Und Traffic kostete bei Amazon iirc das letzte Mal (bei einer golem-Meldung) 20 Cent pro Gigabyte. Ich unterstelle mal, das der Traffic nicht nur bei mysql also auch für web/allgemeiness-cloud und S3 usw. nur noch 10 Cent pro Gigabyte kostet. Kann aber auch falsch sein.
Ergänzung
Wenn man nur gelegentlich was ausrechnen muss, rentiert es auch.
- Server-Logfiles/Werbe-Daten für Kunden auswerten
- Katalog und 3D-Raytracing für Filmchen der Produkte
- Verkehrsflusssimulationen für Ereignisse (Olympia auf Mallorca)
- Öl-Such-Daten auswerten
- Statik o.ä. von Bauwerken durchrechnen
- Windkanal-Simulation
Dafür gibts teilweise auch fertige Images für Amazon EC2. Man mietet dann das Image oder eine Lizenzkey und lässt irgendeine Logfile-Statistik-Software laufen. Wenn der Anbieter nicht schon von Google gekauft wurde. urchin beispielsweise wäre in Betracht gekommen. Aber da gibts auch teurere und sicher bessere Produkte.
Wo reine sql-cloud-Dienste lohnen, weiss ich jetzt so nicht. Evtl ist es in 90% nur Ergänzung für Rechen-Cloud und/oder Webserver-Cloud.
Bei Datenbanken wären Data-Warehouses usw. wären interessant. Aber dafür nimmt man wohl eher selten mysql. Dafür gibts dann aber für EC2 diese Images (z.B. Hadoop u.ä. was jetzt aber kein Beispiel für DataWarehousing ist) und man bucht die Rechen-Cloud.
Quelle-Sonderverkauf schafft zusätzliche Last auf deren Servern. Sowas wäre auch Cloud-affin.
So nun muss ich aber mal dumm fragen...
ich bin z.B. nun mal die Firma "Quelle" und mache gerade eine große Aktion.
Meine Web-Server sind total ausgelastet.
Ich kaufe mir bei Amazon mehre EC2 Rechner und spiele dort meine Homepage auf.
Die Verteilung mache ich z.b. über ein RoundRobbin verfahren direkt über die Domaine?!
Da es sich aber um ein Onlineshop handelt müssen meine Daten aus meiner DB nun in die DB von Amazon (Datenschutz -schluck-).
Ich habe aber nichts davon gelesen, dass ich mehre Amazon DBs betrieben kann (Clustern) oder auch nur mit meiner vorhandenen DB´s in Echtzeit abgleichen kann? (API?)
Wie hilft mir dort die Cloud?
Hat mal jemand einen Link etc?
Kaufen wäre weiter auf den Quelle-Servern. Aber die Bilder könnte man dorthin verlinken. Oder Produktinformationen.
Bei Cloud mietest du Platz(S3 iirc) und/oder hast Abrufrechte (die dann konkret zu bezahlen sind) auf Rechenleistung (EC2) und/oder ausgelieferte Webseiten(EC2 und/oder S3) oder und/oder versendete Emails und jetzt auch MySQL(RDS).
Lies die Golem-Artikel und/oder Wikipedia.
Und ggf. die Beschreibungen bei Amazon.
Spannend ist vermutlich auch die Liste der Images für EC2. Vermutlich ist viel Unfug drunter, aber vielleicht auch Dinge, die interessante Nutzungsmöglichkeiten zeigen.
Fertige Hadoop-Images beispielsweise.
Interessanter wären natürlich Success-Stories/Failure-Stories von Firmen, die es nutzen.
Timm(SchwulenSender) wollte iirc Teile bei Amazon-Cloud hosten. Vermutlich weil die Abrufe sehr unvorhersehbar und/oder ungleichmößig sind.
Kommentare: 171 | letzter Beitrag 20:42 Uhr
Kommentare: 94 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 77 | letzter Beitrag 20:57 Uhr
Kommentare: 70 | letzter Beitrag 18:56 Uhr
Kommentare: 60 | letzter Beitrag 20:11 Uhr
E-Mail an news@golem.de

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

Renesas ist nach Elpida der zweite schwer angeschlagene japanische Chiphersteller. Renesas, das Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC gehört, macht Verlust und will seine größte Fabrik verkaufen.

RIM soll in den kommenden Tagen erneut einen massiven Stellenabbau ankündigen. "Ich habe herausgefunden, welche Teile ich in meinem Puzzle nicht mehr benötige", sagte Firmenchef Thorsten Heins.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.