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Warum FLASH das Allheilmittel war

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  1. Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: daZe 18.02.13 - 14:39

    Was war nochmal das coole an Actionscript? Ach ja, richtig: Es bot eine EINHEITLICHE Umgebung für den Code. Crossbrowser-Tests waren so gut wie nicht nötig (außer um das "swfembed.js" zu testen -> Javascript Welt eben... hier fingen die Probleme schon an). Doch dank vieler idiotischer Entscheidungen (vor allem von Apple) befinden wir uns jetzt im Dschungel der offenen Webstandards (HTML5 / JS) und konkurrierender Browser- bzw. Hardwarehersteller die versuchen Marktanteile zu halten oder zu erweitern.

    Zitat: "(...) um Entwickler dazu zu bringen, native Apps für ihre eigene Plattform zu entwickeln."

    Wenn ich sowas höre wird mir schlecht. Als ob wir in der Steinzeit leben würden. Wenn ich mich als Entwickler schon mit der Hässlichkeit von Javascript (und noch hässlicheren JS-Frickelframeworks) herum schlagen muss will ich wenigstens Plattformunabhängigkeit. Doch die wird es nicht geben wenn der ganze Mist so weiter geht.

    ....Ich wünsche mir Flex / Actionsscript zurück.... oder sonstwas das sich eleganter als Javascript schreibt und einfach eine EINHEITLICHE und browserübergreifende Laufzeitumgebung besitzt. Aber dafür ist es vermutlich schon zu spät. :-(

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  2. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: volkerswelt 18.02.13 - 14:54

    wegen 1 oder 2 Vorteile und einen ganzen Rattenschwanz von Nachteilen ist es gut, das Flash stirbt.

    Weil HTML5/JS viel mehr kann, als Flash und weil es per se auf mehr Systemen verfügbar ist denn Flash.

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  3. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: Knarzi 18.02.13 - 14:54

    http://en.wikipedia.org/wiki/TypeScript

    Damit wird Javascript wenigstens angenehmer, ändert aber nichts großer am restlichen Frickelkram.

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  4. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: ruamzuzler 18.02.13 - 14:57

    Obwohl ActionScript auf auf ECMA-Skript basiert, ist es eine ausgereifte, ordentlich typisierte Programmiersprache, mit der man effizient entwickeln kann.
    Javascript ist und bleibt elendes Frickelwerk.

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  5. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: Kampfmelone 18.02.13 - 15:03

    Flash = heutzutage Adobe -> nein Danke.
    Keine Software als Standard, die einer nach Gewinn strebenden Organisation gehört.

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  6. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: Netspy 18.02.13 - 15:05

    daZe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber dafür ist es vermutlich schon zu spät. :-(

    Ja, das ist es … zum Glück!!!

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  7. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: daZe 18.02.13 - 15:06

    "1 oder 2 Vorteile?"
    Ich sehe da eher an die hundert. Angefangen mit Video, Audio (Webcam, Mic) und GPU Unterstützung. Weiter mit echtem Binärcode der nicht jedesmal "live" kompiliert werden muss und im vergleich extrem schnell ist (vorallem bei Effekten à la jquery.animate()). Wichtigstes Ding: Einheitlichkeit!!! Werf mal einen Blick auf simpelste Sachen wie box-shadow, rounded-corners, glow, -webkit-appearance oder das Grauen von WOFF-Fonts bei CSS3. Viel Spaß beim Cross-Browser Harakiri!

    "Weil JS mehr kann?"
    Was genau? Nenn mir bitte nur eine Sache! Wirklich... nur "eine"!

    Klar war es kein Zustand das ein Konzern wie Adobe hier die Allmacht hatte und für viel Geld seine Entwicklungswerkzeuge verscheurt hat. Ich bin auch für offene Standards. Dennoch ist der jetzige Zustand mit HTML5 / JS für die Entwicklung ernsthafter Software (RIA's) schlicht untragbar.

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  8. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: QDOS 18.02.13 - 15:18

    ActionScript 3.0 basiert auf einer anderen Version von ECMAScript, die nie standardisiert wurde... Die Erweiterungen hätten JavaScript aber auf jeden Fall gut getan...

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  9. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: HansiHinterseher 18.02.13 - 15:41

    Vom Prinzip her hast du Recht. Flash/Shockwave boten eine einheitliche Runtime an. Genau das gleiche war ja auch mit Java-Applets der Fall (nein, Java hat nichts JavaScript zu tun).

    Das Problem dieser Technologien war aber, das sie nur für wenig Plattformen verfügbar waren. Weil sie proprietär waren und jeder der diese Technik auf eine andere Plattform portieren wollte, ist an den fehlenden Spezifikationen gescheitert oder an der Lizenz.

    Es gibt und gab einfach zu viele Systeme die dann am Web nicht teilnehmen konnten oder durften.

    Deshalb ist HTML5 am Ende das kleinere Übel.

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  10. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: volkerswelt 18.02.13 - 15:46

    Finde dich damit ab. Flash ist tot! Und wenn nicht tot, so zumindest veraltet.

    Du wollstest Vorteile von HTML5/JS? Läuft auf Android, iOS, Windows (Phone). OHNE Installation eines Plugins!

    Adobe Flash ist proprietär und nicht für alle Plattformen verfügbar.

    Und gerade für RIAs ist HTML5/CSS/JS(Chakra) die beste Wahl. Warum auf ein Plugin setzen und unnötige Sicherheitsrisiken eingehen.

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  11. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: burzum 18.02.13 - 15:59

    volkerswelt schrieb:
    --------------------------
    > Du wollstest Vorteile von HTML5/JS? Läuft auf Android, iOS, Windows
    > (Phone). OHNE Installation eines Plugins!

    Naja, Du willst ja wohl nicht abstreiten das das aber auch nur mit einem gehörigen Mehraufwand an Testing erkauft wird. Zumindest für die die testen und nicht erst fixen wenn der Kunde mosert das die Seite auf Gerät XY mit OS A anders aussieht als auf Gerät YX mit OS B.

    Und aus der Erfahrung herraus kann ich Dir sagen das Du Dich gerade bei dem Webkram eben nicht auf irgendwelche Smartphone VMs und Emus verlassen kannst.

    Selbst zwischen den Browsern sollte man testen, wir hatten neulich einen Fall in dem es überall ging aber nur Safari ein Renderingproblem verursacht hat. Das lies sich dann zwar auch einfach fixen aber die Vielfalt an Browsern und Systemen und Versionen ist einfach sehr groß.

    > Und gerade für RIAs ist HTML5/CSS/JS(Chakra) die beste Wahl. Warum auf ein
    > Plugin setzen und unnötige Sicherheitsrisiken eingehen.

    Stimmt schon, erste Wahl - mangels besserer Alternativen.

    Ich habe mit Javascript kein Problem wie manch andere hier, aber das Argument das man sich auf so gut wie nichts verlassen kann stimmt schon. Bietet mir nun ein Browser z.B. die Gamepad oder Video API? Der nächste nicht? Oh doch aber in der falschen Version, wieder ein anderer Workaround nötig, verdammt! Und dann reden wir noch nicht von Engine/Browser spezifischen Bugs oder Eigenheiten.

    Ich kann Unternehmen daher verstehen das sie intern halt einen Standard vorgeben für einen Browser und der Rest eben ignoriert wird bei der Entwicklung der internen Geschichten.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.13 16:03 durch burzum.

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  12. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: Sammie 18.02.13 - 18:14

    volkerswelt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Finde dich damit ab. Flash ist tot! Und wenn nicht tot, so zumindest
    > veraltet.
    >
    > Du wollstest Vorteile von HTML5/JS? Läuft auf Android, iOS, Windows
    > (Phone). OHNE Installation eines Plugins!
    >
    > Adobe Flash ist proprietär und nicht für alle Plattformen verfügbar.
    >

    In der Argumentation vermischen sich aber Welten.. der eine redet von Funktionsumfang, der andere von Kompatibiltät. Unumstritten ist, dass Flash deutlich mehr Funktionen hat und dass Actionscript in der Performance das Javascript noch um längen schlägt, während es den Nachteil hat, dass es eben ein Plugin ist. Plugins haben nunmal die Eigenschaft Browser um Funktionen zu erweitern, die es von hausaus nicht gibt oder unzureichend unterstützt werden. Man bemüht sich zwar Videos/Audo, Websockets, Grafikbibliotheken usw in HTML5 zu integrieren. Aber da ist man technisch und im Funktionsumfang noch etwa 5-6 Jahre hinter Flash. Wenn man also etwas als veraltet bezeichnet kann, dann eher HTML5 - ist aber auch kein Wunder bei der Arbeitsgeschwindigkeit des W3C.. Da vergehen nunmal 10-15 Jahre bis was neues verabschiedet wird.

    Flash ist auch noch lange nicht tot und Totgesagte leben länger. Den Spruch vom toten Flash hört man bestimmt schon 5-6 Jahre, seit Steve Jobs seine Apple-Jünger darauf eingeschworen hat. Aber das sagte er auch nicht, weil Flash so mies ist, sondern weil es seinen finanziellen Interessen schadete. Jeder mit nem IQ höher als nem Toastbrot weiß, dass es Jobs nur darum ging, Kontrolle über die Softwareverteilung zu haben, damit jeder Appkauf über den Applestore laufen muss und er damit Kohle machen kann. Hätte man Flash auf dem Iphone zugelassen, hätte man damit das ganze Shopsystem umgehen können und jegliche Software über einen Flashclienten aufs Handy laden können - jeder hätte Downloadportale erstellen können und Apple wären Milliarden durch die Umgehung des Applestores entgangen. Das ist der wesentliche kommerzielle Grund für Jobs Ablehnung gegen Flash, aber das darf er so ja nicht sagen, sonst steht er imagemmäßig da wie Peer Steinbrück und alle würden über ihn herziehen.

    Technisch gesehen läuft Flash ja auch auf Handys. Lief lang genug auf Android und Symbian Handys auch wenn es auf älteren Handys aufgrund zu schwacher Hardware immer mal Probleme machte. Die Handys in 2-3 Jahren hätten mit sowas sicher kein Problem mehr, aber ansich ist Flash auf Handys überflüssig, da Handyuser nur Gelegenheitsconsumer sind. Die gucken maximal ein Video und für ernsthafte Flashgames wär der Screen viel zu klein, also kann man sich die Entwicklung dafür auch sparen und die Videofunktionen getrost HTML5 überlassen. Flash ist nunmal für Desktopsysteme konzipiert.

    Flash lebt - gerade jetzt wo es für Gamesentwickler interessant wird mit der aktuellen Flash-Version und neuen 3D Features. HTML5 könnte da nur WebGL als Gegenargument bringen - was in der Hälfte der Browser default deaktiviert oder gar nicht erst vorhanden ist und nie kommen wird (IE) - das ist somit also keine Alternative. Wenn also etwas tot ist, ist es eher WebGL. Auch die 2D Sachen sind in Flash deutlich performanter. Das lahme Canavas in HTML5 ist dagegen performancemäßig ja ein Witz. Websockets werden auch nur von den alleraktuellsten Browsern unterstützt - ältere User mit nem XP oder Vista, die auf IE setzen, können nicht auf IE10 updaten und haben damit auch keine Möglichkeit diese Funktionen fürs Gaming in ihrem Standardbrowser zu nutzen. Damit ist HTML5 gerade für die Gamesbranche absolut uninteressant, da es viel zu viele User/Kunden ausschließen würde. Zudem man als Entwickler auch lieber einen etwas geschlosseneren Source hat, der sich nicht von Scriptkiddies mit ein paar Greasemonkey-Scripts so leicht manipulieren lässt und der Konkurrenz offenen Einblick gewährt.

    HTML5 ist gut, Flash ist auch gut - es kommt halt immer auf den Einsatzzweck an. Ich lobe keins von beiden in den Himmel - ich würde mir auch eher wünschen, dass HTML5/JS alles kann, was in Flash möglich ist, aber gleichzeitig müsste es auch die Möglichkeit geben, JS für gewisse Projekte vorzukompilieren um bessere Performance zu erreichen. Dafür müsste JS aber auch streng typisiert werden. Aber das wird aufgrund von einzuhaltenter Abwärtskompatibiltät nie passieren. Den Rattenschwanz wird man ewig mit sich ziehen. Flash hat dagegen schon angekündigt in der nächsten Playerversion auf Abwärtskombatibilität zu verzichten und dafür strenge Typisierung Standard werden zu lassen. Sowas ermöglicht dann auch bessere Programmierung und deutlich höhere Performance, die man für ernsthafte Projekte auch benötigt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.13 18:31 durch Sammie.

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  13. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: daZe 18.02.13 - 19:57

    "Aber das sagte er auch nicht, weil Flash so mies ist, sondern weil es seinen finanziellen Interessen schadete"

    Das ist doch mal ein interessantes Statement. Jobs wird gewusst haben dass das W3C und die veralteten JS-Sprachstandards langfristig keine Chance gegen proprietäres C# haben - AS 3.0 dagegen schon. Was mich an der ganzen Sache so nervt ist, daß die Hardwarestandards bei Endgeräten immer mehr zusammen wachsen, dagegen die Softwarestandards immer weiter auseinander rücken. Alle wollen proprietäre Entwicklung für IHRE Endgeräte (oder Browser), um Alleinstellungsmerkmale und damit Verkaufsargumente Sammeln zu können. Dagegen wäre eben JETZT die Zeit für plattformübergreifende GUTE, freie und professionelle Standards (sowas was Java mal war). Dieser ganze HTML5 / JS - Hype wirkt auf mich eher wie ein riesen Komplott um eben genau dies zu verhindern. Das Argument mit der (grundsätzlich) fehlenden Schutzmöglichkeit bei JS (Kompilierung in Bytecode) bestärkt mich in diesem Verdacht noch mehr. Und wenn ich mir Projekte wie Typescript ansehe könnte ich heulen. Das ist wie der Versuch einen guten Werkzeugkasten aus stinkenden Fäkalien zu basteln. Ebenso Projekte wie "node.js" lassen mich nur mit dem Kopf schütteln. Warum zum Teufel wurden denn Sprachkonzepte wie Klassen, Vererbungsregeln, interfaces(!!!), strikte typisierung, function-overloading usw. erfunden? Eben um ernsthaft entwickeln zu können. Diese Möglichkeit sehe ich bei HTML5 / JS schlicht nicht...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.02.13 20:11 durch daZe.

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  14. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: cyliax 18.02.13 - 20:13

    Sammie, das hast du echt gut zusammengefasst.

    Ich bin/war nun einige Jahre in der Flash-Entwicklung tätig für wenige Online-Projekte und viele Desktop Projekte (AIR, Zinc) für Windows, MacOS und Linux. Natürlich müssen wir als Firma den Kunden für Ihre multimedialen Webprojekte heutzutage auch JS Alternativen anbieten.

    Und da sitze ich dann, meist ziemlich frustriert, an diesen JS/HTML/CSS/PHP Codeschnipseln und versuche das nachzubauen was vor einigen Jahre noch mit wenigen Klicks zusammenzubauen ging. Ich bin wirklich der letzte, der Webseiten toll findet, die Flash einsetzen, obwohl es technisch weitaus elegantere Möglichkeiten gibt (Menüs, Slider, etc.) aber im multimedialen (z.B. Spiele) Bereich hört es dann halt auf, bzw. der Entwicklungsaufwand steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis.

    Es gibt zwei Punkte die dabei besonders frustrierend sind:

    1. Der normale Kunde weiß garnicht was sich hinter Flash oder hinter JS/HTML5 verbirgt, er kennt nur das Erlebnis, das er all die Jahre in diversen Browsern gesehen hat. Natürlich sind dass dann immer genau die Kunden, die ihr Ipad zur Hand nehmen, die Webseite angucken und ernüchtert sind, warum das alles so lahm aussieht.

    2. Der Workflow und die Arbeitsteilung bei Flash sind in einer Firma wie der unseren ziemlich genial. Man kann völlig unbedarfte Neueinsteiger an große Projekte setzen und dank Flash IDE mitgestalten lassen (Grafiken, Animationen), die verknüpften AS3 Klassen aber dem fortgeschrittenen Entwickler überlassen.

    Wenn ich mir das vor Augen halte, dann empfinde ich die heutige Arbeitsweise, wo ich wieder mit jquery.animate() oder TweenMax (was übrigens auch unter js hervorragende Dienste leistet) animieren muss, die Performance unterirdisch ist, es im Canvas keine richtige Objekthierarchie gibt, man nicht mal eben ein FLV mit Alphakanal irgendwo hintweenen kann usw... als einen Rückschritt.

    Flash ist Gott sei Dank für alle unsere Desktop Anwendungen noch lange nicht tot, im Web jedoch raubt der Rückschritt auf Javascript mir manchmal den letzten Nerv.

    Wenn da also irgendjemand einen Tipp hat, wie man effizient und objektorientiert animiert und eine gute IDE dazu hat, die einem ähnliches Arbeiten wie in Flash ermöglicht, dann immer raus damit, vielleicht ist mir ja doch etwas entgangen.

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  15. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: Mandrake0 18.02.13 - 20:39

    flash wird noch nicht so schnell von der bildfläche verschwinden bin aktuell an einem projekt für ein game gui und dort wird ausschlieslich flash verwendet (scaleform).

    für die web enwicklung fand ich flex damals in ver. 3 eine geniale lösung die man vom speed her bei javascript und co nicht kannte. was aber mich am meisten spass macht war die grösse des entgültigen files. hatte mal eine gallery lösung gemacht die war <5kb gross so etwas in js und html ist schnell 5 bis 10mal grösser.

    mal schauen ich wollte mal eine lösung schreiben die bestimmte probleme im web anders heran geht als heutige konzepte brauche aber für die umsetzung etwas freizeit so um 6 monate mindestens :-).

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  16. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: stiGGG 18.02.13 - 21:30

    daZe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was war nochmal das coole an Actionscript? Ach ja, richtig: Es bot eine
    > EINHEITLICHE Umgebung für den Code. Crossbrowser-Tests waren so gut wie
    > nicht nötig (außer um das "swfembed.js" zu testen -> Javascript Welt
    > eben... hier fingen die Probleme schon an). Doch dank vieler idiotischer
    > Entscheidungen (vor allem von Apple) befinden wir uns jetzt im Dschungel
    > der offenen Webstandards (HTML5 / JS) und konkurrierender Browser- bzw.
    > Hardwarehersteller die versuchen Marktanteile zu halten oder zu erweitern.

    LOL, ich verdiene jetzt seit > 10 Jahren mein Geld wie Webentwicklung und "Dschungel
    der offenen Webstandards und konkurrierender Browser" hört sich jetzt nach paradiesischen Zuständen an, wenn ich ein paar Jahre zurückdenke...

    > ....Ich wünsche mir Flex / Actionsscript zurück.... oder sonstwas das sich
    > eleganter als Javascript schreibt und einfach eine EINHEITLICHE und
    > browserübergreifende Laufzeitumgebung besitzt. Aber dafür ist es vermutlich
    > schon zu spät. :-(

    Du vergisst etwas, an vielen deiner Argumente (auch in den anderen Posts) ist sicher was dran, allerdings nur so lange man in der alten WinOnly Welt lebt. Flash lief nämlich all die Jahre nur unter Windows halbwegs. Unter MaxOSX und Linux war das schon immer total instabiler, langsamer, extrem ressourcenfressender Müll. Adobe war nie in der Lage das zu ändern und hätten niemals auch nur ansatzweise die ganzen Plattformen unterstützen können, die es heute so gibt.

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  17. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: GodsBoss 18.02.13 - 21:34

    > "Weil JS mehr kann?"
    > Was genau? Nenn mir bitte nur eine Sache! Wirklich... nur "eine"!

    Ich kann mit JS einen Link erzeugen, bei dem bei Rechtsklick das native Browser-Kontextmenü erscheint (geht auch ohne JS, aber das war nicht die Frage).

    Es ist die Browser-Integration. Flash ist ein Plugin, ein Fremdkörper, abgekapselt vom Rest des Browsers und kommuniziert notdürftig über eine JS-Schnittstelle. JS ist nativ im Browser vorhanden.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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  18. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: GodsBoss 18.02.13 - 21:35

    > Javascript ist und bleibt elendes Frickelwerk.

    Hach, diese Argumente. Immer wieder schön zu lesen.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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  19. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: ffx2010 18.02.13 - 21:52

    Flash war durch das proprietäre Plugin zwar eigentlich untragbar und dank Apple und Microsoft dann schliesslich zu Alteisen erklärt, aber nun tragen dieselben Firmen immens dazu bei, dass sich seit Jahren kein einheitlicher HTML5-Standard entwickelt!

    Viel zu spät hat Adobe reagiert und die Runtime endlich etwas aufgemotzt. Leider viel zu spät und immer noch proprietär. Sehr, sehr schade ist, dass Adobe seinen Code nicht in Webkit direkt integriert hat bzw. die Komponenten von Actionscript in den HTML5-Standardmiteingearbeitet hat. und den Player-Code unter opensource gestellt hat. Damit wäre Flash gerettet gewesen, denke ich.

    Leider ist Apple überhaupt nicht netter als Adobe. Dank Apple ist Canvas immer noch nicht real zu gebrauchen, da viel zu langsam. WebGL wird nach wie vor nicht wirklich unterstützt auf Safari.

    Dank Google wird nun bald Theora Video angeschafft und wir sollen WebM unterstützen. Dank Mozilla müssen wir überhaupt Theora / WebM benutzen und dank Apple und Microsoft müssen wir h264 unterstützen. Das war mit dem Flash-Player viel einfacher.

    Desweiteren hinkt Firefox der Entwicklung in Sachen Performance inzwischen derartig her, dass man ihn als den neuen IE8 bezeichnen könnte.

    Die Grafikperformance im Flash Player ist inzwischen vor allem nur noch wegen des Antialiasings (das auch noch mies aussieht) schlecht. Gegenüber Canvas ist Flash aber immer noch viel schneller. Flash hat auch eine hardwarebeschleunigte 3d-Engine an Bord und bietet somit Konkurrenz zu WebGL (das aber noch garnicht fertig ist).

    Bis HTML5 die Vollendung des Flash Player 10 erreichen wird, werden wir sicherlich noch einige Jahre warten müssen.

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  20. Re: Warum FLASH das Allheilmittel war

    Autor: redmord 18.02.13 - 22:34

    An Click and Go arbeitet Adobe ja momentan. Da haben sie ja bereits etwas im Portfolio. Ich persönlich stehe da nicht drauf.

    http://ocanvas.org/ - Sehr tolles Konzept, objektorientiert, simpel, konnt man vor nem Jahr bei der Arbeit die Schnürsenkel binden, einzig für Canvas entwickelt, Beispiele funktionieren im FF momentan nicht :D

    http://www.createjs.com/ - Konzept nicht ganz so toll, sehr umfassend, objektorientiert, gute Performance auch bei vielen Objekten, wird stetig entwickelt

    Im großen und ganzen ist Flash in Punkto Spiele natürlich um einiges vorne. Das liegt aber auch stark daran, dass das Thema für HTML5 noch immer sehr neu ist. Ich persönlich würde für Spiele primär auf Canvas/WebGL setzen. Dafür ist es gar nicht schlecht. Als AS3-Entwickler ist der Umstieg auf JS natürlich zunächst ein Kulturshock. Aber JS hat auch seine coolen Seiten und TypeScript halte ich für eine sehr gute Weiterentwicklung.
    Die Performance der Browser hat sich in den letzten zwei Jahren dramatisch gesteigert. Mozilla versprach vor einem Jahr eine baldige Performance ähnlich Java.

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