Wer sich mit professioneller wirtschaftlicher Programmierung auskennt weiss, dass MDA viele Vorteile hat. Insb. Portabilität da sich bei Schnittstellenwechsel der Codegenerator austauschen lässt bzw. der Entwickler sofort in Kenntniss gesetzt werden kann, welchen Teil des Models ersetzt werden muss. Natürlich hat das ganze auch Nachteile, aber zu pauschalisieren und Vergleiche mit Frontpage sind absolut fehl am Platz. Das komplexe Applikationen möglich sind beweist google ja selbst.
Lego Mindstorms lässt grüßen.
Was man mit so einfachen "ich klick mir mein Programm zusammen" Umgebungen machen kann wurde ja schon öfters bewiesen.
und mit "Geocities" wurde da kürzlich ein großer Bereich der Intersetseiten Baukasten Klickerei abgeschaltet.
Na ja, MDA/MDSD sind mehr an den Anwendern/ der Zielgruppe als an der Technik gescheitert.
Wenn ein Experte ein Werkzeug hat, mit dem er effizient Arbeitsabläufe, die er kennt, automatisieren kann, dann hat so ein Projekt auch Erfolgschancen.
Vor allem wenn die / der Entwickler, die Funktionalität die sich nicht so einfach abstrakt beschreiben lässt, in den Generator oder in den generierten Code einpflegen kann.
Wenn man sowas jemandem vorsetzt, der keinen plan hat was da passiert, dann fehlt halt einfach was.
Das macht sich nicht unbedingt gleich bemerkbar, aber mit zunehmender Komplexität führt das mit hoher Wahrscheinlichkeit zu für den Anwender nicht mehr lösbaren Problemen.
Und das ist dann genau der Punkt, an dem dann rumgeblöckt wird MDA/MDSD würde nicht funktionieren.
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