Momentan wird auf Biegen und Brechen jede irgendwie denkbare Funktion in den Browser gepackt. Der soll am Besten alles können - vom Office über Bild- und Videoverarbeitung bis zum Telefon und eventuell noch eine API zum Kaffee kochen.
Wozu das ganze? Muss alles in der Cloud und im Browser laufen?
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War die Frage rhetorischer Art? Ich versuche mich trotzdem mal mit einer kurzen Antwort:
Der Browser (mit HTML+JS) ist zur ersten Geräte und System-übergreifenden kompatiblen Plattform geworden. Das Client-/Server-Anwendungsparadigma ist sogar schon integriert und die Grafikleistung reicht mittlerweile aus, um nahezu jegliche Businessanwendungen abzubilden. Spiele können aufgrund der zunehmenden Unterstützung von OpenGL ("WebGL") im Browser ausgeführt werden.
Kurz gesagt: Viele Herausforderungen, die man bei nativer Programmierung früher meistern musste, werden einem beim Browsereinsatz als Plattform abgenommen. Und selbst das Deployment ist sensationell einfach, denn die wichtige Anwendungslogik sitzt nun mal auf der Serverseite.
Da fragst Du noch nach dem Sinn der Entwicklungsrichtung?
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kazhar schrieb:
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> Momentan wird auf Biegen und Brechen jede irgendwie denkbare Funktion in
> den Browser gepackt. Der soll am Besten alles können - vom Office über
> Bild- und Videoverarbeitung bis zum Telefon und eventuell noch eine API zum
> Kaffee kochen.
>
> Wozu das ganze? Muss alles in der Cloud und im Browser laufen?
Ich sehe diese Entwicklung ehrlich gesagt auch nicht allzu positiv. Durch die zunehmende Komplexität und der vielseitigen Funktionen, wie Zugriff auf die Kamera etc. bereiten mir schon Kopfschmerzen.
Generell ist diese Entwicklung eigentlich totaler Unsinn, früher als die Rechenleistung noch eher gering war, machte ja das Terminal/Server-Konzept sinn. Heutzutage ist es doch so, dass selbst Kleinstrechner wie Smartphones über enorme Rechenleistung verfügen. Da die Rechenleistung auch weiterhin steigen wird, ist das auch alles reichlich unsinnig.
Zumal das größte Problem sowieso noch besteht: Das Netz. Es gibt immer noch genug Gebiete in Deutschland die über einen geringen Breitbandausbau leiden, so das dort gar nicht vernünftig gearbeitet werden könnte. Das Handynetz ist außerhalb der (Groß-)Städte ebenfalls eine einzige Katastrophe, arbeiten mit GPRS Edge dürfte wohl mehr Nerven kosten, als Euro einbringen. Dazu kommt noch der Fakt der Traffic-Limits, bei bezahlbaren Datentarifen von rund 1GB, dürfte das Arbeiten wohl recht schnell zu Ende sein.
Den einzigen Vorteil, den ich in der API Sache sehe, ist die Standardisierung, so dass auch endlich mal programmübergreifend richtig gearbeitet werden kann. Gefühlt machen das aber auch nur die großen Browserhersteller unter sich aus.
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das problem ist also nicht der browser, sondern das land in dem du lebst. pech
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zZz schrieb:
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> das problem ist also nicht der browser, sondern das land in dem du lebst.
> pech
Ich suche mir das Land in dem ich lebe ja auch nicht nach meinem Browser aus. Vielleicht ist das aber mittlerweile in Mode, bin da (scheinbar) nicht gut genug informiert.
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